• Julius Bär zahlt DDR-Vermögen zurück
    • EZB stellt strenges Inflationsziel in Frage
    • ifo Exporterwartungen der Industrie deutlich verbessert
    • Frankreich: Corona-Infektionen steigen enorm
    • RKI: Erneut über 2.000 neue Corona-Fälle
    • Nordkorea bedauert Tötung von vermisstem Südkoreaner
    • Altmaier: Nord Stream II nicht alle paar Monate infrage stellen
    • US-Wahl: Trump schürt weiter Zweifel
    • Bayer: Große Fortschritte bei Glyphosat-Vergleich
    • Siemens vollzieht Abspaltung der Energiesparte

    DAX

    • Nach anfänglichen Zugewinnen hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag einmal mehr den Rückwärtsgang eingelegt und ist mit Kursverlusten aus dem Handel gegangen. Der DAX sank um 1,09 Prozent auf 12.469,20 Punkte. Auf Wochensicht hat das Börsenbarometer sogar 4,93 Prozent verloren, wofür vor allem neue Lockdown-Sorgen verantwortlich waren. Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus ist zuletzt europaweit stark gestiegen. Über alle Branchen hinweg werden bereits jetzt weitere Stellenstreichungen gemeldet. Auch das Thema Insolvenzen solle man nicht aus den Augen verlieren, sagte ein Marktanalyst der Helaba. An der Börse überwögen gegenwärtig wieder die Risiken. Auch der Brexit beschäftigt die Marktteilnehmer. Dabei sieht der Chefbankenaufseher der Europäischen Zentralbank, Andrea Enria, die Banken mittlerweile gut auf das Ende der Übergangsfrist beim Brexit vorbereitet. Andererseits warnte Enria aber auch, dass die Finanzmärkte noch nicht vollständig die Möglichkeit eingepreist haben, dass das Vereinigte Königreich die Europäische Union ohne Handelsabkommen verlässt.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmen

    • Die Schweizer Bank Julius Bär muss auf Schweizer Konten gelandetes einstiges DDR-Vermögen rücküberweisen. Insgesamt geht es um Vermögen und Zinsen in Höhe von 150 Mio. CHF. Ein Jahrzehnte dauernder Rechtsstreit endet damit. Geklagt hatte die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS), die Nachfolgerin der Treuhandanstalt, die sich unter anderem um Gelder kümmert, die Mitglieder des SED-Regimes nach der Wende beiseite geschafft hatten. Das Geld stammte nach Angaben der Bank von einer Außenhandelsgesellschaft der DDR und war zwischen 1990 und 1992 auf Konten der Gesellschaft bei der Schweizer Bank Cantrade gelandet, die Julius Bär 2005 übernommen hatte.
    • Die EU-Kommission legt gegen das Urteil des EU-Gerichts von Juli im Streit um die Steuernachzahlung von 13 Mrd. Euro von Apple wie erwartet Berufung ein. Die Entscheidung werfe wichtige rechtliche Fragen zur Anwendung der Vorschriften für staatliche Beihilfen auf, sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. Die sollen nun vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) geklärt werden. Außerdem sei die Kommission der Ansicht, dass das Gericht in seinem Urteil eine Reihe von Rechtsfehlern begangen hat. Das EU-Gericht hatte im Juli die Nachforderung der EU-Kommission aus dem Jahr 2016 für nichtig erklärt.
    • Amazon will seine Sprachassistentin Alexa verbessern. Zum einen soll die Software mehr wie ein Mensch klingen, sagte Amazon-Manager Rohit Prasad. Außerdem soll Alexa in einfache Gespräche im Haushalt eingebunden werden können.Amazon stellte in einer Online-Präsentation auch neue Modelle seiner vernetzten "Echo"-Lautsprecher vor.
    • Mehrere große App-Entwickler haben sich im Streit mit Apple und Google zu einer Allianz zusammengefunden. Das Bündnis kündigte am Donnerstag an, gemeinsam für gesetzliche und regulatorische Änderungen in den digitalen Marktplätzen für Apps der großen Anbieter zu streiten. Teil des Bündnisses sind unter anderen der Entwickler des beliebten "Fortnite"-Spiels Epic Games, der Streamingdienst Spotify und die Match Group.
    • Die Übernahme der TV-Senderkette Ion Media im Umfang von 2,7 Mrd. Dollar hat E.W. Scripps am Donnerstag den größten Kurssprung seit mehr als elf Jahren beschert. An dem Deal beteiligt sich auch Berkshire Hathaway mit 600 Mio. Dollar. Die Firma von Warren Buffett erhält dafür die Option, zum größten Scripps-Aktionär aufzusteigen.
    • Der Fahrdienst-Vermittler Uber startet in Deutschland (Berlin) einen Service mit emissionsfreien Fahrzeugen. Kooperationspartner für "Uber Green" ist Volkswagen. Der Autobauer bietet den Uber-Mietwagenpartnern eine mittlere dreistellige Anzahl von e-Golf-Jahreswagen an, teilten beide Unternehmen am Freitag mit. Der Service umfasst insgesamt rund 1500 Fahrzeuge, die vor allem in Berlin unterwegs sind.
    • Die US-Regierung ist von einem Gericht angewiesen worden, die Pläne für den Download-Stopp der VideoApp TikTok ausführlich zu begründen oder aufzuschieben. Nach aktuellem Stand soll Tiktok ab Montag nicht mehr in den App Stores von Apple und Google verfügbar sein, wenn es bis dahin keine endgültige Einigung gibt.
    • Die Trennung von Siemens Energy vom Mutterkonzern Siemens ist nun offiziell. Mit der Eintragung ins Handelsregister wurde die Abspaltung am Freitag vollzogen, sagte ein Sprecher sagte. Nun gehen die gut 700 Mio. Aktien des neuen Unternehmens an ihre Inhaber. 55 Prozent werden an die aktuellen Siemens-Aktionäre verteilt, dabei gilt der Schlüssel eine Energy-Aktie pro zwei Siemens-Papiere. 35,1 Prozent bleiben bei Siemens, 9,9 Prozent gehen an den Siemens Pensions-Fonds. Christian Bruch, CEO von Siemens Energy setzt die aktuellen Profitabilitätsprobleme von Siemens Energy nun ganz nach oben auf die Agenda. „Nach der Abspaltung von Siemens werden wir Maßnahmen fokussierter, konsequenter und effektiver umsetzen können“, sagte Bruch der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „Es ist wichtig, die Hausaufgaben zu machen, nämlich Zentralfunktionen zu hinterfragen, Kosten zu senken oder selektiver bei der Hereinnahme von Aufträgen vorzugehen. Das sind effektive Maßnahmen. Wir werden das durchziehen, ohne dass an anderer Stelle wieder Kosten aufgebaut werden“.
    • Der Volkswagen-Konzern gibt sich zuversichtlich über die weitere Erholung von der Corona-Krise auf seinem größten Einzelmarkt China. Es gebe positive Anzeichen für die zweite Hälfte des Jahres, sagte eine Sprecherin in Peking der Nachrichtenagentur dpa. „Wir sind vorsichtig optimistisch, einige Verluste im ersten Halbjahr bis Jahresende auffangen zu können, wenn Covid-19 stabil bleibt."
    • Das Bundesverfassungsgericht lehnte eine Verfassungsbeschwerde im Musterprozess um den Übernahmekampf zwischen VW und der Porsche-Holding im Jahr 2008 von Klägeranwälten ab. Diese hatten eine Befangenheit der zuständigen Richter am OLG Celle gesehen, entsprechende Anträge waren jedoch erfolglos, weshalb Karlsruhe angerufen wurde. Die Kläger fordern im Namen von Investoren hohen Schadenersatz nach Kurskapriolen, die milliardenschwere Aktiengeschäfte der Porsche-Dachgesellschaft PSE 2008 ausgelöst hatten.
    • Der Agrarchemiekonzern Bayer steuert auf den angestrebten Vergleich im Rechtsstreit in den USA über die angeblich krebserregende Wirkung des glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup im Volumen von 11 Mrd. Dollar zu. Der Konzern berichtete dem für Zehntausende Klagen zuständigen Bundesgericht in San Francisco bei einer Anhörung am Donnerstag von deutlichen Fortschritten bei den Verhandlungen um einen „ganzheitlichen Vergleich". Mediator Ken Feinberg äußerte sich zuversichtlich: Sein Optimismus kenne keine Grenzen.
    • Der chinesische Autobauer Geely hat seine neue Architektur für Elektroautos vorgestellt. Die soll auch anderen Herstellern angeboten werden, weil die Industrie gemeinsame Interessen im Kampf gegen den Klimawandel habe. Geely will sich zum Mobilitätsdienste-Anbieter entwickeln und die traditionelle Autoindustrie aufrütteln, wie es im Umfeld der „Messe Auto China 2020“ in Peking heißt.
    • Die Allianz steht laut Reuters vor einer Übernahme in Frankreich. Der Versicherungskonzern habe sich mit dem Abwicklungs-Spezialisten Athora zusammengetan, um die Tochter des britischen Rivalen Aviva in Frankreich zu übernehmen, sagten mehrere mit den Gesprächen vertraute Personen der Nachrichtenagentur. Die Verhandlungen seien weit fortgeschritten, es gehe um ein Volumen von zwei bis drei Milliarden Euro.
    • BMW und zwei seine US-Töchter haben sich in den USA auf einen Vergleich mit der Börsenaufsicht SEC geeinigt. Die Behörde wirft dem Autokonzern vor, seine Verkaufszahlen im Zusammenhang mit der Emission eines milliardenschweren Firmenbonds in den USA frisiert zu haben. BMW teilte mit, dass die SEC-Untersuchung Ende 2019 begonnen habe. BMW lege großen Wert auf die Richtigkeit seiner Verkaufszahlen. Mit einer Geldbuße von 18 Mio. Dollar werde der Streit nun beigelegt, teilte die SEC mit.
    • Der Start-up-Investor Rocket Internet verabschiedet sich nach gut sechs Jahren von der Börse. Auf der Hauptversammlung hat am Donnerstag eine Mehrheit von 81 Prozent des Aktienkapitals für den Schritt gestimmt. Der Konzern will den Aktionären ihre Anteilsscheine zu je 18,57 Euro direkt abkaufen. Die Aktionäre billigten ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 10 Prozent des Grundkapitals. Rocket Internet kündigte an, den Beschluss anzuwenden und 8,84 Prozent für bis zu 18,57 Euro je Aktie über die Börse zurückkaufen zu wollen. Dadurch sollen die Aktionäre die Möglichkeit haben, ihre Aktien auch bereits vor Vollzug des Delisting-Rückerwerbsangebot an die Gesellschaft zu veräußern, hieß es. Das Programm soll am 15. November enden.
    • Der Stahlhändler Klöckner & Co hat am Donnerstag seine Prognose für das dritte Quartal und das Gesamtjahr angehoben und erwartet nun statt eines bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von15 bis 25 Mio. nun 30 bis 40 Mio. Euro. Für 2020 geht der Konzern nun von einem höheren bereinigten Ebitda von 75 bis 95 Mio. Euro aus (zuvor: 50 bis 70 Mio.). Auf die neu ausgerufenen Gewinnziele reagierten einige Experten positiv. Die DZ Bank sprach am Freitag eine frische Kaufempfehlung aus und sieht den fairen Wert bei 6 Euro. Experten der Deutschen Bank und der Privatbank Metzler sehen in aktuellen Reaktionen sogar Kurspotenzial von 7 Euro beziehungsweise 8,30 Euro.

    Konjunktur & Politik

    • Nach Angaben des US-Handelsministeriums haben die Unternehmen im Land im August 0,4 Prozent mehr Aufträge für langlebige Güter als im Vormonat erhalten. Der Anstieg fiel wesentlich schwächer aus als in den Monaten zuvor. Von Mai bis Juli waren die Aufträge stark gestiegen, nachdem sie zu Beginn der Corona-Krise im März und April eingebrochen waren.
    • Demokraten im Repräsentantenhaus haben angekündigt, ihren eigenen Vorschlag für ein neues Konjunktur-Paket herunterzufahren. Es ist ein Entgegenkommen, um die Verhandlungen mit der Trump-Administration neu aufzurollen.
    • Die USA haben zum zweiten Mal in dieser Woche neue Sanktionen gegen den Iran eingesetzt. Laut Außenministerium wurden unter anderem Vertreter der Islamischen Republik, Behörden und Haftanstalten sowie ein Richter mit Strafmaßnahmen belegt.
    • Der Präsident der französischen Notenbank, Francois Villeroy de Galhau, will das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) flexibler verstanden wissen. Das aktuelle Ziel von knapp zwei Prozent werde oft als eine Obergrenze verstanden, deren Überschreiten automatisch eine straffere Geldpolitik zur Folge habe, sagte Villeroy de Galhau während einer Online-Konferenz. Vielmehr jedoch sollte der Zielwert in einem „symmetrischen" Sinn verstanden werden. Das Ziel könne zwischenzeitlich also sowohl unter- als auch überschritten werden. In der Folge könnte die EZB übergangsweise auch Inflationsraten von mehr als zwei Prozent tolerieren. „Wir sollten überprüfen, ob die aktuelle Formulierung das in Frage stellt."
    • Die Banken der Eurozone sind in der Lage, einen harten Brexit bis zu einem gewissen Grad zu verkraften, sagte der Vorsitzende der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA), Andrea Enria, in einem TV-Interview. Für die Banken sei jetzt aber die Zeit, aktiver zu werden, um etwaige Probleme mit der Qualität ihrer Aktiva zu erkennen und gegebenenfalls dagegen vorzugehen.
    • Nordkorea bedauert nach Angaben der Regierung in Seoul, einen vermissten Südkoreaner erschossen zu haben. Kim Jong Un in einem Brief an Präsident Moon Jae In mitgeteilt, meldet die Nachrichtenagentur Yonhap. Danach hätten die Soldaten den Mann in der Annahme getötet, es handle sich um einen Eindringling.
    • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist gegen eine bundesweite Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen. Aus seiner Sicht ergebe es eher Sinn, solche Maßnahmen lokal und regional in Abhängigkeit vom jeweiligen Infektionsgeschehen zu ergreifen, sagte der CDU-Politiker in der ARD. Auch komme es immer darauf an, was die genaue Quelle für erhöhte Zahlen sei.
    • Unter den deutschen Exporteuren keimt Optimismus auf. Die ifo Exporterwartungen der Industrie sind im September von 5,5 auf 10,4 Punkte gestiegen. Dies ist der höchste Wert seit Oktober 2018. „Der Aufschwung der Industrieproduktion in vielen wichtigen Abnehmerländern kommt der deutschen Exportwirtschaft dabei zu Gute“, erklärte das ifo Institut in seiner Mitteilung. So erwarten vor allem in der Chemischen Industrie deutlich mehr Unternehmen im vierten Quartal, dass ihre Exporte zunehmen. Gleiches gelte für die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen. Auch die Automobilbranche rechneten mit Umsatzzuwächsen beim Auslandsgeschäft. Der Maschinenbau hingegen erwarte vorerst keine größeren Sprünge, dort zeigten sich die Unternehmen eher zurückhaltend. Mit deutlichen Einbußen beim Export rechnen laut ifo die Hersteller von Bekleidung, Lederwaren und Schuhen.
    • Der zeitweilige Bauboom in Deutschland hat sich langfristig nicht positiv auf die Erwerbstätigenzahl im Baugewerbe ausgewirkt. Bundesweit ging die Zahl der Erwerbstätigen im Baugewerbe seit 1991 um 300.000 auf knapp 2,6 Mio. im Jahr 2019 zurück, wie das Statistische Bundesamt basierend auf Ergebnissen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Mit rund 2,0 Mio. Erwerbstätigen war zuletzt der Großteil von ihnen in Westdeutschland tätig. Der Anteil an den Erwerbstätigen insgesamt fiel 2019 im Westen mit 5,4 Prozent nicht wesentlich geringer aus als im Osten mit 6,8 Prozent. Damit hat sich die Bedeutung der Baubranche für den Arbeitsmarkt in Ost und West angeglichen: 1991 waren im Osten noch 9,9 Prozent aller Erwerbstätigen im Baugewerbe beschäftigt, im Westen 6,7 Prozent. Im Juli erzielte das Bauhauptgewerbe weniger neue Aufträge - sowohl im Vergleich zum Vormonat (minus 5,6 Prozent) als auch zum Vorjahresmonat (minus 4,9 Prozent). Das aktuelle Ergebnis deute auf eine leichte Abkühlung der Baukonjunktur hin, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag weiter mit.
    • Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich kritisch darüber geäußert, den Bau von Nord Stream II wegen des Giftanschlags auf den Kremlkritiker Alexej Nawalny zu stoppen. Altmaier sei schon immer der Auffassung gewesen, „dass es problematisch ist, Projekte, die auf mehrere Jahrzehnte angelegt sind, alle paar Monate in Frage zu stellen". „Sonst werden private Investoren nicht mehr zum Engagement bereit sein", so der CDU-Politiker gegenüber dem Handelsblatt.
    • In Frankreich haben sich binnen 24 Stunden mehr als 16.000 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Seit Mittwochabend seien 16.096 Fälle registriert worden, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Dies ist ein Rekord seit Einführung großflächiger Tests. Derzeit werden mehr als 1,2 Mio. Tests wöchentlich gemacht, deutlich mehr als im Frühjahr.
    • Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus bleibt in Deutschland weiter über der 2.000er-Marke. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen binnen 24 Stunden 2.153 neue Fälle. Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Virus starben, stieg um 15 auf 9.443.
    • Nach den für Verwirrung sorgenden Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zur Amtsübergabe im Fall einer Wahlniederlage bemüht sich das Weiße Haus um Schadenbegrenzung. „Der Präsident wird die Ergebnisse einer freien und fairen Wahl akzeptieren”, erklärte US-Präsidialamtssprecherin Kayleigh McEnany am Donnerstag in Washington auf Nachfrage von Journalisten. Trump hatte am Mittwoch auf die Frage geantwortet, ob er bei einem Sieg seines demokratischen Rivalen Joe Biden für eine friedliche Amtsübergabe sorgen werde. „Wir werden sehen, was passiert”, sagte er.
    • Weniger als sechs Wochen vor der US-Präsidentenwahl am 3. November streut Amtsinhaber Donald Trump weiter Zweifel in einem möglichen Ergebnis. „Wir müssen sicherstellen, dass die Wahl ehrlich ist. Aber ich weiß nicht, ob sie es sein kann", sagte Trump. Er behauptet seit Wochen, dass millionenfach verschickte Wahlunterlagen die Gefahr von Wahlfälschung drastisch erhöhten.
    • Die Schweizerische Nationalbank (SNB) veränderte am Donnerstag ihre Geldpolitik mitten in der Corona-Krise nicht. „Die Nationalbank belässt den SNB-Leitzins und den Zins auf Sichtguthaben bei der SNB bei minus 0,75 Prozent", erklärte die SNB. „Sie ist in Anbetracht des anhaltend hoch bewerteten Frankens nach wie vor bereit, verstärkt am Devisenmarkt zu intervenieren, wobei sie die gesamte Währungssituation berücksichtigt."
    • Wie das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris mitteilte, stieg das Geschäftsklima der französischen Unternehmen im September gegenüber dem Vormonat um zwei Punkte auf 92 Zähler. Es ist der fünfte Anstieg in Folge.

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