Die Nachricht, dass nach den Briten auch die Amerikaner an eine Teilverstaatlichung ihres Bankensektors nachdenken, hat eine kleine Rallye bei Finanztiteln auslösen können. Das Chartbild der Commerzbankaktie läßt sich recht gut interpretieren, es lassen sich gute Prognosen herauslesen.

    Commerzbank - WKN: 803200 - ISIN: DE0008032004

    Börse: Xetra in Euro / Kursstand: 11,37 Euro
    Innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends sehen wir seit einigen Wochen ein exzess volatiles Kursgeschehen. Das Schöne daran, es läßt sich formationstechnisch zuordnen. Die Konturen eines stumpfen und damit besonders gefährlichen symmetrischen Dreiecks kristallisieren sich heraus.

    Kurzfristig kann die Aktie innerhalb dieses Dreiecks noch ca. +15% ansteigen in Richtung 13,30 Euro, mittelfristig kündigt das Dreieck aber weitere umfassende Kursabgaben in Richtung 6,00 Euro an, was ausgehend vom aktuellen Kursniveau nochmals Abgaben von ca. -45% bedeuten würde. Kurzfristig hoch, mittelfristig runter. Ein Kursverfall unter 9,30 Euro würde die nächste größere Verkaufswelle in der Aktie starten.

    Sollte die mittelfristige Prognose tatsächlich zutreffen, kann davon ausgegangen werden, dass auch hier in Deutschland mit Lösungsansätzen zu rechnen ist, die zumindest eine Teilverstaatlichung großer Bankinstitute bedeuten.

    Viele Grüße,
    Ihr Harald Weygand