Der iPhone-Hersteller Apple hat im zurückliegenden vierten Geschäftsquartal 2015 deutlich mehr verdient als erwartet. Der Umsatz erhöhte sich von 42,123 Milliarden Dollar im Vorjahresquartal auf 51,051 Milliarden Dollar im Berichtsquartal, wie Apple am Abend nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Volkswirte hatten mit Erlösen von 50,96 Milliarden Dollar gerechnet. Die Bruttomarge verbesserte sich von 38,0% auf 39,9%. Das Ergebnis je Aktie legte von 1,42 Dollar auf 1,96 Dollar zu, womit die Erwartungen von 1,87 Dollar deutlich übertroffen wurden.

    Das starke Wachstum war auf einen neuen Absatzrekord beim iPhone für das vierte Quartal sowie Rekordumsätze mit Macintosh-Computern und bei Serviceleistungen zurückzuführen. Der iPhone-Absatz konnte von 39,3 Millionen Stück im Vorjahresquartal auf 48,1 Millionen gesteigert werden, womit die Erwartungen von 48,8 Millionen allerdings nicht ganz erreicht wurden. In das zurückliegende Quartal fiel zwar der Verkaufsstart der neuen iPhone-Versionen 6s und 6s Plus, allerdings waren die neuen Modelle nur an zwei Verkaufstagen im zurückliegenden Quartal bereits zu erwerben.

    Der Absatz des Tablet-Computers iPad sank deutlich von 12,3 Millionen auf 9,8 Millionen, wodurch die Konsensschätzung von 10,1 Millionen ebenfalls nicht erreicht wurde. Der Absatz der Macintosh-Computer lag mit 5,7 Millionen hingegen über der Schätzung von 5,6 Millionen und über dem Vorjahreswert von 5,5 Millionen.

    Apple rechnet für das laufende erste Geschäftsquartal 2016 mit einem Umsatz von 75,5 bis 77,5 Milliarden Euro (Konsensschätzung 76,95 Milliarden) und einer Bruttomarge von 39-40% (Konsens 39,9%).

    Die Apple-Aktien legen nachbörslich um rund 2% zu.

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    Apple-Aktien bei Tradegate (in Euro)