• EU-Corona-Hilfen ohne Ungarn und Polen?
    • US-Jobmarkt bleibt ein Sorgenkind
    • GdV: Leistungsträger in Corona-Krise tief verunsichert
    • Großbritannien lässt BioNTechs Corona-Impfstoff zu
    • ifo Institut: Zwischenhoch in der Autoindustrie vorbei
    • Deutschland: Neuer Höchststand an Covid-Toten
    • Biden/Yellen: Corona-Hilfspaket dringender denn je
    • Deutsche Einzelhändler mit starkem Geschäft
    • Trump klagt gegen Wahlergebnis in Wisconsin
    • Tesla offen für Fusionen

    DAX

    • Wenn, ja wenn der starke Euro nicht wäre. Der starke Euro entpuppt sich als wahre Bremse für den deutschen Leitindex mit seinen vielen exportlastigen Mitgliedern. Allein im November wertete der Euro zum Dollar um mehr als vier US-Cent auf. Der Dollar dümpelt auf einem Zweieinhalb-Jahrestief. Im Gegenzug kommt die europäische Gemeinschaftswährung heute auf Kursniveaus von über 1,2050 Dollar. Entsprechend zeigte sich der DAX heute schwächer und beendete den Handel mit einem Minus von 0,52 Prozent auf 13.313,24 Punkte. Jedoch konnte der Index im November um beeindruckende 15 Prozent zulegen. Nur der Sprung über das Hoch vom September bei 13.465 Zählern blieb ihm vorerst noch verwehrt. Da kommt eine Verschnaufpause wie heute gerade zur rechten Zeit. Trotz des Rücksetzers zeigen sich viele Profis zuversichtlich, an eine größere Korrektur wollen nur die wenigsten glauben. Das Impfstoff-Thema rückt zur Wochenmitte etwas in den Hintergrund. Dabei haben die britischen Gesundheitsbehörden in einer Rekordgeschwindigkeit den ersten Corona-Impfstoff freigegeben. BioNTech und Pfizer erhalten die Notzulassung für ihren Impfstoff, der schon kommende Woche zur Verfügung stehen soll. Das teilte die britische Regierung mit. Auch in den USA und der EU sollte es bald so weit sein. Die nötigen Anträge liegen den zuständigen Behörden bereits vor. Gute Nachrichten kamen heute auch vom deutschen Einzelhandel. Er konnte im Oktober seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlicher als erwartet steigern.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmen

    • Beim Autozulieferer Continental sind die Verhandlungen zwischen Unternehmen und Gewerkschaft ergebnislos abgebrochen worden. Man habe die Gespräche auf zentraler Ebene vorerst beendet, teilten die IG-Metall-Bezirksleiter der Regionen Mitte und Bayern, Jörg Köhlinger und Johann Horn, am Mittwoch mit. Continental habe keinerlei Interesse gezeigt, die angekündigten Massenentlassungen zu verhindern und über Alternativen zum Abbau von 13.000 Arbeitsplätzen zu sprechen. Man werde nun die Beschäftigten informieren und weitere Aktionen beraten. Für das Management sei trotz Corona-Krise das Renditeziel von 8 Prozent Maßstab allen Handelns, kritisierten die Gewerkschafter. „Offensichtlich hat Continental in der Krise jedes Maß verloren und will den Konflikt."
    • Tesla-CEO Elon Musk warnte in einer Rundmail an die Mitarbeiter, dass die Kosten in den Griff gebracht werden müssten, um den engen Quartalsgewinn des Unternehmens aufrechtzuerhalten. „Die Investoren geben uns viel Vorschusslorbeeren für die künftige Rentabilität, aber wenn sie irgendwann zu dem Schluss kommen, dass wir weniger profitabel werden, wird unsere Aktie sofort wie ein Auflauf unter einem Vorschlaghammer zerquetscht“, schrieb Musk laut CNBC.
    • Europas größter Reisekonzern TUI bekommt ein weiteres Hilfspaket, es ist schon das dritte. Dieses Mal läuft es auf 1,8 Mrd. Euro hinaus. Geeinigt hat sich TUI dabei mit privaten Investoren, mit diversen Banken und mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds WSF und der staatlichen Förderbank KfW.
    • Die Gesundheitsbehörden Kanadas und in Europa haben im Rahmen einer „Rolling Review" mit der Überprüfung des Covid-19-Impfstoffkandidaten des US-Pharmaherstellers Johnson & Johnson begonnen, teilte J&J am Dienstagabend mit. Vorläufige Ergebnisse hätten gezeigt, dass das Vakzin die Produktion von Antikörpern und Immunzellen gegen das Virus auslöse. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA sagte, die Überprüfung werde fortgesetzt, bis genügend Belege für einen formellen Zulassungsantrag für den Impfstoffkandidaten vorlägen.
    • Der SAP-Konkurrent Salesforce will mit der Übernahme des Bürokommunikationsdienstes Slack seinen bislang größten Zukauf durchziehen. Die Unternehmen haben eine Vereinbarung erzielt, bei der Slack mit rund 27,7 Mrd. Dollar bewertet wird, wie Salesforce am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Slack-Aktionäre erhalten demnach je Aktie 26,79 Dollar sowie 0,0776 Salesforce-Aktien, hieß es. Unter anderem solle Slack in Salesforce-Produkte integriert werden.
    • Der chinesische Smartphonehersteller Xiaomi hat mit der Ausgabe von Aktien und Wandelanleihen Geld in Höhe von 3,9 Mrd. Dollar eingesammelt. Die Aktienplatzierung sei die größte eines börsennotierten Unternehmens in Hongkong jemals gewesen, geht aus Reuters vorliegenden Unterlagen hervor.
    • Das IT-Unternehmen Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat mit seinen Quartalszahlen sowie mit seiner Prognose die Erwartungen übertroffen. Zudem meldete HPE, dem Silicon Valley den Rücken zu kehren und nach Houston zu ziehen. Dort habe man bereits den größten Beschäftigungs-Schwerpunkt in den USA.
    • Die Deutsche Bank will in den kommenden beiden Jahren jeweils eine hohe Zahl an Postbank-Standorten aufgeben. Deutschland größtes Geldhaus wolle in den kommenden beiden Jahren „etwa 50" Postbank-Standorte aufgeben, kündigte Vizechef Karl von Rohr in einem Gespräch mit der "Welt" an. Bereits im September hatte die Deutsche Bank die Schließung von rund 100 Deutsche-Bank-Filialen angekündigt. Insgesamt wird sich das Filialnetz der Deutschen Bank in Deutschland somit bis Ende 2022 um 200 Zweigstellen verringern.
    • Daimler expandiert auf dem Lastwagenmarkt in China. Künftig sollen die Mercedes-Benz-Trucks direkt dort produziert werden. Zusammen mit dem chinesischen Partner Foton investiert der Konzern gut 485 Mio. Euro in ein neues Lkw-Werk in Peking, wie er am Mittwoch mitteilte. Das Gemeinschaftsunternehmen Beijing Foton Daimler Automotive (BFDA) baut bisher nur Lastwagen der Marke Auman, die eher in einem niedrigeren Marktsegment angesiedelt sind. Die teureren Mercedes-Benz-Trucks dagegen gibt es bisher ausschließlich als Import.
    • Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Notenbank macht sich immer stärker bei den Lebensversicherungen bemerkbar, auch bei den bestehenden Policen. Deutschlands größter Anbieter, die Allianz Leben, senkt die Verzinsung ihrer 10 Millionen Policen zum zweiten Mal in Folge. Die Gesamtverzinsung inklusive Überschussbeteiligung sinkt um 0,2 Punkte auf 2,9 Prozent.
    • Die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel MCA (Medicines Control Agency) hat nach Angaben des Mainzer Unternehmens BioNTech und seines US-Partners Pfizer eine Notfallzulassung für deren Corona-Impfstoff erteilt. Damit können die Briten früher mit Corona-Impfungen starten als die EU und die USA. Die ersten Lieferungen sollen innerhalb weniger Tage vor Ort eintreffen. „Mit dem Start des Impfprogramms im Vereinigten Königreich werden wir hoffentlich eine Verringerung der Zahl der Menschen in der Hochrisikobevölkerung sehen, die im Krankenhaus stationär behandelt werden müssen. Unser Ziel ist es, einen sicheren und wirksamen Impfstoff nach seiner Zulassung zu den Menschen zu bringen, die ihn benötigen“, sagte BioNTech-Vorstandschef Ugur Sahin.
    • Tesla-Chef Elon Musk will einer Fusion des E-Autobauers mit einem traditionsreichen Herstellern aus der Branche zu gegebener Zeit nicht im Wege stehen. „Wir werden definitiv keinen feindlichen Übernahmeversuch starten", betonte Musk am Dienstagabend bei der Verleihung des Axel Springer Awards in Berlin. Aber wenn ein Konkurrent finden sollte, „dass es eine gute Idee wäre, mit Tesla zu fusionieren", werde man darüber reden.
    • Das Präsidium des Aufsichtsrats von Volkswagen hat bei seinen Beratungen am Dienstag nicht über eine Vertragsverlängerung für Konzernchef Herbert Diess entschieden. Der achtköpfige innere Machtzirkel sei nach Beratungen am Abend auseinander gegangen, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Diess habe im Vorfeld der Sitzung seine Anliegen vorgebrach. Eine Vertragsverlängerung habe nicht zur Debatte gestanden.
    • Die Immobilienfirma Corestate bekommt einen neuen Chef. Der am Wochenende komplett ausgetauschte Aufsichtsrat berief den langjährigen Chef der Wertpapierhandels- und Investmentbank Oddo Seydler, Rene Parmantier, zum neuen Vorstandsvorsitzenden, wie Corestate mitteilte. Der bisherige CEO Lars Schnidrig soll als Finanzvorstand weiterhin im Versand fungieren.

    Politik & Konjunktur

    • Die von der EU geplanten Corona-Hilfen könnten auch dann ausbezahlt werden, wenn Ungarn und Polen an ihrer Blockade von EU-Haushaltsentscheidungen festhalten. Diese Einschätzung vertritt laut dpa ein ranghoher EU-Beamter. Eine solche Lösung könnte zum Beispiel über das in den EU-Verträgen vorgesehene Verfahren der „Verstärkten Zusammenarbeit" organisiert werden. Mit ihm kann eine Gruppe von mindestens neun EU-Staaten eine erweiterte Zusammenarbeit vereinbaren, ohne dass sich die anderen EU-Staaten daran beteiligen müssen. Selbst die Zahlung der 750 Mrd. Euro über den Gemeinschaftshaushalt wäre sogar möglich. Für nicht an dem Hilfsprogramm teilnehmende Staaten müsste es dann nur entsprechende Korrekturen ihrer Beitragszahlungen geben.
    • Laut einem UN-Bericht können die Pariser Klimaziele unmöglich unter den derzeitigen Regelungen eingehalten werden. Um die Vorgaben bis 2030 zu erreichen, sei eine Reduzierung der Produktion von fossilen Brennstoffen um jährlich sechs Prozent notwendig. Derzeit sei allerdings ein Anstieg von jährlich zwei Prozent geplant, womit bis 2030 doppelt so viele fossile Brennstoffe produziert werden würden, wie in Paris seinerzeitvereinbart.
    • Die Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft ist im November weniger gestiegen als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten habe im Monatsvergleich um 307.000 zugelegt, teilte der private Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch mit. Analysten hatten im Schnitt mit einem Zuwachs um 440.000 gerechnet.
    • Der künftige US-Präsident Joe Biden will die von der Trump-Administration eingeführten zusätzlichen Zollabgaben auf Produkte aus China und andere Maßnahmen im Handelskonflikt vorerst beibehalten. Er werde seine Optionen nicht einschränken, sagte Biden der "New York Times". Für seine eigene China-Politik wolle er aber rasch eine breite internationale Koalition finden. „Die beste China-Strategie ist eine, die jeden unserer Verbündeten, oder zumindest solche, die es einmal waren, auf eine Linie bringt.“
    • Laut US-Justizminister Barr hat es keine Hinweise auf umfangreichen Betrug bei der Präsidentschaftswahl an 3. November gegeben, der ein anderes Wahlergebnis zur Folge hätte.
    • Fed-Chef Jerome Powell hat bei der Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats die Politik bezüglich Konjunkturstützung in die Pflicht genommen und seinerseits die Bereitschaft signalisiert, dass die Federal Reserve die Wirtschaft weiter stützt.
    • Seitens der Republikaner kommt im US-Senat Bewegung in die Auseinandersetzung um ein neues Hilfspaket. Im Kongress wurde parteiübergreifend ein Paket im Volumen von 908 Mrd. Dollar vorgestellt. Zusätzlich muss ein Haushaltsgesetz verabschiedet werden, um die Schließung von Behörden am 12. Dezember zu verhindern. Per Ende November lag das Haushaltsdefizit im laufenden Jahr bei 4.245 Mrd. Dollar.
    • Der andauernde Ausnahmezustand belastet die mittlere Generation stark – ökonomisch undpsychisch. Der Zukunftsoptimismus der vergangenen Jahre ist erdrutschartig verschwunden. Das hat eine aktuelle Allensbach-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) ergeben. Die „Generation Mitte“ befinde sich im Stimmungstief, heißt es in der Studie. „Jeder Zweite fühlt sich heute schlechter als vor der Krise. Corona wirkt zudem wie ein Spaltpilz – die große Mehrheit sieht mehr Aggressionen und Egoismus als wachsende Solidarität“, sagte Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, bei der Vorstellung der Studienergebnisse. Die Corona-Krise lässt die Generation Mitte zudem deutlich an den Vorteilen einer offenen, globalisierten Volkswirtschaft zweifeln: „Erstmals lehnt eine Mehrheit der ‘Generation Mitte’ die Idee der Globalisierung ab. Das macht mir Sorgen, denn ohne starke internationale Kooperation, insbesondere in der EU, werden wir weder Corona noch den Klimawandel meistern“, betonte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.
    • Die Arbeitslosenquote in der Eurozone ist im Oktober im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 8,4 Prozent gesunken, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mit. Die Quote liegt damit 1,0 Prozentpunkte höher als im entsprechenden Vorjahresmonat. In der Europäischen Union insgesamt lag die Quote wie im Vormonat bei 7,6 Prozent.
    • Die Erzeugerpreise in der Eurozone sind im Oktober gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,0 Prozent gefallen, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Im September hatte die Rate minus 2,3 Prozent betragen, in den Monaten davor war noch negativer gewesen.
    • EZB-Chefökonom Philip Lane soll einem Bericht des "Wall Street Journals" zufolge ausgesuchte Geschäftsbanken nach Zinssitzungen der Notenbank telefonisch kontaktiert und über Details geldpolitischer Entscheidungen informiert haben. Es soll sich um mehrere Banken gehandelt haben, darunter Citigroup, Deutsche Bank, Goldman Sachs und JP Morgan. Auch große Vermögensverwalter wie Blackrock oder Pimco sollen dazu gehören. In den bis zu 15 Minuten langen Telefonrunden soll Lane Fragen zu den aktuellen geldpolitischen Entscheidungen und den jüngsten Prognosen der Notenbank beantwortet haben, schreibt das Blatt. Zudem habe er geldpolitische Signale erläutert und teils zurechtgerückt sowie geldpolitisch-technische Fragen erörtert. Ein Sprecher der EZB bestätigte gegenüber der Zeitung das Vorgehen Lanes. Inhaltlich gehe es ausschließlich um öffentlich verfügbare Informationen und die zuvor veröffentlichten geldpolitischen Beschlüsse. Dennoch: Geschlossene Runden sind in der Geldpolitik eigentlich unüblich.
    • Die Geschäftslage der deutschen Maschinenbauer auf dem chinesischen Markt hellt sich auf. Die Herbstumfrage des VDMA unter den in der Volksrepublik ansässigen Mitgliedsbetrieben brachte zum ersten Mal seit zwei Jahren eine positive Einschätzung der Geschäftslage, wie der Branchenverband VDMA mitteilte. Der Wert erreichte plus 18 Punkte. In der Frühlingsumfrage lag er noch bei minus 12 Punkten.
    • Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC hat vor einer zu schnellen Lockerung der Corona-Beschränkungen in Europa gewarnt. „Ich möchte unterstreichen, dass es keine Hinweise gibt, dass die Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit gelockert werden können", sagte ECDC-Direktorin Andrea Ammon.
    • Die Erwartungen der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer für die kommenden Monate haben sich eingetrübt. Im November gingen sie den vierten Monat in Folge zurück. Sie fielen von plus 16,3 Punkten im Oktober auf minus 4,0 Punkte. Das hat die aktuelle Konjunkturumfrage des ifo Instituts ergeben. Ihre aktuelle Geschäftslage bewerteten die Firmen jedoch besser. Dieser Indikator stieg auf plus 7,2 Punkte, nach minus 2,0 Punkten im Oktober. „Im Moment läuft es noch, aber der Blick in die Zukunft macht die Firmen gegenwärtig nicht glücklich“, sagt der Leiter der ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe.
    • Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Oktober nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes kalender- saisonbereinigt sowohl preisbereinigt als auch auf nominaler Basis 2,6 Prozent mehr umgesetzt als im Vormonat September. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg der Umsatz preisbereinigt sogar um 8,2 Prozent und nominal um 9,4 Prozent. Im Vergleich zum Februar dieses Jahres, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland, war der Umsatz im Oktober kalender- und saisonbereinigt real um 5,9 Prozent höher.
    • In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 487 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Das ist ein neuer Rekord seit Beginn der Pandemie. Der bisherige Höchstwert war am Freitag mit 426 Todesfällen erreicht worden. Zudem wurden binnen 24 Stunden 17.270 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das waren rund 1.400 weniger als in der Vorwoche. Insgesamt ergeben sich für Deutschland nun 1.084,743 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2.
    • Der gewählte US-Präsident Joe Biden hat den Kongress ermahnt, sich auf ein weiteres Corona-Hilfspaket zu einigen. Es müsse den dringenden Bedürfnissen der Menschen Rechnung tragen, sagte Biden am Dienstag. Die designierte US-Finanzministerin Janet Yellen warnte, dass Untätigkeit zu einem „sich selbst verstärkenden Abschwung“ führen würde. Das Ausmaß der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in den USA bezeichnete sie als "amerikanische Tragödie".
    • Der bekannte Hongkonger Aktivist Joshua Wong und zwei seiner Mitstreiter sind zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Ein Hongkonger Gericht verurteilte Wong am Mittwoch zu einer Haftstrafe von dreizehneinhalb Monaten. Die Aktivisten Agnes Chow und Ivan Lam müssen für zehn bzw. sieben Monate ins Gefängnis. Die Demokratie-Aktivisten hatten zuvor gestanden, im Juni 2019, als es in Hongkong zu regelmäßigen Proteste gegen die Regierung kam, eine nicht genehmigte Versammlung vor dem Hongkonger Polizeipräsidium organisiert zu haben.
    • Die Schweizer Wirtschaft ist zwischen Juli und Ende September gegenüber dem Vorquartal um 7,2 Prozent gewachsen, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. Die Binnennachfrage und der Dienstleistungssektor hätten sich deutlich erholt, hieß es. Die Wirtschaft habe damit drei Viertel des Einbruchs des ersten Halbjahrs wettgemacht, womit das BIP noch 2 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von Ende 2019 liegt.
    • Einen Tag nach der amtlichen Bestätigung des Wahlsieges von Joe Biden im US-Staat Wisconsin hat der scheidende Amtsinhaber Donald Trump Klage gegen das Ergebnis eingereicht. Mit der Klage sollen gut 221.000 Stimmen aus zwei mehrheitlich demokratischen Bezirken für ungültig erklärt werden, in denen Trump bereits eine Nachzählung beantragt hatte.

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