• JPMorgan und Citigroup überzeugen mit starken Zahlen
  • US-Inflation legt nur leicht zu
  • US-Regierung geht auf China zu
  • Dividenden 2020: Neues Rekordjahr für Anleger
  • Chinas Außenhandel legt im Dezember zu
  • ifo Institut: Einigung USA/China ein positiver erster Schritt
  • Salzgitter erwartet hohe Verluste
  • Volkswagen: Fast 11 Mio. Verkäufe in 2019
  • Südzucker rutscht in die roten Zahlen
  • Renault dementiert Spekulationen um Bruch mit Nissan
  • JPMorgan erzielt Jahresgewinn von 36,4 Mrd. Dollar

DAX

  • Am Mittwoch wollen die USA und China ihr erstes Teil-Handelsabkommens unterzeichnen. Noch sind wenig Einzelheiten bekannt. Die Signale aus den USA sind aber auf Konsens geschaltet. China wird nicht von Washington nun mehr als Währungsmanipulator eingestuft – das sorgt für einen gewissen Optimismus. Dennoch halten sich die Anleger zurück. Der deutsche Leitindex DAX wechselte heute häufig das Vorzeichen und beendete den Xetra-Handel praktisch unverändert. In den USA geht derweil die Rekordjagd weiter: Am Dienstag erreichten Dow Jones und S&P 500 neue Höchststände. Thema des Tages ist der Beginn der US-Berichtssaison. Ab heute Mittag wurden die ersten Quartalsbilanzen der US-Banken vorgelegt. Im Verlauf des Bilanzreigens wird sich zeigen, ob die hohen Aktienkurse in den USA gerechtfertigt sind oder nicht.
  • Alle drei US-Indizes für Large-Caps konnten heute intraday neue Rekorde aufstellen, allerdings sprang am Ende nur für den Dow Jones ein Plus heraus. Der Tag an den amerikanischen Börsen begann mit den Quartalszahlen von JPMorgan (+1,2 %), Citigroup (+1,6 %), Delta (+3,3 %) und Wells Fargo (-5,4 %). Apple (-1,4 %) wurde von einem Underweight-Rating von Atlantic Equities belastet, während Boston Scientific (-6,2 %) Anleger mit einem negativen Umsatzausblick verstörte. Disney (+0,9 %) hat laut einem Report mittlerweile über 40 Millionen Kunden für seinen Streamingdienst Disney+ gewinnen können, Visa (+0,4 %) bestätigte den Kauf von Plaid für 5,4 Milliarden Dollar.

Chartanalysen & Artikel des Tages

Unternehmensnachrichten

  • Wegen des Debakels beim Crashflieger 737 Max hat der US-Flugzeugbauer Boeing im Jahr 2019 erstmals seit Jahrzehnten einen Rückgang beim Auftragsbestand verbucht. Unter dem Strich nahm die Zahl der Bestellungen um 87 ab, weil mehr Stornierungen als Neuaufträge verbucht wurden. Die Zahl der Auslieferungen sank wegen des Flugverbits der 737 Max um mehr als 50 Prozent auf 380 Verkehrsflugzeuge.
  • Der Stahlkonzern Salzgitter hat im abgelaufenen Jahr wegen hoher Abschreibungen voraussichtlich einen Verlust vor Steuern von 250 bis 280 Mio. Euro angehäuft, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Bisher hatte Salzgitter nur ein Minus im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erwartet. Wenn man die Abschreibungen, eine Rückstellung wegen eines Kartellverfahrens sowie Belastungen durch ein Sparprogramm ausklammert, soll der Gewinn vor Steuern 2019 weiterhin 125 bis 175 Mio. Euro betragen.
  • Die Citigroup überzeugte mit erfreulichen Quartalszahlen. Die Bank meldete für das 4. Quartal Einnahmen von 18,4 Mrd. Dollar und damit 7 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Das Nettoergebnis legte um 15 Prozent auf 4,98 Mrd. Dollar zu. Das entsprach einem Gewinn je Aktie von 2,15 Dollar.
  • Die New York Times teilte mit, dass das Ziel von 800 Mio. Dollar an digitalen Umsatz bereits jetzt, ein Jahr vor Plan erreicht worden ist. Im letzten Jahr wurden netto 1 Mio. neue Digitalkunden gewonnen.
  • Das US-Kreditinstitut Wells Fargo hat im vierten Quartal einen Gewinnrückgang um mehr als die Hälfte auf 2,9 Mrd. Dollar erlitten. Die Bilanz ist von Rückstellungen im Umfang von 1,5 Mrd. Dollar belastet, mit denen sich Wells Fargo für Konsequenzen fortlaufender Rechtskonflikte wappnet. Die Erträge fielen um 5 Prozent auf 19,9 Mrd. Dollar.
  • Dank höherer Ticketpreise und gesunkener Spritkosten hat Delta Airlines im vergangenen Jahr einen Überschuss von 4,8 Mrd. Dollar und damit 21 Prozent mehr als im Vorjahr verzeichnet. Der Umsatz legte um 6 Prozent auf 47 Mrd. Dollar zu.
  • Der US-Kreditkartenanbieter Visa übernimmt für 5,3 Mrd. Dollar das Finanztechnologie-Start-up Plaid. Dieses bietet Software zur Verknüpfung digitaler Zahlungs-Apps wie Paypals Venmo oder Transferwise mit Bankkonten an.
  • Der US-Vermögensverwalter Blackrock fordert von Unternehmen mehr Einsatz gegen den Klimawandel. „Jede Regierung, jedes Unternehmen und jeder Anleger muss sich mit dem Klimawandel auseinandersetzen", mahnt Blackrock-CEO Larry Fink. Er rechne mit einer „fundamentalen Umgestaltung der Finanzwelt".
  • Der Autobauer Opel wird weiter schrumpfen. Die Tochter des französischen PSA-Konzerns hat einen weiteren Abbau von Arbeitsplätzen in seinen deutschen Werken auf dem Plan. Ein entsprechender Bericht des „Handelsblatt“ wurde am Dienstag in Unternehmenskreisen bestätigt.
    Über freiwillige Programme wie Altersteilzeit, Vorruhestand und Abfindungen sollen zunächst bis Ende 2021 rund 2.100 weitere Stellen wegfallen.
  • Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Anklage gegen sechs weitere Mitarbeiter der Volkswagen AG erhoben. Ihnen wird in unterschiedlichen Tatzeiträumen zwischen November 2006 und September 2015 insbesondere Betrug in einem besonders schweren Fall, mittelbare Falschbeurkundung und Steuerhinterziehung vorgeworfen. Die Beschuldigten sind nach Überzeugung der Ermittler maßgeblich dafür verantwortlich, dass Behörden und Kunden in Europa und in den USA mithilfe einer unzulässigen Software bewusst darüber getäuscht wurden, dass die Abgasnorm von Dieselfahrzeugen eingehalten würde, hieß es zur Begründung.
  • Die US-Großbank JPMorgan Chase hat den Nettogewinn im vierten Quartal um 21 Prozent auf 8,52 Mrd. Dollar bzw. 2,57 Dollar je Aktie gesteigert. Analysten hatten im Schnitt 2,35 Dollar erwartet. Im Gesamtjahr wurde ein Rekordgewinn von 36,4 Mrd. Dollar erzielt. Die Bank habe von der Stabilisierung des weltweiten Wachstums und der guten Stimmung der Verbraucher profitiert, erklärte CEO Jamie Dimon laut Reuters.
  • Bund und Bahn wollen in den kommenden zehn Jahren in großen Stil in den Erhalt und die Modernisierung des Schienennetzes investieren. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), Bahn-Chef Richard Lutz und Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla unterzeichneten am Dienstag in Berlin eine neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung. Bis 2030 sollen insgesamt 86 Mrd. Euro die Schieneninfrastruktur aufbessern.
  • Dank einer Aufholjagd im Schlussquartal hat der Volkswagen-Konzern bei seinen Verkäufen 2019 doch noch zugelegt. Nach Angaben vom Dienstag lieferte der 12-Marken-Konzern im vergangenen Jahr mehr als 10,97 Mio. Fahrzeuge aus. Das entsprach einem leichten Plus von 1,3 Prozent im Vergleich zu 2018. Allein in China wurde 6,28 Mio. Wagen los. Im Dezember legten die weltweiten Auslieferungen um 12,5 Prozent zu.
  • In den vergangenen 40 Jahren haben Dividenden einen Großteil zur Wertentwicklung von Aktien beigetragen, vor allem europäische Titel, wie die aktualisierte Studie „Kapitaleinkommen mit Dividenden“ von Allianz Global Investors bestätigt. Im Zeitraum seit 1974 waren dies rund 38 Prozent der Wertentwicklung bei europäischen Titeln, die die Experten ermittelt haben. Allianz Global Investors erwartet für 2020 Ausschüttungen in Höhe von rund 359 Mrd. Euro von europäischen Unternehmen. Die Summe übertrifft das Dividendenrekordjahr 2019 um 3,6 Prozent bzw. 12 Mrd. Euro.
  • Der belgische Webmaschinenhersteller Picanol ist von einem Cyberangriff lahmgelegt worden. Die Hacker fordern Lösegeld. Am Dienstag wollte der Maschinenbauer demnach mit Polizei-Spezialisten für Computerkriminalität über das weitere Vorgehen beraten. Die 1.500 Arbeitnehmer an den belgischen Standorten habe die Firma in Kurzarbeit wegen höherer Gewalt geschickt.
  • In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019/20 ist Europas größter Zuckerhersteller Südzucker in die roten Zahlen gerutscht. Netto stand ein Fehlbetrag von 35 Mio. Euro in den Büchern, nachdem das Unternehmen im Vorjahr noch 36 Mio. Euro Gewinn erzielt hatte. Im dritten Quartal konnte eine Erholung der Zuckerpreise den Umsatzschwund abbremsen. Gleichzeitig berichtete der Konzern jedoch von gestiegenen Produktionskosten durch höhere Rübenpreise.
  • Der Licht- und Elektronikspezialist Hella litt auch im zweiten Quartal unter der Branchenschwäche. Der Umsatz lag im Dreimonatszeitraum September bis November auf 1,74 Mrd. Euro noch in etwa auf Vorjahresniveau, das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) ging allerdings um 11 Prozent auf 144 Mio. Euro zurück. Der Überschuss brach um drei Viertel auf 85 Mio. Euro ein, im Vorjahr hatte der Verkauf des Großhandelsgeschäfts allerdings einen Sonderertrag eingebracht.
  • Der Chipentwickler Dialog Semiconductor hat im vierten Quartal einen Umsatzrückgang erlitten. Die Erlöse fielen um knapp 12 Prozent auf 381 Mio. US-Dollar, wie das Unternehmen auf Basis vorläufiger Berechnungen am Montagabend nach Börsenschluss in London mitgeteilt hatte. Nach Unternehmensangaben lag der vorläufige Umsatz im Gesamtjahr bei 1,57 Mrd. Dollar.
  • Die Start-Up-Szene in Deutschland hat erneut Rekordgelder von Investoren eingesammelt. 2019 erhielten Gründer 6,2 Mrd. Euro, wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Beratungsgesellschaft EY zeigt. Das waren nochmals 36 Prozent mehr als im Jahr zuvor. „Der Finanzierungsboom hält unvermindert an", sagte Hubert Barth, Vorsitzender der EY-Geschäftsführung in Deutschland. Etablierte Start-ups hätten kaum Probleme auch an große Summen für ihre Geschäftsideen zu kommen.
  • Mit der Beziehung der beiden Autobauer Renault und Nissan ist es offenbar nicht zum Besten bestellt. Nun soll Nissan sogar über eine Kündigung der Allianz nachdenken. Wie die "Financial Times" berichtet, gibt es Pläne, die Kooperation bei Entwicklung und Produktion zu beenden. Zudem könnte es Veränderungen im Aufsichtsrat von Nissan geben. Seit der Flucht des früheren Managers Carlos Ghosn aus Japan sollen diese Überlegungen beschleunigt worden sein. Renault besitzt mehr als 40 Prozent der Nissan-Aktien, die Japaner umgekehrt nur 15 Prozent von Renault. Die Franzosen haben die Spekulationen um eine Auflösung der Kooperation mit Nissan mittlerweile dementiert. Die Allianz zwischen Renault und seinem japanischen Partner Nissan Motor sei „solide, robust, alles andere als tot", sagte der Vorsitzende von Renault, Jean-Philippe Senard, der belgischen Zeitung "L'Echo".

Konjunktur & Politik

  • China wird sich im Rahmen des Phase-1-Deals im Handelsstreit mit den USA dazu verpflichten, in den kommenden Jahren mehr Waren und Dienstleistungen aus den USA zu erwerben. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sollen zusätzliche Fertigwaren im Volumen von 80 Milliarden Dollar erworben werden, außerdem mehr als 50 Milliarden Dollar an Energierohstoffen und 35 Milliarden Dollar an Dienstleistungen. Der Kauf von Agrargütern in den kommenden beiden Jahren soll rund 40 Milliarden Dollar betragen statt 24 Milliarden Dollar vor Beginn des Handelsstreits. Der zusätzliche Kauf von Fertigwaren könnte auch dem angeschlagenen US-Flugzeugbauer Boeing zugutekommen, wie Reuters mutmaßt. Der Handelsdeal soll am Mittwoch in Washington unterzeichnet werden.
  • Zur Bekämpfung der Klimakrise will die EU-Kommission bis zum Jahr 2030 insgesamt eine Billion Euro, also 1.000 Milliarden Euro, mobilisieren. Die entsprechenden Pläne wurden am Dienstag im EU-Parlament vorgestellt. Rund 100 Milliarden Euro sollen in einen Übergangsfonds fließen, mit dem einzelne Regionen insbesondere beim Ausstieg aus der Kohleförderung unterstützt werden sollen. Ein Großteil der Investitionen soll privat finanziert werden. Ziel des Plans ist es, Europa bis zum Jahr 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent der Welt zu machen.
  • Die US-Verbraucherpreise sind im Dezember nur leicht gestiegen. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, gingen die Preise im Schnitt um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat nach oben. Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 0,3 Prozent gerechnet. Dadurch erhöhte sich die Jahresrate auf 2,3 Prozent (Vormonat 2,1 %). In der Kernrate stiegen die Preise im Dezember um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat.
  • Die Realeinkommen in den USA sind im Dezember gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent gesunken. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, kam es im November zu einem Anstieg um 0,1 Prozent.
  • Nach Ansicht des britischen Premierministers Boris Johnson sollte US-Präsident Trump ein neues Atomabkommen mit dem Iran vorbereiten. Die Spannungen in der Golfregion müssten heruntergefahren werden, sagte Johnson in einem BBC-Interview. Aus Sicht der US-Amerikaner habe das jetzige Nuklearabkommen „viele, viele Mängel". Einer davon sei, dass es von Trumps Vorgänger Obama ausgehandelt worden sei. Ein neuer „Trump-Deal" könnte ein Weg aus der gegenwärtigen Krise sein, betonte Johnson.
  • Die von den deutschen Autoherstellern zugesagte Umrüstung von 5,3 Mio. älteren Diesel-Fahrzeugen mit einer besseren Abgas-Software ist nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums erfolgreich vonstatten gegangen, wenn auch mit einer Verspätung von einem Jahr. Laut Untersuchungen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) werden die Stickoxid-Emissionen (NOx) im Realbetrieb nunmehr um bis zu 60 Prozent gesenkt.
  • Das Internet-Portal Yelp darf bei der Gesamtbewertung von Unternehmen eine automatisierte Auswahl vornehmen. Das entschied der BGH in Karlsruhe. Die Richter argumentierten, die Portale müssten bei der Gesamtnote nicht unbedingt alle Bewertungen berücksichtigen.
  • Wegen der schwächeren Konjunktur erwartet die Bundesagentur für Arbeit (BA) in diesem Jahr ein Haushaltsminus von 1,3 Mrd. Euro. 2019 hatte es ein Plus von 2,1 Mrd. Euro gegeben. Ein Jahr zuvor betrug der Überschuss 6,2 Mrd. Euro.
  • Die USA beschuldigen China nicht mehr offiziell der Währungsmanipulation. Das gab US-Finanzminister Mnuchin von der geplanten Unterzeichnung eines ersten Handelsabkommens zwischen Washington und Peking bekannt. Peking habe in dem Abkommen „durchsetzbare Zusagen gemacht, seine Währung nicht mehr zu Wettbewerbszwecken künstlich abzuwerten.
  • Die Ausfuhren Chinas, der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, legten im vergangenen Monat auf Yuan-Basis um 9 Prozent im Jahresvergleich zu. Die Importe stiegen um 17,7 Prozent. China hat im Dezember somit einen Handelsüberschuss von 330 Milliarden Yuan erzielt. Für das Gesamtjahr 2019 stiegen Chinas Exporte in Yuan um 5 Prozent, während sich die Importe um 1,6 Prozent erhöhten.
  • Das ifo Institut hat die am Mittwoch bevorstehende vorläufige Einigung der USA und Chinas im Handelsstreit grundsätzlich begrüßt. „Gleichwohl ist das Abkommen noch immer unzureichend, denn ein Verzicht auf weitere Zölle und ein wenig Kosmetik sind eben noch kein echter, tiefgreifender Handelsvertrag“, sagt Außenwirtschaftsexperte Martin Braml. „Allerdings: Die Trump-Regierung scheint grundsätzlich gewillt, Handelsabkommen abzuschließen. Das zeigen die Neuverhandlung von NAFTA mit Mexiko und Kanada, das Japan-Abkommen, die Aktualisierung des Korea-Abkommens und jetzt der China-Deal. Ein stumpfer Protektionist ist Trump offenbar doch nicht.“ Braml fügt hinzu: „Daher sollte die EU die Chance ergreifen und ihrerseits auf ein zügiges Abschließen eines Abkommens mit den Amerikanern drängen. Der Juncker-Deal aus dem Juli 2018 sollte endlich umgesetzt werden.“
  • Vor dem nächsten Weltklimagipfel im November in Glasgow haben 114 Staaten zugesagt, bis spätestens dann ihre nationalen Pläne für mehr Klimaschutz nachzubessern. Dies geht aus einer aktuell veröffentlichten Liste des UN-Klimasekretariats hervor. Staaten wie China und Indien, die besonders viel klimaschädliche Treibhausgase ausstoßen, sind allerdings noch nicht darunter.
  • Iran hat bestritten, die Fakten zum Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs vertuscht zu haben. „Der Regierung wurden Vertuschung und Lügen vorgeworfen, aber dies war wirklich nicht der Fall“, sagte Regierungssprecher Ali Rabiei. Das Flugzeug der Ukraine International Airlines mit 176 Menschen an Bord war am Mittwoch kurz nach dem Start in Teheran abgestürzt.
  • Nach Ansicht des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In wird für die USA und Nordkorea die Zeit zur Wiederaufnahme ihrer Atomverhandlungen knapp. Auch Nordkorea halte einen Dialog weiter für möglich, auch wenn es Bedingungen stelle, sagte Moon am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Das Vertrauen zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sei weiter vorhanden. Doch viel Zeit für einen Dialog gebe es nicht mehr, betonte Moon mit Blick auf die Präsidentenwahl in den USA im November.
  • Die Proteste gegen die Rentenreform in Frankreich sollen weitergehen. Viele Gewerkschaften haben zu erneuten Aktionen aufgerufen. Gleichzeitig wollen sich Regierungsvertreter und Sozialpartner zu weiteren Verhandlungen treffen. Die französische Staatsbahn kündigte weitere Störungen an.

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