• USD/MXN - Kürzel: USD/MXN - ISIN: XC000A0AEYY2
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Die US-Bundespolizei FBI hat die Ermittlungen im Zusammenhang mit der E-Mail-Affäre von Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wiederaufgenommen. Der Dow Jones Index brach am Freitagabend nach Veröffentlichung der Neuigkeit zeitweise um rund 150 Punkte ein und das Währungspaar USD/MXN kletterte den dritten Tag in Folge, weil ein Wahlsieg von Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl am 8. November wieder als wahrscheinlicher eingeschätzt wurde.

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Es seien im Rahmen einer anderen Ermittlung neue E-Mails aufgetaucht, die für den Fall Clinton bedeutsam sein könnten, schrieb FBI-Direktor James Comey an Kongressabgeordnete. Nun solle die Wichtigkeit dieser E-Mails für den Fall Clinton untersucht werden. Clinton hatte während ihrer Amtszeit als Außenministerin einen privaten E-Mail-Server auch für dienstliche E-Mails genutzt. Im Juli hatte das FBI seine Ermittlungen gegen Clinton eingestellt und empfohlen, keine Anklage gegen die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten zu erheben.

Das Währungspaar USD/MXN reagiert sensibel auf die Wahrscheinlichkeit eines Trump-Wahlsiegs, weil Trump sich für hohe Einfuhrzölle für mexikanische Waren ausgesprochen hat, nachdem die US-Industrie in den vergangenen Jahren zahlreiche Produktionsstandorte in das Billiglohnland verlagert hatte. Bereits seit Mittwoch konnte der Dollar gegenüber dem mexikanischen Peso (USD/MXN) kräftig zulegen, weil eine neue Umfrage Trump im wichtigen "Swing State" Florida vor Clinton gesehen hatte.