• US-Rohöllagerbestände steigen stark
  • Ehemaliger JPMorgan-Händler gesteht Marktmanipulation
  • US-Wahlen: Demokraten holen Mehrheit im Repräsentantenhaus
  • EY-Studie: DAX-Konzerne bleiben trotz Herausforderungen in der Spur
  • Munich Re bestätigt Gewinnziele
  • Adidas enttäuscht mit Umsatzprognose
  • Volkswagen treibt Produktion von E-Autos voran
  • BMW erleidet Gewinneinbruch

DAX & US-Markt

  • Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben den Ausgang der US-Kongresswahlen mit Erleichterung aufgenommen. Der DAX machte am Mitwoch einen Sprung nach vorne. Für die Börse ist es wichtig, dass ein weiterer Unsicherheitsfaktor nun aus dem Markt ist. Zumal die Wahlen fast genau wie zuvor prognostiziert geendet hatten, nämlich mit dem Gewinn der Mehrheit im Repräsentantenhaus durch die Demokraten und dem Machtzuwachs der republikanischen Partei in der zweiten Parlamentskammer, dem Senat. Präsident Donald Trump wird sich künftig zumindest innenpolitisch arrangieren müssen, außen- und handelspolitisch ändert sich hingegen wenig. "Die Börsen sollten mit diesem Wahlergebnis ganz gut leben können“, brachte es ein Marktbeobachter auf den Punkt. Historisch gesehen gibt es nach US-Midterm Elections meist eine kleine Börsen-Rally. Seit 1950 haben die Aktienmärkte in in den USA in den zwölf Monaten nach Zwischenwahlen im Schnitt um 15 Prozent zugelegt.
  • Die Märkte legen nach den Midterms einen deutlich Zahn zu und beschleunigen ihre am 29. Oktober gestartete Rally. Unter Anlegern hat sich heute relativ schnell der Konsens etabliert, dass auch ein von Demokraten kontrolliertes Repräsentantenhaus nicht per se zu einer wirtschaftsfeindlicheren Politik führen wird, und die Äußerungen seitens Präsident Trump und der möglichen Mehrheitsführerin Pelosi klingen auf den ersten Blick recht konstruktiv. Der scharfe Einbruch des Volatilitätsindex auf der anderen Seite macht es systematischen Investoren jetzt möglich ihre Unterinvestitionsquote wieder aufzulösen und sorgt für einen Sog, der Leerverkäufer zu Eindeckung zwingt je höher der Markt steigt. Einziges Hindernis, welches einer möglicherweise dynamischen Jahresendrally noch im Wege stehen könnte, ist der morgige Zinsentscheid, wobei Investoren hier vor allem auf Signale zum weiteren Verlauf des Zinspfades achten werden.

Unternehmensnachrichten

  • Der US-Medienkonzern Walt Disney darf das Film- und Fernsehgeschäft von 21Century Fox übernehmen. Das hat die EU-Kommission unter Auflagen genehmigt. Im Juni hatte bereits das US-Justizministerium der 71 Mrd. Dollar schweren Übernahme bereits zugestimmt.
  • Der Jahresüberschuss von 21Century Fox stieg auf 1,285 Mrd. Dollar bzw. 69 Cent je Aktie, gegenüber 855 Dollar bzw. 46 Cent je Aktie vor Jahresfrist. Das Ergebnis beinhaltet einen Steuervorteil von 220 Mio. Dollar im Zusammenhang mit der Entscheidung, die Beteiligung an Sky zu verkaufen.
  • Das Schnäppchenportal Groupon berichtete über einen Nettogewinn im 3. Quartal von 44,6 Mio. Dollar bzw. 8 Cent pro Aktie, nach 59.000 Dollar im Vorjahr. Das bereinigte EPS betrug 4 Cent. Der Umsatz belief sich auf 592,9 Mio. Dollar, gegenüber 634,5 Mio. Dollar im Vorjahr.
  • Der US-Krankenversicherer Humana hat im dritten Quartal gewinnseitig besser abgeschnitten als erwartet. Das Management hob wegen der starken Nachfrage nach Krankenversicherungen im Kerngeschäft Medicare Advantage für ältere Menschen seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr an.
  • Der Broker Investment Technology Group (ITG) wird vom Hochfrequenzhändler Virtu Financial für rund eine Milliarde US-Dollar übernommen.
  • Der Modekonzern Michael Kors hat im zurückliegenden Quartal mehr verdient als erwartet. Bereinigt wies das Unternehmen ein EPS von 1,27 Dollar je Aktie aus.
  • Wie der Kosmetikkonzern Coty mitteilte, traf Hurrikan ‚Florence’ das Produktionswerk und das Vertriebscenter in North Carolina und belastete damit die Luxus-Sparte. Insgesamt verringerte sich der Umsatz um 9 % auf 2 Mrd. Dollar. Der Nettoverlust schrumpfte um 8 auf 12 Mio. Dollar.
  • Wie dem genormten 10-Q-Bericht, den große Unternehmen in den USA quartalsweise bei der Börsenaufsichtsbehörde SEC einreichen müssen, zu entnehmen ist, plant Tesla in den nächsten zwei Jahren jährlich zwischen 2,5 und drei Mrd. Dollar an Investitionen zu tätigen.
  • Gut eine Woche nach dem Absturz einer Boeing-Maschine von Lion Air mit 189 Toten in Indonesien hat der US-Flugzeugbauer Sicherheitshinweise zu falsch angezeigten Daten erteilt. In dem Schreiben an Fluggesellschaften würden die Piloten daran erinnert, wie sie im Falle fehlerhafter Angaben von bestimmten Sensoren vorgehen sollen, so Boeing.
  • Der Chipkonzern Qualcomm hat in einem Rechtsstreit mit der Handelsaufsicht FTC eine Niederlage erlitten. Eine Bundesrichterin urteilte , dass das Unternehmen einige der branchenrelevanten Patente an Konkurrenten lizenzieren muss. Die Entscheidung könnte das Geschäftsmodell des Konzerns gefährden.
  • Die Wähler in Kalifornien haben ein Gesetzesvorhaben im Gesundheitsbereich abgelehnt und damit auch der Aktie von Fresenius Medical Care (FMC) Antrieb verliehen. Mit dem neuen Gesetz wäre die Erstattung für Dialysebehandlungen auf ein Niveau gesenkt worden, das deutlich unter den anfallenden Kosten liegt, erklärte FMC-Chef Rice Powell. Er begrüßte deshalb die Ablehnung des Vorhabens.
  • Der Sportartikelhersteller Adidas erhöht die Gewinnprognose fürs Gesamtjahr. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäft soll um 16 bis 20 Prozent steigen, teilte Adidas mit. Im besten Fall entspricht dies einem Wert von 1,72 Mrd. Euro. Zuvor hatte der Konzern mit einer Steigerung von 13 bis 17 Prozent gerechnet. Gleichzeitig senkte Adidas seine Erwartungen an den Umsatz. Dieser soll im Gesamtjahr währungsbereinigt zwischen 8 und 9 Prozent zulegen. Bislang wurden etwa 10 Prozent erwartet. Der Überschuss legte im letzten Quartal um 19 Prozent auf 656 Mio. Euro zu. Der Umsatz ist leicht von 5,68 Mrd. im Vorjahr auf 5,87 Mrd. Euro.
  • BMW hat im vergangenen Quartal einen Gewinneinbruch erlitten. Grund sind die Einführung neuer Abgasprüfverfahren, hohe Rückstellungen für Rückrufe, aber auch der Zollstreit zwischen den USA und China. Das operative Ergebnis rutschte um 26,8 Prozent auf 1,75 Mrd. Euro ab. In der Autosparte brach die operative Marge fast um die Hälfte auf 4,4 Prozent ein. Netto kam es zu einem Gewinnrückgang von 23,9 Prozent auf 1,41 Mrd. Euro. Den Umsatz steigerte der Autobauer hingegen um 4,7 Prozent auf 24,7 Mrd. Euro. Den im September gesenkten Ausblick bestätigte der Konzern.
  • Der Rückversicherer Munich Re hat trotz erneut hoher Katastrophenschäden seine Gewinnspiele für das Gesamtjahr bestätigt. Der Nettogewinn im laufenden Jahr soll unverändert 2,1 bis 2,5 Mrd. Euro erreichen. Im vergangenen Quartal erzielte der Finanzkonzern einen Gewinn von 483 Mio. Euro und damit mehr als von Analysten erwartet. Besonders teuer erwiesen sich im Berichtszeitraum der Taifun "Jebi" und der Hurrikan "Florence" mit jeweils rund 300 Mio. Euro.
  • Volkswagen will in Deutschland den Fokus noch stärker auf die Produktion von Elektroautos legen. Schon in der nächsten Woche soll dazu nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung der VW-Aufsichtsrat den Umbau deutscher Standorte vorantreiben. Nach Informationen der Zeitung soll das Werk in Emden dabei neben dem Werk in Zwickau eine Schlüsselrolle einnehmen. „Da wird noch deutlich mehr Schwung reingelegt“, hieß es laut FAZ am Dienstag in Konzernkreisen.
  • Die Macht von Cevian im Aufsichtsrat von Thyssenkrupp wächst. Von den zwei vakanten Posten in dem Kontrollgremium will der schwedische Finanzinvestor einen mit der Bosch-Managerin und Lufthansa- Kontrolleurin Martina Merz besetzen, wie die Börsen-Zeitung berichtet. Das werde aus Kreisen zweier Großaktionäre bestätigt. Auch ein neuer externer Aufsichtsratschef soll am 20. November, dem Tag vor der Jahresbilanz, präsentiert werden. Damit wächst der Druck auf Vorstandschef Guido Kerkhoff, seine Personalentscheidungen zu rechtfertigen, schreibt das Blatt. Laut einem Bericht der WAZ steht auch der Chef der Aufzugssparte, Andreas Schierenbeck, vor der Ablösung. Es gebe strategische Diskussionen über die Ausrichtung des Geschäftsbereichs, heißt es in einem Brief des Vorstands an die Mitarbeiter des Konzerns, über den die Zeitung berichtete. In diesem Zusammenhang würden auch Gespräche über die Auflösung des Anstellungsverhältnisses von Andreas Schierenbeck geführt.
  • Die Absatzprobleme in der Autobranche haben beim Lichttechnik-Spezialisten Osram weniger Einbußen ausgelöst als befürchtet wurde. Das bereinigte Ebitda sank im abgelaufenen Geschäftsjahr um 13 Prozent auf 605 Mio. Euro. Doch das Ergebnis ist immer noch höher als das zuvor angekündigte Unternehmensziel. Osram will die Aktionäre trotz des Gewinnrückgangs mit einer gleichbleibenden Dividende von 1,11 Euro und einem 400 Mio. Euro schweren Aktienrückkauf-Programm beglücken.
  • Der Online-Essenslieferdienst Delivery Hero setzt sich nach einem Umsatzsprung im dritten Quartal höhere Ziele für das Gesamtjahr. Es werde nun mit Erlösen zwischen 780 und 785 Mio. Euro gerechnet, so das Unternehmen. Bisher waren 760 bis 780 Mio. Euro in Aussicht gestellt worden.
  • Brenntag hat beim Betriebsgewinn um fünf Prozent auf 224,5 Mio. Euro zugelegt. Während die Geschäfte in den wichtigen Märkten Europa und Nordamerika im dritten Quartal gut liefen, ging der Gewinn in der Region Asien Pazifik zurück.
  • Der Autozulieferer Schaeffler will weiter kostenbewusst wirtschaften. Die Franken kürzten bereits Ende Oktober die eigene Gewinnprognose für das laufende Jahr. „Was jetzt zählt ist Kosten- und Kapitaldisziplin", sagte Schaeffler-Vorstandschef Klaus Rosenfeld. Im dritten Quartal fiel der für die Aktionäre verbleibende Gewinn um 16 Prozent auf 257 Mio. Euro. „Auch wenn wir einen Teil dieser Verschlechterung durch unser Industriegeschäft ausgleichen können, sind wir vor diesem Hintergrund in besonderem Maße gefordert, möglichst vorausschauend und umsichtig zu steuern", sagte Rosenfeld.
  • Der Flughafenbetreiber Fraport hat im dritten Quartal ein überraschend hohes Gewinnplus erzielt. Der Gewinn stieg um 16 Prozent auf gut 210 Mio. Euro. Das Ebitda wuchs um acht Prozent auf 419 Mio. Euro. Der Umsatz legte um 16 Prozent auf 1,02 Milliarden Euro zu. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten.
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Der Karrierenetzwerk Xing erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres einen Umsatzanstieg von 26 Prozent auf 170 Mio. Euro. Ein Teil des Wachstums geht auf zwei Übernahmen zurück - bereinigt um diese Effekte legte der Erlös um 21 Prozent zu. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 24,5 Mio., Euro und damit 18 Prozent mehr als vor einem Jahr.
  • Axel Springer ("Bild", "Welt") ist dank eines starken Digitalgeschäfts im dritten Quartal um 2,3 Prozent auf 765,1 Mio. Euro gewachsen. Der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) zog um ein Fünftel auf 186,9 Mio,. Euro an. Unter dem Strich entfielen 57,4 Mio. Euro auf die Aktionäre, ein Anstieg um mehr als 50 Prozent ins Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Prognose für das bereinigte Ergebnis je Aktie erhöhte der Vorstand. Für 2018 wird nun mit einem Anstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich ausgegangen (zuvor: Anstieg im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich).

Konjunktur & Politik

  • Der Italiener Andrea Enria soll neuer Chef der EZB-Bankenaufsicht werden. Der EZB-Rat nominierte Enria am Mittwoch als Leiter des sogenannten Single Supervisory Mechanism (SSM), der als Teil der EZB die direkte Aufsicht über die 119 größten Banken des Euroraums ausübt. Die Amtszeit der bisherigen SSM-Chefin Daniele Nouy endet im Dezember. Enria war bisher Chef der Bankenaufsichtsbehörde EBA.
  • In den USA sind die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche um 5,8 Millionen auf 431,8 Millionen Barrel gestiegen. Der Anstieg lag damit deutlich über den Erwartungen. Die Volkswirte der Banken hatten im Schnitt nur mit einem Zuwachs um 1,6 Millionen Barrel gerechnet. Die bereits am Vortag veröffentlichten Daten des privaten American Petroleum Institute (API) hatten einen Anstieg um 7,8 Millionen Barrel gezeigt. Die Ölproduktion erhöhte sich um 0,4 auf 11,6 Millionen Barrel pro Tag. Der Ölpreis gab nach Veröffentlichung der Lagerdaten deutlich nach.
  • Der ehemalige J.P. Morgan Chase-Händler John Edmonds, 36, hat laut einer Pressemitteilung des US-Justizministeriums zugegeben, die US-Märkte für eine Reihe von Edelmetallen seit etwa sieben Jahren zu manipulieren. Als Teil seines Plädoyers sagte Edmonds, dass er sich von 2009 bis 2015 mit anderen J.P. Morgan-Händlern zusammengetan habe, um die Preise von Gold-, Silber-, Platin- und Palladium-Futures-Kontrakten an Börsen der CME Group zu manipulieren. Er und andere gaben routinemäßig Aufträge, die schnell storniert wurden, bevor die Geschäfte ausgeführt wurden, eine preisverzerrende Praxis, die als Spoofing bekannt ist. „Seit Jahren engagiert sich John Edmonds in einem ausgeklügelten System, um den Markt für Edelmetall-Futures-Kontrakte zu seinem eigenen Vorteil zu manipulieren, indem er Aufträge platziert, die nie ausgeführt werden sollten", zitierte CNBC Assistant Attorney General Brian Benczkowski in der Pressemitteilung.
  • Der Teilsieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen macht das Regieren für US-Präsident Donald Trump künftig komplizierter. Er verfügt künftig nicht mehr über eine Mehrheit in beiden parlamentarischen Kammern. Die Republikaner verlieren ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus. Sie dürften aber die Kontrolle im Senat behalten. US-Präsident Trump drohte den Demokraten, mit einer Untersuchung auf Senats-Ebene bezüglich den zahlreichen als geheim eingestuften Veröffentlichungen, wenn sie ihre neue Macht im Repräsentantenhaus dazu nutzen um ihrerseits ihre Ermittlungen zu intensivieren. Goldman Sachs rechnet nach den US-Wahlen mit einem geteilten Kongress nicht mehr mit einer Steuerreform. Bei Haushaltsausgaben ist keine große Veränderung zu erwarten und auch die Handelspolitik sollte von der Wahl nicht direkt beeinflusst werden. Neue Zölle gegen China seien wahrscheinlich. Diskussionen um Anhebungen der Schuldenobergrenze (nächstes Datum 7. Dezember) sollten in Zukunft härter geführt werden.
  • Die Wachstumsprognose für dieses Jahr senkte der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) auf 1,6 Prozent und die für nächstes Jahr auf 1,5 Prozent. Im März hatten die fünf Weisen noch Zuwächse von 2,3 bzw. 1,8 Prozent erwartet. In ihrem Jahresgutachten mit dem Titel "Vor wichtigen wirtschaftspolitischen Weichenstellungen" kritisieren die Wirtschaftsweisen eine falsche Politik der Regierung in vielen Bereichen wie der Rente und warnen vor einer zu späten geldpolitischen Wende durch die Europäische Zentralbank.
  • Nach Angaben des Statistikamts Eurostat stagnierten die Umsätze der Einzelhändler in der Eurozone im September gegenüber dem Vormonat. Analysten hatten einen leichten Zuwachs um 0,1 Prozent erwartet. Verglichen mit dem Vorjahresmonat erhöhten sich die Geschäftszahlen um 0,8 Prozent. Das lag geringfügig unter den Erwartungen von 0,9 Prozent.
  • Den Handelskonflikten und politischen Unsicherheiten zum Trotz schlagen sich die deutschen Top-Konzerne einer Studie zufolge wacker. Die 16 DAX-Konzerne, die bis zum Mittwoch Zahlen für das dritte Quartal vorlegten, haben in Summe den Umsatz und den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) deutlich gesteigert, wie aus einer Analyse des Beratungs- und Prüfungsunternehmens EY hervorgeht. Der Umsatz der Konzerne - ohne Banken - stieg kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2 Prozent auf rund 200 Mrd. Euro. Der operative Gewinn (Ebit) verbesserte sich um 6 Prozent auf etwa 15,9 Mrd. Euro. Allerdings steigerten nur sechs DAX-Konzerne den operativen Gewinn. Nach Einschätzung von EY-Experte Mathieu Meyer bleiben die Aussichten aber trübe: „8 der 30 DAX-Konzerne haben in diesem Jahr bereits ihre Gewinnprognosen zum Teil mehrfach zurückgeschraubt. Die Unternehmen stellen sich also offenbar auf schwierigere Zeiten ein", so Mayer.
  • Die Produktionszahlen der deutschen Industrie für September sind einen Tick besser ausgefallen als erwartet. Das Verarbeitende Gewerbe stellte nach Angaben des Statistischen Bundesamts 0,2 Prozent mehr her als noch im August. Für den Vormonat ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 0,1 Prozent gegenüber Juli (vorläufiger Wert: -0,3 %).
  • Bei den Kongresswahlen in den USA haben die Republikaner von Präsident Donald Trump ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren. Wie Medien auf der Grundlage von Hochrechnungen melden, kommen die Demokraten auf mehr als die Hälfte der 435 Sitze. Im Senat hingegen konnten die Republikaner ihre Mehrheit verteidigen. In der zweiten Kammer standen 35 der 100 Sitze zur Wahl. Trump wertete die Ergebnisse in einer ersten Reaktion als großen Erfolg, gratulierte aber auch der demokratischen Oppositionsführerin Nancy Pelosi. Sie kündigte an, ein Gegengewicht zur Regierung zu bilden.

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