Die Europäische Zentralbank (EZB) denkt über Maßnahmen nach, wie sie die Geldpolitik in der Eurozone weiter lockern kann. Bereits für die Sitzung am 3. Dezember wird eine weitere Absenkung der Einlagenzinsen und möglicherweise auch eine Ausweitung des Anleihenkaufprogramms erwartet. Das US-amerikanische Pendant, die Federal Reserve ist am 15./16. Dezember an der Reihe. Die Märkte erwarten mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Zinsschritt.

    Die beiden genannten Termine können eine stark erhöhte Volatilität an den Märkten erzeugen. Darauf haben EZB Verantwortliche mehrfach explizit hingewiesen.

    Ich bleibe bei meiner DAX Prognose vom 26. Oktober, wonach eine Jahresendrally 2015 und Frühjahrsrally 2016 inklusive eingestreuter Korrekturen (!) möglich sind. Mittelfristige Zielmarken liegen bei 11.800, 12.390 und 13.345 Punkten. Ich betone nochmals den Zusatz "inklusive eingestreuter Korrekturen".

    Am Donnerstag werden wir bei GodmodeTrader/Guidants den EZB Leitzinsentscheid live mit unserem Börsentalk-Webinar kommentieren. Es lohnt sich dabei zu sein, unser Team wird kommentieren und Ihnen Rede und Antwort stehen: Details und kostenlose Anmeldung - Weiterlesen

    Bloomberg und CNBC waren gestern, GodmodeTrader/Guidants ist heute :-)

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    Im Folgenden die Links zu den drei Jahresendrally-Umfragen, die ich online gestellt hatte. Es gibt genügend Skeptiker und neutrale, an den Seitenlinien stehende Marktteilnehmer, die für eine weitergehende Erholung im DAX sprechen. Gerade die letzte Umfrage zeigte darüberhinaus auf, dass diejenigen, die im Markt positioniert sind, nicht leichtsinnig euphorisch sind.

    Zum Thema "Jahresendrally" hatte ich Sie bereits zweimal befragt.

    19.11.2015 - Umfrage: DAX - Echter Ausbruch oder Fehlausbruch

    17.11.2015 - DAX Jahresendrally-Umfrage - Stimmen Sie bitte ab

    30.11.2015 - DAX - Wieviele Milliarden € sind erforderlich, um ...

    Einige meiner Kollegen haben in ihren Kommentaren bereits mehrfach Problemfelder erörtert, die sich durch die US-Dollar Aufwertung ergeben. Umwälzungen an den Währungsmärkten haben unter anderem gravierende Auswirkungen auf die Emerging Markets und die Rohstoffpreisentwicklung. Globale Waren- und Kapitalströme führen zu einer immer direkteren Vernetzung und Verzahnung verschiedener Regionen. Wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Emerging Markets verschlechtern, hat dies Auswirkungen auch auf uns. Also auch auf uns DAX Trader. Unter Makro-Gesichtspunkten, - und Makro-Themen bestimmen nun einmal die großen Trends an den Märkten -, gibt es leider Gottes noch genügend schwierige Themen.

    Anbei der Kursverlauf des Währungspaars Euro vs. US-Dollar (EUR/USD). Kurzfristig stellt sich in dieser Woche die Frage, was der Markt genau eingepreist hat und wie weit er es bereits eingepreist hat. Seit dem letzten EZB Leitzinsentscheids fällt der Euro fast durchgehend. Die EZB unter Draghi muß nun am Donnerstag liefern ...

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