Der Bitcoin-Hype sorgt für Schlagzeilen weit über die Finanz- und Internetmedien hinaus. Seit Jahresbeginn hat sich der Bitcoin im Wert verzehnfacht. Wer vor genau sieben Jahren nur 100 Dollar in Bitcoin investiert hätte (damals gab es mehr als 350 Bitcoin für diesen Betrag) sitzt heute sogar auf einem Vermögen von rund 3,8 Mio. Dollar.

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    Doch sind die großen Kurssteigerungen eine Sache der Vergangenheit, oder wird sich der Aufwärtstrend fortsetzen?

    Die Prognosemethode eines Harvard-Wissenschaftlers macht nun Hoffnung, dass sich die Bitcoin-Rally fortsetzen wird - für eine sehr lange Zeit. Dennis Porto, der eigentlich Gesundheitsökonom ist, ist aufgefallen, dass sich der Preisanstieg beim Bitcoin gut mit Moore's Law (dem Mooreschen Gesetz) erklären lässt. Moore's Law besagt, dass die technische Leistung von Computern exponentiell wächst. Genauer gesagt verdoppelt sich die Anzahl der Transistoren in neuen Prozessoren alle 12 bis 18 Monate.

    Auch der Bitcoinpreis lässt sich bisher wunderbar mit Moore's Law bzw. mit exponentiellem Wachstum modellieren. Moore's Law könne auf alle digitalen Technologien angewandt werden, ist sich Dennis Porto sicher. Dabei wächst der Bitcoinpreis allerdings sogar noch schneller als die Leistung vom Computern. Beim Bitcoin hat sich der Preis bisher sogar alle fünf bis acht Monate verdoppelt.

    Der folgende Chart zeigt eine Prognose für das Wachstum des Bitcoinpreises auf Basis von Moore's Law. Als Startpunkt für die Prognose wurde dabei der Zeitpunkt gewählt, als der Bitcoin erstmals mehr als 10 Dollar kostete. Zudem wurde angenommen, dass sich der Preis alle sechs Monate verdoppelt. Diese Wachstumsrate hat der Bitcoin bisher sogar übererfüllt.

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    Auf Basis der Prognose wird ein Bitcoin spätestens im Jahr 2028 eine Million Dollar und im Jahr 2033 sogar eine Milliarde Dollar kosten. Wer heute 1000 Dollar in den Bitcoin investiert, dürfte demnach spätestens 2022 rund eine Million Dollar sein Eigen nennen.


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    Natürlich gibt es keine Garantie dafür, dass der Bitcoinpreis auch künftig dem exponentiellen Wachstum folgen wird. Ganz im Gegenteil mehren sich nun wieder die Stimmen, die vor einer gigantischen Blase warnen. Aber es gibt durchaus auch Argumente dafür, dass der Bitcoinpreis auch künftig exponentiell wachsen dürfte: So wird zur Erzeugung eines weiteren Bitcoins immer mehr Energie verbraucht, weshalb die Erzeugung neuer Bitcoins auch immer mehr Geld kostet. Dies liegt an der steigenden Rechnerleistung beim Bitcoin-Mining (hier gibt es eine direkte Abhängigkeit von Moore's Law) und dem dadurch steigenden Energieverbrauch sowie an der Tatsache, dass die Anzahl der neu geschürften Bitcoins immer mehr zurückgeht, so dass die Menge von 21 Millionen Bitcoin nie überschritten wird.

    Wie mein Kollege Clemens Schmale berechnet hat, dürfte die Erzeugung eines neuen Bitcoins im Jahr 2022 ganze 300.000 Dollar kosten. Die steigenden Erzeugungskosten könnten eine natürliche Preisuntergrenze für die Digitalwährung darstellen.

    Was glauben Sie? Geht die Rally im Bitcoin immer weiter? Oder sehen wir hier eine gigantische Blase, die früher oder später platzen wird? Diskutieren Sie diese Frage bei mir im Stream auf der Investment- und Analyseplattform Guidants!


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