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    Börse: ARIVA Indikation / Kursstand: 83,46 US¢/lb

Frankfurt (GodmodeTrader.de) - Der Baumwollpreis stieg gestern auf 81,5 US-Cent je Scheffel. Unterstützung gab ein schwächerer US-Dollar. Zudem schürt die Trockenheit in Teilen von Texas Sorgen hinsichtlich der Aussaat, wie Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch in der aktuellen Ausgabe von „TagesInfo Rohstoffe“ schreibt.

Laut US-Landwirtschaftsministerium seien letzte Woche acht Prozent der US-Baumwollflächen eingesät worden, in Texas 13 Prozent, was jeweils etwas mehr gewesen sei als das übliche Niveau in den letzten fünf Jahren. Das USDA habe in seinem WASDE-Bericht am vergangenen Freitag die Prognose für die US-Baumwollbestände zum Ende des laufenden Erntejahres auf 3,9 Millionen Ballen nach unten revidiert. Niedriger seien sie zuletzt vor vier Jahren gewesen. Grund hierfür sei eine Aufwärtsrevision bei den Exporten gewesen, heißt es weiter.

„Auch weltweit schätzt das USDA den Baumwollmarkt etwas angespannter ein als zuvor. Die globalen Endbestände sollen 2020/21 auf 93,5 Millionen Ballen fallen und damit ca. eine Million Ballen niedriger sein als zuvor erwartet. Außerhalb Chinas sollen sie 55,6 Millionen Ballen betragen, knapp zwei Millionen Ballen weniger als bislang prognostiziert. Grund hierfür ist eine stärkere Nachfrage sowie ein etwas niedrigerer Anfangsbestand“, so Fritsch.

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