• BASF baut Fabrik für E-Auto-Batterien in Brandenburg
    • BMW fährt Produktion in China wieder hoch
    • Euro-Industrieproduktion bricht im Dezember ein
    • USA: Bernie Sanders in New Hampshire vorne
    • Bitcoin steigt wieder über 10.000 Dollar
    • US-Regierung wirft Huawei Spionage vor
    • Nissan verklagt Ex-Chef Carlos Ghosn
    • Jenoptik schneidet besser ab als erwartet
    • Siemens Healthineers will profitabler werden

    DAX

    • Der DAX eilt von Rekordhoch zu Rekordhoch. Der Index hat gute Vorbilder: An der Wall Street sind Dow & Co. bereits seit Herbst wieder auf Rekordjagd. Für gute Stimmung sorgte am Dienstag erneut die mögliche Trendwende bei der Bekämpfung des Coronavirus. Die Zahl der Neuinfektionen sinkt langsam und einige Unternehmen fahren in China ihre Produktion wieder hoch. Der DAX markierte im Handelsverlauf ein Rekordhoch bei 13.758,70 Punkten und beendete den Xetra-Handel nur wenig darunter bei 13.749,78 Punkten, was einem Plus von 0,89 Prozent gegenüber Montag entspricht. Die schwachen Meldungen aus der Euro-Industrie hat bei den Investoren heute nicht viel mehr als ein Achselzucken ausgelöst. Die Industrieunternehmen haben ihre Produktion Ende 2019 so stark wie seit fast vier Jahren nicht mehr zurückgefahren. Außerdem revidierte die Behörde die Daten für November nach unten. Die Nonchalance der Anleger hat ihren Grund: Bei schwacher Konjunktur sind die Aussichten auf eine lang anhaltende Niedrigzinsphase größer. Schlechte Nachrichten sind also wieder gute Nachrichten, weil sie für billiges Geld von den Notenbanken sorgen. Im DAX profitieren Autowerte am Dienstag besonders von der Hoffnung auf eine schnelle Erholung der Wirtschaft von den Folgen des Coronavirus-Ausbruchs, zumal das Reich der Mitte für diese der wohl wichtigste Wachstumsmarkt ist.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmensnachrichten

    • Der Flugzeughersteller Boeing geht davon aus, dass es mindestens zwei Jahre dauern wird, bevor die 737-MAX-Produktion wieder ihr altes Niveau erreichen wird.
    • BASF wird sein Europa-Werk zur Produktion von Batteriematerialien für Elektroautos an seinem Standort in Schwarzheide in der Lausitz ansiedeln und bis 2022 dort eine Anlage für nach Kundenwünschen konfektionierte Kathodenmaterialien aufbauen, teilte der Chemiekonzern mit. Der Standort in Schwarzheide werde Kathodenmaterialien mit einer Anfangskapazität produzieren, die eine Ausstattung pro Jahr von rund 400 000 vollelektrischen Fahrzeugen ermöglicht, hieß es. Die Anlage werde Teil eines mehrstufigen Investitionsplans zum Aufbau der europäischen Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge.
    • Der Uber-Konkurrent Lyft hat zum Jahresende starkes Wachstum erzielt, aber tiefrote Zahlen geschrieben. Verglichen mit dem Vorjahreswert legte der Verlust im 4. Quartal von 249 Mio. auf 356 Mio. Dollar zu. Die Erlöse stiegen um 52 Prozent auf 1,0 Mrd. Dollar.
    • Der Apartment-Vermittler Airbnb ist in den ersten neun Monaten 2019 in die roten Zahlen geraten. Das Unternehmen habe in diesem Zeitraum einen Verlust von 322 Mio. Dollar angehäuft, schrieb das "Wall Street Journal". Im Vorjahreszeitraum habe es noch einen Gewinn von 200 Mio. Dollar gegeben. Ein starker Kostenanstieg habe die Bilanz erheblich belastet, hieß es.
    • Im Januar hat die Verkehrsflugzeugsparte von Boeing keine einzige neue Bestellung erhalten. Airbus erhielt dagegen 274 Aufträge für neue Verkehrsjets und zieht somit immer weiter davon. Bei Boeing sah es zu Jahresbeginn auch mit den Auslieferungen mau aus, es wurden lediglich 13 Flugzeuge an Kunden übergeben, darunter sechs 787 Dreamliner.
    • Samsung bleibt dabei, faltbare Smartphones als neue Produktkategorie zu etablieren. Der Konzern stellte am Dienstag das Modell Galaxy Z Flip vor, das sich auf die Größe eines herkömmlichen Smartphones ausfalten lässt - und zusammengeklappt nur halb so groß ist. Der Preis liegt bei rund 1.350 USD.
    • Der US-Pharmakonzern Merck & Co hat mit seinem Krebsmedikament Keytruda einen Studienerfolg bei der Behandlung von Brustkrebs erzielt. Wie das Unternehmen mitteilte, hat eine Phase-3-Studie einen von zwei primären Endpunkten erreicht.
    • Siemens Healthineers will profitabler werden. Der bereinigte Gewinn solle im laufenden Geschäftsjahr (per Ende September) um sechs bis zwölf Prozent im Vergleich zu 2019 steigen, kündigteder Medizintechnikkonzern anlässlich der Hauptversammlung am Mittwoch in München an. 2021 und 2022 sollen Umsatz und Ergebnis je Aktie um jeweils fünf bze. rund zehn Prozent zulegen. Der Vorstand hatte der Hauptversammlung vorgeschlagen, schon für 2019 die Dividende um 14 Prozent auf 0,80 Euro pro Aktie zu erhöhen.
    • Der Autobauer BMW hat angekündigt, noch in diesem Jahr die EU-Emissionsvorgaben beim klimaschädlichen Kohlendioxid (CO2) erreichen zu wollen. „Alleine in diesem Jahr werden wir in Europa eine Verbesserung von rund 20 Prozent erzielen", sagte BMW-Chef Oliver Zipse am Mittwoch in Bochum auf einem Branchenkongress. Das solle zu einem Drittel über effizientere Verbrennungsmotoren geschehen und zu zwei Dritteln über Elektromotoren. „Wir werden unsere Ziele erreichen", sagte Zipse. Die Autobauer müssen in der EU spätestens 2021 im Schnitt einen durchschnittlichen Ausstoß von 95 Gramm CO2 je gefahrenem Kilometer bei den neu verkauften Autos einhalten. Wer schwerere Fahrzeuge baut, darf auch etwas höher liegen. Bei BMW und Mercedes rechnen Experten und Unternehmen mit Grenzwerten von gut 100 Gramm. BMW teilte zudem mit, die Produktion in seinen drei Werken in der chinesischen Millionenstadt Shenyang wieder anlaufen zu lassen. Nach "jetzigem Stand" sei das für den kommenden Montag (17. Februar) geplant, sagte Konzernchef Zipse.
    • Die Deutsche Bank hat ihre Finanzbasis erfolgreich gestärkt. Es sei zusätzliches Kernkapital (AT1) im Volumen von 1,25 Mrd. US-Dollar platziert worden, teilte das Institut am späten Dienstagabend mit. Angepeilt hatte die Bank mindestens 1 Mrd. Dollar. Der anfängliche Zinssatz liegt bei sechs Prozent pro Jahr. Die Maßnahme unterstütze die Bank außerdem auf dem Weg zur Erfüllung einer Verschuldungsquote von 4,5 Prozent im Jahr 2020.
    • Der Technologie- und Rüstungskonzern Jenoptik hat im vergangenen Jahr Umsatz und Gewinn moderat gesteigert. Die Erlöse erhöhten sich 2019 auch dank jüngster Zukäufe und einem starken Geschäft mit der Halbleiterindustrie um 2,5 Prozent auf 855 Mio. Euro, das operative Ergebnis (Ebitda) legte um mehr als 5 Prozent auf rund 134 Mio. Euro zu. Die Ebitda-Marge verbesserte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 15,7 Prozent. Beim Auftragseingang verzeichnete Jenoptik allerdings einen Rückgang von 7 Prozent auf etwa 813 Mio. Euro.
    • Der Verbindungstechnik-Spezialist Norma hat 2019 in Folge der schwächelnden Autoindustrie beim bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 16,4 Prozent auf 144,8 Mio. Euro erlitten. Der Umsatz im vergangenen Jahr legte leicht um 1,5 Prozent auf insgesamt rund 1,1 Mrd. Euro zu. Aus eigener Kraft, also ohne Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe, gingen die Erlöse aber um 2 Prozent zurück.
    • Der niederländische Bierbrauer Heineken hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn um rund 13 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro gesteigert. Der Umsatz kletterte um 6,4 Prozent auf rund 28,5 Mrd. Euro. Es wurde mehr Bier zu höheren Preisen verkauft, wie aus den Jahreszahlen hervorgeht. Unternehmenschef Jean-François van Boxmeer erwartet für 2020 erneut steigende Erlöse.
    • Der japanische Autobauer Nissan verklagt seinen früheren Chef Carlos Ghosn auf Schadenersatz in Millionenhöhe. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde beim Bezirksgericht in Yokohama eine Zivilklage über 10 Mrd. Yen (83 Mio. Euro) eingereicht. Damit solle ein Teil der finanziellen Schäden ausgeglichen werden, die Ghosn Nissan durch sein jahrelanges „korruptes“ Verhalten dem Konzern zugefügt habe. Dazu gehörten der Privatgebrauch von Firmen-Jets, Gelder an Ghosns Schwester, Zahlungen an seinen privaten Anwalt im Libanon und der Gebrauch von Immobilien im Ausland ohne Zahlung von Miete.
    • Die mehrheitliche Übernahme des Autozulieferers Grammer durch Ningbo Jifeng aus China zieht Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt nach sich. Die Behörde veranlasste am Dienstag eine bundesweit Razzia, um Beweismaterial zu sichern. Beamte der Justiz, der Polizei und der Finanzaufsicht BaFin durchsuchten 16 Privatwohnungen, Arbeitsplätze und Firmenbüros in der Region Frankfurt, in Bayern und in Berlin. Die zuständige Staatsanwaltschaft gehe dem Verdacht nach, dass im Zusammenhang mit dem Erwerb des Unternehmens im Sommer 2018 illegale Insidergeschäfte getätigt wurden, berichtet die Börsen-Zeitung.

    Konjunktur, Politik & Digitalwährungen

    • Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz strebt offenbar den CDU-Vorsitz an und könnte damit auch der nächste Kanzlerkandidat der Union werden. Medienberichten zufolge ist Merz entschlossen, zu kandidieren. Nur wenige Tage vor der Rücktrittsankündigung von Annegret Kramp-Karrenbauer hatte Merz bereits seinen Rückzug als Aufsichtsratschef des Deutschland-Geschäfts des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock angekündigt.
    • Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der vergangenen Woche stärker als erwartet um 7,5 Millionen Barrel auf 442,5 Millionen Barrel gestiegen. Erwartet wurde ein Anstieg um 3,0 Millionen Barrel.
    • Die USA sind 2019 größter Exportmarkt der deutschen Wirtschaft geblieben. Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten wuchsen um 4,7 Prozent auf knapp 119 Mrd. Euro, wie aus vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zweitwichtigstes Zielland für die deutschen Exporteure blieb Frankreich. Auf Platz drei kommt China.
    • ZEW-Chef Achim Wambach hat sich zurückhaltend zu Forderungen geäußert, der Europäischen Zentralbank (EZB) zusätzliche Aufgaben im Kampf gegen den Klimawandel zu erteilen. Die Geldpolitik sei an Experten delegiert worden, die ihr Mandat haben, sagte der Präsident des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) laut Reuters bei einer Veranstaltung in Frankfurt. „Wenn jetzt noch hier weitere Politikziele erreicht werden sollen, dann vermischt das den Auftrag.” Die Folge sei eine Überfrachtung der Ziele, wodurch die Geldpolitik an Legitimation verliere.
    • Die US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission hat von großen High-Tech-Konzernen wie Alphabet, Amazon, Apple und Facebook Informationen zu Fusionen angefordert, die wegen ihrer geringen Größe den Behörden nicht gemeldet werden mussten. Derzeit prüfen diverse Behörden, ob die Konzerne ihre Marktmacht missbraucht haben.
    • Die bevorstehende Verurteilung eines Vertrauten von US-Präsident Trump, Roger Stone, hat politische Folgen. Nach Kritik aus dem Weißen Haus und einer Intervention des US-Justizministeriums erklärten alle mit dem Fall befassten Staatsanwälte ihren Rücktritt. Dieser Schritt wurde als Protest gegen die Einmischung des Ministeriums gewertet. Stone muss sich wegen seiner Rolle in der Russland-Affäre verantworten.
    • US-Notenbankpräsident Jerome Powell hat bei seiner halbjährlichen Anhörung vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses den geldpolitischen Kurs der Zentralbank bestätigt. Das Wirtschaftswachstum liegt knapp oberhalb des Potenzials, die Stimmungsindikatoren haben sich zuletzt erholt und der Arbeitsmarkt ist in einer robusten Verfassung, wodurch die für die USA wichtige Binnennachfrage unterstützt wird.
    • Die Industrieunternehmen der Eurozone haben ihre Produktion im Dezember kräftig zurückgefahren. Die Erzeugung sei im Monatsvergleich um 2,1 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mit. Analysten hatten mit einem Rückgang gerechnet, waren aber im Schnitt aber nur von minus 1,8 Prozent ausgegangen. Der Dezember-Rückgang war der stärkste im Monatsvergleich seit dem Februar 2016. Im Jahresvergleich sank die Produktion im Dezember um 4,1 Prozent. Außerdem revidierte Eurostat die Daten für November nach unten.
    • Nach einer langen Phase des Rückgangs oder der Stagnation sind die Bruttostundenlöhne in Deutschland zwischen 2013 und 2018 im Schnitt um mehr als acht Prozent real gestiegen. Das zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Gerade das unterste Dezil, also die zehn Prozent der Beschäftigten mit den geringsten Stundenlöhnen, verzeichnete mit der Einführung des Mindestlohns 2015 demnach einen überdurchschnittlichen Anstieg, was die Lohnungleichheit spürbar zurückgehen ließ. Zudem gebe es erste Anzeichen dafür, dass der Niedriglohnsektor langsam schrumpfe, so das DIW.
    • Neue oder neuwertige Waren, die als Abfall entsorgt werden – so etwas soll es nach dem Willen des Bundeskabinetts künftig nicht mehr geben. Das Bundeskabinett hat an diesem Mittwoch einen Gesetzesentwurf beschlossen, der Händler dazu verpflichtet, retournierte Waren benutzbar zu halten. Eingeführt werden soll eine sogenannte Obhutspflicht für den Umgang mit Retouren und verkaufter Neuware. So soll verhindert werden, dass zum Teil hochwertige Waren vernichtet werden. Die Regierung verabschiedete dazu allerdings nur gesetzliche Grundlagen. Details müssen über Verordnungen geregelt werden.
    • Die SPD will die Koalition nur mit einer Kanzlerin Merkel weiterführen. „Angela Merkel ist die amtierende Bundeskanzlerin. Mit ihr sind wir in diese Koalition gegangen. Und mit ihr werden wir auch aus dieser Koalition wieder herausgehen - regulär zum nächsten Wahltermin", sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). „Wir wollen mit der Union die gemeinsame Arbeit in der Bundesregierung fortsetzen. Diese Regierung ist bis Herbst 2021 gewählt", sagte der SPD-Politiker.
    • Die US-Regierung hat erstmals konkrete Details zu ihren Vorwürfen gegen den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei veröffentlicht. US-Regierungsbeamte sagten dem „Wall Street Journal“, Huawei könne laut Geheimdienstinformationen heimlich über eigentlich für Sicherheitsbehörden vorgesehene Schnittstellen auf Netze zugreifen. Der Konzern wies die Vorwürfe zurück. In Deutschland hat sich die Unionsfraktion nach langer Uneinigkeit auf eine Position zum 5G-Netzaufbau geeinigt. Nach dem einstimmig beschlossenen Positionspapier wird zwar Huawei nicht ausdrücklich ausgeschlossen, die Beteiligung von nicht vertrauenswürdigen Anbietern soll aber untersagt werden können.
    • Für den CDU-Politiker Friedrich Merz soll die Suche nach einem neuen CDU-Vorsitzenden fair und gerecht ablaufen. Merz sagte bei einem Auftritt beim Jahresempfang CDU-Wirtschaftsrat Sachsen-Anhalt in Magdeburg: „Ich möchte, dass wir das in einer anständigen Form untereinander austragen. Und ich werde dazu beitragen, dass diese anständige Form gewahrt wird." Merz hielt sich zugleich bedeckt hinsichtlich eigener Ambitionen für die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer. „Lassen Sie mich schließen mit der Bemerkung, dass ich auch persönlich dazu einen Beitrag leisten will." Er wolle sich nach Kräften darum bemühen, „diesen Beitrag so ausfallen zu lassen, dass darüber die Geschlossenheit und die Einheit der Union, insbesondere der CDU, nicht gefährdet wird." Zugleich mahnte er, die CDU müsse „die Nerven behalten, jenseits der Personalfragen auch mal über diese Sachfragen intensiv zu diskutieren."
    • Der linke Senator Bernie Sanders liegt bei der zweiten Vorwahl im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten laut ersten Ergebnissen knapp in Führung. Nach Auszählung von zwei Dritteln der Stimmen kamen auf Sanders 26 Prozent der Stimmen, so US-Medien. Der frühere Bürgermeister Pete Buttigieg konnte demnach 24 Prozent erreichen.
    • Das Coronavirus hat in China am Dienstag erneut viele Todesopfer verursacht: Wie die Nationale Gesundheitskommission am Mittwoch mitteilte, kamen landesweit im Vergleich zum Vortag 97 neue Todesfälle hinzu. Die Zahl der Infektionen stieg um 2.015 Fälle. Am Dienstag waren noch 108 Todesfälle und 2478 neue Infektionen gemeldet worden. Allerdings wird eine hohe Dunkelziffer vermutet.
    • Die Federal Reserve hat vor möglichen ökonomischen Risiken durch die Coronavirus-Krise gewarnt. Die Fed verfolge die Entwicklung genau, sagte Fed-Präsident Powell am Dienstag bei einer Anhörung vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses im Kongress. Die US-Wirtschaft sei zwar in sehr guter Verfassung. Aber mit einigen Auswirkungen in den USA müsse gerechnet werden. Der Fed-Präsidenten zufolge ist es aber noch zu früh, um das Ausmaß zu bestimmen. Powell betonte zugleich, dass die Notenbank vorerst keinen Grund für eine Änderung ihres geldpolitischen Kurses sehe, solange es keine „grundlegende Neubewertung" des Konjunkturausblicks gebe.
    • Die Digitalwährung Bitcoin setzt ihren schwankungsreichen Kursanstieg weiter fort. Am Dienstag stieg die wichtigste Kryptowährung auf der Handelsplattform Bitstamp bis auf 10.383 US-Dollar in der Spitze. Das ist der höchste Stand seit etwa fünf Monaten.
    • Das Coronavirus dürfte die Schweizer Wirtschaft laut den Konjunkturforschern der ETH Zürich kaum treffen. Das Wirtschaftswachstum könnte ihren Berechnungen zufolge um weniger als 0,1 Prozentpunkte gedämpft werden. Betroffen von den Auswirkungen des Virus seien vor allem die Tourismus- und Uhrenindustrie.

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