• Bitcoin BTC/USD - Kürzel: BTC/USD - ISIN:
    Börse: Bitfinex / Kursstand: 37.249,00000 $
  • Ethereum ETH/USD - Kürzel: ETH/USD - ISIN:
    Börse: Bitfinex / Kursstand: 1.210,70000 $

Und meine Mutter ist inzwischen 66 Jahre alt und interessiert sich normalerweise wenig bis gar nicht für Finanzthemen.

Allerdings kann diese Berichterstattung niemanden, der mit der Materie vertraut ist, wirklich überraschen. Schließlich kommt es regelmäßig, etwa alle vier Jahre, zu einem sogenannten Bitcoin Bullrun und dieser wird dann auch regelmäßig in den Medien thematisiert. Allerdings folgte bisher auf jeden Bullrun auch ein harter „Krypto Winter“, so dass sich anschließend wieder rund drei Jahre kaum noch jemand für das Thema interessiert.

Diese Entwicklung hat natürlich ihre positiven Aspekte, aber auch ihre Schattenseiten. Positiv ist, dass die Branche stets drei Jahre Zeit hat in aller Ruhe Entwicklungen voranzutreiben. Dies wurde bei vielen Projekten getan, so dass diese heute viel besser dastehen als noch 2017. Die Schattenseite ist, dass man – gerade als Anleger – stets drei Jahre für alle anderen der Depp ist. Doch das Imperium hat bis dato stets zurückgeschlagen.

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Bitcoin BTC/USD

„Krypto Hype“ 2017 und Start des „Krypto Trader“-Premium Service

Wenn dies dann der Fall ist, geht es schnell. Dann verdoppeln und verdreifachen – Quatsch, vervielfachen! – sich die Kurse mancher Kryptowährungen in kurzer Zeit. Dadurch werden die Medien aufmerksam, berichten darüber und es fließt noch mehr Geld in den Krypto-Markt. Die meisten Anleger strömen jedoch leider erst dann wieder zurück, wenn die einfachen und schnellen Kursgewinne schon eingefahren wurden.

So starteten wir meinen „Krypto Trader“-Service im November 2017, ich erinnere mich noch sehr gut an die damalige Euphorie. Nicht nur, dass uns die Kunden regelrecht die Bude einrannten. Vielmehr prügelten sich die Leute auf der „World of Trading“ in Frankfurt (Main) seinerzeit fast darum an meinem Seminar über das Thema Bitcoin (BTC) und Kryptowährungen teilnehmen zu dürfen.

Ein Jahr zuvor, im November 2016, hatte ich dagegen zwei Seminare im Rahmen dieser Messe gehalten. Zu dieser Zeit war der Seminarraum nicht einmal halb gefüllt. Dabei wäre es viel besser gewesen sich den Vortrag schon da anzuhören und anschließend günstig Bitcoin (BTC) zu kaufen. Aber leider kaufen Anleger – anders als im realen Leben – an den Finanzmärkten wohl immer lieber teuer statt günstig.

„Krypto Winter“ gehören dazu und kommen immer wieder!

2016 fand das zweite Bitcoin Halving statt, bis etwa Ende 2017 ging der große Hype. 2018 war dann das Jahr des sogenannten „Krypto Winter“. Im Jahr 2019 sahen wir eine Bodenbildung. Wobei es Ende 2019 durchaus einen Jahresendrally-Versuch gab, der seinerzeit jedoch durch einen Betrugsfall („Plus Token“-Scam) leider schnell erstickt wurde. 2020 gab es dann erst den „Corona Crash“ sowie im Mai das dritte Bitcoin Halving und schließlich ab Ende des Jahres die aktuelle Kursrally.

Im Zuge dieser Kursrally hat sich der Bitcoin (BTC) inzwischen vervielfacht und einige Altcoins haben ihn sogar noch outperformen können. Die gesamte Krypto-Branche steht heute besser da als jemals zuvor und mit Staking, Yield Farming sowie DeFi stehen die nächsten großen Kurstreiber schon in den Startlöchern. Wenn also der nächste „Krypto Winter“ kommt, mangelt es den Entwicklern nicht an Arbeit. Wahrscheinlich haben sie wieder drei Jahre ihre Ruhe... aber dann! ;)

Warnungen (auch der Aufsichtsbehörden) durchaus verständlich, aber...

Ebenso alle (vier?!) Jahre wiederkehrend sind natürlich die Mahnungen und Warnungen der Krypto-Skeptiker. Ganz grundsätzlich muss man sagen, dass es a) gut ist, dass es diese gibt. Denn wenn es keine geben würde, wären alle investiert, keiner würde mehr kaufen und die Kurse müssten zu fallen beginnen. Außerdem haben diese b) ja in gewisser Weise Recht. Denn wenn man Kryptowährungen falsch handelt (zu Höchstkursen kauft und im „Krypto Winter“ zu Tiefstpreisen verramscht), macht man tatsächlich horrende Verluste.

Darüber hinaus gibt es inzwischen fast 10.000 verschiedene Kryptowährungen. Davon sind bestenfalls fünf Prozent erfolgversprechend – wobei erfolgversprechend noch nicht erfolgreich heißt. Man muss, wie seinerzeit auch am Neuen Markt, einfach verstehen, dass man hier in Startups investiert. Wird ein solches Startup erfolgreich, winken exorbitante Kursgewinne – das ist bei Kryptos nicht anders wie an der Börse, siehe Aktien wie Amazon.com, Facebook oder Netflix.

Aber leider scheitern in der Regel eben 90 % aller Startups. Dies bekommt man in der Regel allerdings nicht mit. Denn in den Medien wird natürlich nur über die erfolgreichen Unternehmen und deren Gründerinnen oder Gründer geschrieben und nicht oder nur sehr selten über die vielen gescheiterten. Das ist hier nicht anders als beim Lotto. Dort berichten die Medien auch in erster Linie über die Gewinner und nicht über die – jede Woche – Millionen von Verlierern.

Wer daher erfolgreich in Kryptowährungen investieren oder auch nur damit traden möchte, muss sich entweder die Mühe machen und sich akribisch selbst in das Thema einarbeiten. Das ist an sich schon nicht ganz einfach, weil es natürlich eine sehr technologiegetriebene Branche ist. Wer daher an Mathematik, Physik und Informatik keine Freude hat, wird schon gewisse Verständnisprobleme haben. Selbst ein Wirtschaftswissenschaftler wie Thomas Straubhaar scheint ja die Blockchain-Technologie leider nicht verstanden zu haben.

Hinzu kommt jedoch dann auch noch, dass die Geschwindigkeit, mit der es in dieser Branche weiter geht, einen Freizeitanleger auf Dauer überfordern dürfte. Doch dafür gibt es natürlich eine Lösung. Sie können diese Arbeit nämlich einfach an einen Experten – mich“ – ausgliedern. Natürlich müssen Sie dann auch einen kleinen Obulus an mich abtreten, aber diese Kosten sollten sie schnell wieder einspielen können. Zumindest war und ist das ein Feedback, das ich von meinen Abonnenten immer wieder zu hören kriege.

HIER geht es zum Abonnement des „Krypto Trader“: https://www.godmode-trader.de/premium/krypto-trader

Doch warum sollte man nun eigentlich überhaupt in Kryptowährungen investieren?

Wenn ich Sie bisher noch nicht triggern konnte (die meisten Menschen schalten bei der Möglichkeit auf exorbitante Kursgewinne leider ihr Gehirn aus, der Spruch „Gier schlägt Hirn“ kommt ja nicht von ungefähr), freut mich das eigentlich. Denn das deutet daraufhin, dass Sie durchaus überlegt und realistisch an das Thema herangehen. Zugleich scheint es Sie aber auch zu interessieren, denn sonst hätten Sie sich diesen langen Text ja nicht angetan.

Kommen wir also abschließend zum Thema, warum man denn überhaupt in Kryptowährungen investieren sollte. Dafür kann es natürlich völlig unterschiedliche Gründe geben. Wenn Sie beispielsweise Angst vor Inflation haben, was angesichts der exorbitant offensiven Geldpolitik der Notenbanken weltweit keine Spinnerei mehr ist, können Sie natürlich auf Edelmetalle wie Gold und Silber oder aber auf das digitale Gold, nämlich den Bitcoin (BTC), setzen.

Wenn Sie hingegen Spaß an neuen Technologien wie eben der Blockchain haben, sind Ethereum (ETH) und viele der auf Ethereum basierenden Token (die später zu Coins werden) die richtige Wahl für Sie. Nur eines sollten Sie sich klar machen! Aufgrund der thematisierten Zyklen sollte Ihr Anlagehorizont schon mindestens fünf Jahre betragen. Zudem sollten Sie auf das Geld, das Sie investieren, in dieser Zeit nicht anderweitig benötigen.

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Ethereum ETH/USD

Ferner sollten Sie in der Lage sein, größere Kursschwankungen (Volatilität) auszuhalten. Wenn das alles auf Sie zutrifft – und prüfen Sie das bitte genau, denn ich habe schon oft gehört, dass die hohe Volatilität doch kein Problem sei und Sie war es eben doch! – können Sie bis zu zehn Prozent ihres Anlagevolumens in Kryptowährungen investieren. Wenn nicht, sollten Sie es lieber sein lassen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende und hoffe Sie bald im „Krypto Trader“-Premium Service begrüßen zu dürfen!

Ihr

Sascha Huber

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