JPMorgan-Chef Jamie Dimon hat scharfe Kritik an der Kryptowährung Bitcoin geübt. "Es ist keine reale Sache, irgendwann wird es geschlossen werden", sagte Dimon am Dienstag auf einer Investorenkonferenz in New York. Die Kryptowährung sei ein "Betrug" und werde irgendwann "in die Luft fliegen“. Anders als normale Währungen habe Bitcoin keine "legale Unterstützung". "Es ist schlimmer als die Tulpenblase, es wird nicht gut ausgehen. Irgendjemand wird getötet werden", sagte Dimon.

    ANZEIGE

    Alle Trader im eigenen Haus, die mit Bitcoin handeln, würden gefeuert, sagte Dimon. "Es ist gegen unsere Regeln und sie sind dumm", sagte Dimon zur Begründung. Dabei hat Jamie Dimon auch in der eigenen Familie bereits Erfahrung mit dem Handel von Bitcoin gemacht. "Meine Tochter hat Bitcoin gekauft, er ist gestiegen, und jetzt denkt sie, sie sei ein Genie", sagte Dimon.

    Dass ausgerechnet Großbanken wie JPMorgan den Boom der Kryptowährungen kritisch sehen, liegt auf der Hand. Denn die boomenden Kryptowährungen könnten den Geldhäusern längerfristig die Geschäftsgrundlage entziehen. Die Blockchain-Technologie, auf der der Bitcoin basiert, ermöglicht nicht nur anonyme Zahlungen ohne staatliche Kontrolle oder Aufsicht, sondern auch ohne zwischengeschaltete Intermediäre wie Banken. Bitcoin und andere Kryptowährungen könnten Banken also zumindest im Zahlungsverkehr irgendwann völlig überflüssig machen.

    Lesen Sie dazu auch:

    In der Vergangenheit waren Banken die Ermöglicher und Profiteure eines effizienten, bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Doch die Blockchain-Technologie hat demonstriert, dass ein Zahlungssystem der Zukunft nicht mehr auf Vermittler wie Banken angewiesen sein wird. Ein Peer-to-Peer-Netzwerk, das von niemandem kontrolliert wird und transparent ist, kann die Funktionen der Banken sogar günstiger und sicherer erfüllen als das bisherige Finanzsystem.

    Bankchefs wie Jamie Dimon von JPMorgan packt vermutlich einfach die blanke Angst, dass ein Finanzsystem der Zukunft, das auf der Blockchain-Technologie basiert, nicht mehr von Großbanken wie JPMorgan kontrolliert werden kann. Kritik aus der Ecke der Großbanken sollte deshalb eher nicht zu viel Beachtung geschenkt werden.

    BITCOIN-Bankchef-startet-Frontalangriff-Kommentar-Oliver-Baron-GodmodeTrader.de-1
    Bitcoin in US-Dollar (BTC/USD) im Wochen-Chart

    Im Growth-Musterdepot auf meinem Desktop der Investment- und Analyseplattform Guidants erwarb ich am 19.07. ein Partizipationszertifikat auf Bitcoin. Eine Hälfte der Position verkaufte ich wenige Tage später mit einem Gewinn von rund 4,5 %. Die zweite Teilposition notiert aktuell mehr als 55 % im Plus. Meine Musterdepots auf Guidants sind exklusiver Teil von Guidants PROmax. Alle Informationen zu PROmax und den anderen PRO-Paketen finden Sie hier!

    BITCOIN-Bankchef-startet-Frontalangriff-Kommentar-Oliver-Baron-GodmodeTrader.de-1

    Wussten Sie bereits, dass Sie Bitcoins ganz einfach über Guidants und unsere angeschlossenen Broker handeln können? Guidants bietet Ihnen maximalen Handelsspielraum! Beobachten, analysieren und diskutieren Sie die Märkte – und setzten Sie Ihre Investmententscheidung direkt bei unseren angeschlossenen Partnern um. Ohne Umwege, ohne Zeitverlust. Vom Online- bis zum CFD- oder Forex-Broker: Sie haben die Wahl. Jetzt über Guidants handeln!