• Alibaba Group Holding Ltd. - Kürzel: AHLA - ISIN: US01609W1027
    Kursstand: 69,250 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Artikel-Veröffentlichung
  • Tencent Holdings Ltd. - Kürzel: NNND - ISIN: KYG875721634
    Kursstand: 41,990 € (L&S) - Zum Zeitpunkt der Artikel-Veröffentlichung
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  • Alibaba Group Holding Ltd. - WKN: A117ME - ISIN: US01609W1027 - Kurs: 69,250 € (XETRA)
  • Tencent Holdings Ltd. - WKN: A1138D - ISIN: KYG875721634 - Kurs: 41,990 € (L&S)
  • Baidu Inc. - WKN: A0F5DE - ISIN: US0567521085 - Kurs: 108,380 $ (Nasdaq)
  • JD.com Inc. - WKN: A112ST - ISIN: US47215P1066 - Kurs: 45,980 $ (Nasdaq)
  • Pinduoduo Inc. - WKN: A2JRK6 - ISIN: US7223041028 - Kurs: 27,310 $ (Nasdaq)

Die Aktien zahlreicher chinesischer Technologiekonzerne können am Mittwoch in Hongkong prozentual zweistellig zulegen. Der Hang Seng Index gewann zuletzt mehr als 5 Prozent hinzu, der Hang Seng Tech Index sogar mehr als 12 Prozent.

Die Aktien von Alibaba sprangen zeitweise um 18 Prozent nach oben, die Papiere von Tencent sogar um mehr als 20 Prozent. Auch viele andere chinesische Technologiewerte legten prozentual zweistellig hinzu.

Verantwortlich für die kräftigen Kursgewinne sind Meldungen u.a. der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua, wonach der chinesische Staatsrat den Aktienmarkt weiter "stabil halten" wolle und auch die Börsennotierung chinesischer Unternehmen im Ausland weiter unterstütze. Zudem wollten Regulierer in den USA und China bei Unternehmen kooperieren, die an US-Börsen gelistet sind, heißt es. Es gebe Fortschritte bei den Gesprächen mit den USA bezüglich der von US-Seite geforderten Audits von chinesischen Unternehmen, sagte der chinesische Vizepremier.

Ob Chinas Behörden die Börsenlistings chinesischer Konzerne in den USA weiter unterstützen, war bezweifelt worden, unter anderem nachdem der Ride-Hailing-Anbieter Didi Global kurz nach seinem Börsengang in den USA Probleme von chinesischen Behörden bekommen hatte. Aber auch von US-Seite steht die Börsennotierung chinesischer Konzerne in den USA zuletzt in der Kritik, u.a. weil die an den US-Börsen gehandelten Aktien keine direkte Beteiligung an den chinesischen Unternehmen, sondern an Offshore-Zweckgesellschaften verbriefen. Wegen undurchsichtiger Bilanzierungspraktiken fordert die US-Seite zudem spezielle Audits von chinesischen Unternehmen.

Seit rund anderthalb Jahren sind die Aktien zahlreicher chinesischer Technologiekonzerne dramatisch eingebrochen, nachdem viele der Konzerne Gegenwind von den chinesischen Behörden bekommen hatten. Die Aktien von Alibaba haben etwa rund drei Viertel ihres Wertes verloren, nachdem der Börsengang der Ant Group von den chinesischen Behörden verhindert wurde und Alibaba-Gründer Jack Ma zeitweise sogar verschwunden war. Für Verunsicherung hatte auch gesorgt, dass die chinesischen Behörden den kommerziellen Bildungssektor, in China früher ein Multi-Milliarden-Markt, praktisch über Nacht verboten hatten. Zuletzt hatten auch die Ängste vor einem Verbot chinesischer Börsenlistings in den USA, neue Corona-Lockdowns in China und der Krieg in der Ukraine für Verunsicherung gesorgt.

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