Die Arbeitslosenzahl in Deutschland ist wegen der Corona-Krise auch im Juni stark gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich um saisonbereinigt 69.000 gegenüber Mai auf 2,853 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit am Morgen mitteilte. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat die Zahl der Arbeitslosen um 637.000 Menschen zugenommen.

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Das jüngste Tief war im März 2020 mit einer Arbeitslosenquote von 5,1 Prozent erreicht worden.

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"Der Arbeitsmarkt ist wegen der Corona-Pandemie weiterhin unter Druck. Der massive Einsatz von Kurzarbeit stabilisiert aber den Arbeitsmarkt", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, laut Pressemitteilung.

In Deutschland ist die Arbeitslosigkeit im Zuge der Corona-Krise deutlich weniger stark angestiegen als in vergleichbaren Ländern, was vor allem am Instrument der Kurzarbeit liegt. Im Juni wurde nach vorläufigen Daten (bis zum 25. Juni) für 342.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt, nach 1,14 Millionen im Mai und zusammen 10,66 Millionen im März und April. Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme des Kurzarbeitergelds liegen nur bis April vor. Im April wurde nach vorläufigen Daten für 6,83 Millionen Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt, nach 2,49 Millionen im März.


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