Zum Jahresende geht es nochmal richtig rund. In 2018 erleben wir das Gegenteil einer Jahresendrally.

    Die Beruhigungsbemühungen von US-Finanzminister Mnuchin darf man wohl als gescheitert bezeichnen. Womöglich haben sie sogar mit zum Ausverkauf beigetragen, weil die Investoren nun noch mehr verunsichert sind.

    Heute Nacht erwischte es auch den Nikkei mit einer im wahrsten Sinne schwarzen Kerze.

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    DB Nikkei 225

    Der Dow Jones wurde an Heiligabend brutal abverkauft. Am 26.12. wird in den USA wieder gehandelt. Zuletzt hatte Präsident Trump die Fed als "einziges Problem" der Wirtschaft bezeichnet und damit Spekulationen genährt, dass er über seine Absetzung nachdenkt (auch wenn dies ein sehr schwieriges Unterfangen ist).

    Die Versicherung der Bankenchefs in einer Telefonkonferenz mit dem Finanzminister, dass sie über genügend Liquidität verfügen, um die Wirtschaft mit Krediten zu versorgen, ist nicht mehr als eine von jedermann erwartete Selbstverständlichkeit. Alleine die Tatsache, dass Finanzminister Mnuchin dies offensichtlich nicht ganz so sieht, führt natürlich in der aktuell angespannten Lage zu noch mehr Skepsis.

    Der "Government Shutdown" ist sicherlich prinzipiell kein großes Drama, aber in der jetzigen Situation vermutlich das Sahnehäubchen auf dem Crashpresso.

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    Dow Jones Industrial Average

    In Deutschland wird erst am 27.12. wieder gehandelt - so wie es aktuell aussieht (im Chart sieht man die Indikation der DB), muss man wohl mit einem großen Gap rechnen. Außer morgen kommt es zu einer wundersamen Wende an der Wall Street. Wahrscheinlich ist es ratsam, die Märkte "sich auskotzen" zu lassen. Eine Metapher, die dieser Tage jeder versteht. Im Januar dürften sich hervorragende Tradingchancen ergeben. Wollen wir hoffen, dass Angela Merkel nicht 10 Jahre später nochmal sagt: "Ihre Einlagen sind sicher"

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    DAX