• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Kursstand: 14,025.00 Pkt (L&S) - Aktueller Kursstand
  • Grüne stimmen Ampel zu
  • Aufträge der deutschen Industrie brechen ein
  • Bitcoin: Dramatischer Kursverfall
  • China droht USA
  • Rüstungsverkäufe trotz Pandemie weiter gestiegen
  • Österreich: Nehammer als Kanzler vereidigt
  • Evergrande steht einmal mehr vor der Zahlungsunfähigkeit
  • China Evergrande warnt vor Zahlungsausfall

Markt

  • Am deutschen Aktienmarkt verlief der Wochenstart weitgehend freundlich. Der Leitindex DAX schloss nach einigem Auf und Ab mit einem kräftigen Plus von 1,39 Prozent auf 15.380,79 Punkte. An der Corona-Omikron-Front zeichnet sich derweil eine Aufhellung ab. Zu Wochenbeginn lasse ein Bericht aus Südafrika über vergleichsweise milde Symptome der Omikron-Variante die Anleger zunächst aufatmen, schrieb Marktanalyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda. Zudem hätten die meisten Patienten, die wegen Omikron in Kliniken lägen, Vorerkrankungen, heiße es aus Südafrika. Natürlich sei die Datenbasis gering, so Halley, aber die Anleger machten es sich einfach: „Omikron-Variante milder - Marktwende - alles kaufen“. Derweil ist die Immobilienkrise in China wieder Gesprächs- und Sorgenthema. Der Immobilienentwickler Evergrande hat vor einem drohenden Zahlungsausfall gewarnt. Evergrande rief ein Risiko-Ausschuss zusammen, das den Konzern restrukturieren soll. „China Evergrande steht wieder ganz weit oben auf der Agenda der Börsianer", sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. Anleger fürchten, dass eine Insolvenz den ganzen chinesischen Finanzmarkt destabilisieren könnte.
  • Der Bitcoin verlor am Samstag in einem dramatischen Kursrutsch bis zu 22 Prozent an Wert und kostete nur noch 41.967 Dollar. Das bedeutete einen der größten Rückschläge überhaupt. Bis Samstagabend erholte sich die Notierung intraday dann weitgehend, am Sonntag ging es dann erneut über acht Prozent bergab. Marktteilnehmer führten den Einbruch auf Gewinnmitnahmen und Sorgen um die Weltwirtschaft zurück.

Chartanalysen & Artikel des Tages

Unternehmen & Branchen

  • Volkswagen-Chef Herbert Diess soll an der Spitze des Autokonzerns verbleiben. Nachdem seine Zukunft als Vorstandschef in den vergangenen Wochen wegen des Machtkampfs mit dem Betriebsrat lange unsicher war, mehren sich nach Informationen von Reuters nun die Anzeichen, dass er sich im Amt halten kann. Es gehe in die Richtung, dass der Streit beigelegt werde und Diess Vorstandschef bleibe, sagte eine Person mit Kenntnis der Beratungen am Montag zu Reuters. VW-Markenchef Ralf Brandstätter soll demnach in den Konzernvorstand aufsteigen. Diess solle sich auf strategische Fragen der Konzernführung konzentrieren.
  • Der chinesische Technologiekonzern Alibaba versucht seinen Hals aus der Schlinge zu ziehen: Zum einen hat sich Alibaba eine neue Unternehmensstruktur auferlegt und zum anderen einen neuen Finanzchef ernannt. Ab April werde der bisherige Vize Toby Xu die Finanzsparte leiten und Maggie Wu ersetzen, teilte Alibaba laut Reuters mit. Xu kam vor drei Jahren vom Unternehmensberater PwC zu Alibaba. Für höhere Umsätze soll eine neue Firmenstruktur sorgen, wonach sich eine Sparte auf den Heimatmarkt und eine andere auf das internationale Geschäft konzentriert.
  • Der französische Autobauer Renault will weniger Stellen als geplant abbauen. Zwischen 2022 und 2024 sollen nur noch 1.700 Jobs für technische und unterstützende Tätigkeiten gekürzt werden anstatt den im September angekündigten 2000, wie Renault mitteilte.
  • Der Online-Modehändler BestSecret plant offenbar einen IPO im Sommer. BestSecret könnte dabei mit deutlich mehr als drei Milliarden Euro bewertet werden, berichtete das Handelsblatt unter Berufung auf Informationen aus Finanzkreisen. Finanzinvestor Permira ist Mehrheitseigentümer.
  • Enkraft Capital bleibt im Streit mit RWE um die von ihm geforderte Abtrennung des Geschäfts rund um die Braunkohle am Ball. In einem Reuters vorliegenden Brief wirft Enkraft RWE-Finanzchef Michael Müller vor, auf dem Kapitalmarkttag Mitte November die Chance verpasst zu haben, Lösungsvorschläge und Zeitpläne für dieses - „für das Unternehmen wohl dringlichste" - strategische Problem aufzuzeigen
  • Der aktivistische Investor Engine Capital drängt das Management des US-Einzelhandelskonzerns Kohl’s, entweder einen Verkauf des Unternehmens oder eine Abspaltung des E-Commerce-Geschäfts zu erwägen, wie das "Wall Street Journal berichtet. Engine Capital hält einen Kohl's-Anteil von etwa ein Prozent.
  • Der Hersteller von Spezialchemikalien für das Baugewerbe, GCP Applied Technologies, hat sich mit dem französischen Baukonzern Saint-Gobain auf eine Übernahme für 32 Dollar pro Aktie (18 Prozent über dem Schlusskurs von Freitag) in bar bzw. rund 32 Mrd. Dollar geeinigt. Die Übernahme soll demnach bis Ende kommenden Jahres vollzogen werden vorbehaltlich der Zustimmung der GCP-Aktionäre und der zuständigen Behörden.
  • Der Hersteller von Elektrofahrzeugen Lucid Group hat eine Vorladung der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) erhalten. Nach Unternehmensangaben hat die SEC Dokumente im Zusammenhang mit seinem SPAC-Fusionsgeschäft mit Churchill Capital Corp. angefordert.
  • Der Grafikkartenspezialist Nvidia stößt bei der geplanten Übernahme des Chipentwicklers Arm Limited vom japanischen Telekom- und Medienunternehmen Softbank auf anhaltenden Widerstand. Die EU-Kartellbehörden haben ihre Ermittlungen zu dem Deal vorerst eingestellt, da sie auf weitere Informationen warten, und letzte Woche hatte die US-Behörde Federal Trade Commission (FTC) Klage eingereicht, um die Transaktion zu blockieren.
  • Neue Autos bleiben noch über längere Zeit Mangelware. Die Preis dürften weiter steigen, branchenübliche Rabattaktionen werden weiter zurückgefahren, prognostiziert Ferdinand Dudenhöffer vom Duisburger Center Automotive Research (CAR). Laut der CAR-Marktuntersuchung deuteten im November sämtliche Indikatoren auf steigende Verbraucherpreise bei Neuwagen hin.
  • Der hoch verschuldete chinesische Immobilienriese Evergrande steht einmal mehr vor der Zahlungsunfähigkeit. Das Unternehmen warnte, nach einer Überprüfung möglicherweise nicht über genügend Finanzmittel zu verfügen, um fällige Verbindlichkeiten in Höhe von mehr als 80 Mio. Dollar bedienen zu können. Der Konzern teilte zudem mit, dass es aktiv mit den Offshore-Gläubigern an einem Umstrukturierungsplan arbeite. Insidern zufolge will Evergrande dabei all seine US-Dollar-Anleihen in die Umstrukturierung seiner Kreditlasten einbeziehen. Dabei gehe es um Papiere, die der Konzern und seine Sparte Scenery Journey ausgegeben hätten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Bei zwei Anleihen von Scenery Journey müsste Evergrande an diesem Montag Zinsen bezahlen. Wenn dies nicht gelingt, könnte der Konzern erstmals einen Zahlungsausfall am Anleihemarkt auslösen. Die Regierung der chinesischen Provinz Guangdong, wo Evergrande seinen Hauptsitz hat, entsandte nach eigenen Angaben bereits eine Arbeitsgruppe in den Konzern, um „Risiken zu mindern und die Interessen aller beteiligten Parteien zu schützen“.
  • Im MDAX und SDAX stehen mit Wirkung zum 20 Dezember Veränderungen an. Die Deutsche Wohnen wird dann in den Index der mittelgroßen Werte MDAX aufgenommen und die Aktien von Zooplus ersetzen, wie der Index-Anbieter Qontigo am Freitagabend mitteilte. Im Nebenwerte-Index SDAX ersetzt die vom Autozulieferer Continental abgespaltene Antriebstochter Vitesco ersetzt den Online-Möbelhändler Home24. Die Heidelberger Druckmaschinen AG wird für den Rüstungstechnologiekonzern Hensoldt in den Index aufgenommen und der IT-Dienstleister GFT Technologies ersetzt den Online-Möbelhändler Westwing. Im TecDAX wird Nagarro den Spezialpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum ersetzen.
  • Der Essenslieferant Delivery Hero muss einen Rückschlag bei der internationalen Expansion verkraften. Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge ist die Übernahme des saudi-arabischen Essenlieferanten Chefz am Widerstand der dortigen Wettbewerbsbehörden gescheitert.
  • Die Pharmafirma Bavarian Nordic hat positive Testergebnisse für einen Coronvirus-Imfpstoff präsentiert. Das Vakzin ist den Angaben der Firma zufolge gut verträglich und hat kaum Nebenwirkungen. Bis zur Marktreife des Impfstoff-Kandidaten dürfte es laut Brancheninsider aber noch bis 2023 dauern.
  • Deutsche-Post-Chef Frank Appel hat Reuters zufolge die besten Aussichten für den Aufsichtsratsvorsitz bei der Deutschen Telekom. Appel sei Favorit für die Nachfolge von Amtsinhaber Ulrich Lehner, erfuhr die Nachrichtenagentur von Insidern.
  • Der deutsche Industriekonzern Thyssenkrupp geht eine Kooperation mit dem australischen Bergbauunternehmen Infinity Lithium ein. Dabei geht es um die mögliche Verwendung von grünem Wasserstoff bei der Lithiumproduktion. Die Zusammenarbeit werde mit einem Pilotprojekt in einer Thyssenkrupp-Anlage in Deutschland beginnen und könne später in das Infinity-Lithiumprojekt San José in Spanien integriert werden, teilte das Unternehmen mit. Lithium ist ein wesentlicher Bestandteil von Batterien für Elektroautos.

Konjunktur & Politik

  • Inmitten der Spannungen im Ukraine-Konflikt werden Russlands Staatschef Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden am Dienstag miteinander telefonieren. Der Kreml und das Weiße Haus bestätigten den Online-Gipfel. Biden wolle dabei die Sorgen der USA angesichts von Russlands Militäraktivitäten entlang der ukrainischen Grenze unterstreichen, sagte seine Sprecherin Jen Psaki. Er werde die Unterstützung der USA für die Ukraine betonen. Biden sagte laut CNN: „Was ich jetzt tue ist, das nach meinem Dafürhalten umfassendste und bedeutsamste Bündel an Initiativen zusammenzustellen, um es Herrn Putin sehr, sehr schwer zu machen weiter voranzuschreiten.“
  • Auch die Grünen haben dem Koalitionsvertrag für eine gemeinsame Bundesregierung zugestimmt. Mit rund 86 Prozent der 71.150 gültigen Stimmen sprachen sich die Grünen-Mitglieder für das gemeinsame Regierungsprogramm und die vom Parteivorstand beschlossene Besetzung der Grünen-Kabinettsposten aus, wie die Parteiführung am Montag mitteilte. An der Urabstimmung hatten sich laut dem Politischen Bundesgeschäftsführer Michael Kellner 57 Prozent der Parteimitglieder beteiligt.
  • Österreichs neuer Kanzler Karl Nehammer kündigte einen Strategiewechsel gegenüber Impf-Skeptikern an. Es sei Respekt und Dialogbereitschaft voreinander nötig, Sorgen und Ängste müssten ernst genommen werden. Die Spaltung würden der Gesellschaft schaden.
  • Nach China-kritischen Äußerungen der designierten Außenministerin Annalena Baerbock hat die chinesische Botschaft in Berlin vor einem Konfrontationskurs gewarnt. „Was wir brauchen, sind Brückenbauer anstatt Mauerbauer", schrieb eine Botschaftssprecherin am Freitag in einer Stellungnahme zu einem Interview der "taz" mit Baerbock. Die Grünen-Politikerin hat einen härteren Kurs gegenüber China angesprochen.
  • Erste Daten aus großen Krankenhäusern Südafrikas zeigen, dass die an der Omikron genannten Coronavirus-Variante erkrankten Patienten weniger medizinische Maßnahmen benötigen, was auf einen milderen Verlauf als den von der Delta-Variante verursachten hinweist. Obwohl es sich hierbei nur um Zahlen aus den ersten zwei Wochen der Infektionswelle handelt, sagte der medizinische Berater des Weißen Hauses, Anthony Fauci, dass die USA durch die Berichte ermutigt würden.
  • Der Internationale Währungsfonds dürfte laut Präsidentin Kristalina Georgiewa wegen Omikron seine globalen Wachstumsprognosen senken. „Eine neue Variante, die sich sehr schnell verbreiten könnte, kann das Vertrauen beeinträchtigen", sagte sie auf der Konferenz "Reuters Next". „In diesem Sinne werden wir wahrscheinlich einige Herabstufungen unserer Oktober-Prognosen für das globale Wachstum erleben."
  • China hat den USA, sollten diese die Olympischen Winterspiele im Februar in Peking politisch boykottieren, mit Gegenmaßnahmen gedroht. Chinas Außenamtssprecher Zhao Lijian reagierte am Montag mit scharfer Kritik auf Berichte Berichten über entsprechende Erwägungen von US-Präsident Joe Biden. Noch bevor amerikanische Politiker überhaupt eine Einladung bekommen hätte, „bauschen sie die Boykottfrage auf“, sagte der Sprecher. „Es ist eine Verhöhnung des olympischen Geistes, eine politische Provokation und ein Angriff auf 1,4 Milliarden Chinesen", sagte Zhao Lijian vor der Presse. Das chinesische Volk und die Welt sähen dadurch die Scheinheiligkeit und anti-chinesische Natur der amerikanischen Politiker nur noch klarer.
  • Für die neue Bundesregierung von SPD, Grünen und FDP benannte der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz am Montag vier Bundesministerinnen und drei Bundesminister aus der SPD für sein Kabinett. Insgesamt gehören der Regierung dann mit Scholz als Kanzler neun Männer und acht Frauen an. Scholz hatte vor der Bundestagswahl versprochen, dass ein von ihm geführtes Kabinett zumindest zur Hälfte mit Frauen besetzt sein wird. Um auf die Parität zu kommen, zählt er sich nun selbst nicht mit. „Die Parität ist mir wichtig, deswegen werden von 16 Ministerinnen und Ministern acht Männer und acht Frauen sein", sagte er bei der Vorstellung des SPD-Ministerteams. „Und selbstverständlich wird es dann noch einen Bundeskanzler geben, der für alle gemeinsam zuständig ist." Zudem betonte Scholz, dass die SPD mehr Ministerinnen als Minister aufstelle. Er sei besonders stolz darauf, dass Ministerien wie die für Inneres, Verteidigung und Bau, die traditionell eher eine Männerdomäne seien, von Frauen geführt würden.
  • Der künftige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bleibt optimistisch, dass die Corona-Pandemie überwunden werden kann. „Sie wird länger dauern, als viele dachten. Wir werden das aber schaffen. Impfen wird die zentrale Rolle spielen, aber nicht nur (...) Wir werden den Kampf mit der Pandemie gewinnen", so Lauterbach.
  • Die Großhandelsunternehmen in Deutschland haben im dritten Quartal nach vorläufigen Ergebnissen real 1,9 Prozent und nominal (nicht preisbereinigt) 11,5 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet als im gleichen Vorjahresquartal. „Die hohe Differenz zwischen der realen und der nominalen Steigerung kommt dabei insbesondere durch den hohen Anstieg der Großhandelspreise im dritten Quartal zustande", wie das Statistikamt mitteilte.
  • Die Aufträge im Verarbeitenden Gewerbe Deutschlands sind im Oktober stark zurückgegangen. Die Unternehmen haben 6,9 Prozent weniger Bestellungen erhalten als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang von 0,2 Prozent gerechnet. Im September hatte es noch ein Wachstum von 1,8 Prozent gegeben. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sanken die Bestellungen im Oktober um 1,0 Prozent. „Für die konjunkturellen Aussichten bedeutet der zweite starke Rückgang der Auftragseingänge innerhalb der letzten drei Monate einen weiteren Dämpfer", schrieb das Bundeswirtschaftsministerium. Die realen Einnahmen der Industrie waren im Oktober um 3,6 Prozent höher als im Vormonat. Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Umsatz um 7,1 Prozent niedriger.
  • Das ifo-Geschäftsklima für die deutsche Veranstaltungswirtschaft ist eingebrochen. Der Wert sackte im November auf minus 26 Punkte, von minus 2,2 Punkte im Oktober. „Die vierte Coronawelle hat den zaghaften Optimismus der Branche aus den Vormonaten kollabieren lassen“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. „Der Veranstaltungswirtschaft stehen erneut schwierige Monate bevor“, ergänzt er.
  • Der deutsche Einzelhandel fürchtet ein erneutes Fiasko im normalerweise umsatzstarken Dezember. „Die Einführung verschärfter Corona-Maßnahmen in Geschäften ist eine dramatische Zäsur im Weihnachtsgeschäft", beklagte der Geschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland, Stefan Genth, am Sonntag. Der HDE beklagt auch höhere Kosten durch die Kontrollen. Bereits im Weihnachtsgeschäft 2020 mussten viele niedergelassene Händler starke Geschäftseinbußen verkraften. „In der Woche vor dem zweiten Advent sind Umsätze und Frequenzen spürbar eingebrochen", sagte Genth. Er verwies auf eine Trendumfrage seines Verbandes unter etwa 1.600 Unternehmen, wonach die Umsätze im stationären Nicht-Lebensmittel-Handel um durchschnittlich 26 Prozent geringer ausfielen als im Vorkrisenjahr 2019. Die Besucherzahlen im Innenstadthandel seien unter 2G-Regeln durchschnittlich sogar um 41 Prozent gesunken. Auch in diesem Jahr trifft es Modeläden laut HDE wieder besonders hart.
  • Die 100 größten Rüstungskonzern der Welt haben im Corona-Jahr 2020 Waffensysteme und Militärdienstleistungen im Wert von 531 Mrd. Dollar verkauft, was einem Anstieg um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entsprach. Das teilte das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri mit. Es handelt sich um den sechsten jährlichen Zuwachs in Folge.
  • In Österreich wurde der bisherige Innenminister Karl Nehammer an diesem Montag in Wien zum neuen Kanzler vereidigt. Er folgt auf Alexander Schallenberg, der nur knapp zwei Monate im Amt war. Der Parteivorstand der ÖVP hatte Nehammer am Freitag einstimmig zum neuen Chef der Konservativen und zum neuen Kanzler designiert.
  • Die Nobelpreisträgerin und entmachtete Regierungschefin Aung San Suu Kyi in Myanmar ist von einem Gericht zu vier Jahren Haft verurteilt worden, angeblich wegen Verstößen gegen Corona-Auflagen und Aufwiegelung. Konkret gehe es dabei um die Vorwürfe der Anstiftung zum Aufruhr und der Verletzung von Corona-Maßnahmen, sagten mit dem Verfahren vertraute Personen der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Verfahren mit einer Reihe von fabrizierten Vorwürfen sind anhängig.

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