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    Bullen halten das Zepter fest in der Hand

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    Gestern gönnte sich der DAX® eine kleine Verschnaufpause. Nach zwei Handelstagen mit neuen Rekordständen blieb das Aktienbarometer erstmals ein neues Allzeithoch schuldig. Dennoch besitzt das gestrige Kräftesammeln konstruktive Züge. Schließlich brachte das jüngste Tagestief (13.577 Punkte) einen Rücksetzer an die alten Ausbruchsmarken – sprich an die alten Hochpunkte bei 13.597/13.640 Punkten. Die anschließende Erholung lässt aus Sicht der Candlestickanalyse eine weiße Kerze mit markanter Lunte entstehen. Dank dieser Entwicklung wird unter dem Strich der Spurt auf neue Rekordlevel untermauert. Mehr noch: Da das Aktienbarometer auf Tageshoch aus dem Handel ging, sind heute unmittelbare Anschlussgewinne realistisch. Die Chancen auf ein neues Allzeithoch oberhalb der Marke von 13.759 Punkten sind zu Wochenabschluss demnach als gut zu bezeichnen. Im „uncharted territory“ definiert nun die 138,2 %-Fibonacci-Projektion der Atempause von Ende Januar (13.895 Punkte) die nächste Zielmarke. Projizieren Anleger die Höhe dieses Korrekturimpulses an den alten Ausbruchsmarken nach oben, dann ergibt sich sogar ein längerfristiges Anschlusspotential bis in den Bereich von gut 14.200 Punkte.

    DAX® (Daily)

    Nachhaltiger Ausbruch

    Den Kursverlauf des Stoxx® Europe 600 betitelten wir in unserem Jahresausblick als „einen DER Schlüsselcharts 2020!“ Diese Einschätzung scheint sich zu bewahrheiten. Schließlich kam es zu Jahresbeginn zu einem lehrbuchmäßigen Rücksetzer an die alten Ausbruchsmarken bei 415/408 Punkten. Zur Erinnerung: Diese Zone stellt die ultimative Schlüsselzone der letzten 20 Jahre dar (siehe Chart). D. h. die Auflösung der Schiebezone seit Beginn des Jahrtausends zwischen 160 Punkten auf der Unter- und 415 Punkten auf der Oberseite wird bestätigt. Gleiches gilt für die Auflösung des symmetrischen Dreiecks der letzten fünf Jahre. Aus der Höhe dieses Kursmusters ergibt sich ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 100 Punkten, welches zu einem Kursziel von knapp 500 Punkten führt. Für einen validen Ausbruch nach Norden spricht auch die Marktbreite. So strebt beispielsweise die Advance-/Decline-Linie auch für den Stoxx® Europe 600 von einem Hoch zum nächsten. Zudem befindet sich die Mehrzahl der Sektorcharts ebenfalls in vielversprechenden Ausbruchssituationen, so dass Anleger auch auf sektoraler Ebene von einer gesunden Marktbreite ausgehen können. Den Stop-Loss für bestehende Engagements können Investoren auf die Hochs bei rund 395 Punkten nachziehen.

    Stoxx Europe 600 (Monthly)

    Bodenbildung vollzogen

    Auf Monatsbasis liegen bei der Commerzbank-Aktie aktuell fünf „inside candles“ in Folge vor. Gleichzeitig verfügt eine Reihe der jüngsten Monatskerzen lediglich über kleine Kerzenkörper. An beiden Phänomenen können Anleger den nachlassenden Verkaufsdruck bzw. sogar den Versuch einer Stabilisierung festmachen. In der kürzeren Frist – sprich im Tagesbereich – ist der Banktitel bereits einen Schritt weiter. Schließlich gelang gestern der Sprung über den Kreuzwiderstand aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 5,80 EUR), dem Abwärtstrend seit Januar 2018 (akt. bei 5,92 EUR) sowie den letzten Erholungshochs zwischen 5,97 EUR und 6,08 EUR. Dank dieser Weichenstellung können Anleger inzwischen von einer abgeschlossenen unteren Umkehr mit einem kalkulatorischen Anschlusspotential von gut 1 EUR ausgehen. Damit dürfte zunächst die Abwärtskurslücke vom Mai 2019 bei 6,91/7,08 EUR angesteuert werden, ehe die Barrieren in Form der verschiedenen Hoch- und Tiefpunkte bei knapp 8 EUR in den Fokus rücken. Um die aktuelle Steilvorlage nicht zu gefährden, gilt es in Zukunft nicht mehr unter die o. g. langfristige Glättung zurückzufallen.

    Commerzbank (Daily)

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    Autor: Jörg Scherer