• Commerzbank AG - Kürzel: CBK - ISIN: DE000CBK1001
    Börse: XETRA / Kursstand: 5,898 €
  • RIB Software SE - Kürzel: RIB - ISIN: DE000A0Z2XN6
    Börse: XETRA / Kursstand: 29,160 €
  • Tesla kündigt Kapitalerhöhung an
  • US-Inflation auf höchstem Stand seit Oktober 2018
  • EU-Kommission rechnet nur mit gedämpften Wachstum
  • Corona-Virus: IEA befürchtet Rückgang der Ölnachfrage
  • China: Zahl der Virus-Opfer steigt dramatisch
  • US-Vorwahlen: Kandidatenfeld der Demokraten verkleinert sich
  • Neue Corona-Virus-Zahlen belasten Fernostbörsen
  • dpa: Merz will wohl CDU-Chef werden
  • Commerzbank: Operativer Gewinn höher als erwartet
  • Airbus: Strafzahlungen belasten die Bilanz
  • Commerzbank kürzt Dividende
  • Schneider Electric will RIB Software übernehmen
  • Linde steigert Gewinn deutlich

DAX (Stand: 17.45 Uhr)

  • Zuletzt hieß es noch, dass die Anleger auf ein baldiges Ende der Coronavirus-Epidemie hoffen und deshalb ihre Risikofreude wieder zunimmt. Diese Unbekümmertheit führte zu neuen Rekordständen bei DAX & Co., und die alte Börsenweisheit “Buy the new High“ erlebte einmal mehr ihre Bestätigung. Heute brach der DAX zunächst um mehr als ein Prozent ein, konnte sich anschließend aber angesichts eines deutlich schwächeren Euros und einer sich erholenden Wall Street wieder berappeln. Im Fokus stand am Donnerstag vor allem die Berichtssaison. Nach Vorlage der Zahlen konnten die Aktien der Commerzbank um 8,9 Prozent und die Aktien von Linde um 3,2 Prozent zulegen. In der zweiten Reihe konnten die Aktien von RIB Software nach einem Übernahmeangebot um mehr als 40 Prozent zulegen.

Chartanalysen & Artikel des Tages

Unternehmensnachrichten

  • Der Pharma- und Laborzulieferer Sartorius will seine Dividende im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöhen. Die Ausschüttung je Vorzugsaktie soll für 2019 von 0,62 Euro im Vorjahr auf 0,71 Euro angehoben werden, die Ausschüttung je Stammaktie von 0,61 Euro auf 0,70 Euro. Ein entsprechender Vorschlag soll der Hauptversammlung von 26. März unterbreitet werden.
  • Der chinesische Internet-Riese Alibaba rechnet im laufenden Quartal mit weniger Wachstum. Es sei wirklich schwierig, für das aktuelle Jahresviertel eine Schätzung zu wagen, sagte Finanzchefin Maggie Wu am Donnerstag in einer Telefonkonferenz mit Blick auf den Ausbruch des Coronavirus in China. „Insgesamt wird es einen negativen Effekt auf den Umsatz geben". Im vergangenen Geschäftsquartal steigerte der Konzern den Umsatz um 38 Prozent auf 161,5 Mrd. Yuan.
  • Tesla will sich per Kapitalerhöhung frisches Geld besorgen. Brutto könnte das Unternehmen inklusive Mehrzuteilungsoption bis zu rund 2,3 Mrd. Dollar mit dem Aktienverkauf einnehmen, wie Tesla vor US-Börsenstart mitteilte. CEO Elon Musk selbst wird Aktien im Wert von 10 Mio. Dollar kaufen. Tesla will mit den neuen Mitteln seine Bilanz verbessern und es für allgemeine Unternehmenszwecke einsetzen.
  • Laut Reuters hat Tesla 15.000 Model X-SUVs wegen Problemen mit der Servolenkung zurück in die Werkstätten gerufen. Heute stellte das Unternehmen für 2020 Investitionen von 2,5 bis 3,5 Mrd. Dollar in Aussicht, während die operativen Kosten aufgrund von Prozessautomatisierungen weiter sinken sollen. 2018 lag der entsprechende Wert noch bei 4,4 Mrd. gelegen und sank bis 2019 auf 4,1 Mrd. Dollar.
  • Der Limonaden- und Snackhersteller Pepsico hat beim Umsatz im vierten Quartal 2019 Fahrt aufgenommen. Dieser stieg um 5,7 Prozent auf 20,6 Mrd. Dollar. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Umsatzplus von 4 Prozent auf 67,16 Mrd. Dollar. Unter dem Strich sank der auf die Aktionäre entfallende Gewinn 2019 indes um 42 Prozent auf 7,3 Mrd. Dollar.
  • Der US-Netzwerkausrüster Cisco hat das vergangene Quartal mit einem Umsatzrückgang abgeschlossen. Die Erlöse sanken um 4 Prozent auf 12 Mrd. Dollar. Der Konzerngewinn legte unterdessen von 2,8 und 2,9 Mrd. Dollar zu.
  • Der Lebensmittelkonzern Kraft Heinz hat aufgrund einer schwächeren Nachfrage seine Umsatzziele im vergangenen Quartal verfehlt. Darüber hinaus teilte der Konzern mit, dass Wertminderungen auf Unternehmensbeteiligungen eine Sonderbelastung von 666 Mio. Dollar verursachten. Auf bereinigter Basis übertraf das Ergebnis die Analystenerwartungen.
  • Die American International Group hat im vergangenen Quartal mehr verdient als erwartet. Auf bereinigter Basis lag der Gewinn je Aktie bei 1,03 Dollar, während der Markt ein EPS von 1,00 Dollar erwartet hatte.
  • Der Aromen- und Duftstoffhersteller International Flavors & Fragrances (IFF) räumte ein, dass Mitglieder des Managements der 2018 übernommenen Frutarom von Schmiergeldzahlungen der Tochter in Russland und der Ukraine gewusst hätten.
  • Der französische Industriekonzern Schneider Electric will sich den Bausoftwarehersteller RIB Software einverleiben und bietet den Aktionären dazu 29 Euro je Anteilsschein, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Das entspricht einem Gesamtwert von rund 1,5 Mrd. Euro. Der geplante Angebotspreis liegt 40 Prozent über dem Aktienschlusskurs am Mittwochabend. „Wir freuen uns, mit Schneider Electric einen strategischen Partner gefunden zu haben", sagte RIB-Chef Tom Wolf, zugleich Hauptaktionär von RIB mit 17 Prozent.
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    RIB Software SE
  • Der Industriegasekonzern Linde hat im vierten Quartal einen Gewinnsprung erzielt. Das Ergebnis aus fortgeführten Geschäften legte bereinigt zum Vorquartal um 17 Prozent auf 1,347 Mrd. US-Dollar zu. Der bereinigte Pro-Forma-Gewinn je Aktie (verwässert) wuchs um 25 Prozent auf 1,89 Dollar. Unter dem Strich verdiente Linde bereinigt 1,024 Mrd. Dollar - ein Plus von 22 Prozent zum Vorjahr. Neben der Umsetzung der fusionsbedingten Sparmaßnahmen, dem Volumenwachstum und Preiserhöhungen profitierte Linde von der robusten Entwicklung im Segment Americas.
  • Nach „Handelsblatt“-Informationen will der französische Bahntechnikhersteller Alstom für sieben Milliarden Euro die gesamte Zugsparte von Bombardier übernehmen. Bombardier Transportation hat nach Angaben des Unternehmens rund 40.650 Mitarbeiter, Hauptsitz der Sparte ist Berlin. Der Zeitung zufolge soll die Übernahme bereits am Donnerstag bekanntgegeben werden.
  • Nissan hat wegen weltweit schwacher Verkäufe erstmals seit elf Jahren einen Quartalsverlust erlitten. Wie der Konzern mitteilte, fiel im Zeitraum Oktober bis Ende Dezember ein Fehlbetrag von 26,09 Mrd. Yen (218 Mio. Euro) an. Vor Jahresfrist hatte Nissan noch einen Gewinn von 70,41 Mrd. Yen eingefahren. Zugleich rasierte der Konzern die Prognose fürs gesamte Geschäftsjahr und geht jetzt von einem Reingewinn von 65 Mrd. Yen aus. Zuvor hatte Nissan noch 110 Mrd. Yen angepeilt.
  • Die Commerzbank hat 2019 auf operativer Basis besser abgeschnitten als erwartet. Das Ergebnis sei um rund ein Prozent auf knapp 1,26 Mrd. Euro gestiegen, teilte die Bank am Donnerstag mit. Experten hatten mit einem leichten Rückgang gerechnet. Wegen höherer Steuern und der Kosten für den Stellenabbau ging das Nettoergbnis allerdings um ein Viertel auf 644 Mio. Euro zurück. Dei Erträge - also die gesamten Einnahmen der Bank - legten im vergangenen Jahr leicht auf 8,64 Mrd. Eur0 zu. 2019 musste die Bank die Vorsorge für Kreditausfälle um fast 40 Prozent auf 620 Mio Euro erhöhen. Für dieses Jahr erwartet das Institut eine Risikovorsorge von mehr als 650 Mio. Euro. Die um Sondereffekte bereinigten Erträge sollen mindestens auf dem 2019er-Niveau liegen. Commerzbank-Chef Martin Zielke zeigt sich dennoch zufrieden. „Bei der Strategie haben wir bereits greifbare Fortschritte erzielt. Das stimmt mich mit Blick auf unsere Renditeerwartung optimistischer“. Die Aktionäre sollen für 2019 nur eine minimale Dividende von 15 Cent je Aktie erhalten. Für 2018 gab es eine Gewinnausschüttung von 20 Cent je Aktie.

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    Commerzbank AG
  • Der Baustoffkonzern Heidelbergcement hat den operativen Gewinn im abgelaufenen Jahr steigern können. Das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft kletterte den Unternehmensangaben zufolge um fünf Prozent auf 2,19 Mrd. Euro. Der Umsatz erhöhte sich trotz gesunkener Absatzmengen um zwei Prozent auf 18,9 Mrd. Euro. Er habe damit leicht unter den eigenen Erwartungen gelegen, so das Unternehmen.
  • Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus ist nach den milliardenschweren Strafzahlungen wegen Korruptionsvorwürfen und einer Belastung im Zusammenhang mit dem Militärflugzeug A400M überraschend ins Minus gerutscht. Wie Airbus am Donnerstag mitteilte, fiel 2019 ein Fehlbetrag von knapp 1,4 Mrd. Euro an. Im Jahr 2018 hatte der Nettogewinn noch bei gut 3 Mrd. Euro gelegen. Nach den Bestechnungsvorwürfen hatte sich Airbus mit den zuständigen Behörden auf eine Zahlung von 3,6 Mrd. Euro verständigt.
  • Der Industriekonzern Thyssenkrupp hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 tiefrote Zahlen geschrieben. Der Nettoverlust belief sich auf 372 Mio. Euro nach einem Gewinn von 60 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) sank auf 50 Mio. Euro nach 217 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis sei von höheren Zinsaufwendungen für die stark gestiegenen Netto- Finanzschulden sowie Kosten für Restrukturierungen und dem Verkauf der Aufzugssparte belastet worden, hieß es.
  • Beim Handelskonzern Metro ist das wichtige Weihnachtsgeschäft schlechter gelaufen als vor einem Jahr. Außerdem sind hohe Abschreibungen auf die zum Verkauf stehende Supermarktkette Real angefallen. Unterm Strich hat der Konzern im vergangenen Quartal deshalb einen Verlust von mehr als 30 Mio. Euro verbucht.
  • Schwächere Geschäfte mit Schwefelsäure und eine maue Nachfrage nach Flachwalzprodukten haben dem Kupferhersteller Aurubis den Start ins neue Geschäftsjahr verhagelt. Der operative Gewinn (Earnings before Taxes) sank um 23 Prozent auf 31 Mio. Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Netto verdiente Aurubis nur noch 24 Mio. Euro und damit ein Fünftel weniger als vor einem Jahr. Der Umsatz legte derweil vor allem dank höherer Edelmetallpreise um 4 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zu.
  • Der Industriedienstleister Bilfinger hat im vergangenen Jahr dank Sparmaßnahmen unterm Strich einen Nettogewinn von 24 Mio. Euro nach einem Verlust von 24 Mio. Euro im Vorjahr erreichen können. Bereinigt um Sondereffekte erhöhte sich der Überschuss um 36 Prozent auf 49 Mio. Euro. Die Aktionäre sollen eine Dividende von einem Euro je Aktie erhalten.
  • Am Frankfurter Flughafen ging im Januar unter anderem wegen des eingeschränkten Verkehrs von und nach China die Zahl der Passagiere im Jahresvergleich um 0,7 Prozent auf 4,6 Mio. zurück, wie der Betreiber Fraport am Donnerstag mitteilte. Die Zahl der Flugbewegungen lag in dem Monat um 3,4 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.
  • Nach dem Rückzug zahlreicher Aussteller aus Furcht vor dem Coronavirus ist die Mobilfunkmesse World Mobile Congress in Barcelona abgesagt worden. Die für den 24. bis 27. Februar geplante Messe finde wegen der „weltweiten Besorgnis über den Ausbruch des Coronavirus“ nicht statt, erklärte der Veranstalter GSMA.

Konjunktur & Politik

  • Der Bundestag hat ein Gesetz beschlossen, mit dem Risiken durch sogenannte zentrale Gegenparteien (Central Counterparty - CCP) wie Clearinghäuser besser abgedeckt werden sollen. Das Gesetz beinhaltet u.a. die Einrichtung eines Ausfallfonds. Zudem müssen die zentralen Gegenparteien künftig ausreichend vorfinanzierte Eigenmittel bereithalten, um Krisen abzufedern.
  • Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat Vorwürfe einer politischen Mitschuld an steuerlichen Zugeständnissen an die Warburg Bank zurückgewiesen. Medienberichten zufolge hatte Hamburg auf die Rückforderung von 47 Millionen Euro an Gewinnen aus illegalen Cum-Ex-Geschäften während der Amtszeit von Scholz als Erster Bürgermeister der Hansestadt verzichtet. Ein Sprecher von Scholz sagte, die Entscheidung sei "ausschließlich unter rechtlichen Gesichtspunkten" getroffen worden und es habe keine politische Einflussnahme durch Scholz gegeben.
  • In den USA lag die Inflationsrate im Januar nach Angaben des Arbeitsministeriums bei 2,5 Prozent. Das ist die höchste Rate seit Oktober 2018. Analysten hatten mit einer geringeren Rate von 2,3 Prozent gerechnet. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent. Der Kernindex stieg zum Vorjahresmonat um 2,3 Prozent. Dies entspricht dem Anstieg im Vormonat.
  • Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 8. Februar saisonbereinigt um 2.000 auf 205.000 zugelegt, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Für die Vorwoche wurde der Wert auf 203.000 nach oben revidiert.
  • Der Druck auf die chinesische Regierung nach ihren Vertuschungsversuchen bei der Coronavirus-Epidemie nimmt zu. Im Internet kursieren mittlerweile mehrere offene Briefe von hochrangigen Professoren und Akademikern, die von einem politischen Kollaps der Regierung reden. Die Menschen würden angeblich nicht mehr länger zu dem Deal der vergangenen 30 Jahre stehen, der den Austausch von Freiheit gegen Sicherheit versprochen hatte.
  • Die Realeinkommen in den USA sind im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gestiegen, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Im Dezember war es noch zu einem Rückgang um 0,1 Prozent gekommen.
  • Die EU-Kommission rechnet dieses und nächstes Jahr für die Eurozone weiter mit einem Wachstum von jeweils 1,2 Prozent, für die gesamte EU von 1,4 Prozent. Der Wert für die Eurozone ist im Vergleich zur Prognose im Herbst unverändert, der für die EU wurde von 1,5 Prozent leicht zurückgenommen. „Die Aussichten für die europäische Wirtschaft sind ein stabiles, wenn auch gedämpftes Wachstum in den nächsten beiden Jahren", erklärte EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni am Donnerstag in Brüssel. Damit setze sich die längste Wachstumsperiode seit Einführung des Euro 1999 fort.
  • Aufgrund der Coronavirus-Krise dürfte nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) zum ersten Mal seit zehn Jahren die globale Nachfrage nach Rohöl schrumpfen. In den ersten drei Monaten des Jahres ist laut der aktuellen IEA-Prognose mit einem weltweiten Rückgang der Ölnachfrage um durchschnittlich 435.000 Barrel pro Tag zu rechnen. Zuvor hatte die Organisation noch einen Zuwachs um 800.000 Barrel pro Tag für diesen Zeitraum prognostiziert. Die Nachfrage sei durch den neuartigen Coronavirus und die Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft „hart getroffen" worden, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht des Interessenverbands führender Industriestaaten.
  • Die deutsche Wirtschaft sieht das Inkrafttreten des ersten Teilhandelabkommens zwischen den USA und China an diesem Freitag nicht nur durch die rosa Brille. „Positiv ist, dass eine weitere globale Eskalation bei den Zöllen vorerst vermieden wird", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer, der Nachrichtenagentur Reuters. „Belastend ist, dass der Großteil der Strafzölle bestehen bleibt." Bis zu einer echten Entspannung im Welthandel sei es daher noch ein weiter Weg. Über die internationalen Lieferketten seien deutsche Unternehmen unmittelbar Leidtragende des Handelskonflikts.
  • Die Inflationsrate in Deutschland lag im Januar 2020 bei 1,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt auf Grundlage finaler Daten mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2019 sanken die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent.
  • Die Zahl der Neuerkrankungen durch das Coronavirus in China ist sprunghaft angestiegen. Grund dafür ist eine neue Erfassungsmethode, durch die sich die Zahl der statistisch erfassten Infektionen beinahe verzehnfachte. Das chinesische Staatsfernsehen sprach von 242 Toten mehr als am Mittwoch. Insgesamt seien es nun 1.369. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen erhöhte sich demnach in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei um rund 14.800. Am Vortag waren lediglich 1.638 neue Infektionen gemeldet worden. Die offizielle Gesamtzahl der Krankheitsfälle in Festlandchina stieg damit auf mehr als 60.300.
  • Die weiterhin rasante Ausbreitung des Coronavirus in China führte zu ersten politischen Konsequenzen. Der oberste politische Chef der Provinz Hubei wurde abgesetzt, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag meldete. Der Sekretär der Kommunistischen Partei für Hubei, Jiang Chaoliang, wurde durch den bisherigen Bürgermeister von Shanghai, Ying Yong, ersetzt.
  • Im November 2019 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.413 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 7,5 Prozent weniger als im November 2018. Trotz des Rückgangs der Zahl beantragter Unternehmensinsolvenzen liegen die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger mit 3,4 Mrd. Euro deutlich höher als im Vorjahresmonat: Im November 2018 hatten sie bei 1,1 Mrd. Euro gelegen. Dieser Anstieg der Forderungen bei gleichzeitigem Rückgang der Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist darauf zurückzuführen, dass im November 2019 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt haben als im November 2018.
  • Der Kaufpreis für das rund 300 Hektar große Tesla-Grundstück in Grünheide ist am Donnerstag Thema im Brandenburger Landtagsausschuss für Haushalt und Finanzen in Potsdam. Der Landesbetrieb Forst hatte den Preis auf knapp 41 Mio. Euro bemessen. Die Abgeordneten wollen nun über die Bewertung im derzeit angefertigten zweiten unabhängigen Gutachten informiert werden. Wenn die Schätzung vom ersten Wert abweicht, soll der Kaufpreis noch geändert werden.
  • Nach der zweiten Vorwahl im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten haben drei weitere Bewerber aufgegeben. Nach der Schließung der Wahllokale im Bundesstaat New Hampshire erklärten zunächst der Unternehmer Andrew Yang und Michael Bennet, ein Senator aus Colorado, ihren Abgang. Nun verkündete auch Deval Patrick, früherer Gouverneur von Massachusetts, seinen Rückzug.
  • Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz hat seinen Hut in den Ring geworfen und will wohl als CDU-Vorsitzender kandidieren. Er habe das nach der Rückzugsankündigung von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer entschieden, sagte er der dpa. Er wisse die Basis hinter sich und fühle sich durch Umfragen ermutigt, so Merz. Er mahnte aber zugleich ein ruhiges Procedere an. „Wir müssen in Ruhe miteinander reden", sagte Merz der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Es gebe überhaupt keinen Grund, Hektik reinzubringen.


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