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Gestern waren wir an dieser Stelle in Bezug auf den DAX® eindeutig zu vorsichtig. Da das Tief von vorgestern bei 10.443 Punkten von zwei höherliegenden Tiefs „eingerahmt“ wird, liegt ein sog. „swing low“ vor. Unter dem Strich nährt dieses Chartmuster die Hoffnung auf einen kurzfristigen Marktwendepunkt und somit ein Halten der wichtigen Unterstützungszone aus den Hochs vom April, Mai und Juni bei 10.474/365/341 Punkten. Helfen könnte dabei die charttechnische Konstellation in den USA. Während dem S&P 500® ein neues Allzeithoch jenseits der Marke von 2.194 Punkte knapp verwehrt blieb, gelang dem Nasdaq Comp. ein neuer Rekordstand (5.276 Punkte). Das Technologiebarometer schickt sich damit an, dem Beispiel der amerikanischen Standardwerte zu folgen und die Schiebezone der letzten zwei Jahre ebenfalls nach oben aufzulösen. Der Charme dieser Konstellation liegt darin, dass damit gleichzeitig der ultimative Deckel in Form der Hochpunkte der Jahre 2000 und 2015 bei 5.133/5.232 Punkten nachhaltig gelüftet wäre. Beim DAX® definiert in diesem Szenario das Hoch vom Montag bei 10.656 Punkten ein erstes Anlaufziel, ehe das jüngst erreichte Jahreshoch bei 10.802 Punkten ins Blickfeld rückt.

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Innenstäbe erfordern erhöhte Aufmerksamkeit

Seit längerer Zeit wollen wir an dieser Stelle mal wieder die 10-jährige Rendite in Deutschland unter die Lupe nehmen. Aus Sicht der technischen Analyse ist der im Juni 2015 etablierte Abwärtstrend (akt. bei 0,15 %) absolut intakt. Bei näherem Hinsehen fallen allerdings die letzten drei Wochenkerzen auf, die jeweils innerhalb der Schwankungsbreite der Vorperiode verblieben. Die somit ausgeprägten „Innenstäbe“ verdeutlichen, dass sich derzeit ein gewisses Bewegungspotential aufstaut. Damit sich dieses allerdings in Form eines Zinsanstiegs entlädt, gilt es, einige Vorbedingungen zu erfüllen. So würde u. E. eine Rückeroberung des Tiefs vom April vergangenen Jahres bei 0,05 % einen ersten Hinweis in diese Richtung liefern. Für charttechnisch noch wichtiger halten wir aber die Kombination aus dem o. g. Abwärtstrend seit Juni 2015 und der 38-Wochen-Linie (akt. bei 0,18 %). Wenngleich der MACD einen Zinsanstieg begünstigt und der RSI eine Flagge nach oben aufgelöst hat, würden wir eine Aktivierung der beiden herausgearbeiteten Signalgeber unbedingt abwarten, denn ohne eine solche Weichenstellung hat der übergeordnete Abwärtstrend weiterhin Bestand.

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Vor endgültiger Trendwende?

Die letzten gut zweieinhalb Jahre befand sich die LPKF-Aktie im Rückwärtsgang. Zum Halbjahreswechsel scheint das Papier bei 5,35 EUR nun aber einen Boden gefunden zu haben. Für das letzte Ausrufezeichen hinter diese These würde unseres Erachtens ein Sprung über die Kumulationszone bei rund 8 EUR sorgen. Auf diesem Niveau bilden diverse Hoch- und Tiefpunkte, ein Fibonacci-Level (7,85 EUR), die 90-Monats-Linie (akt. bei 7,91 EUR) sowie der seit Januar 2014 bestehende Baissetrend (akt. bei 7,97 EUR) ein Widerstandsbündel, welches es in sich hat. Umso größer dürften aber auch die Implikationen ausfallen, wenn die angeführten Hürden übersprungen werden. Zuversichtlich stimmt in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass der trendfolgende MACD auf historisch niedrigem Niveau am ersten Kaufsignal seit über zwei Jahren arbeitet. Darüber hinaus befindet sich der Titel – gemessen an den objektiven Kriterien des „HSBC Trendkompass“ (Relative Stärke nach Levy sowie Momentum) – inzwischen wieder in einem idealtypischen Aufwärtstrend. Gelingt der Befreiungsschlag, stellen zweistellige Notierungen fast schon eine Pflichtaufgabe dar. Perspektivisch halten wir sogar ein Wiedersehen mit dem Hoch vom März 2015 bei 13,57 EUR für realistisch.

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