München (BoerseGo.de) – Aluminium gibt zur Wochenmitte im Verbund mit den anderen Industriemetallen nach. Die Notierungen belastet dabei die Sorge um ein militärisches Eingreifen der USA in Syrien sowie die Aussicht, dass die US-Notenbank in diesem Monat mit der Reduzierung ihrer Anleihenkäufe beginnen wird.

    Hinzu kommt, dass der Aluminiummarkt seit neun Jahren einen Angebotsüberschuss auf weist. Daher wurden in den letzten Monaten Produktionskürzungen im Umfang von 3,2 Millionen Tonnen angekündigt, welche bis Ende 2014 umgesetzt werden sollen, wie die UniCredit-Analysten Kathrin Goretzki und Jochen Hitzfeld im aktuellen „UniCredit Commodity Outlook“ schreiben. „Wir erwarten daher eine Erholung im Aluminiumpreis und ab dem zweiten Quartal 2014 wieder einen Preis von über 2.000 US-Dollar je Tonne“, so die Rohstoffanalysten.