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    DAX - Die Billionen suchen sich einen Weg

    Nachdem der DAX zum Start in die neue Handelswoche schwächer eröffnete, stützten im weiteren Handelsverlauf erneut Maßnahmen der US-Notenbank Fed. Nach Zinssenkungen und einem großen Anleihekaufprogramm kündigte die Fed nun an, unbegrenzt Staatsanleihen und bestimmte mit Hypotheken besicherte Wertpapiere zu kaufen. Zudem legt sie mehrere Kreditprogramme auf, mit denen vor allem die Unternehmen und Haushalte gestützt werden sollen. Daraufhin drehte der Leitindex kurzzeitig ins Plus.

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    Von Unternehmensseite kamen zum Wochenstart keine positiven Nachrichten. Vielmehr sehen sich immer mehr Unternehmen gezwungen ihre Jahresprognosen zu kappen. Unter ihnen befindet sich auch MTU, dessen Aktien zum Wochenstart um weitere 12,3 Prozent absackten. Der Triebwerksbauer setzt außerdem die Produktion an einigen europäischen Standorten für mehrere Wochen aus.

    Derweil erwartet das Ifo-Institut, dass die Kosten der Virus-Krise in Deutschland mehr als eine halbe Billion Euro betragen dürften. Zudem könnte die Krise mehr als eine Million Jobs kosten. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) rechnet zugleich mit einem Konjunktureinbruch wie während der Finanz- und Bankenkrise 2009. Damals ging das Bruttoinlandsprodukt um 5,7 Prozent zurück.

    Anders als Toilettenpapier ist dieser Tage eines nicht mehr knapp: Geld. Die Billionen fluten die Märkte, was auch nötig ist in dieser extremen Lage. Vorbörslich sieht es für den heutigen Dienstag nach einer starken Gegenbewegung gen Norden aus - nachhaltig ist dies noch nicht. Geld ist da, und unglaubliche Volatilität ebenfalls.

    Übergeordnete technische Lage DAX

    Durch die letzten Handelswochen hat sich die übergeordnete technische Ausgangslage für den DAX deutlich verändert. Von seinem Allzeithoch ist der deutsche Leitindex mehr als 30 Prozent zurückgefallen. Auch die psychologische Marke bei 10.000 Punkten brachte keine Stabilisierung mit sich. Sein Tief markierte der Leitindex zuletzt im Bereich der psychologischen Marke bei 8.000 Punkten. Darunter wären weitere Abgaben bis 7.412/ 7.400 Punkte und 6.950 Punkte zu erwarten.

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    Ausblick DAX

    Der deutsche Leitindex startete zunächst schwach in die neue Handelswoche und fiel nach einem bärischen Eröffnungsgap auf 8.180 Punkte zurück. Auf diesem Niveau setzte allerdings eine erneute Erholung ein, wodurch der DAX den Widerstandsbereich bei 9.066/ 9.160 Punkten erneut ins Visier nahm. Eine bullische Auflösung blieb allerdings aus, weshalb sich die nächsten kurzfristigen Widerstände unverändert bei 9.066 Punkten und 9.160 Punkten befinden. Weiteres Erholungspotenzial ergibt sich aber erst oberhalb von 9.324 Punkten. In diesem Fall würde sich Kurspotenzial bis in den Bereich der 10.000-Punkte-Marke ergeben.

    Auf der Unterseite liegen die nächsten Handelsmarken bei 8.180 Punkten und 7.962 Punkten. Werden diese bärisch getriggert, ergeben sich hieraus weitere Einstiegschancen für Short-Positionen. Das nächste Kursziel ist in diesem Fall bei 7.650 Punkten zu definieren.

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    Unterstützungen und Widerstände DAX:

    Unterstützungen

    Widerstände

    8.180

    9.066

    8.000

    9.324

    7.962

    10.009

    7.650

    10.184

    7.418

    11.094

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