• Widerstand gegen Trump im Weißen Haus
  • Freihandel: USA und Kanada verhandeln wieder
  • China droht den USA mit Vergeltung
  • Deutsche Industrie erhält weniger Aufträge
  • DIW senkt Konjunkturprognose
  • Commerzbank verlässt den DAX
  • Wirecard legt Fokus auf organisches Wachstum
  • Volkswagen steht vor einem Mammut-Prozess

DAX & US-Märkte

  • Die Währungskrisen in einigen Schwellenländern und die globalen Handelsstreitigkeiten machen die Anleger auch in Deutschland weiter nervös und sorgen für Zurückhaltung. Der DAX rutschte am Donnerstag wieder unter die Marke von 12.000 Punkten und nähert sich damit wieder seinem im April erreichten Tief. Vor allem schlechte Auftragsdaten aus der deutschen Industrie sorgten für schlechte Stimmung. Am Vorabend hatte es bereits bei den US-Technologieaktien deutliche Kursverluste gegeben. Am Freitag dürften die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für August starke Beachtung am Markt finden.
  • Zusammenfassung: Der S&P 500 rutschte heute den dritten Tag in Folge ab und beendete den Handel 0,37 Prozent im Minus. Besonders schwach präsentierten sich Tech-Giganten wie Facebook, Apple, Alphabet oder Amazon. Ebenso schwach performten Chiphersteller, nachdem Micron (-9.9 %) aufgrund von Nachfragesorgen regelrecht abverkauft wurde. Ab Mitternacht, wenn die Beschwerdefrist abläuft, drohen neue Strafzölle auf chinesische Waren im Wert von bis zu 200 Millionen Dollar.

Chartanalysen im Blick

Unternehmensnachrichten

  • Die EU-Kommission hat Übernahme der Musik-Erkennungs-App Shazam durch Apple genehmigt. Es seien keine negativen Folgen für den Wettbewerb in Europa zu erwarten, so die Behörde.
  • Die Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof können fusionieren. Die Banken haben einer Fusion der beiden Unternehmen am Mittwochabend nach Spiegel-Informationen zugestimmt. Zuerst hatte die "Süddeutsche Zeitung" darüber berichtet. Bei Kaufhof sollen etwa 5000 der insgesamt knapp 20.000 Arbeitsplätze wegfallen, berichtete die Zeitung.
  • Facebook reagiert auf eine Patentklage des Smartphone-Pioniers Blackberry mit eigenen Rechtsvorwürfen und bezichtigt Blackberry in seiner Gegenklage, sechs Patente zu verletzen, unter anderem für Sprachnachrichten.
  • Twitter und Facebook haben zugegeben, unzureichend auf Versuche russischer Einflussnahme auf die US-Präsidentenwahlen 2016 vorbereitet gewesen zu sein. „Wir waren zu langsam, das zu bemerken, und haben zu langsam gehandelt", sagte Facebook-Geschäftsführerin Sandberg im US-Senat. Twitter-CEO Dorsey sagte, man sei „unvorbereitet und schlecht ausgestattet“ gewesen.
  • Der US-LKW-Hersteller Navistar rechnet für das Gesamtjahr nun mit mehr Umsatz und Gewinn. Der Erlös soll 10,1 bis 10,4 Mrd. Dollar erreichen statt lediglich 9,75 bis 10,25 Mrd. Das Ebitda wird zwischen 775 und 825 Mio. Dollar gesehen (Bisher höchstens 775 Mio.).
  • Laut einer Umfrage haben 42 Prozent der US-Nutzer von Facebook in den vergangenen 12 Monaten mind. eine mehrwöchige Pause vom Online-Netzwerk gemacht. Zudem habe gut jeder Zweite die Einstellungen zum Datenschutz im Facebook-Profil verändert, wie das Pew Research Center mitteilte.
  • Facebook will 1 Mrd. Dollar für sein erstes Rechenzentrum in Asien investieren. Die 170.000 Quadratmeter umfassende Anlage wird in Singapur errichtet. Die Eröffnung ist für 2022 geplant.
  • Snap stellte zwei neue Spectacles-Modelle vor: "Nico" für Männer und "Veronica" für Frauen. Die redesignten Brillen liefern Videos in HD-Qualität.
  • Der Bahn- und Nutzfahrzeug-Zulieferer Knorr-Bremse strebt an die Börse. Insidern zufolge laufen bereits konkrete Vorbereitungen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete. Der Börsengang könnte im September oder Oktober erfolgen. Vor dem erwarteten Börsengang glänzt der Zulieferer mit zweistelligen Zuwachsraten. Er steigerte im ersten Halbjahr den Umsatz um 11,6 Prozent auf 3,32 Milliarden Euro, das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte um 12,4 Prozent auf rund 582 Mio. Euro.
  • Daimler stattet seine Lastwagen der Marke Mercedes-Benz Actros mit Fahrassistenz-Funktionen aus. Das neue System Active Drive Assist könne selbständig bremsen, Gas geben und lenken, erklärte der Autokonzern. Statt Spiegel gibt es zwei Kameras, deren Bilder auf 15-Zoll-Monitore im Fahrerhaus übertragen werden. Das biete eine "stark verbesserte Rundumsicht", erklärte Daimler.
  • Der französische Triebwerksbauer Safran traut sich im laufenden Jahr mehr Umsatz und Gewinn zu. Werden Wechselkurseffekte sowie ein Zukauf nicht beachtet, soll der Umsatz nun aus eigener Kraft um 7 bis 9 Prozent wachsen, wie das Unternehmen mitteilte. Vorher hatte Safran mit dem oberen Ende der Spanne von 2 bis 4 Prozent gerechnet. Der operative Gewinn aus dem laufenden Geschäft soll mit rund 20 Prozent doppelt so stark zulegen wie bisher kalkuliert.
  • Der Flugzeugtriebwerkshersteller MTU Aero will seine Ausschüttungsquote in den nächsten drei Jahren steigern. Sie soll von etwa 30 Prozent vom bereinigten Nettoergebnis in Richtung 40 Prozent angehoben werden, wie Finanzchef Peter Kameritsch erklärte.
  • Unruhe im Hause Telecom Italia: Der Konflikt zwischen zwei Großaktionären könnte laut Bloomberg den Job von Vorstandschef Amos Genish gefährden. Vertreter des aktivistischen US-Investors Elliott im Verwaltungsrat bemängelten fehlende Fortschritte bei Genishs Vorhaben, den früheren Staatsmonopolisten auf dem italienischen Telekommunikationsmarkt zu sanieren, berichtete die Nachrichtenagentur. Der französische Medienkonzern Vivendi stärkt hingegen Genish den Rücken. Vivendi ist mit 24 Prozent größter Anteilseigner von Telecom Italia.
  • Die Commerzbank muss ihren Platz im deutschen Leitindex räumen. An ihre Stelle rückt der Zahlungsabwickler Wirecard, wie die Deutsche Börse am Mittwochabend mitteilte. Die Entscheidung hat sich schon seit Wochen angekündigt: An der Börse ist Wirecard mit über 24 Mrd. Euro deutlich mehr als doppelt so viel wert wie die Commerzbank. Diese hat in 2018 rund ein Drittel ihres Börsenwertes verloren. Die Commerzbank gehörte 30 Jahre zum DAX.
  • Der Volkswagen-Konzern steht vor einem Rechtsstreit mit Anlegern in Deutschland. Die mündliche Verhandlung am OLG Braunschweig beginnt am 10. September. Die Aktionäre fordern im Musterverfahren Schadenersatz in Milliardenhöhe für Kursverluste. Dabei geht es um die Frage, wann hat wer im Konzern von was gewusst. Das Gericht muss beurteilen, ob VW die eigenen Investoren rechtzeitig über die Abgas-Affäre informiert hat. Ist der Konzern seinen Pflichten gegenüber seinen Investoren nachgekommen? Aus Sicht des Autobauers gibt es keine konkreten Anhaltspunkte für eine Kursrelevanz der Abgas-Affäre, bis die US-Umweltbehörden am 18. September 2015 unerwartet mit ihren Anschuldigungen an die Öffentlichkeit gingen.
  • Der Zahlungsdienstleister Wirecard will einen Gang runter schalten und seine Expansionstempo verlangsamen. Mit dem Kauf des US-Kartendienstes Citi Prepaid Card Services sei das Unternehmen auf allen relevanten Kontinenten vertreten, sagte Finanzvorstand Alexander von Knoop der dpa. „Wir werden uns nun auf Wachstum aus eigener Kraft und Innovationen konzentrieren und Zukäufe nur opportunistisch sehen. Der Hauptfokus liegt auf dem organischen Wachstum."
  • Der Pharmakonzern Novartis verkauft Teile seines Generika-Geschäfts in den USA. Die Tochter Sandoz veräußert ihr US-Dermatologiegeschäft sowie das Portfolio mit generischen Tabletten an die indische Aurobindo Pharma. Der Kaufpreis liegt bei 0,9 Milliarden US-Dollar in bar, dazu kommt eine mögliche erfolgsabhängige Zahlung von 0,1 Milliarden.

Konjunktur, Politik & Digitalwährungen

  • Die US-Rohöllagerbestände sind in der vergangenen Woche um 4,3 Millionen Barrel auf 401,5 Millionen Barrel umd damit stärker als erwartet gesunken. Erwartet wurde im Schnitt nur ein Rückgang um 2,9 Millionen Barrel, während die am Vorabend veröffentlichten inoffiziellen API-Daten einen Rückgang um 1,2 Millionen Barrel gezeigt hatten. Während die Rohöllagerbestände abnahmen, legten in der vergangenen Woche die Bestände an Benzin und Destillaten deutlich zu. Die US-Ölproduktion verharrte auf dem Rekordniveau bei 11 Millionen Barrel pro Tag.
  • Die Industrieaufträge in den USA sind im Juli überraschend deutlich gefallen. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 0,8 Prozent gesunken, teilte das Handelsministerium mit. Volkswirte hatten mit einem Rückgang um 0,5 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Aufträge um 0,6 Prozent gestiegen. Ohne Transportgüter stiegen die Aufträge im Juli um 0,2 Prozent.
  • Der ISM-Einkaufsmanagerindex für den US-Dienstleistungsbereich für August zeichnet das Bild einer sich wieder beschleunigenden US-Wirtschaft, nachdem es im Juli zu einem kleinen Durchhänger gekommen ist. Der PMI des Institute for Supply Management stieg um 2,8 Punkte auf 58,5 Zähler. Die Unternehmen zeigten sich trotz drohender Strafzölle optimistisch bezüglich der Aussichten. Der Gesundheitsbereich profitierte von der alternden Generation der Baby-Boomern, während der Öl-Service-Sektor vom Erdöl-Boom in Texas zehren kann.
  • Das ifo Institut erwartet für das laufende und das kommende Jahr ein Wachstum der deutschen Wirtschaft von 1,9 Prozent voraus. Im Sommer hatten sie noch mit 1,8 Prozent Zuwachs gerechnet. 2020 solle es um 1,7 Prozent nach oben gehen.
  • China droht den USA bei neuen Zöllen mit Vergeltung. Das Handelsministerium in Peking die Auswirkungen neuer Zölle genau beobachten, wie ein Ministeriumssprecher laut Reuters betonte. Falls nötig, würden Maßnahmen ergriffen, um negative Auswirkungen zu vermeiden.
  • Die Arbeitslosigkeit in Griechenland geht langsam zurück. Die Quote ist im Juni auf 19,1 Prozent gesunken. Im gleichen Vorjahresmonat betrug sie 21,3. Im Mai 2018 war sie erstmals seit sieben Jahren unter 20 Prozent gefallen.
  • Die schwedische Notenbank hat eine erste Zinsanhebung signalisiert. Sollte sich die Wirtschaft wie erwartet entwickeln, gebe es bald Spielraum für eine weniger lockere Geldpolitik, teilte die Reichsbank am Donnerstag nach ihrer Zinssitzung mit. Eine Anhebung um 0,25 Prozentpunkte könnte demnach im Dezember oder Februar erfolgen.
  • Laut ADP-Report sind im August im der US-Privatwirtschaft 163.000 Arbeitsplätze neu hinzugekommen. Das ist der schwächste Anstieg seit September 2017. Analysten hatten mit einem Stellenaufbau um 195.000 Stellen gerechnet. Der Aufbau im Vormonat wurde von 219.000 auf 217.000 Jobs korrigiert.
  • Die Produktivität der US-Wirtschaft außerhalb der Landwirtschaft legte im zweiten Quartal nach endgültiger Datenlage um saisonbereinigt und auf das Jahr hochgerechnet 2,9 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte.
  • Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der Woche zum 1. September um 10.000 auf 203.000 zurück. Das ist der tiefste Stand seit Dezember 1969.
  • Der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe Deutschlands ist im Juli deutlich gesunken. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamts gingen die Erlöse gegenüber dem Vormonat um 1,8 Prozent zurück.
  • Süd- und Nordkorea wollen bei einem weiteren Gipfeltreffen vom 18. bis zum 20. September in Pjöngjang konkret über den Abbau des nordkoreanischen Atomprogramms und einen dauerhaften Frieden reden. Der südkoreanische Präsident Moon Jae In werde zum dritten Mal den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zu treffen, sagte Südkoreas Sicherheitsberater Chung Eui Yong am Donnerstag nach einem Besuch in Nordkorea.
  • Das DIW Berlin hat seine Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft leicht gesenkt. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,8 Prozent zulegen, bislang waren die Ökonomen von 0,1 Prozentpunkten mehr ausgegangen. Für die Jahre 2019 und 2020 rechnen sie mit einer Wachstumsrate von 1,7 beziehungsweise 1,8 Prozent. Von einem Einbruch könne aber keine Rede sein. Die Unternehmen investieren jedoch vorerst nur zögerlich, auch weil ihre Absatzerwartungen angesichts der handelspolitischen Konflikte getrübt seien.
  • Der deutsche Mittelstand blickt angesichts des jüngst vereinbarten Waffenstillstands im Handelsstreit der USA mit der EU wieder deutlich optimistischer in die Zukunft, wie das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer zeigt. Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen verbesserte sich um 2,6 auf 17,3 Saldenpunkte und somit zum zweiten Mal in Folge. Dabei steigen die Erwartungen um starke 4,8 Zähler und erreichen mit nun 7,1 Saldenpunkten beinahe schon wieder das ordentliche Niveau vom Jahresbeginn. Die Lageurteile verweilen mit 28,2 Saldenpunkten auf einem historisch hohen Level, was die unverändert große Zufriedenheit der Mittelständler mit den aktuellen Geschäften unterstreicht.
  • Die Digitalwährung Bitcoin fiel in der Nacht auf Donnerstag auf der Handelsplattform Bitstamp um etwa 9,5 Prozent auf bis zu 6.253 US-Dollar. Am Mittwoch hatte der Bitcoin bereits bis rund 7 Prozent an Wert verloren. Auch andere Kryptowährungen gerieten unter Druck. Als Grund für die Schwäche gilt ein Bericht von "Business Insider“, demzufolge die Investmentbank Goldman Sachs entgegen führender Planungen nicht in den Handel mit Kryptowährungen einsteigen will.
  • Der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juli saison- und kalenderbereinigt um 0,9 Prozent niedriger als im Vormonat. Aus dem Ausland kamen insgesamt 3,4 Prozent weniger Aufträge als im Vormonat. Die Inlandsaufträge stiegen dagegen um 2,4 Prozent. Für den Vormonat Juni ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 3,9 Prozent gegenüber Mai (vorläufiger Wert: -4,0 %). Das Bundeswirtschaftsministerium führt die Schwäche bei den Aufträgen auf weltweite Verunsicherungen durch Handelskonflikte zurück. Hinzu kämen vorübergehende Effekte in der Autoindustrie aufgrund veränderter Zulassungsregeln.
  • Die "New York Times" hat einen brisanten, anonymen Kommentar eines hochrangigen Mitglieds der Trump-Administration veröffentlicht. Dabei geht es um Widerstand gegen den Präsidenten im Weißen Haus. Die Wurzel des Problems sei die Unmoral des Präsidenten, so der Trump-Mitarbeiter. Viele bemühten sich unablässig, Teile des Programms von Trump zu verhindern. „Viele von Trump Ernannte haben gelobt, dass wir tun, was wir können, um unsere demokratischen Institutionen zu schützen, während wir Herrn Trumps verfehltere Impulse vereiteln, bis er nicht mehr im Amt ist.“ Trump wies den Gastbeitrag als „anonym, das heißt feige" zurück. Erst am Dienstag hatte das neue Enthüllungsbuch von Pulitzerpreisträger Bob Woodward über Vorgänge im Weißen Haus für Aufsehen gesorgt.
  • Das Urteil zu Diesel-Fahrverboten in Frankfurt erhöht den Druck auf den Bundesverkehrsminister. „Andreas Scheuer wird zum Fahrverbotsminister, das Nicht-Handeln der Regierung zu Lasten von Diesel-Fahrern und Kommunen ist skandalös", sagte der verkehrspolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Oliver Luksic, der dpa. „Frankfurt wird nicht die letzte Stadt mit Fahrverboten sein." Gebraucht werde endlich ein Rechtsrahmen zur freiwilligen Hardware-Nachrüstung für ältere Diesel. Dazu sei zunächst eine Fondslösung für Euro 5 Diesel unter Beteiligung von Bund und Industrie nötig.
  • Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), sieht in dem internationalen Handelskonflikt das größte weltwirtschaftliche Risiko der Gegenwart. Dies könnte ungünstige Effekte unter anderem auf Preise, Investitionsverhalten und Wachstum haben, sagte sie am Mittwoch in Washington. Vor allem für aufstrebende Volkswirtschaften werde das externe Umfeld schwieriger, in einer Zeit, in der die Industrieländer ihre Zinsen erhöhten und ihre lange Zeit besonders lockere Geldpolitik strafften, so Lagarde. „Diese ist eine Herausforderung für viele Schwellenländer, weil es eine Umkehr der Kapitalflüsse und steigende Finanzierungskosten auslösen kann“.
  • Die Verhandlungen zwischen den USA und Kanada um ein neues Freihandelsabkommen haben am Mittwoch erneut begonnen, nachdem sie vergangene Woche unterbrochen worden waren. US-Präsident Donald Trump äußerte sich vorsichtig optimistisch. „Ich denke, wir sind ihnen weit entgegengekommen, damit sie uns fair behandeln.“ Bei den Gesprächen geht es u. a. um umstrittene Agrarsubventionen in Kanada.
Termine des Tages: 14:15 Uhr - US: ADP-Beschäftigtenzahl ex Agrar August
16:00 Uhr - US: Auftragseingang Industrie Juli
16:00 Uhr - US: ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor August

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