• Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 1.231,85 $/Unze
  • WTI Öl - Kürzel: WTI - ISIN: XC0007924514
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 93,64 $/Barrel
  • Brent Crude Öl - Kürzel: BCOEL - ISIN: XC0009677409
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 109,29 $/Barrel

Kopenhagen (BoerseGo.de) - „Sowohl der Energiesektor als auch Industriemetalle haben zuletzt von verbesserten US-Konjunkturdaten profitiert“, sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank. Besonders auffällig sei dieser Aufschwung in den USA selbst, wo der Dow Jones Industrial Index ein neues Rekordhoch erreichte, was die Angst vor einer Überhitzung der Aktienmärkte weiter schürt. Die anhaltende Geldflut durch diverse Zentralbanken tue ihr Übriges.

Angetrieben von der steigenden Benzin- und Rohölnachfrage war der Energiesektor der Sieger der vergangenen Woche. WTI-Öl hat sich von einem Fünf-Monats-Tief erholt und konnte im Windschatten der Sorte Brent zulegen, die wieder auf 110 US-Dollar pro Barrel stieg. „Die Unterstützung für Brent liegt an den anhaltenden Versorgungsstörungen in Libyen und den Befürchtungen über Lieferengpässe in Nigeria und dem Irak“, sagt Hansen.

Gold und Silber werden in diesem Jahr immer mehr zu den größten Opfern des sich ändernden makroökonomischen Umfelds. Das gelbe Metall kam letzte Woche erneut unter Verkaufsdruck und erreichte den tiefsten Punkt seit Anfang Juli. Damit liegt Gold jetzt nur noch fünf Prozent über dem Jahrestiefpunkt von 1.180 US-Dollar pro Unze von Ende Juni. „Zwar hat Gold technische Unterstützung unter der Marke von 1.240 US-Dollar gefunden, was vielleicht wieder einige Short-Positionen nach einem fünfwöchigen Ausverkauf decken könnte. Dennoch würden wir keine Long-Positionen eingehen, bevor Gold nicht wieder die Marke von 1.272 oder sogar 1.300 US-Dollar pro Unze erklimmt, wovon ich kurzfristig nicht ausgehe“, sagt Hansen abschließend.