• BASF SE - Kürzel: BAS - ISIN: DE000BASF111
    Börse: XETRA / Kursstand: 92,100 €
  • SAP SE - Kürzel: SAP - ISIN: DE0007164600
    Börse: XETRA / Kursstand: 91,090 €
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Aus der zuletzt beschriebenen nicht ganz idealtypischen „Inselumkehr“ konnte der DAX® gestern weiter Kapital schlagen. Zwei Dinge halten wir dabei für besonders erwähnenswert: Erstmals seit April 2015 erreichte das Aktienbarometer Notierungen oberhalb der Marke von 12.200 Punkten. Gleichzeitig unterstreicht die neuerliche Aufwärtskurslücke (12.159 zu 12.181 Punkte) die Haussetendenz der letzten Tage. Per Saldo befinden sich die Bullen weiterhin in der besseren Ausgangslage, so dass die deutschen Standardwerte ihren Rekordstand (12.391 Punkte) von vor knapp zwei Jahren zeitnah ins Visier nehmen dürften. Die aktuelle Stimmungslage steht dieser Entwicklung nicht entgegen. Schließlich gibt es gemäß der jüngsten Sentimenterhebung der AAII mehr Bären als Bullen (37,4 % vs. 30.2 %). Auf der Unterseite dient die Kombination aus der neuerliche Kurslücke und dem ehemaligen Jahreshoch bei 12.156 Punkten als erste Haltezone für den DAX®. Darunter markiert die untere Gapkante der beiden Vorgängerkurslücken (untere Gapkante bei 11.996 Punkten) die nächste Rückzugslinie. Unter strategischen Gesichtspunkten sollte der DAX® in Zukunft vor allem die bereits regelmäßig ins Feld geführte Bastion bei rund 11.900 Punkten nicht mehr nachhaltig unterschreiten.

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Kurs Rekordhoch - zum Zweiten

Nach der Rückkehr in den ehemaligen Aufwärtstrend seit September 2011 (akt. bei 89,13 EUR) gönnte sich die BASF-Aktie zuletzt eine Verschnaufpause in Form einer seitlichen Schiebezone. Mit der Auflösung dieses Konsolidierungsmusters sollte der Chemietitel nun wieder Fahrt nach Norden aufnehmen, zumal die quantitativen Indikatoren den beschriebenen Ausbruch bestätigen. Hervorheben möchten wir an dieser Stelle die Bodenbildung im Verlauf der Relativen Stärke nach Levy sowie das frische Einstiegssignal seitens des MACD. Aus der Höhe der Tradingrange lässt sich nun ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 5 EUR ableiten. Interessanterweise harmoniert das sich somit ergebende Kursziel sehr gut mit dem bisherigen Allzeithoch der Aktie vom April 2015 bei 97,22 EUR. Auf der Unterseite kommen zwei unterschiedliche Marken zur Absicherung in Frage: Während tradingaffine Anleger die Ausbruchsmarken bei rund 91 ½ EUR als enge Absicherung heranziehen können, sollten strategische Investoren Engagements mit einem Stopp auf Basis der 38-Tages-Linie (akt. bei 89,44 EUR) bzw. der o. g. Trendlinie etwas mehr Luft zum Atmen lassen.

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Einen absoluten Bilderbuchchart …

… formt derzeit der Stoxx Europe 600 Technology. Schließlich schlägt das Technologiebarometer weiterhin Kapital aus dem zuletzt nach oben aufgelösten symmetrischen Dreieck. Interessanterweise wurde dieses Konsolidierungsmuster exakt im Dunstkreis des 2007er-Hochs bei 355 Punkten ausgeprägt, welches seinerseits die Nackenlinie einer großen unteren Umkehr seit Beginn des Jahrtausends definierte (siehe Chart). Dank der jüngsten Kursavancen können Investoren gleichzeitig einen Haken hinter die langfristige Bodenbildung machen. Mit anderen Worten: Die erfolgreiche untere Umkehr macht das Platzen der Technologieblase zu Beginn des Jahrtausends endgültig vergessen. Das Risiko eines Fehlausbruchs auf der Oberseite wird dabei durch die trendfolgenden Indikatoren reduziert, die zuletzt jeweils synchron neue Einstiegssignale generiert haben. Die Parallele (akt. bei 456 Punkten) zum Basisaufwärtstrend seit 2009 definiert nun im Zusammenspiel mit den Hochs vom Jahreswechsel 2001/02 bei 461 Punkten die nächste Anlaufzone. Zusätzlicher Rückenwind kommt derzeit vonseiten der relativen Betrachtung des Sektors gegenüber dem Stoxx Europe 600. Auch im Verlauf des Ratio-Charts hat der Technologiesektor inzwischen eine große Bodenbildung vervollständigt.

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Läuft und läuft und läuft

Die stimmigen Perspektiven des Stoxx Europe 600 Technology (siehe Analyse oben) führen uns fast zwangsläufig zur Betrachtung eines der bekanntesten Unternehmen aus diesem Sektor. Um es vorweg zu nehmen: Die SAP-Aktie läuft derzeit wie an der Schnur gezogen nach Norden (siehe „Daily Trading“ vom 8. Februar). So konnte der Titel sein Rekordhoch zuletzt bis auf 91,70 EUR ausbauen. Im „uncharted territory“ jenseits dieses Levels definiert die 261,8 %-Fibonacci-Projektion des Korrekturimpulses vom Oktober/November 2016 (94,78 EUR) eine der wenigen verbliebenen Hürden. Wenngleich der Aufwärtstrend derzeit absolut intakt ist, sollten sich Anleger dennoch auch mit der Unterseite auseinandersetzen. Einen Fingerzeig dafür, dass das Money Management an Bedeutung gewinnt, liefern aktuell die quantitativen Indikatoren. Schließlich ist beispielsweise der RSI mittlerweile sowohl auf Wochen- als auch auf Monatsbasis in überkauftes Terrain vorgestoßen, während sich im Tagesbereich inzwischen eine divergente Entwicklung (z. B. MACD, RSI) abzeichnet. Vor diesem Hintergrund können Anleger das jüngste „swing low“ bei 89,10 EUR als Stopp-Loss heranziehen.

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Knock-Out-Produkte zu DAX

WKN Strike KO Bid Ask Hebel Fälligkeit
CY3V7Q 12.161,80 Pkt. 12.161,80 Pkt. 3,15 3,16 38,19 open end
CY2CFF 11.827,40 Pkt. 11.827,40 Pkt. 6,41 6,42 19,00 open end
CW91NT 9.334,44 Pkt. 9.410,00 Pkt. 31,40 31,41 3,97 open end
CF41PV 13.308,70 Pkt. 13.200,00 Pkt. 8,60 8,61 14,44 open end
CC9RYB 12.864,70 Pkt. 12.864,70 Pkt. 4,19 4,20 29,68 open end
CC9NLN 12.726,50 Pkt. 12.726,50 Pkt. 2,88 2,89 44,03 open end