Anleger sind gut beraten, in diesen turbulenten Tagen den Blick über den Tellerrand hinaus zu richten. Denn was an den Börsen gerade geschieht, einschließlich des Zinsspektakels, das eine gewisse Janet Yellen dort veranstaltet, das sind bestenfalls Kinkerlitzchen im Vergleich zu den Ereignissen auf der politischen Bühne:

Die Entwicklungen dort haben das Potential, den europäischen Kontinent auf Jahrhunderte hinaus nachhaltig zu verändern. Zum Guten? Das darf zumindest bezweifelt werden.

Zur Sache:

Geleakte Informationen haben mitunter einige Brisanz. Das wissen wir spätestens seit Edward Snowden.

Nun sind erneut solche Informationen aufgetaucht, diesmal im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise. Sollten die folgenden Hinweise zutreffen, würde das dem Problem eine ganz neue Dimension verleihen:

Wie die Kollegen der unabhängigen Internetseite Non Profit News berichten, holt die Bundesregierung derzeit illegale Einwanderer an der deutschen Grenze aus sicheren EU-Drittstaaten ab und verteilt sie mit Sonderzügen im ganzen Land.

Apokalyptische-Geisterzüge-Kommentar-Andreas-Hoose-GodmodeTrader.de-1

Wir zitieren an dieser Stelle Udo di Fabio, ehemaliger Richter am Bundesverfassungsgericht:

„Was wir heute erleben, ist ja kein Ansturm von Asyl-Berechtigten. Man kann streng genommen auf dem Landweg gar nicht als Asyl-Berechtigter nach Deutschland kommen, weil Artikel 16 a) des Grundgesetzes die Einreise aus sicheren Drittstaaten nicht zum Asyl rechnet.“ (…) „So gesehen erleben wir keinen Ansturm von Asyl-Berechtigten, denn die Menschen, die auf dem Landwege kommen, sind Flüchtlinge, sie sind Einwanderungswillige, aber die allerwenigsten davon haben den subjektiven Anspruch auf Asyl, den unser Grundgesetz verspricht.“

Um das an dieser Stelle noch einmal zu konkretisieren: Artikel 16 a Grundgesetz ist da sehr eindeutig. Wer aus einem EU-Land oder einem sicheren Drittstaat einreist, der hat keinen Anspruch auf Asyl. Daran ändert sich auch dann nichts, sollte sich die Bundesregierung als Schleuser oder Fluchthelfer betätigen.

Startbahnhöfe der apokalyptischen Geisterzüge, die von der Bundesregierung jetzt offenbar auf den Weg gebracht werden, sind Passau, Straubing und Freilassing. Zielstationen: Uelzen, Bitterfeld, Berlin-Schönefeld und Düsseldorf.

Apokalyptische-Geisterzüge-Kommentar-Andreas-Hoose-GodmodeTrader.de-2

Ab der kommenden Woche sollen pro Tag mindestens sieben dieser Züge mit jeweils 450-500 Flüchtlingen durch Deutschland fahren. Macht aufs Jahr gerechnet rund 1,3 Millionen illegale (!) Einwanderer. Das deckt sich dann ungefähr mit den Prognosen für die kommenden Jahre. Und die Zahl entspricht ziemlich exakt den Vorschlägen, die Pentagon-Berater Thomas P.M. Barnett zur Destabiliserung Europas schon im Jahr 2004 vorgeschlagen hatte.

Thüringens Hauptstadt Erfurt, nur als Beispiel, hat übrigens rund 200.000 Einwohner, das aber nur am Rande.

Dass sich unter den nach Deutschland eingeschleusten Migranten auch islamistische Kämpfer befinden werden, ist schon allein statstisch gesehen zu erwarten. Allmählich verdichten sich die Hinweise, dass dies tatsächlich zutrifft.

Doch immer mehr Bundesbürgern reicht es jetzt. In dieser Woche hat ein Bürger aus Hessen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Innenminister Thomas de Maizière wegen "bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern" angezeigt.

In den Kommunen spitzt sich die Lage unterdessen weiter zu: Der Main-Taunus-Kreis hat wegen der anhaltenden Migrantenflut vor wenigen Tagen erstmals seit 1945 den Katastrophenfall ausgerufen.

Wie soll das erst im Winter werden? Deutschland ein einziges Notstandsgebiet, in dem das Kriegsrecht gilt? Wird die CSU ihrer Ankündigung dann endlich einmal Taten folgen lassen und die Bundesregierung vor dem Bundesverfassungsgericht verklagen?

n-tv: Nachrichten aus Eurabien...

Erleben wir eigentlich gerade einen bösen Alptraum, oder ist das alles tatsächlich Realität? Wie sehr sich unser Land gerade verändert, um das einmal vorsichtig zu formulieren, das wird im folgenden Videobeitrag deutlich. Einige werden Constantin Schreiber aus der Nachrichtenredaktion des Börsensenders n-tv kennen.

Dann schauen Sie mal.

Apokalyptische-Geisterzüge-Kommentar-Andreas-Hoose-GodmodeTrader.de-3

Meine ganz persönliche Meinung:

Nach einigem Nachdenken bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass die Geschichte mit den Sonderzügen keine Fiktion ist, sondern bittere Realität. Aus geostrategischer Sicht macht es Sinn, dass dies jetzt geschieht.

Natürlich ist Washington daran interessiert, kurz vor Winterbeginn möglichst viele Migranten nach Deutschland zu schleusen. Damit schafft man Fakten, die sich sobald nicht mehr revidieren lassen. Dem eigentlichen Ziel, Europa zu destablisieren, kommt man damit einen großen Schritt näher. Man denke hier nur an den Aspekt der "Duldung".

Sollte die Aktion Angela Merkel das Amt kosten, was nach ihrem Auftritt bei Anne Will in dieser Woche eine realistische Option ist, dann dürften das die Strippenzieher relativ gelassen sehen: Die "Migrationswaffe" (Willy Wimmer, CDU) wird ihre Wirkung jetzt so oder so entfalten.

Und wenn die Sonderzüge erst einmal rollen, die Logistik des „Organisationsweltmeisters“ nach ein paar Wochen eingespielt ist, dann sind mittelfristig auch die geschätzten 35 bis 50 Millionen, die in Nordafrika noch auf die "Weiterreise" warten, kein größeres Problem.

Die kommenden Jahre werden einigermaßen turbulent, soviel ist sicher....

Anmeldemöglichkeit (1) : Das Drei-Monats-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs

Anmeldemöglichkeit (2) : Das Jahres-Abo des Antizyklischen Börsenbriefs

Zum Autor:

Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs, einem Service der BörseGo AG. Informationen finden Sie unter www.antizyklischer-boersenbrief.de


Andreas Hoose vertritt mit diesem Artikel seine eigene Meinung. Diese muss sich nicht zwangsläufig mit der Meinung von GodmodeTrader decken. Es erfolgt keine Prüfung durch eine Schlussredaktion.