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DAX - Schwache Vorgaben aus den USA

Der Dax dürfte schwächer in die neue Woche starten. Banken und Broker sehen den Dax im vorbörslichen Handel bei 9.604 Punkten. Damit liegt der Leitindex 0,47 % unter dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag. Schwache Vorgaben aus den USA belasten. Die dortigen Standardindizes sind mit Verlusten ins Wochenende gegangen. Gute US-Konjunkturdaten hätten jene Anleger bestätigt, die mit einer früher als bislang erwarteten US-Zinswende rechneten, hieß es zur Begründung.

Drei wichtige Termine stehen diese Woche im Blick: Zunächst wird die US-Notenbank an diesem Mittwoch neue Entscheidungen verkünden. Am Donnerstag wird dann die EZB bekannt geben, wie viel Langfristkredit die Euroraum-Banken bei ihr abgerufen haben. Es ist die erste Runde einer neuen Geldschwemme, mit der die Notenbank Konjunktur und Inflation anschieben will. Am Freitag schließlich wird das Resultat des Unabhängigkeitsvotums Schottlands erwartet.

Weidmann geht die lockere Geldpolitik entschieden gegen den Strich

Bundesbankpräsident Weidmann hat erneut vor wachsenden Risiken der aggressiven Krisenpolitik der EZB gewarnt. Es sehe vor allem die Gefahr, dass die Politik in ihren Reformanstrengungen nachlässt und die Gefahr dass die Anleger auf der Suche nach Rendite übermäßige Risiken eingehen, was dann die Finanzstabilität gefährden könnte, betonte Weidmann am Samstag in Mailand. Die Geldpolitik befinde sich derzeit zweifellos in einer schwierigen Lage, so Weidmann mit Blick auf die Stagnation der Wirtschaft im Euroraum und die nachlassende Zuversicht der Unternehmen.

Berlin erwägt Steuersparmodell für internationale Konzerne

Das Bundesfinanzministerium arbeitet einem „Spiegel"-Bericht zufolge an einem neuen Steuersparmodell für Unternehmen. Demnach sollen künftig internationale Firmen wie in anderen Ländern Einnahmen aus Patenten und Lizenzen günstiger versteuern können als zum gegenwärtigen Tarif von rund 30 Prozent. Schäuble soll kürzlich erklärt haben, es verstehe die Reform nicht als Steuersparmodell für Konzerne, sondern es würden damit gezielt Einnahmen aus eigener patentierter Forschung im eigenen Land gefördert.

Schwache Konjunkturdaten aus China

Nach Angaben vom Wochenende ist die Industrieproduktion Chinas im August so schwach wie seit dem Einbruch infolge der weltweiten Finanzkrise nicht mehr gestiegen. Laut Nationalem Statistikamt steigerten die Firmen ihren Ausstoß im Jahresvergleich nur um 6,9 Prozent, nach 9,0 Prozent im Juli. Ökonomen hatten für August mit einem Wachstum in der Größenordnung des Vormonats gerechnet.

Schäuble plant Deutschland-Bonds

Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) plant laut „Handelsblatt“ mit den Ländern gemeinsame Anleihen - sogenannte Deutschland-Bonds. „Das Schuldenmanagement von Bund und Ländern wird beim Bund zusammengeführt. Dazu werden gemeinsame Anleihen begeben“, heiße es in einem Positionspapier. Die Länder versprechen sich davon deutliche Finanzierungsvorteile, da sie von den günstigeren Zinsen des Bundes profitieren.

SABMiller mit Interesse an Heineken

Die niederländische Heineken hat ein Übernahmeangebot des Konkurrenten SABMiller abgelehnt. Heineken wolle das Erbe und die Identität von Heineken als unabhängiges Unternehmen bewahren, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der zweitgrößte Bierbrauer der Welt, SABMiller, hatte nach Presseberichten vom Sonntag angegeben, die Niederländer kaufen zu wollen.

MüRü will neue Produkte einführen

Münchener Rück kündigt aufgrund des harten Preiskampfs im traditionellen Katastrophen-Geschäft neue Produkte an. „Innovative Versicherungslösungen für neue Risikokonstellationen - das ist der Schlüssel für langfristig profitables Wachstum", so Münchener Rück-Vorstand Jeworrek.

Drägerwerk: Geschäftsentwicklung ist enttäuschend

Der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Drägerwerk schließt weitere Korrektur seiner Prognose für 2014 aus. „Die Geschäftsentwicklung entspricht unseren Erwartungen", so Finanzvorstand Lescow zur „Börsen-Zeitung“. 30 Prozent des Gewinns sind als Dividende für 2014 geplant. Insgesamt sei die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr allerdings enttäuschend, so Lescow. „Der Umsatz steigt nur währungsbereinigt und das Ergebnis ist deutlich rückläufig. Das wollen wir ändern.“

Daimler setzt auf Plug-in-Hybride

Medien: Mercedes will zahlreiche Autos mit Plug-in-Hybrid-Antrieb ausrüsten. „Wir beginnen jetzt mit dem S 500 Plug-in und bringen bis zum Jahr 2017 zehn Modelle", so Entwicklungsvorstand Weber gegenüber der „Automobilwoche".

Morphosys intensiviert Forschung

Das Biotechunternehmen Morphosys ist auf der Suche nach neuen Substanzen und Lizenzen. „Dafür haben wir 380 Millionen Euro liquide Mittel zur Verfügung“, sagte CEO Moroney im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“.