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    DAX hält sich zur Wochenmitte stabil - Wall Street fehlt als Taktgeber

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    Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich, nach dem Kursabsturz an der Wall Street von rund 3 Prozent, zur Wochenmitte relativ robust. Hauptauslöser der starken Kursverluste an den US-Börsen war die Abflachung der US-Zinskurve. Der Spread zwischen der US-Staatsanleihe mit drei Jahren Laufzeit und jener mit fünf Jahren Laufzeit sank am Montag auf minus 1,4 Basispunkte. Laut Nachrichtendienst Bloomberg war es das erste Mal seit 2007, dass dieser Wert in den negativen Bereich rutschte. Kurz darauf folgte auch der Spread zwischen der zwei Jahre laufenden US-Anleihe und dem fünf Jahre laufenden Papier.

    Etwas gestützt wurde die Stimmung davon, dass nun auch China von einem Waffenstillstand im Handelsstreit sprach und die Frist von 90 Tagen genutzt werden solle um Lösungen im Handelsstreit zu erarbeiten. Zuletzt hatte das Schweigen aus China für Verunsicherung gesorgt.

    Beim Thema Brexit nehmen die Sorgen der Anleger wieder zu, da sich andeutet, dass der gefundene Brexit-Deal vom britischen Parlament keine Zustimmung erhalten dürfte.

    Übergeordnete technische Lage DAX

    Durch die nachhaltige bärische Auflösung der Marke bei 11.700 Punkten vollendete der DAX eine übergeordnete Topbildung. Danach folgte eine Pullbackbewegung an diese Unterstützungsmarke. Setzt der deutsche Leitindex die Abwärtsbewegung weiter fort, ergibt sich auf der Unterseite weiteres Bewegungspotenzial bis 10.835 Punkten und 10.395 Punkte.

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    DAX30 W1 - Admiral Markets MT4 Chart

    Ausblick DAX

    Nachdem der deutsche Leitindex im späten Handel am Dienstag deutlich zurückfiel, setzte zur Wochenmitte eine Stabilisierung ein, welche den DAX erneut über 11.200 Punkte führte. Durch den fehlenden Handel an der Wall Street ist die Aussagekraft der untergeordneten Erholung allerdings als eingeschränkt zu betrachten.

    Setzt sich die Erholung am heutigen Handelstag fort, rücken auf der Oberseite die Abwärtstrendlinie und die 20er-EMA (grün) als kurzfristige Widerstände wieder auf die Agenda. Aus einer bärischen Reaktion heraus lassen sich auf diesem Niveau neue Short-Einstiege suchen und handeln. Das nächste Kursziel auf der Unterseite ist unverändert bei 11.050 Punkten und 11.000 Punkten zu taxieren. Hier stünde dann eine übergeordnete Richtungsentscheidung im Fokus der Anleger.

    Kurzfristig verbessern würde sich der technische Ausblick erst bei einem erneuten bullischen Ausbruch über die Abwärtstrendlinie. In diesem Fall würde ein Test der 50er-EMA (rot) wieder auf die Agenda rücken. Weiteres Erholungspotenzial ergibt sich hingegen erst bei Notierungen oberhalb dieser Widerstandsmarke.

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    DAX30 H4 - Admiral Markets MT4 Chart

    Unterstützungen und Widerstände DAX:

    Unterstützungen

    Widerstände

    11.090

    11.264

    11.050

    11.440

    11.000

    11.570

    10.835

    11.846

    10.500

    12.000

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    Quellen: Eigenanalyse; genutzt werden die Charts vom MetaTrader 4