• Söder unterstützt Laschets Kanzlerkandidatur
    • IW: Konsumausgaben brechen wegen Corona ein
    • Indien: Hunderttausende Corona-Neuinfektionen
    • Erzeugerpreise: Stärkster Anstieg seit Ende 2011
    • BMW: Quartalszahlen besser als erwartet
    • Munich Re erzielt Gewinnsprung

    DAX

    • Nach den Rekordständen zum Wochenauftakt sind die Kurse am deutschen Aktienmarkt heute gefallen. Der DAX ging mit einem Minus von 1,55 Prozent bei 15.129,51 Punkten aus dem Xetra-Handel. Angesichts der laufenden Berichtssaison und dem mit Spannung erwarteten EZB-Zinsentscheid am Donnerstag bleiben Anleger vorsichtig. Vor dem Hintergrund der noch immer von hoher Unsicherheit geprägten Perspektiven für Wachstum und Inflation rechnen Experten aber nicht mit Änderungen bei den Anleihekäufen ab dem Sommer. Die EZB werde vermeiden wollen, dass eine Tapering-Diskussion über Renditeanstiege zu einer Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen führe, hieß es von der Helaba. Zumindest hätten Präsidentin Christine Lagarde und andere Währungshüter das immer wieder hervorgehoben. Datenseitig gibt es kaum Impulse. Die deutschen Erzeugerpreise überraschten mit dem stärksten Anstieg seit Ende 2011. Einfluss auf die Marktkurse hatten die Preisdaten allerdings nicht. Auch in dieser Woche sind die Blicke auf die zur Veröffentlichung anstehenden Quartalsberichte gerichtet. In den USA werden die Bücher unter anderem von Johnson & Johnson, Lockheed Martin, Netflix und Proctor&Gamble geöffnet. Am Abend steht zudem das Apple-Event an. Pandemiebedingt wird die Veranstaltung ab 19.00 Uhr nur online stattfinden. Es dürfte vor allem ein neues Modell des Tablet-Computers iPad Pro vorgestellt werden.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmen & Branchen

    • Der Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall hat im ersten Quartal auf Basis vorläufiger Zahlen einen Umsatz von 1,41 Mrd. Euro erzielt - im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Anstieg. Das operative Ergebnis wurde auf 87 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Die operative Ergebnismarge stieg auf 6,2 Prozent und liegt damit deutlich oberhalb des Vorjahreswerts von 2,5 Prozent.
    • Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Johnson & Johnson kann in der EU nach Prüfung der EU-Arzneimittelbehörde EMA uneingeschränkt verwendet werden. Der Wirkstoff könne in sehr seltenen Fällen Blutgerinnsel auslösen, teilte die EMA am Dienstag mit.
    • Der Modehändler Zalando weitet das Angebot für Second-Hand-Kleidung auf seiner Plattform aus. Die sog. “Pre-owned-Kategorie" wird ab Donnerstag um sieben weitere europäische Märkte ausgeweitet. Sie umfasst damit 13 Märkte.
    • Der Wafer-Hersteller Siltronic erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz von mindestens 10 Prozent über dem Vorjahr. Zuvor war ein Anstieg im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich angepeilt. Die Ebitda-Marge soll zwischen 30 und 32 Prozent liegen, zuvor erwartete der Vorstand einen leichten Anstieg. Beim Netto-Cashflow soll eine deutliche Verbesserung (vorher: leichte Verbesserung) eintreten, das Ergebnis je Aktie soll sich deutlich steigern (vorher: leichte Steigerung).
    • Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat dank guter Geschäfte mit Arzneimitteln im ersten Quartal seinen Umsatz um knapp acht Prozent auf 22,3 Mrd. Dollar gesteigert. Analysten hatten etwas weniger erwartet. Der Nettogewinn stieg um sieben Prozent auf 6,2 Mrd. Dollar, bereinigt stieg das Ergebnis um 12,5 Prozent auf 6,9 Mrd. Dollar. Die Quartalsdividende soll um fünf Prozent auf 1,06 Dollar je Aktie steigen.
    • Der US-Pharma- und Medizintechnikkonzern Abbott Laboratories hat seine Erlöse von Januar bis März um 35 Prozent auf rund 10,5 Mrd. Dollar gesteigert. CEO Robert Ford zeigte sich zufrieden. Abbott Laboratories sei stark in das Jahr gestartet, sagte er laut Mitteilung.
    • Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat im dritten Quartal vom Verkauf höherpreisiger Produkte, Preiserhöhungen sowie von positiven Währungseffekten profitiert. Dagegen belasteten höhere Rohstoffpreise sowie Frachtkosten. Der Umsatz stieg in den drei Monaten per Ende März um 5 Prozent auf 18,1 Mrd. Dollar, der Nettogewinn lag mit 3,3 Mrd. Dollar um 12 Prozent höher als ein Jahr zuvor.
    • Der US-Schadenversicherer Travelers hat im ersten Quartal dank der Auflösung von Schadenreserven einen um 22 Prozent höheren Nettogewinn von 733 Mio. Dollar erzielt. Dabei schnitt das Unternehmen besser ab als von Analysten erwartet. Die Quartalsdividende soll um 4 Prozent auf 88 US-Cent steigen, wie der Konzern weiter mitteilte.
    • Nach dem Unfall eines Tesla-Elektroautos mutmaßlich ohne Fahrer am Steuer hat CEO Elon Musk einen Zusammenhang mit dem Autopilot-Assistenzsystem zurückgewiesen. „Bisher verfügbare Datenaufzeichnungen zeigen, dass Autopilot nicht aktiviert war“, schrieb Musk bei Twitter. Es war die erste Reaktion aus dem Unternehmen auf den Unfall, bei dem in Texas am Wochenende zwei Männer ums Leben gekommen waren.
    • Der IT-Konzern IBM hat seinen Umsatz zum Jahresauftakt dank boomende Cloud-Dienste gesteigert. In den drei Monaten bis Ende März erhöhten sich die Erlöse leicht um 1 Prozent auf 17,7 Mrd. Dollar. Es war der erste Anstieg nach vier Quartalen mit Rückgängen.
    • Der jüngste Erfolg der Talk-App Clubhouse ruft Facebook auf den Plan. Das Online-Netzwerk stellte einen ähnlich funktionierenden Konkurrenzdienst mit dem Namen Live Audio Rooms vor. Facebooks Vorteil liegt in der bereits vorhandenen Basis von mehr als 2,5 Mrd. Nutzern. Bei Clubhouse können Nutzer an Talkrunden teilnehmen. Die App gewann nach Auftritten von Prominenten zuletzt an Popularität.
    • Apple will die umstrittene Social-Media App Parler wieder in den App Store aufnehmen. Dieses teilte der Konzern in einem Brief an US-Abgeordnete mit. Eine überarbeitete Version der Parler-App mit verbesserter Inhalts-Moderierung werde zur Freigabe an Apple-User zugelassen.
    • Boeing hat für den Jet 737 Max einen Großauftrag erhalten. Das größte Leasing-Unternehmen für Flugzeuge im Nahen Osten, Dubai Aerospace Enterprise (DAE), habe 15 Maschinen bestellt, teilte der Flugzeugbauer mit. Laut Listenpreis liegt der Wert bei 1,8 Mrd. Dollar.
    • Der japanische Industriekonzern Toshiba hat die 20 Mrd. Dollar schwere Übernahmeofferte des Finanzinvestors CVC Capital Partners abgewiesen. Das rechtlich unverbindliche Angebot sei nicht konkret genug, um es tatsächlich bewerten zu können, so Toshiba.
    • Die US-Fluggesellschaft United Airlines leidet weiter stark unter der Corona-Krise. In den drei Monaten bis Ende März fiel ein Verlust von 1,4 Mrd. Dollar an, wie das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte.
    • Der Rückversicherungskonzern Munich Re hat im ersten Quartal trotz hoher Belastungen durch Großschäden einen kräftigen Gewinnsprung erzielt. Wie der Konzern mitteilte, kletterte das vorläufige Nettoergebnis auf rund 600 Mio. Euro. Analysten haben nach Unternehmensangaben deutlich weniger erwartet. Im Vorjahr hatte der Konzern netto 221 Mio. Euro verdient.
    • Die guten Geschäfte in China lassen deutsche Autobauer vergleichsweise gut durch die Krise kommen. So auch im Falle BMWs. Nach vorläufigen Zahlen stand für das erste Quartal vor Steuern ein Betrag von 3,76 Mrd. Euro und damit fast fünfmal so viel wie zum Beginn der Corona-Pandemie vor einem Jahr, wie der bayerische Autobauer am Montagabend mitteilte. Nach eigenen Angaben übertraf BMW damit die Erwartungen der Experten. Die Automobilsparte konnte ihren Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im ersten Quartal von 229 Mio. im Vorjahreszeitraum auf gut 2,2 Mrd. Euro steigern. Detaillierte Zahlen will das Unternehmen am 7. Mai vorlegen.
    • Der LKW-Hersteller Traton blickt etwas optimistischer auf 2021 und erhöhte die Zielspanne für die operative Umsatzrendite. Die Rendite dürfte nun bei fünf bis sieben Prozent liegen, teilte das Unternehmen mit. Bisher war Traton von fünf bis sechs Prozent ausgegangen. Der Netto-Cashflow im Industriegeschäft dürfte bei 500 bis 700 Mio. Euro liegen. Im neuen Ausblick seien aber keine Aufwendungen und Ausgaben für die Umstrukturierung von MAN Truck & Bus sowie für die geplante Übernahme von Navistar enthalten, hieß es weiter.
    • Der Motorenhersteller Deutz wird mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr zuversichtlicher. Der Umsatz soll in diesem Jahr auf 1,5 bis 1,6 Mrd. Euro steigen. Zuvor hatte Deutz mindestens 1,4 Mrd. Euro erwartet. Grund hierfür sei die besser als erwartete Nachfrage in allen Anwendungsbereichen. Für die Ebit-Rendite vor Sondereffekten rechnet das Unternehmen nun mit ein bis zwei Prozent (vorher: mindestens ausgeglichen).
    • Der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson hat einen starken Jahresstart verzeichnet. Allerdings hätten sich die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Entwicklung der Covid-19-Pandemie und den damit verbundenen Auswirkungen auf die globalen Lieferketten sowie die weitere Kundennachfrage im Vergleich zu Ende 2020 deutlich verschärft, teilte das Unternehmen am Montag mit. Daher halte der Vorstand an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest.
    • Der französische Stromkonzern Engie verkauft seinen Anteil von knapp 61 Prozent an der Energiespeichertochter Engie EPS an die taiwanesische TCC, wie der Konzern am Montagabend mitteilte. Der Verkauf werde die Nettoschulden um rund 165 Mio. Euro senken und einen Kapitalgewinn von rund 80 Mio. Euro erzeugen, hieß es.
    • Die Primark-Mutter AB Foods zahlt wieder eine Dividende. Der Vorstand habe eine Zwischendividende in Höhe von 6,2 britischen Pence vorgeschlagen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Diese solle Anfang Juli an die Aktionäre ausgezahlt werden.
    • Der Verwaltungsratspräsident des Schweizer Pharmakonzerns Roche, Christoph Franz, hat sich im Kampf gegen das Coronavirus für eine Impfpflicht ausgesprochen. Eine solche sei dann angebracht, wenn die Durchimpfungsraten am Ende nicht ausreichend hoch seien und wenn das im gesellschaftlichen Konsens entschieden würde, sagte er im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

    Konjunktur & Politik

    • Firmen im Euroraum gelangen angesichts der Corona-Pandemie schwerer an Bankkredite. Finanzinstitute verschärften im ersten Quartal ihre Vergabestandards für Unternehmensdarlehen, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag mitteilte. Auch für das zweite Quartal gingen die Geldhäuser von härteren Richtlinien aus. „Das spiegelt die Unsicherheit der Banken wider hinsichtlich der wirtschaftlichen Folgen der dritten Pandemie-Welle und des Fortschritts der Impfkampagne“.
    • Die Zahl der Schwerkranken mit Covid-19 auf deutschen Intensivstationen liegt bundesweit bei 4.966, das sind 34 mehr als am Vortag, wie aus dem Tagesreport des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Daten des Divi-Intensivregisters vom Dienstag hervorgeht. So hoch war die Auslastung zuletzt Mitte Januar.
    • Inmitten der Spannungen zwischen Russland und den USA verlässt US-Botschafter John Sullivan Moskau vorübergehend. Er werde in dieser Woche für Konsultationen nach Washington zurückkehren, teilte der Diplomat am Dienstag mit. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte Sullivan in der vergangenen Woche die Heimreise nahegelegt.
    • Wie das Wall Street Journal heute mit Berufung auf US-Vertreter berichtet, hat Russland 80.000 Soldaten an der ukrainischen Grenze - und damit deutlich weniger als von der EU behauptet - zusammengezogen. Munitionslager und mobile Krankenhäuser, die für eine Invasion benötigt würden, seien allerdings bislang nicht identifiziert worden.
    • US-Außenminister Antony Blinken sieht im Kampf gegen den Klimawandel große Chancen. Es wäre ein Fehler, über das Thema Klima nur im Sinne von Bedrohungen nachzudenken, sagte Blinken in einer Rede. Die USA hätten die Chance, beim Ausbau von Infrastruktur und erneuerbaren Energien in vorderster Reihe mitzuwirken, Neuerungen zu entwickeln und diese in andere Länder zu exportieren.
    • Die USA wollen ihre Reisewarnung im Zuge der Corona-Pandemie auf rund 80 Prozent aller Länder der Welt ausdehnen. Derzeit besteht für 34 von 200 Ländern bereits ein Reiseverbot.
    • Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer stellt die Nutzung der umstrittenen Gas-Pipeline Nord Stream 2 in Frage. Es stelle sich die Frage, ob Nord Stream 2 künftig genutzt werde, "ob Gas durchgeleitet wird, wie viel Gas durchgeleitet wird“, sagte die CDU-Politikerin bei einer Debatte der Denkfabrik Ifri und der Konrad-Adenauer-Stiftung in Paris. An der Frage würden ihres Wissens nach derzeit gerade Juristen arbeiten. Sie sehe hingegen wenig Spielraum, das fast fertiggestellte Vorhaben zu stoppen.
    • Die hohe Staatsverschuldung macht Italien nach Einschätzung der Notenbank Banca d’Italia anfällig für Spannungen an den Finanzmärkten. Italiens Regierung geht davon aus, dass die Verschuldung in diesem Jahr auf eine Quote von 160 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen wird. Das wäre der höchste Stand seit dem Zweiten Weltkrieg. Zwar sei der Schuldenstand tragfähig, aber ein weiterhin sehr hohes Niveau habe zur Folge, dass Italien „stark exponiert" für Spannungen sei, sagte der Chef der Wirtschafts- und Statistik-Abteilung der Banca d'Italia, Eugenio Gaiotti, laut Reuters am Dienstag. Um diesen Risiken entgegenzuwirken seien staatliche Investitionen und Reformen zur Steigerung der Produktivität wesentlich.
    • Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) lag der Konsumverzicht in Deutschland im Corona-Jahr 2020 bei durchschnittlich 1.250 Euro pro Person. In der Summe entspreche das einem Rückgang der Konsumausgaben um 116 Mrd. Euro, heißt es in der Untersuchung des Forschungsinstituts. Im Vergleich mit dem Jahr 2019 sei der Konsum um 6,1 Prozent eingebrochen und damit so stark wie seit 70 Jahren nicht. Für das erste Quartal 2021 beziffern die Forscher den Konsumausfall auf weitere 40 bis über 60 Mrd. Euro. Die „Rheinische Post" hatte zuerst über die Studie berichtet.
    • Die CDU-Führung hat mit deutlicher Mehrheit entschieden, dass ihr Vorsitzender Armin Laschet Kanzlerkandidat der Union für die Bundestagswahl im September wird. Nach einer stundenlangen, kontrovers geführten Debatte sprachen sich 77,5 Prozent der Teilnehmer einer Sitzung von Parteipräsidium und -vorstand für Laschet aus. Der CSU-Vorsitzende Markus Söder hat die Entscheidung des CDU-Vorstandes akzeptiert. „Die Würfel sind gefallen. Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union. Mein Wort, das ich gegeben habe, gilt seit einer Woche“, sagte Söder in einer kurzen Pressekonferenz am Dienstag in München. Söder bedankte sich für „außerordentlich viel“ Zuspruch von Kreisverbänden, Abgeordneten und Ministerpräsidenten aus ganz Deutschland, insbesondere bei den „jungen, modernen, die auf die Zukunft aus waren“.
    • In Großbritannien ist die Arbeitslosigkeit erstmals seit Ende 2019 wieder gesunken. In den drei Monaten bis Februar fiel die Arbeitslosenquote gegenüber den drei Monaten zuvor um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent, wie das nationale Statistikamt ONS am Dienstag mitteilte.
    • Die Europäische Union liefert im Rahmen einer Nachbarschaftshilfe rund 650.000 Corona-Impfdosen an die sechs nicht zur EU gehörenden Balkan-Staaten. Wie Österreichs Außenminister Schallenberg mitteilte, waren die BioNTech-Dosen von vornherein für die Nachbarschaftshilfe reserviert. Die Aktion habe keinen Einfluss auf das Impftempo in der EU.
    • Die Produzentenpreise in Deutschland waren im März um 3,7 Prozent höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies war laut der Statistikbehörde der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit November 2011. Gegenüber dem Vormonat stiegen die gewerblichen Erzeugerpreise um 0,9 Prozent.
    • In Indien bereitet eine neue Corona-Doppelmutante mit dem Namen B.1.617 Sorgen. Das Gesundheitsministerium meldete am Montag mehr als 270.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die Zahl der Toten stieg um mehr als 1.600 auf fast 179.000. In der Hauptstadt Delhi wurde ein sechstägiger Lockdown verkündet.
    • Der russische Regimekritiker Alexej Nawalnyj ist laut Behörden auf die Krankenstation einer anderen Strafkolonie verlegt worden. Nawalnyjs Ärzte hatten gewarnt, er könnte jederzeit einem Herzstillstand erliegen. Der Sprecher von Präsident Putin sagte, er habe keine Angaben über Nawalnyjs Zustand und könne daher den Beteuerungen, er sei kritisch, nicht glauben.

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