Peking (BoerseGo.de) - Ausländische Investoren werden ab dem 01. August 2015 einen deutlich leichteren Zugang zu den chinesischen Rohstoff-Terminbörsen haben. Das Staatliche chinesische Devisenamt (SAFE) gab dazu nun grünes Licht. Ausländische Investoren dürfen entweder Fremdwährungen oder Mittel in der chinesischen Währung Yuan ins Land bringen um dort an den Rohstoff-Terminbörsen zu handeln. Mit der Öffnung seiner Rohstoff-Future-Märkte will das Riesenreich, eines der weltweiten größten Nachfrager vieler Rohstoffe, seinen Einfluss auf die globalen Rohstoffpreise erhöhen.

Gegenwärtig haben ausländische Unternehmen nur sehr begrenzten Zugang zu Chinas Rohstoffmärkten. Die Unternehmen dürfen nur über Makler und nach der Eröffnung eines lokal eingetragene nichtfinanziellen Unternehmens, ausgestattet mit einem hohen Grundkapital, handeln. Ab dem 01. August können ausländische Warenterminhandels oder Broker-Firmen nun Sonderkonten bei in China ansässigen Banken eröffnen. Die auf diese Konten übertragenen Mittel dürfen laut SAFE aber nur für entsprechende Handelstransaktionen und nicht für andere Zwecke genutzt werden.