• Weißes Haus lädt deutsche Auto-CEOs ein
  • WSJ: China und USA erwägen temporären Deal
  • US-Amerikaner in Konsumlaune
  • BA: Arbeitslosigkeit sinkt weiter
  • Eurozone: Wirtschaftsstimmung sinkt nur leicht
  • Trump droht erneut mit Autozöllen
  • DE: Inflation fällt leicht zurück
  • Brexit ohne Deal: Bank of England befürchtet schwere Rezession
  • Keine weiteren EU-Sanktionen gegen Russland
  • Fed-Chef Powell signalisiert vorsichtigere Zinspolitik
  • Sixt will US-Konkurrent Hertz nicht übernehmen
  • Fiat Chrysler plant Milliarden-Investitionen in Italien
  • Wirecard will mit neuem Produkt mehr Umsatz generieren

DAX

  • Der DAX hat sich am Donnerstag nicht in der Gewinnzone halten können und beendete den Handel trotz positivem Start mit einem Minus von 0,01 Prozent bei 11.298,23 Punkten zu Buche. Zwar zogen die amerikanischen Börsen schon gestern nach einer "dovishen" Powell-Rede sprunghaft an, aber dieser Optimismus konnte sich nicht nachhaltig am Frankfurter Parkett fortentwickeln. Die Aktie der Deutschen Bank kam heute durch eine Razzia schwer unter Druck und verlor rund vier Prozent an Wert. Durch den erneuten Kursrutsch droht den Anteilsscheinen nun eine Fortsetzung des Abwärtstrends der vergangenen Wochen.

Chartanalysen des Tages

Unternehmensnachrichten

  • Wie das Handelsblatt meldet, sind die deutsche Auto-CEOs am Dienstag ins Weiße Haus eingeladen.
  • Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hat sein Sparprogramm offengelegt. Demnach sollen bis Ende 2021 weltweit rund 12.000 Stellen wegfallen - viele davon in Deutschland. Der größte Teil davon soll das Pflanzenschutzgeschäft und die übergreifenden Konzernfunktionen betreffen, teilte das Unternehmen mit. Gleichzeitig vereinbarte Bayer mit dem Betriebsrat in Deutschland ein Zukunftssicherungsprogramm, das betriebsbedingte Kündigungen im Personalverbund der Bayer AG in Deutschland bis Ende 2025 grundsätzlich ausschließt. Geplant ist die Kosten einschließlich der erwarteten Synergien aus der Monsanto-Übernahme von 2022 an jährlich um 2,6 Mrd. Euro zu senken.
  • Der Marlboro-Hersteller Altria erwägt laut dem "Wall Street Journal" einen Einstieg bei der E-Zigaretten-Firma Juul. Die Unternehmen seien in Gesprächen über eine Beteiligung, auch wenn kein unmittelbarer Abschluss bevorstehe, hieß es. Das Start-up Juul Labs wurde bei seiner jüngsten Finanzierungsrunde mit 16 Mrd. Dolla. Altria könnte über Juul eine boomende neue Marktnische erschließen.
  • Der Pharmakonzern Merck & Co darf seine HIV-Medikamente Delstrigo und Pifeltro auch in der EU verkaufen. Die EU-Kommission habe den beiden Arzneien die Zulassung gewährt, teilte der Konzern mit. In den USA und Kanada sind die Medikamente bereits zugelassen.
  • Um mehr SUVs bauen zu können, will Ford Motors hunderte seiner Arbeiter in andere Fabriken versetzen. Dabei würden weder Stellen abgebaut noch neu geschaffen, teilte der Autohersteller mit.
  • Fiat Chrysler will in den wenig ausgelasteten Werken in Italien künftig wieder mit voller Mannschaft produzieren. Dazu will der Hersteller zwischen 2019 und 2021 mehr als 6 Mrd. Euro investieren. Diese sollen vorrangig in den Ausbau der Produktion von Elektro- und Hybridautos fließen.
  • Der US-Autobauer Ford warnt vor schweren Folgen eines ungeordneten EU-Austritt Großbritanniens. „Ein No-Deal-Brexit wäre eine Katastrophe", sagte Europa-Chef Steven Armstrong. Der Vertrag zwischen der EU und UK müsse deswegen schnell ratifiziert werden, um eine kostspielige Hängepartie zu vermeiden.
  • Der Autovermieter Sixt will den US-Konkurrenten Hertz nicht übernehmen und dementierte entsprechende Marktspekulationen. "Sixt weist diese Gerüchte als unzutreffend zurück", hieß es in der Mitteilung. Hertz kommt nach dem Kurssprung Zuge der Spekulationen auf einen Börsenwert von 1,76 Mrd. Dollar.
  • Der Modekonzern Abercrombie & Fitch Co. hat im dritten Quartal bei Umsatz und Gewinn überraschend stark abgeschnitten und sich damit wohl endgültig aus der Krise gearbeitet.
  • Ermittler haben am Donnerstag unter anderem die Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt durchsucht. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt und das Bundeskriminalamt erklärten, es würden sechs Objekte in Frankfurt, Eschborn und Groß-Umstadt durchsucht. Etwa 170 Beamte seien im Einsatz. Es geht dabei um den Verdacht der Geldwäsche. Den Angaben zufolge wurden die Ermittlungen durch eine Auswertung der „Panama Papers“ ausgelöst und richten sich gegen mehrere Mitarbeiter. Das Geldhaus soll Kunden bei der Gründung von Offshore-Gesellschaften in Steuerparadiesen geholfen und Gelder aus Straftaten auf Konten der Bank transferiert haben.
  • Der Zahlungsdienstleister Wirecard will mit einem neuen Produkt rund um digitale Gutscheine in den nächsten 12 bis 18 Monaten mehr als 100 Mio. Euro zusätzlichen Umsatz machen. Das neue Angebot von Wirecard ermöglicht digitale Kunden-Programme, die länder- und währungsübergreifend durchgeführt werden können und das Kundenerlebnis verbessern - alles über eine Plattform. Händler können so ihren Kunden ermöglichen, digitale Punkte, Karten oder Gutscheine weltweit mit ihrem Smartphone zu sammeln und einzulösen, unabhängig davon, wo sie ursprünglich ausgegeben wurden oder wo der Kunde lebt. Die Lösung steht Unternehmen weltweit in allen Branchen zur Verfügung.
  • Der Chef des Textildiscounters KiK, Patrick Zahn, hat die Produktion in Ländern mit niedrigen Arbeitsschutzstandards verteidigt. „Sich aus Ländern wie Bangladesch zurückzuziehen ist keine Option. Dazu stehe ich. Damit wäre den Menschen in diesen Ländern überhaupt nicht geholfen", sagte er dem „Handelsblatt“. Der Handel habe die Möglichkeit, in vielen kleinen Schritten die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu verbessern.
  • Der Automobilzulieferer Mitec hat einen Insolvenzantrag gestellt. Schon seit Längerem machten dem Unternehmen sinkende Absatzzahlen zu schaffen, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Dass am vergangenen Donnerstag das Landgericht Meiningen eine Schadenersatzforderung gegenüber dem Ford-Konzern verneinte, war laut der Sprecherin der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht habe. Das Unternehmen hatte bereits Berufung gegen das Urteil angekündigt.
  • Der Rüstungskonzern und Automobillieferer Rheinmetall erwartet bis 2021 einen stetigen Umsatzanstieg. „Die Marge, die 2018 über 7 Prozent liegen soll, dürfte sich dabei stabil entwickeln oder leicht verbessern", so das Düsseldorfer Unternehmen.
  • Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus hat im dritten Quartal Fortschritte auf der Umsatzebene verzeichnet, wegen geringerer Erlöse aus margen-stärkeren Geschäften sowie höherer Kosten sank das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) jedoch um 14,1 Prozent auf 58,6 Mio. Euro. Die Erlöse legten um 3,6 Prozent auf 127,7 Mio. Euro zu. Die Ende August reduzierte Prognose bestätigte Tele Columbus. Der Konzern peilt für 2018 einen Umsatz auf Vorjahresniveau von knapp 497 Mio. Euro und beim bereinigten Ebitda von mindestens 235 Mio. Euro an.
  • Zum Sparprogramm des Pharma- und Chemiekonzerns Bayer gehört es auch, auf die Reisekosten zu achten. Wie die Düsseldorfer "Rheinische Post" berichtet, sollen Manager nach Möglichkeit auf Dienstreisen verzichten. Das Unternehmen dränge darauf, dass deutlich mehr Videokonferenzen genutzt würden, damit Reise- und Hotelkosten eingespart würden. Die Zeitung beruft sich auf Unternehmenskreise.
  • Volkswagen will eine neue Fabrikationsstätte in Nordamerika hochziehen, um dort Elektrofahrzeuge für den US-Markt zu produzieren. Die Gespräche und Überlegungen zur Auswahl des Standortes liefen bereits, sagte Nordamerika-Chef Scott Keogh am Rande einer Automesse in Los Angeles. Das neue Fahrzeug solle unter der Marke VW zu einem Kaufpreis von 30.000 bis 40.000 Dollar 2020 vorgestellt werden.
  • US-Präsident Trump hat erneut mit Sonderzöllen auf Auto-Importe in die USA gedroht. Wenn man die Einfuhrschranken erhöhe, würden „viel mehr Autos hier gebaut werden", twitterte Trump am Mittwoch. Als Beispiel führte er die in seinen Augen sehr erfolgreiche "Chicken Tax" an Sondersteuer in Höhe von 25 Prozent, die die USA auf aus dem Ausland eingeführte Pritschenwagen und Transporter erheben. Diese Abgabe ist sei der Grund, dass die US-Produktion in diesem Bereich boome. Wenn eine solche Steuer auch auf kleinere Pkw erhoben würde, so würden heimische Autobauer keine Fabriken in den USA schließen, meint Trump.
  • Der Schweizer Pharmakonzern Roche bekommt auf dem US-Markt neue Konkurrenz für seinen Umsatzbringer Rituxan. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat das erste Biosimilar zugelassen, wie sie am Mittwochabend mitteilte. So darf das Nachahmerprodukt Truxima von Celltrion künftig bei erwachsenen Patienten eingesetzt werden, die an CD20-positivem, B-zelligem Non-Hodgkin-Lymphom (NHL) leiden.

Konjunktur & Politik

  • Wie das "Wall Street Journal" am frühen Abend meldet, erwägen die USA und China einen Deal, in dessen Rahmen weitere Zölle bis Frühjahr 2019 ausgesetzt würden. China würde im Gegenzug seine Handelspraktiken ändern.
  • Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe in den USA ist im Oktober deutlich um 2,6 Prozent zum Vormonat gefallen, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) mitteilte. Analysten hatten hingegen mit einem Anstieg von 0,5 Prozent gerechnet.
  • Die Konsumausgaben der Amerikaner stiegen im Oktober um 0,6 Prozent, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Ökonomen hatten nur mit einem Plus von 0,4 Prozent gerechnet. Für die Einkommen meldete das Ministerium einen Anstieg von 0,5 Prozent. Volkswirte hatten eine Zunahme um 0,4 Prozent erwartet. Das von der US-Notenbank favorisierte Preismaß PCE stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozent.
  • US-Präsident Donald Trump bleibt vor seinem Treffen mit dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping auf dem G20-Gipfel in Buenos Aires bei seiner kompromisslosen Haltung. „Es ist noch ein langer Weg zurückzulegen", schrieb er auf Twitter und konnte dem Konflikt sogar Gutes abgewinnen: „Milliarden von Dollar strömen wegen der Zölle gegen China in die Staatskasse der USA." Den Firmen, die unter den Zöllen leiden, riet Trump, ihre Fabriken in die USA zu verlegen.
  • In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend um 10.000 auf 234.000 gestiegen. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen mit einem Rückgang auf 220.000 Anträge gerechnet.
  • Im November sind die Verbraucherpreise in Deutschland im Jahresvergleich um 2,3 Prozent gestiegen, wie das Statistische Bundesamt nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Oktober hatten die Preise noch um 2,5 Prozent zugelegt. Volkswirte hatten für November mit einem Rückgang der Rate auf 2,4 Prozent gerechnet. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Preise um 0,1 Prozent.
  • Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sank im November auf 2,186 Mio., wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Das sind 18.000 Jobsucher weniger als vor einem Monat. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Zahl um 182.000 ab. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Punkte auf 4,8 Prozent zurück.
  • Der Economic Sentiment Indicator (ESI), der die Wirtschaftsstimmung im Euroraum abbildet, ist im November zum Vormonat um 0,2 Punkte auf 109,5 Zähler gesunken, wie die EU-Kommission mitteilte. Das ist der tiefste Stand seit Mai 2017. Analysten hatten allerdings einen stärkeren Rückgang erwartet. Das enger gefasste Geschäftsklima (BCI) legte hingegen überraschend auf 1,09 Punkte zu, nach 1,01 Zähler im Vormonat. Volkswirte hatten auch hier mit einem Rückgang gerechnet.
  • Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erwartet neuesten Prognosen zufolge bis zum Jahr 2023 ein Ansteigen der Rücklagen auf 32,4 Mrd. Euro. Ändere sich nichts am Konjunkturverlauf, sei mit den steigenden Rücklagen zu rechnen, sagte BA-Vorstandsmitglied Valerie Holsboer. Der Arbeitslosenbeitrag wird zum 1. Januar 2019 von 3 auf 2,5 Prozent des Bruttoeinkommens gesenkt.
  • Das Bundeskartellamt hat eine Überprüfung der Geschäftspraktiken des US-Internethändlers Amazon angekündigt. Bei der Prüfung geht es insbesondere um die Verhaltensweisen von Amazon gegenüber Händlern. Amazon sei selbst der größte Online-Händler und das Unternehmen betreibe den mit Abstand größten Online-Marktplatz in Deutschland. „Viele Händler und Hersteller sind beim Online-Vertrieb auf die Reichweite des Amazon Marktplatzes angewiesen, sagte der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt.
  • Das Wachstum der französischen Wirtschaft hat sich im dritten Quartal beschleunigt. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von Juli bis September gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent, so das Statistikamt Insee am Donnerstag. Ökonomen hatten den Anstieg in dieser Größenordnung erwartet. Im Vorquartal klagte das BIP nur um 0,2 Prozent zu.
  • Die Europäische Union verzichtet vorerst trotz des russischen Vorgehens gegen ukrainische Marineschiffe vor der Krim auf neue Strafmaßnahmen gegen Russland. In einer Erklärung verteilten die 28 Mitgliedsstaaten zwar den Einsatz von Gewalt doch Moskau und bezeichneten dies als nicht akzeptabel, neue Sanktionen drohen sie aber nicht an.
  • Die italienische Regierung verschärft seine Einwanderungsgesetze. Drei Wochen nach dem Senat hat am Mittwochabend auch die Abgeordnetenkammer das umstrittene Einwanderungsdekret von Innenminister Matteo Salvini mit großer Mehrheit gebilligt. Demnach wird die Vergabe von humanitären Aufenthaltsgenehmigungen massiv eingeschränkt. Auch die Verteilung und Unterbringung von Asylbewerbern will die Regierung neu regeln. Die meisten sollen künftig in großen Auffangzentren untergebracht werden.
  • Die Schweizer Wirtschaft ist im dritten Quartal überraschend geschrumpft. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank von Juli bis September gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent. Im Jahresvergleich entspricht dies allerdings einem Wachstum von 2,4 Prozent. Ökonomen waren im Mittel von einem Anstieg im dritten Quartal um 0,4 Prozent ausgegangen und von 2,9 Prozent im Jahresvergleich. Für den Rückgang im Quartalsvergleich haben sowohl Industrie- als auch der Dienstleistungssektor beigetragen, so das Staatsekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag.
  • Im Oktober waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes knapp über 45,1 Mio. Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig - so viele wie noch nie seit der Wiedervereinigung Deutschlands. Gegenüber Oktober 2017 nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 1,2 Prozent bzw. 556.000 Personen zu. Erwerbslos waren im vergangenen Monat rund 1,4 Mio. Personen und damit 180.000 weniger als ein Jahr zuvor.
  • Die Tarifverdienste in Deutschland sind im dritten Quartal um durchschnittlich 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Berücksichtigt wurden tarifliche Grundvergütungen und tariflich festgelegte Sonderzahlungen wie Einmalzahlungen, Jahressonderzahlungen oder tarifliche Nachzahlungen. Der Anstieg ohne Sonderzahlungen lag im Betrachtungszeitraum im Vorjahresvergleich bei 2,7 Prozent. Im gleichen Zeitraum stiegen die Verbraucherpreise um 2,1 Prozent.
  • Die Bank of England (BoE) befürchtet im Falle eines ungeordneten EU-Austritts Großbritanniens einen Einbruch der britischen Wirtschaftsleistung um 8 Prozent im ersten Jahr. Die Arbeitslosigkeit sollte merklich zunehmen. Auch an den Finanzmärkten erwartet die Notenbank heftige Reaktionen. So dürfte das britische Pfund um 25 Prozent zum US-Dollar an Wert einbüßen. Die Preise für Häuser könnten um ein Drittel fallen. Zu diesem Ergebnis kommt die BoE in einem Bericht zu den möglichen Auswirkungen des Brexit für die Finanz- und Währungsstabilität.
  • Fed-Präsident Jerome Powell hat eine mögliche Verlangsamung bei der Zinsstraffung angedeutet. Er betonte in einer Rede am Mittwochabend, dass es für die Fed keinen vorgegebenen Zinspfad gebe, sondern dass sich die Geldpolitik immer an den aktuellen Daten orientiere. Zudem sei die Wirkung der Zinserhöhungen unsicher. Mögliche Auswirkungen seien erst nach einem Jahr sichtbar.
  • Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) möchte den stark ansteigenden Mietpreisen in Ballungszentren entgegenwirken: „Wir werden den Betrachtungszeitraum bei der ortsüblichen Vergleichsmiete verlängern", sagte die Sozialdemokratin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Der „explosionsartige“ Anstieg der letzten Jahre dürfe die Berechnung des Mietspiegels nicht dominieren. Stattdessen solle die langfristige Entwicklung der Mieten zum Maßstab werden. „Dadurch verhindern wir einen abrupten Anstieg der ortsüblichen Vergleichsmiete."
Termine des Tages: 09:55 Uhr - DE: Arbeitslosenzahl November
11:00 Uhr - EU: Wirtschaftsstimmung November
14:00 Uhr - DE: Verbraucherpreise November
14:30 Uhr - US: Konsumausgaben/Einkommen Oktober
20:00 Uhr - US: Protokoll der geldpolitischen Notenbanksitzung

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