DAX

    Zwei Tage vor dem wichtigen US-Zinsentscheid übernehmen die Optimisten das Ruder. L&S taxiert den Börsenbarometer DAX eine halbe Stunde vor Eröffnung mit einem knappen Prozent im Plus bei 10.282 Punkten. Die Finanzmarktteilnehmer sind aber weiterhin tief gespalten in der Frage, ob die US-Notenbank am Ende der heute beginnenden, zweitägigen FOMC-Sitzung mit der ersten Zinserhöhung seit 2006 aufwartet. Selbst eine Erhöhung um lediglich 12,5 Basispunkte anstelle der gewöhnlichen 25 Basispunkte wird von einer kleinen Anzahl von Fed-Beobachtern für möglich erachtet. Laut den Analysten der Helaba messen Geldmarkthändler einer Zinserhöhung nur eine Wahrscheinlichkeit von rund 30 Prozent bei. Laut Jan Hatzius, Chefökonom Goldman Sachs, ist es auch nicht ausgeschlossen, dass die Fed die Zinsen erst im Jahr 2016 anhebt.

    Der Euro kann zum US-Dollar leichte Kursgewinne verbuchen. Aktuell notiert die europäische Gemeinschaftswährung knapp unterhalb der Marke von 1,13 Dollar.

    Adidas rüstet die NHL weitere sieben Jahre aus

    Der Sportartikelkonzern Adidas wird ab der Saison 2017/18 offizieller Ausrüster der US-Eishockeyliga NHL. Der Vertrag soll nach Angaben der NHL eine Laufzeit von sieben Jahre aufweisen. Der Herzogenauracher Konzern stattet die NHL seit langem bereits mit Produkten seiner Marke Reebok aus. Nun übernimmt die Marke adidas das Ruder. Finanzielle Details wurden nicht bekannt wurden

    General Electric verlagert Arbeitsplätze nach Europa

    Der US-Industriekonzern General Electric will etwa 500 heimische Arbeitsplätze nach Europa und China verlagern. Als Grund nannte GE das Ende der Finanzierungshilfe durch die staatliche Exportförderbank (US Export Import Bank, Exim). GE biete derzeit für Projekte im Volumen von elf Milliarden Dollar, die Exportfinanzierung benötigten.

    Hewlett-Packard setzt einen dicken Rotstift an

    Hewlett-Packard plant im Rahmen seines Konzernumbaus zusätzlich 25.000 bis 30.000 Arbeitsplätze in seiner Firmenkundensparte abzubauen. Dadurch sollen jährlich Kosten in Höhe von 2,7 Milliarden Dollar eingespart werden.

    Deutz gerät unter die Räder

    Der Maschinenbauer Deutz teilte am Dienstagabend mit, er werde wegen schwächelnder Geschäfte weder bei Umsatz noch Gewinn seine Prognose fürs laufende Jahr erreichen. Wegen eines sehr verhaltenen Geschäfts im laufenden Quartal und der aktuell niedrigen Auftragslage werde ein Umsatzrückgang von rund 20 Prozent erwartet, so das Unternehmen. Bislang war ein Rückgang in Höhe von bis zu 10 Prozent erwartet worden.

    Continental denkt über weitere Übernahmen nach

    Der Autozulieferer Continental traut sich wenige Monate nach dem letzten großen Zukauf bereits die nächste milliardenschwere Übernahme zu. „Wir sollten im Zeitraum von ein, zwei Jahren einen weiteren größeren Schritt machen können", sagte Vorstandschef Elmar Degenhart dem Handelsblatt. Als Größenordnung, die Conti stemmen könnte, nannte er 2 bis 3 Mrd. Euro.