• Brent Crude Öl - Kürzel: BCOEL - ISIN: XC0009677409
    Börse: Citi Indikation / Kursstand: 60,77800 $/bbl.
  • WTI Öl - Kürzel: WTI - ISIN: XC0007924514
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 54,28000 $/bbl.
  • Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 1.571,28003 $/oz.
  • Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 29.022,83 $
  • Silber - Kürzel: XAG/USD - ISIN: XC0009653103
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 18,07900 $/oz.

Hallo!

WERBUNG

Meinen CCB-Kunden habe ich vorhin diesen kleinen unten stehenden Text zur Einschätzung der aktuellen Marktlage gesendet (er enthielt dann noch weitere Infos zu möglichen Strategien und laufenden MD-Positionen im CCB. Diese Textblöcke habe ich hier nicht mit beigefügt).

Hinweis in eigener Sache: Am kommenden Sonntag, also dem 26. Januar 2020, gebe ich ein offenes Webinar zu einer ungewohnten Uhrzeit von 11:00 bis 12:00 Uhr. Dies ist zunächst nur ein Test-Ballon, der nur einmal pro Monat stattfinden wird, je nach Resonanz (Zuschauer/Zuhörer-Zahlen) dann aber auch gerne regelmäßiger. Weitere Infos/Anmeldung: HIER KLICKEN!

Kurzinfo zum allgemeinen derzeitigen Markt:

  • Temporär spricht mehr dafür als dagegen (auf Tages-Basis bilden sich heute halt recht wahrscheinlich in den US-Indizes trend-unterbrechende Signale aus oder haben es bereits, siehe RSI und CCI)
  • Vermeintliche und offensichtliche Haupt-Ursache ist natürlich der von Asien ausgehende "Seuchen-Zug" via Coronavirus.
  • Dieses Phänomen bedeutet sicher nicht das Ende der Menschheit - allerdings können die erfolgten und noch erfolgenden Maßnahmen von behördlicher Seite oder auch nur einfach krankheitsbedingter Personalmangel (insbesondere in Asien/China) dazu führen, dass dortige Produktionsstätten temporär lahmgelegt werden oder nicht in voller Produktion laufen können.
  • In einer vernetzten Welt auf der Suche nach den billigsten Standorten/Löhnen betrifft das eine Vielzahl von Unternehmen und eben nicht nur welche aus China sondern viele, die dort Produktionsstätten unterhalten.
  • Etliche Sektoren/Aktien sind somit unmittelbar davon betroffen oder können noch davon betroffen werden. Hakt die Zulieferer-Kette, kann es auch sein, dass wichtige Teile für Firmen und deren Produkte fehlen, die eigentlich gar nicht in China präsent sind, ein großer Rattenschwanz droht dort also im Extrem.
  • Ob dem am Ende wirklich so ist, spielt zur Zeit gar keine Rolle. Letztlich wird sich der "Schaden" größtenteils so auswirken, dass viele Güter lediglich verspätet zur Auslieferung kommen bzw. produziert werden können. Dies wiederum erzeugt Umsatz- und Ertragseinbußen, die halt zeitlich eigentlich nur verschoben sind.
  • Der Markt bzw. die Börse "hasst" Unsicherheit schon immer pauschal. Solange also nicht feststeht, wie sehr sich diese "Schäden" bzw. zeitlichen Verschiebungen von Umsatz - und Ertrag ausweiten und in welcher Höhe sie letztlich dann auch anfallen werden, ziehen viele Anleger halt die Reißleine und verabschieden sich aus ihren Long-Positionen. Andere wiederum gehen deshalb keine neuen Long-Positionen in Aktien ein.
  • Da insbesondere der US-Markt in den letzten Monaten/Jahren horrende Kursgewinne ausgebildet hat, sind viele Marktteilnehmer nun bereit, auch mal Gewinne "mitzunehmen", wie es immer so schön heißt. Somit könnte eine kleine Spirale in Gang gesetzt werden, deren Ausmaße auch für den Aktienmarkt zur Zeit noch nicht komplett überschaubar sind.
  • Da sämtliche Medien (Internet, Print, Radio und TV) seit einigen Tagen ihre makaberen Death-Counts und neue Ansteckungsfall-Zahlen nahezu im Stundentakt präsentieren, werden dadurch die oben genannten Probleme zusätzlich aufgebauscht und erhöht.
  • Dies erzeugt zusätzliche Effekte für die weltweiten Aktien- und Rohstoffmärkte, was man ja auch gut an den unterschiedlichen Reaktionen am Aktienmarkt und bei den Öl-Sorten Brent und WTI (beide eher fallend) sowie den Edelmetallen (Gold, Silber etc. eher steigend) ablesen kann.
  • In der Summe wird sich der Markt irgendwann wieder anderen Themen zuwenden. Dies ist zumeist daran zu erkennen, wenn die diesbezügliche Info-Welle in den Medien deutlich abflacht oder fast zum Erliegen kommt. Die dadurch zuvor ausgelösten Bewegungen kehren sich dann meistens einfach wieder um.

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen/Euch:

Michael Borgmann