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    Die BASF-Aktie (WKN: BASF11) hatte im Jahr 2008 bei 17,81 EUR ein zyklisches Tief ausgebildet und bewegt sich hiervon ausgehend in einem langfristigen Aufwärtstrend. Nach dem Erreichen eines Rekordhochs bei 97,22 EUR im Jahr 2015 vollzog das Papier eine ausgeprägte Korrektur bis an das 50 %-Retracement der langfristigen Hausse auf 56,01 EUR. Seit dem dort im Februar 2016 ausgebildeten Tief konnte die Notierung im Rahmen einer fünfwelligen Rally erneut an das Rekordhoch vorstoßen und im Januar eine neue Bestmarke bei 98,80 EUR markieren. Darunter formte sich eine mittelfristige Top-Formation, die mit dem Anfang Februar erfolgten Rutsch unter 90,57 EUR komplettiert wurde. Bis auf 80,16 EUR ging es abwärts, bevor eine deutlichere Erholungsbewegung startete. Ab einem Rallyhoch bei 90,02 EUR übernahmen die Bären wieder das Ruder. Die Erholungstrendlinie wurde zum Wochenauftakt gebrochen. Im gestrigen Handel unterschritt die Aktie nach kurzer Konsolidierung die 50-Tage-Linie und befindet sich nun unterhalb aller relevanten gleitenden Durchschnittslinien. Das jüngste Volumenverhalten ist ebenfalls klar bearish zu werten. Mit einem Rutsch unter den nächsten Support bei 83,61 EUR per Tagesschluss würde das negative Bias bestätigt. Zuvor würde jedoch eine Erholung in Richtung 85,30 EUR oder auch 86,59/86,99 EUR nicht überraschen. Erst über der Widerstandszone bei 88,66-90,57 EUR würden die Bullen wieder einen technischen Vorteil erhalten, was Kursavancen in Richtung 94/95 EUR oder 98,80 EUR ermöglichen würde. Unterhalb von 83,61 EUR lauten nächste Ziele 82,08-82,53 EUR und 78,97-80,16 EUR. Die nachhaltige Verletzung der letztgenannten Zone würde schließlich eine langfristige Trendwende mit Abwärtsrisiken in Richtung 59,50-63,00 EUR oder 56,01 EUR signalisieren.

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    WKN Typ Basiswert Merkmale
    CV3EGK Call BASF Hebel: 4,3 
    CV7F6C Put BASF Hebel: 8,3 

    Rechtliche Hinweise: Bitte beachten Sie die rechtlichen Hinweise. Bitte beachten Sie zusätzlich den wichtigen Hinweis zu allen abgebildeten Charts und Kursverläufen: Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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