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    HSBC Daily Trading

    Kleine Toppbildung vervollständigt

    In den letzten Tagen hatten wir Anleger für die Bedeutung der Kreuzunterstützung aus dem Erholungstrend seit Ende 2018 (akt. bei 12.222 Punkten) und den letzten beiden Verlaufstiefs bei 12.189/12.173 Punkten sensibilisiert. Zum Wochenausklang musste der DAX® diese Bastion preisgeben – und zwar mit einer Abwärtskurslücke (12.129 zu 12.035 Punkte). Damit haben die deutschen Standardwerte eine kleine Toppbildung vervollständigt, aus der sich ein kalkulatorisches Abschlagspotential von gut 400 Punkten ableiten lässt. Da der Erholungstrend seit Dezember 2018 auch auf Wochenbasis Geschichte ist, überwiegen aktuell eindeutig die Hiobsbotschaften für den heimischen Aktienmarkt. Das oben diskutierte Abschlagspotential dürfte perspektivisch die markante Auffangzone bei rund 11.700 Punkten in den Fokus rücken. Das Tief vom März 2018 (11.726 Punkte) markiert dabei den Auftakt zu einer bedeutenden Kumulationsunterstützung, welche sich über die 200-Tages-Linie (akt. bei 11.642 Punkten) bis zum Junitief (11.621 Punkte) erstreckt. Ein Abgleiten unter diese Rückzugslinien würde dem DAX® den nächsten Nackenschlag versetzen. Um den größten Verkaufsdruck von den deutschen „blue chips“ zu nehmen, ist indes zumindest ein Schließen des o. g. Gaps notwendig.

    DAX® (Daily)

    Drohende Keilformation

    Mit 27.399 Punkten konnte der Dow Jones im Juli seine drei Vorgängerhochs bei knapp 27.000 Punkten überspringen und ein neues Allzeithoch verbuchen. In den letzten drei Tagen kam es aber zu scharfen Gewinnmitnahmen, so dass inzwischen das Rebreak der zuvor angeführten Ausbruchsmarken zu beklagen ist. Unter dem Strich besteht also eine akute „false break“-Gefahr. Nicht kleiner wird dieses Risiko, wenn Anleger die Dow-Theorie mit ins Kalkül ziehen. Schließlich bleibt der Dow Jones Transportation seit 2018 neue Rekordstände schuldig, so dass sich eine klassische Divergenz ergibt. Die äquivalenten Warnsignale bestehen derzeit auch im Verlauf des RSI und des MACD. Doch damit nicht genug: Aus charttechnischer Sicht bildet sich aktuell zudem eine sog. Keilformation aus (siehe Chart). Ein Bruch des Aufwärtstrends seit Ende vergangenen Jahres (akt. bei 26.003 Punkten) würde das beschriebene Muster nach unten auflösen und die Probleme der amerikanischen Standardwerte vergrößern. Die 200-Tages-Linie (akt. bei 25.557 Punkten) definiert dann die nächste Rückzugslinie, ehe das Junitief bei 24.681 Punkten wieder auf die Agenda rückt.

    Dow Jones Industrial Average (Daily)

    Fehlausbruch zum Zweiten?

    Die aktuelle Wochenkerze der Apple-Aktie hat es in sich! Der markante Docht sowie der rote Kerzenköper hinterlassen einen faden Beigeschmack in Form eines sog. „shooting stars“. Doch das ist noch längst nicht alles. Wie bereits Anfang Mai droht damit der ehemalige Aufwärtstrend seit Anfang 2009 (akt. bei 220 USD) erneut seinen Widerstandscharakter unter Beweis zu stellen. Zu guter Letzt sorgt der „u-turn“ der abgelaufenen Woche für ein „false break“ über das Hoch vom 1. Mai bei 215 USD. Die alte Tradingweisheit, wonach auf solche Fehlausbrüche schnelle dynamische Korrekturimpulse folgen, lässt für die nächsten Handelstage nichts Gutes erwarten. Als weiteren Belastungsfaktor werten wir die jüngsten Gaps auf Tagesbasis. Schließlich wurde die Aufwärtskurslücke vom 31. Juli sofort negiert, ehe am Freitag ein kleines Abwärtsgap folgte. In der Summe stehen die charttechnischen Zeichen auf „Korrektur“. Die nächsten Rückzugsbereiche bestehen in Form der 200-Tages-Linie (akt. bei 187 USD) und des Junitiefs bei 170 USD. Als Stop-Loss für neue Shortpositionen bietet sich das Maihoch bei 215 USD an.

    Apple (Weekly)

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    Autor: Jörg Scherer