• USA verschärfen Corona-Maßnahmen wieder
    • BGH bestätigt Strafbarkeit von Cum-Ex-Geschäften
    • Boeing, McDonald's, Pfizer und Visa übertreffen die Erwartungen
    • Staatliche Pro-Kopf-Verschuldung rasant gestiegen
    • Traton schreibt schwarze Zahlen
    • BaFin findet Fehler bei Grenke
    • Hella steigert Umsatz und Gewinn
    • Vossloh wächst kräftig
    • GfK-Konsumklima stagniert
    • Deutsche Bank verbucht kräftiges Gewinnplus
    • BASF schreibt Milliardengewinn
    • Apple, Alphabet und Microsoft übertreffen Erwartungen

    Markt

    • Im Vorfeld des Fed-Zinsentscheids am Abend hat sich der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch etwas von den vorangegangenen Verlusten erholen können. Der DAX beendete den Xetra-Handel mit einem Plus von 0,33 Prozent bei 15.570,36 Punkten. Die Berichtssaison läuft weiter auf Hochtouren. So haben am Vorabend u.a. die US-Technologieriesen Apple. Alphabet und Microsoft ihre Quartalsergebnisse veröffentlicht, am Mittwoch kamen Zahlen u.a. von Boeing, McDonald's, Pfizer und Visa. In Deutschland standen Zahlen u.a. von der Deutschen Börse der Deutschen Bank und BASF auf dem Programm. Am Abend dürfte der Fed-Zinsentscheid in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken. Die meisten Beobachter erwarten, dass die US-Notenbank heute noch keine Anstalten machen dürfte, ihre milliardenschweren Anleihenkäufe zu reduzieren. Andeutungen in diese Richtung könnten aber beim Notenbanktreffen in Jackson Hole im August gemacht werden. Zuletzt hatten die rasante Ausbreitung der Delta-Variante und Turbulenzen in China wegen umfangreicher staatlicher Eingriffe für Unsicherheit an den Märkten gesorgt.
    • Nach Kursverlusten am Vortag befinden sich die wichtigsten Indizes an der Wall Street am Mittwoch auf Erholungskurs. Neben der weiter auf Hochtouren laufenden Berichtssaison steht der Fed-Zinsentscheid am Abend besonders im Fokus der Aufmerksamkeit.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmen & Branchen

    • HeidelbergCement hat ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Gesamtvolumen von bis zu 1 Milliarde Euro (ohne Erwerbsnebenkosten) und einer Laufzeit bis zum 30. September 2023 angekündigt.
    • Der Flugzeugbauer Boeing hat im zweiten Quartal überraschend einen Gewinn erwirtschaftet. Das bereinigte Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,40 Dollar, nachdem im Vorjahresquartal coronabedingt und wegen der Probleme mit den 737max-Jets noch ein Verlust von 4,79 Dollar aufgetreten war. Analysten hatten für das aktuelle Quartal mit einem Verlust von 0,72 Dollar gerechnet. Der Umsatz konnte im zweiten Quartal um 43,9 Prozent auf 17 Milliarden Dollar zulegen und lag ungefähr im Rahmen der Erwartungen. Im Quartal wurden 79 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert und der Auftragsbestand für Verkehrsflugzeuge kletterte auf 285 Milliarden Dollar.
    • Der Fast-Food-Konzern McDonald's hat im zweiten Quartal einen kräftigen Umsatz- und Gewinnanstieg verbucht und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Umsatz legte um 57 Prozent auf 5,89 Milliarden Dollar zu, während die Analysten mit 5,57 Milliarden gerechnet hatten. Der bereinigte Gewinn je Aktie vervielfachte sich von 0,66 Dollar auf 2,37 Dollar, während die Analysten im Schnitt 2,12 Dollar erwartet hatten. Die Verkäufe von McDonald's haben inzwischen das Vor-Corona-Niveau überschritten.
    • Der Kreditkartenanbieter Visa hat im dritten Geschäftsquartal 2021 von gestiegenen Transaktionen profitiert und die Erwartungen übertroffen. Der Umsatz legte um 27 Prozent auf 6,1 Milliarden Dollar zu, während der bereinigete Gewinn je Aktie um 41 Prozent auf 1,49 Dollar stieg. Die Analysten hatten mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 1,35 Dollar und einem Umsatz von 5,9 Milliarden Dollar gerechnet. Visa kündigte einen Börsengang der brasilianischen Fintech-Beteiligung Conductor an.
    • Der Pharmakonzern Pfizer hat im zweiten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von 1,07 Dollar (Prognose: 0,96 Dollar) und einem Umsatz von 19 Milliarden Dollar (Prognose: 18,45 Milliarden) die Analystenschätzungen übertroffen. Pfizer hob seine Prognose für 2021 an und rechnet nun mit einem Umsatz von 78 bis 80 Milliarden Dollar (bisher: 70,5 bis 72,5 Milliarden Dollar) und einem bereinigten Gewinn je Aktie von 3,95 bis 4,05 Dollar (bisher: 3,55 bis 3,65 Dollar).
    • Shopify hat im zweiten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von 2,24 Dollar die Analystenschätzungen von 0,96 Dollar übertroffen. Der Umsatz lag mit 1,12 Milliarden Dollar über den Erwartungen von 1,04 Milliarden.
    • Der Chemiekonzern Bayer hat in einem Rechtsstreit in den USA um das Umweltgift PCB eine Niederlage erlitten. Die Geschworenen-Jury sprach drei Lehrern wegen angeblicher Hirnschädigungen insgesamt 185 Millionen Dollar zu. Der Betrag kann durch den zuständigen Richter allerdings noch angepasst werden. Das giftige PCB war in Vorschaltgeräten für fluoreszierende Lampen enthalten, die bereits in den 1960er Jahren installiert wurden. Inzwischen ist PCB sowohl in den USA als auch in Europa verboten.
    • Die Volkswagen-Nutzfahrzeugtochter Traton hat im zweiten Quartal unter dem Strich einen Gewinn nach Steuern von 224 Millionen Euro verbucht, nach einem Verlust von 385 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Vorläufige Zahlen für das operative Geschäft hatte das Unternehmen zuvor bereits veröffentlicht, so war der Umsatz um 61 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro geklettert. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich von minus 382 Millionen vor einem Jahr auf nun 612 Millionen Euro. Der Auftragseingang konnte sich auf 89.204 Fahrzeuge fast verdreifachen.
    • Beim Leasingspezialisten Grenke hat die Finanzaufsicht Bafin einen Fehler im Abschlussbericht 2019 gefunden. Der Bericht müsse in vielen Punkten korrigiert werden, teilte Grenke am Dienstagabend mit. Auf die 2020er-Bilanz soll der Fehler allerdings keinen Einfluss haben, da er hier bereits berücksichtigt worden sei, so das Unternehmen. "Nach dem Verständnis des Unternehmens sieht auch die Bafin keinen weiteren Anpassungsbedarf von Jahresabschlüssen", teilte Grenke mit. Seit dem Herbst des vergangenen Jahres stand das Unternehmen wegen Vorwürfen angeblicher Bilanzmanipulationen unter Druck. Unterdessen hat Grenke am Mittwoch seine Prognose für 2021 angehoben und rechnet nun mit einem Konzerngewinn von 60 bis 80 Millionen Euro, nachdem zuvor 50 bis 70 Millionen Euro in Aussicht gestellt wurden. Das Zahlungsverhalten der Kunden sei stabil und der Aufwand für Schadensabwicklung gesunken, so das Unternehmen. Die Risikovorsorge sei angepasst worden. Nach vorläufigen Zahlen habe der Konzerngewinn im ersten Halbjahr 32 Millionen Euro erreicht, nach 33,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
    • Die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS hat im zweiten Quartal Erträge im Volumen von €625 Mio (VJ: €551 Mio, Prognose: €613 Mio), ein bereinigtes Vorsteuerergebnis (EBT) von €247 Mio (VJ: €189 Mio, Analystenprognose: €228 Mio) und einen Mittelzufluss von €19,7 Mrd (Prognose: €7,1 Mrd) verbucht. Das Unternehmen bestätigte seine Ziele für 2024 und ist etwas optimistischer für 2021.
    • Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal einen kräftigen Gewinnanstieg verbucht und deutlich mehr verdient als erwartet. Unter dem Strich vervielfachte sich der Gewinn gegenüber dem von der Corona-Pandemie geprägten Vorjahresquartal von 28 Millionen Euro auf 795 Millionen Euro, womit die Erwartungen von 471 Millionen Euro deutlich übertroffen wurden. Das Vorsteuerergebnis erhöhte sich von 158 Millionen Euro auf 1,165 Milliarden Euro, was ebenfalls deutlich über der Konsensprognose von 797 Millionen Euro lag. Die Erträge gingen leicht von 6,28 auf 6,23 Milliarden Euro zurück, während die Analysten im Schnitt mit 6,03 Milliarden Euro gerechnet hatten. Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing sieht die Bank auf einem "guten Weg" zu dem angestrebten Renditeziel von acht Prozent im kommenden Jahr. Mit Blick auf die Erträge zeigt sich die Bank sogar etwas optimistischer als bisher.
    • Die Deutsche Börse hat im zweiten Quartal Nettoerlöse von 882 Millionen Euro (Vorjahr 778 Mio) erzielt und damit die Prognose von 879 Millionen knapp übertroffen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte von 441 auf 518 Millionen Euro zu, womit die Prognose von 504 Millionen Euro übertroffen wurde. Der Nettogewinn im zweiten Quartal bei 310,9 Millionen Euro nach 257 Millionen im Vorjahr, der Gewinn je Aktie bei 1,69 Euro nach 1,40 Euro. Der Ausblick für 2021 und die Mittelfristprognose wurden bestätigt.
    • Der Autozulieferer Hella hat im Geschäftsjahr 2020/21 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 6,5 Milliarden Euro (VJ: €5,7 Mrd) und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 510 Millionen Euro (VJ: €227 Mio) erzielt.
    • Der Bahntechnikkonzern Vossloh hat im ersten Halbjahr einen Auftragseingang von €459,4 Mio (VJ: €494,8 Mio), einen Umsatz von €462,6 Mio (VJ: €393,2 Mio), ein EBITDA von €68,4 Mio (VJ: €55,0 Mio), ein EBIT von €42,4 Mio (VJ: €30,1 Mio) und ein Konzernergebnis von €20,6 Mio (VJ: -€9,6 Mio) erzielt. Im Ausblick auf 2021 erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen €900 Mio und €950 Mio (VJ: €850 bis €925 Mio).
    • Der Chemiekonzern BASF hat im zweiten Quartal unter dem Strich einen Milliardengewinn geschrieben. Nachdem im Vorjahr angesichts der Pandemie und hoher Abschreibungen noch ein Verlust von 878 Millionen Euro verbucht werden musste, verdiente BASF nun 1,65 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor Sondereffekten legte (wie bereits bekannt) von 59 Millionen Euro auf 2,316 Milliarden Euro zu. Der Umsatz stieg von 12,68 Milliarden Euro auf 19,753 Milliarden Euro. BASF bestätigte die erst kürzlich angehobene Prognose.
    • Apple hat im dritten Geschäftsquartal von höheren iPhone-Verkäufen und steigenden Serviceerlösen profitiert und einen kräftigen Anstieg bei Umsatz und Gewinn verzeichnet. Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresquartal von 59,7 Milliarden Dollar auf 81,4 Milliarden Dollar, womit die Erwartungen von 73,5 Milliarden Dollar deutlich übertroffen wurden. Der Gewinn je Aktie legte von 0,65 Dollar auf 1,30 Dollar zu, was ebenfalls deutlich über den Erwartungen von 1,01 Dollar lag.
    • Microsoft hat im vierten Quartal einen kräftigen Umsatz- und Gewinnanstieg verbucht und die Analysteschätzungen übertroffen. Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 46,2 Milliarden Dollar, während der operative Gewinn um 42 Prozent auf 19,1 Milliarden Dollar und der Nettogewinn um 47 Prozent auf 16,5 Milliarden Dollar zulegte. Der Gewinn je Aktie lag mit 2,17 Dollar deutlich über den Analystenschätzungen von 2,17 Dollar.
    • Alphabet hat im zweiten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von 27,26 Dollar die Analystenschätzungen von 19,35 Dollar übertroffen. Der Umsatz lag mit 61,88 Milliarden Dollar über den Erwartungen von 56,23 Milliarden Dollar.
    • Advanced Micro Devices hat im zweiten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von 0,63 Dollar die Analystenschätzungen von 0,54 Dollar übertroffen. Der Umsatz lag mit 3,85 Milliarden Dollar über den Erwartungen von 3,62 Milliarden.

    Konjunktur & Politik

    • Im US-Senat hat sich eine Gruppe republikanischer Senatoren offenbar mit den Demokraten auf die Kernpunkte eines rund eine Billion Dollar schweren Infrastrukturpakets geeinigt, wie das "Wall Street Journal" berichtet. Bereits am Mittwochabend könnte es eine Abstimmung geben, mit der die Debatte über das Pakt eröffnet wird, hieß es.
    • Die US-Rohöllagerbestände sind in der vergangenen Woche stärker als erwartet gesunken. Im Vergleich zur Vorwoche wurde ein Rückgang um 4,1 Millionen Barrel verzeichnet. Erwartet wurde nur ein Minus von 2,2 Millionen Barrel. Die inoffiziellen Daten des American Petroleum Institutes vom Vorabend hatten einen Rückgang um 4,7 Millionen Barrel gezeigt.
    • Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass es sich bei den sogenannten Cum-Ex-Geschäften um strafbare Steuerhinterziehung und nicht um die Ausnutzung einer Gesetzeslücke gehandelt hat. Der BGH bestätigte eine Verurteilung zweier Londoner Börsenhändler. Die Cum-Ex-Beteiligten hatten sich mit Aktiengeschäften rund um den Dividendenstichtag nicht gezahlte Kapitalertragssteuer zurückerstatten lassen.
    • In den USA gelten wieder strengere Corona-Maßnahmen. Die US-Behörde CDC empfiehlt nun auch vollständig Geimpften, in Innenräumen eine Maske zu tragen. Das US-Heimatschutzministerium verlangt ab heute von allen Angestellten das Tragen von Masken in Innenräumen und Social Distancing. US-Präsident Biden erwägt Bloomberg zufolge eine Impfpflicht für Staatsbedienstete.
    • Die Lagerbestände im US-Großhandel sind im Juni um 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen, nach einem Anstieg um 1,3 Prozent im Mai. Die Lagerbestände im Einzelhandel (ohne Autos) legten um 0,6 Prozent zu, nach einem Plus von 0,9 Prozent im Vormonat.
    • In der Handelsbilanz im Warenhandel haben die USA im Juni ein Defizit von 91,2 Milliarden Dollar verbucht, nach einem Defizit von 88,2 Milliarden Dollar im Vormonat.
    • Die staatliche Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland ist im Jahr 2020 auf über 26.000 Euro gestiegen. Der öffentliche Gesamthaushalt (Bund, Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände sowie Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte) war beim nicht-öffentlichen Bereich zum Jahresende 2020 mit 2,17 Billionen Euro verschuldet, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hat. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 26.141 Euro. Allein gegenüber dem Jahresende 2019 hat die staatliche Verschuldung pro Kopf um 3.281 Euro zugelegt.
    • Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist von 113 Punkten im zweiten Quartal auf vorläufig 100 Punkte für das dritte Quartal gesunken. Damit deutet sich eine Wachstumsverlangsamung an, nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal um rund 2,5 Prozent gewachsen sein dürfte. Die zuletzt wieder gestiegenen Corona-Inzidenzen haben laut DIW die Stimmung belastet.
    • Die Importpreise in Deutschland lagen im Juni 2021 um 12,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat Juni 2020, wie das Statistische Bundesamt am Morgen mitgeteilt hat. Einen stärkeren Anstieg im Vorjahresvergleich hatte es das letzte Mal im Oktober 1981 im Rahmen der zweiten Ölpreiskrise gegeben. Im Mai 2021 hatten die Importpreise um 11,8 Prozent höher als im Vorjahr gelegen. Im Vormonatsvergleich legten die Importpreise im Juni um 1,6 Prozent gegenüber Mai zu.
    • Der Umsatz der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland ist im Juni 2021 kalender- und saisonbereinigt um 2,7 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen, wie das Statistische Bundesamt auf vorläufiger Basis mitgeteilt hat. Der Umsatz der gewerblichen Wirtschaft lag im Juni 2021 um 12,2 Prozent über dem Niveau vom Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland.
    • Die Nutzfahrzeugzulassungen in der EU sind im Juni um 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 185.573 Fahrzeuge gestiegen, wie der Branchenverband ACEA mitgeteilt hat.
    • Das GfK-Konsumklima für August bleibt stabil bei minus 0,3 Punkten. Erwartet wurde hingegen ein Anstieg auf 1,0 Punkte. GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl begründete die stagnierende Stimmungslage der Verbraucher mit der Entwicklung der Corona-Pandemie. "Die Phase sinkender Inzidenzen ist zu Ende gegangen und die Infektionszahlen steigen wieder. Zudem hat die Dynamik beim Impfen trotz ausreichend vorhandenen Impfstoffes zuletzt deutlich nachgelassen. Dies verhindert gegenwärtig einen weiteren deutlichen Anstieg der Konsumstimmung", sagte Bürkl laut Pressemitteilung.

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