DAX

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    Rutschte der deutsche Leitindex in Folge enttäuschend aufgenommenen Ankündigungen der EZB am vergangenen Donnerstag noch deutlich ab, konnte er sich am darauffolgenden Freitag bereits wieder fangen. Unter dem Strich reichte es aber nicht für ein Kursplus. Allerdings legte der X-DAX als außerbörslicher Indikator auf den DAX dank der freundlichen Verfassung an der Wall Street am späten Freitag noch spürbar zu. Dies sollte heute zur Eröffnung von der Kasse nachvollzogen werden. Banker und Broker taxieren den DAX vorbörslich um 0,76 Prozent fester bei 10.833 Punkten. Alle Blicke richten sich nun auf die US-Notenbank. Sie könnte Mitte Dezember ihren Leitzins erstmals seit der Finanzkrise wieder anheben.

    Ölpreise: OPEC will Fördermenge nicht kürzen

    Die Ölpreise stehen am Montag weiter unter Druck. Der Preis für ein Fass WTI lag am Morgen deutlich unter der Marke von 40 US-Dollar. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hat bekannt gegeben, dass sie ihre Fördermenge vorerst nicht verändern wird. Das erhebliche Überangebot auf dem Weltmarkt bleibt damit vorerst bestehen.

    Deutsche Industrieproduktion wächst kaum

    Im produzierenden Gewerbe legte die Erzeugung saison- und kalenderbereinigt im Monatsvergleich um 0,2 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Experten hatten einen Zuwachs um 0,8 Prozent erwartet.

    Merck-Aktien unter Druck

    Der Pharmakonzern Merck KGaA teilte mit, dass für Evofosfamide bei Bauchspeicheldrüsen- und Weichteilkrebs kein Zulassungsgesuch eingereicht wird. Trotz positiver Anzeichen hätten zwei Phase-III-Studien ihre primären Endpunkte verfehlt, hieß es. Zu möglichen finanziellen Folgen wollte sich ein Konzernsprecher nicht äußern.

    China treibt Elektromobilität voran

    China wird die USA bei den Verkäufen von Elektroautos noch 2015 überholen und damit zum größten Markt in diesem Bereich aufsteigen. Die Verkäufe dürften dem Chinesischen Verband der Autohersteller zufolge bei 220.000 bis 250.000 Einheiten liegen, während die USA mit einem Absatz von 180.000 Elektrofahrzeugen rechnen.

    Volkswagen-Spitze informiert Großaktionär Katar über Abgasaffäre

    Die neue Spitze des Volkswagen-Konzerns ist in das arabische Emirat Katar gereist, um sich einem seiner wichtigsten Aktionäre vorzustellen. Der Delegation, die in das Land reist, gehören neben VW-Vorstandschef Matthias Müller und Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch auch Wolfgang Porsche und Hans Michel Piech an, wie die "Bild am Sonntag" berichtete. „Es handelt sich um einen Antrittsbesuch der neuen Konzernführung, der dem Austausch mit einem wichtigen Partner des Unternehmens dient", sagte ein Firmensprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Er widersprach einem Bericht, Katar wolle den Einfluss des bei VW traditionell starken Betriebsrats zurückdrängen.

    Covestro will Schulden an Bayer zurückzahlen

    Die ehemalige Bayer-Tochter Covestro will Schulden an den Konzern bald zurückzahlen. „Wir schulden Bayer noch zwei Milliarden Euro, die wir 2016 zurückzahlen wollen", so Covestro-Finanzvorstand Frank Lutz gegenüber der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag“.

    Amazon: Erster Buchladen in Deutschland geplant

    Der Online-Händler Amazon erwägt eine Eröffnung eines eigenen Buchladen in Berlin. „Läden einzurichten war immer eine Option. Berlin wäre ein Top-Kandidat für einen Amazon-Laden“, so Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber gegenüber dem „Tagesspiegel".

    General Electric sagt Verkauf der Haushaltsgerätesparte ab

    Der geplante Verkauf der Haushaltsgerätesparte von General Electric an den schwedischen Konkurrenten Electrolux ist gescheitert. Der US-Konzern teilte den Ausstieg aus dem vor mehr als einem Jahr vereinbarten Geschäft mit. Grund seien die massiven Bedenken der US-Wettbewerbshüter, die eine zu große Marktmacht der Schweden befürchtet hatten.