• Bitcoin BTC/USD - Kürzel: BTC/USD - ISIN:
    Börse: Bitfinex / Kursstand: 18.976,00000 $

Zunächst muss man wissen, was es überhaupt bedeutet, wenn sich die Geschichte wiederholt. In den letzten Wochen ging es mit dem Bitcoin Kurs rasant nach oben. Der Kurs verdoppelte sich beinahe. Eine solche Bewegung gab es schon einmal. Das war Ende 2017. Damals startete die Rally allerdings nicht von knapp 10.000 Dollar, sondern von 2.000 Dollar. 2017 verzehnfachte sich der Kurs. Das war sensationell. Eine Kursverdopplung innerhalb weniger Wochen muss sich jedoch auch nicht verstecken. So schön diese Kurssprünge sind, sie bergen auch Gefahren. Ein Kurs verdoppelt sich nicht, wenn Anleger trüber Stimmung sind. Kursverdopplungen sind Zeichen der Euphorie. Euphorie bedeutet, dass viele, die kaufen wollten, auch bereits gekauft haben. Innerhalb von einem kurzen Zeitfenster strömen viele Anleger in einen Wert. Anleger springen schnell auf den Trend auf. Wenn allerdings erst einmal alle aufgesprungen sind, wer soll dann noch kaufen, um den Kurs weiter zu treiben?

Wenn der Zeitpunkt erreicht wird, an dem alle gekauft haben, kann sich der Trend schnell umkehren. Das war eindrucksvoll Anfang 2018 zu sehen. Der Kursverlauf in diesem Jahr ist demjenigen von 2017/18 ähnlich (siehe Grafik). Daher schrieb ich am 23.11. einen Artikel mit dem Titel: Wann kommt der Crash ?


Tatsächlich kam es kurz darauf zu einer heftigen Verkaufswelle. Eine solche Korrektur wird von denjenigen zum Kauf genutzt, die den ersten Run verpasst haben. Der Kurs kann nach einer ersten Verkaufswelle mit hoher Wahrscheinlichkeit noch einmal steigen. Genau das ist in den letzten Tagen geschehen.

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Bitcoin BTC/USD

Im Gegensatz zu 2018 wurde bei den Käufen der Nachzügler ein neues Hoch erreicht. Im Normalfall wird bei diesen Käufen das Hoch nicht mehr erreicht und es kommt zu neuen Verkäufen. Anleger, die beim ersten Hoch Gewinne nicht mitgenommen haben, nutzen den Rebound. Die einen Anleger kaufen, weil sie den ersten Trend verpasst haben und an eine zweite Chance glauben. Die anderen verkaufen, weil sie nicht noch einmal die Hochs für Gewinnmitnahmen verpassen wollen.

Normalerweise ist die zweite Anlagergruppe größer als die der Nachzügler. Es kommt zum länger anhaltenden Abwärtstrend. Nun wurden diesmal neue Hochs erreicht. Das ist ungewöhnlich und schürt die Hoffnung, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Eine Garantie dafür gibt es nicht. Immerhin aber gibt es eine Chance, den üblichen Kursverlauf zu durchbrechen.

Clemens Schmale


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