• US-Produktivität bricht regelrecht ein
    • US-Handelsdefizit sinkt deutlich
    • ZEW-Index kommt unter die Räder der 4. Corona-Welle
    • China/USA: Neue Spannungen
    • Deutsche Produktion steigt unerwartet deutlich
    • Wachstum in China schwächt sich ab
    • Cyberkriminelle erobern Digital-Coins
    • Chinas Außenhandel boomt
    • Credit Suisse: Umfeld für IPOs bleibt gut
    • Familie Porsche/Piëch prüft Teilverkauf ihrer VW-Beteiligung

    Markt

    • Unverhofft kommt oft! Der deutsche Leitindex DAX hat am heutigen Dienstag das größte Tagesplus seit neun Monaten erzielt. Die nachlassende Furcht vor der Corona-Variante Omikron galt als Treiber, hinzu kam neue Konjunkturzuversicht. Am Ende schloss der DAX 2,82 Prozent höher bei 15.813,94 Punkten. Den Rückschlag des ZEW-Konjunkturindex für Dezember schüttelte der Markt ab. Ökonomen hatten zuvor sogar mit einem stärkeren Einbruch gerechnet. Die harten Daten zur Industrieproduktion in Deutschland für den Oktober fielen hingegen besser als erwartet aus. „Omikron hat seinen Schrecken an den Börsen verloren", sagt Thomas Altmann, Portfolio-Manager vom Vermögensberater QC Partners. Im Moment dominiere die Sichtweise, dass Omikron die Wirtschaft zwar kurzfristig ausbremsen werde, aber kaum mittelfristige Konsequenzen haben dürfte.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmen & Branchen

    • Bei Volkswagen bahnt sich nach Informationen des Handelsblatts eine neue Aktionärsstruktur an. Um das nötige Kapital für den Konzernumbau einzunehmen, bereitet der Autokonzern den Börsengang seiner Sportwagentochter Porsche vor, wie es in Unternehmenskreisen heiße. Die Eigentümerfamilien Piëch und Porsche erwägten den Kauf eines nennenswerten Aktienpakets an Porsche über die Porsche Automobil Holding SE, über die sie auch die Mehrheit an Volkswagen hielten, so das Blatt. „Für den Deal brauchen sie Geld – und dazu prüft die Familie einen Verkauf von Teilen ihrer VW-Beteiligung“. Die Porsche SE lehnte eine Stellungnahme ab und bezeichnete den Zeitungsbericht als Spekulation.
    • Der US-Halbleiter-Hersteller Intel will seine israelische Tochter Mobileye Mitte kommenden Jahres an die Börse bringen. Intel will nach dem IPO aber Mehrheitseigner bleiben. Mobileye könnte laut Reuters mit mehr als 50 Mrd. Dollar bewertet werden. Intel hatte den Entwickler von Technologien zum autonomen Fahren 2017 für rund 15 Mrd. Dollar erworben, seither wuchs die israelische Tochter kräftiger als der Mutterkonzern aus den USA.
    • Die US-Fluggesellschaft American Airlines bekommt einen neuen CEO. Doug Parker gebe den Posten Ende März 2022 ab, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Sein Nachfolger wird der bisherige Präsident des Konzerns, Robert Isom. Parker bleibt als Chef des Verwaltungsrats dem Konzern erhalten.
    • Der Finanzinvestor Permira verleibt sich den britischen Email-Sicherheitsanbieter Mimecast für 6 Mrd. Dollar ein und plant die Aktie von der Börsen zu nehmen. Die Aktien würden zu jeweils 80 Dollar gekauft, teilte Permira mit. Das entspricht einem Aufschlag von sieben Prozent zum Schlusskurs von Montag. Mimecast hat nun 30 Tage Zeit, um sich noch andere Angebote anzuschauen.
    • Google ist in Russland zu einer Geldstrafe in Höhe von 110.000 Euro verurteilt worden. Google habe Inhalte nicht gelöscht, die in Russland illegal seien, begründete das Moskauer Bezirksgericht sein Urteil in insgesamt drei Verfahren. Russland hat den Druck auf ausländische Internetfirmen zuletzt erhöht.
    • Rohingya-Geflüchtete haben die Meta-Plattform (Facebook) auf Schadenersatz verklagt. Vertreter der muslimischen Volksgruppe werfen dem Konzern vor, nicht gegen Hass-Posts vorgegangen zu sein. Diese hätten die Gewalt gegen die Rohingya zusätzlich angefacht, heißt es in einer Sammelklage.
    • Der Autokonzern Stellantis will bis Ende des Jahrzehnts 20 MRd. Euro durch Software-gestützte Produkte und Abonnements verdienen. Bis 2030 werde der Konzern 34 Millionen vernetzte Fahrzeuge verkaufen, wie der Autobauer mitteilte. Das Unternehmen will ab 2024 zudem mehrere KI-Technologieplattformen auf den Markt bringen.
    • Tesla will die Autopilot-Kameras in einigen hundert Fahrzeugen der Modelle S, X und 3 wegen fehlerhafter Platinen austauschen. Laut CNBC hat Tesla noch keine Rückrufaktion gestartet, aber Servicemitarbeiter angehalten, die fehlerhaften Kameras auszutauschen.
    • Der US-Autoteilehändler AutoZone meldete einen Quartalsgewinn von 25,69 Dollar je Aktie und übertraf damit die Konsensschätzung deutlich. Auch die Erlöse schlugen die Schätzungen, wobei der vergleichbare Umsatz um 13,6 Prozent stieg.
    • Der Pharmakonzern GlaxoSmithKline teilte mit, dass Studien im Frühstadium aufzeigen, dass seine Antikörpertherapie für Covid-19, die in Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen Vir Biotechnology entwickelt wurde, gegen die Omicron-Variante wirksam ist.
    • Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge wird der US-Hersteller von Corona-Bier Constellation Brands im Südosten Mexiko eine neue Brauerei-Fabrikation hochziehen. Die Vereinbarung, die noch in dieser Woche bekannt gegeben werden soll, kommt zwei Jahre nachdem die Regierung Constellation gezwungen hat, eine fast fertig gestellte Anlage in der Nähe der amerikanisch-mexikanischen Grenze zu schließen.
    • Der Duft- und Aromenhersteller Symrise kauft den kanadischen Anbieter Giraffe Foods. Zum Kaufpreis machte Symrise keine Angaben, er soll durch eine Kreditlinie finanziert werden.
    • Der Energiekonzern RWE baut sein Geschäft mit Wasserstoff weiter aus. Der russische Gaskonzern Novatek solle „blauen" Ammoniak und Wasserstoff liefern, hieß es am Dienstag. Eine entsprechende Absichtserklärung habe die RWE-Tochter Supply and Trading unterzeichnet. Novatek erforscht, ob es in der sibirischen Jamal-Region Wasserstoff und blauem Ammoniak aus Erdgas gewinnen kann. Der Wasserstoff aus der geplanten Kooperation solle aus Erdgas mit Hilfe einer Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (Carbon Capture and Storage, CCS) produziert werden. Diesen soll Novatek dann an RWE und seine Kunden in Deutschland und Europa liefern.
    • Die deutsche Maschinenbaubranche schaut angesichts von Rohstoffknappheit und Materialmangel skeptischer auf China als noch vor einem halben Jahr. Dem Branchenverband VDMA zufolge bewerten 44 Prozent der in China ansässigen und Anfang November befragten 850 Unternehmen die aktuelle Geschäftslage als gut. 45 Prozent bezeichneten die Lage als zufriedenstellend und 11 Prozent als schlecht. Im Frühjahr berichteten noch 61 Prozent der Unternehmen von guten Geschäften und lediglich 4 Prozent von schlechten Zahlen.
    • Der Autobauer BMW hat sein insgesamt einmillionstes elektrifiziertes Auto verkauft. Damit habe der Konzern einen Meilenstein in seinem Umbau hin zu mehr Elektroantrieben erreicht, sagte Vertriebsvorstand Pieter Nota am Dienstag. Bis Dezember 2023 wolle BMW die Zahl auf zwei Millionen verkaufte Batterie- und Plugin-Autos steigern. Mit Blick auf alle Fahrzeuge hat der Autobauer im November wegen des Halbleitermangels etwas weniger Autos abgesetzt als im Vorjahreszeitraum, wie Nota sagte. Über die ersten elf Monate liege BMW aber deutlich im Plus.
    • Geldgeber des wankenden chinesischen Immobilienkonzerns China Evergrande warten auch nach Ablauf einer Nachfrist weiterhin auf fällige Zinszahlungen. Zwei Inhaber von US-Dollar-Anleihen der Evergrande-Tochter Scenery Journey hätten nach eigenen Angaben bis Dienstag um 0.30 Uhr New Yorker Zeit noch keine Zahlung erhalten, berichtete Bloomberg. Ein Zahlungsausfall steht weiterhin im Raum. Die Zinsen der beiden Anleihen in Höhe von jeweils knapp 42 Mio. Dollar waren eigentlich am 6. November fällig. Eine Nachfrist war an diesem Montag abgelaufen.
    • Der südkoreanische Technologieriese Samsung Electronics verordnet sich eine neue Struktur, um sich stärker auf das boomende Chipgeschäft konzentrieren zu können. Die Sparten Konsumenten und Mobil sollen in eine neu geschaffene SET-Division zusammengeführt werden, wie der Konzern mitteilte. Mit der neuen Sparte werden die Geschäfte rund um Fernseher und Smartphones zusammengeführt. Zugleich wurden zwei neue Co-Chefs ernannt: Der bisherige Chef des Display-Geschäfts, Hang Jong Hee, wird die verschmolzene Handy- und Unterhaltungselektroniksparte leiten sowie das TV-Geschäft. Neben ihm wird der Chef von Samsung Electro-Mechanics, Kyung Kye Hyun, Co-Vorstandschef und verantwortet zugleich die umsatzstärkste Sparte rund um Halbleiter, Speicherplatz und Chipherstellung für externe Kunden.
    • Ex-Springer-Vorstand Andreas Wiele soll neuer Aufsichtsratschef des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 werden. Das teilte der Konzern am Montagabend. Am 5. Mai 2022 ist die Hauptversammlung geplant, bei der gewählt wird. Der jetzige Aufsichtsratsvorsitzende, Werner Brandt kandidiere nach zwei Amtsperioden nicht mehr für das Amt.

    Konjunktur & Politik

    • Die Produktivität der US-Wirtschaft ist im dritten Quartal weggebrochen. Das Verhältnis von Produktion und Arbeitszeit fiel um annualisiert 5,2 Prozent, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Das sei der deutlichste Rückgang seit dem Jahr 1960, erklärte das Ministerium. Eine erste Veröffentlichung hatte einen Rückgang um 5,0 Prozent ergeben. Die Lohnstückkosten stiegen um 9,6 Prozent.
    • Das Außenhandelsdefizit der USA ist im Oktober von 81,4 auf 67,1 Mrd. Dollar gefallen, teilte das Handelsministerium mit. Analysten hatten mit einem Defizit von 66,8 Mrd. Dollar gerechnet. Die Exporte legten dabei zum Vormonat um 8,1 Prozent zu. Die Importe stiegen nur um 0,9 Prozent.
    • Unmittelbar vor Beginn des Videogipfels von Russlands Präsident Wladimir Putin und seinem US-Kollegen Joe Biden hat der Kreml dem Westen im Ukraine-Konflikt eine Warnung geschickt. „Russland hat nicht vor, irgendjemanden anzugreifen, aber wir haben unsere Befürchtungen und unsere „roten Linien“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge.
    • Aus Protest gegen Menschenrechtsverletzungen in China haben die USA einen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking angekündigt. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, sagte, die Regierung von Präsident Biden werde keine diplomatischen oder offiziellen Vertreter zu den Olympischen Spielen nach China schicken.
    • Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die geplanten Einschränkungen für Ungeimpfte als notwendiges Mittel zum Brechen der vierten Corona-Welle verteidigt. „Das heute uns alle beeinträchtigende Infektionsgeschehen rührt von den Ungeimpften her. Darüber gibt es gar keinen Zweifel", so Scholz.
      Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sinken im Dezember um 1,8 Punkte auf einen neuen Wert von 29,9 Punkten. Das teilte das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag zu seiner monatlichen Umfrage unter 174 Analysten und Anlegern mit. Ökonomen hatten sogar mit einem Rückgang auf 25,1 Zähler gerechnet. Auch die Einschätzung der konjunkturellen Lage verschlechtert sich in der aktuellen Umfrage erneut. Der Wert des Lageindikators fällt den weiteren Angaben zufolge um 19,9 Punkte und liegt damit bei minus 7,4 Punkten. Zum ersten Mal seit Juni 2021 befindet sich die Lageeinschätzung wieder im negativen Bereich. „Die deutsche Wirtschaft leidet spürbar unter den neuen Entwicklungen der Corona-Pandemie. Nach wie vor bestehende Lieferengpässe belasten Produktion und Einzelhandel“, sagt ZEW-Präsident Achim Wambach. Der Rückgang der Konjunkturerwartungen zeige, dass die Hoffnung auf ein wesentlich stärkeres Wachstum im nächsten halben Jahr geringer wird. Ökonomen kommentierten: „Die ZEW-Konjunkturerwartungen kommen nun unter die Räder der vierten Corona-Welle", sagt Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Die verhängten Restriktionen würden das Hotel- und Gaststättengewerbe, aber auch den gesamten Freizeitsektor unter Druck setzen. „Darüber hinaus scheinen nun auch Nachholeffekte im verarbeitenden Gewerbe abzuebben", so Gitzel. Die Materialknappheiten seien eine große Hürde für eine höhere Produktion in der Industrie.
    • EZB-Ratsmitglied Peter Kazimir will nach einem Auslaufen des Pandemie-Notprogramms PEPP keine neuen geldpolitischen Instrumente mehr einsetzen. Es gelte, die Dinge nicht zu kompliziert zu gestalten, sagte der slowakische Notenbankchef der Nachrichtenagentur Reuters. Mit Blick auf das kleinere Anleihenprogramm der EZB namens APP sagte er: „Es ist wichtig, nicht an APP herumzubasteln." Die Ankäufe von Staatsanleihen im Rahmen des Programms seien auch in Zukunft ein Schlüsselinstrument für die EZB, das im Übrigen auch bereits mit "allen Gütesiegeln" versehen sei.
    • Der Konflikt um die kommenden Olympischen Winterspiele in Peking zwischen den USA und China wird schärfer. Nach der Ankündigung der US-Regierung, wegen der Menschenrechtsverletzungen in China keine offiziellen US-Vertreter zu Olympia nach Peking zu schicken, drohte China mit Gegenmaßnahmen. Die USA müssten aufhören, Politik und Sport zu vermischen, sagte Außenministeriums-Sprecher Zhao Lijian am Dienstag. Der Dialog könne in wichtigen Bereichen darunter leiden. Regierungen in anderen Ländern sind sich noch nicht sicher, ob sie dem Boykott der USA folgen. US-Athleten sind nicht von einem politischen Boykott betroffen und dürften an den Spielen teilnehmen.
    • Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland zieht weiter leicht an. Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Dienstag mitteilte, lag die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften im November bei 655. Damit stieg sie um 15 Prozent im Vergleich zum Allzeittief im August 2021 und befand sich auf dem Niveau des Vormonats. In den kommenden Monaten werde sich dieser Trend fortsetzen, sagte Steffen Müller, Leiter der Insolvenzforschung am IWH. „Wir rechnen für die nächsten beiden Monate mit einer weiter leicht steigenden Zahl an Insolvenzen bei Personen- und Kapitalgesellschaften.“ Damit blieben die Insolvenzzahlen auf ungewöhnlich niedrigem Niveau.
    • In der Eurozone ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal um 2,2 Prozent im Quartalsvergleich gestiegen, wie das Statistikamt Eurostat nach einer dritten Schätzung mitteilte. Damit wurde eine vorherige Schätzung bestätigt. Im zweiten Quartal war die Wirtschaft ebenfalls um 2,2 Prozent gewachsen.
    • Die deutsche Wirtschaft hat ihre Produktion im Oktober überraschend stark gesteigert. Industrie, Bau und Energieversorger haben nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im vorvergangenen Monat preis-, saison- und kalenderbereinigt 2,8 Prozent mehr produziert als im Vormonat September. Die Industrie allein stellte im Oktober 3,2 Prozent mehr her. Dabei konnte die Autobranche ihre Produktion um 12,6 Prozent steigern. Im Vorjahresvergleich war die Produktion des gesamten Verarbeitenden Gewerbes im Oktober um 0,6 Prozent niedriger. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, lag die Produktion im Oktober 2021 saison- und kalenderbereinigt noch immer um 6,5 Prozent niedriger. „Trotz der guten Produktionszahlen im Oktober ist die deutsche Industrie noch nicht über den Berg", warnte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer laut der Nachrichtenagentur Reuters. Denn noch immer klagten fast drei Viertel der Unternehmen darüber, dass der Materialmangel ihre Produktion behindere. „Eine gute Nachricht zur richtigen Zeit", schrieb Volkswirt Jens-Oliver Niklasch von der LBBW. Besonders erfreulich sei der starke Zuwachs im Automobilsektor.
    • Im nächsten Jahr dürfte es in China zu einem deutlich langsameren Wachstum kommen. Während der Beratungen des Politbüros der Kommunistischen Partei über die Wirtschaftspolitik schlug eine staatliche Denkfabrik vor, für 2022 ein niedrigeres Wachstumsziel von „mehr als fünf Prozent" auszurufen. Der Grund seien die Pandemie und die hohen Rohstoffpreise, wie Li Xuesong, Wirtschaftsforscher der Akademie der Sozialwissenschaften (CASS) nach Angaben von Staatsmedien am Dienstag sagte.
    • Wie der chinesische Zoll am Dienstag berichtete, stieg der Außenhandel der Volksrepublik in US-Dollar berechnet im November um gut 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Ausfuhren wuchsen um 22 Prozent, nachdem der Anstieg im Oktober noch bei 27,1 Prozent gelegen hatte. Die Einfuhren legten um 31,7 Prozent zu nach 20,6 Prozent im Vormonat.
    • Cyberkriminelle haben nach einer Schätzung von Sicherheitsexperten rund 200 Mio. Dollar auf der Kryptobörse Bitmart erbeutet. Wie Firmengründer Sheldon Xia mitteilte, sind die Hacker im Besitz eines gestohlenen Digitalschlüssels für eine sog. Hot Wallet gewesen, einer Art Software-Geldbörse für Kryptowährungen. Nach dem Einbruch setzte Bitmart alle Abhebungen vorübergehend aus.
    • Die Credit Suisse rechnet für 2022 mit einem anhaltend guten Umfeld für Übernahmen und Börsengänge in Europa. „Die Pipeline für Börsengänge im kommenden Jahr ist bereits jetzt sehr gut gefüllt", so Joachim von der Goltz, Leiter Equity Capital Markets Nordeuropa. Über 2022 hinaus seien die Aussichten allerdings schwieriger zu beurteilen. Als Grund nennt er potenziell steigende Zinsen in den USA und absehbar auch in der EU. Gerade bei Beteiligungsgesellschaften und Finanzinvestoren zunehmend Überlegungen, bei einigen Unternehmen aus ihren Portfolios via Börsengang auszusteigen.

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