• "HB": Deutsche Telekom bandelt mit Orange an
  • DIW Konjunkturbarometer: Silberstreif am Horizont
  • ifo Exporterwartungen fallen im November
  • Trump: Handelsdeal in den letzten Geburtswehen
  • Handelsstreit: UN-Guterres warnt vor neuem Kaltem Krieg
  • Uiguren in China: Europas Firmen in Erklärungsnot
  • Impeachment-Prozess: Ausschuss lädt Trump ein
  • Studie: Vermögensverwalter tun zu wenig fürs Klima
  • Deutsche Bank wird 50 Mrd.-"Ballast" los
  • Knorr-Bremse bestätigt Jahresprognose

Markt & Wall Street

  • Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch mit leichten Kursgewinnen aus dem Handel gegangen. Der DAX legte gegenüber dem Vorabend um 0,38 Prozent auf 13.287,07 Punkte zu, während an der Wall Street der S&P 500 sowie die Nasdaq-Indizes erneute etwas höhere Rekordhochs erreichen konnten. Gleiches gilt auch für den MDAX, der bereits am Morgen abermals auf ein neues Allzeithoch kletterte. Gute Konjunkturdaten stützten die Stimmung. So fiel das US-Wachstum im dritten Quartal mit einem realen BIP-Plus von 2,1 Prozent laut zweiter Veröffentlichung etwas besser aus als bisher gemeldet. Auch der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter konnte die Erwartungebn übertreffen. Die USA und China kommen nach eigenen Angaben unterdessen bei der Lösung ihres Handelsstreits voran. "Wir sind inzwischen ziemlich nah dran", sagte Kellyanne Conway, Beraterin von US-Präsident Trump, am Dienstag dem US-Sender Fox. Die Verhandlungen zwischen beiden Seiten würden fortgesetzt. Allerdings blieben drei Streitpunkte bestehen: erzwungener Technologietransfer, Diebstahl geistigen Eigentums und das Ungleichgewicht in der Handelsbilanz. Die Beschreibungen klingen insgesamt zurückhaltender als die Äußerungen von US-Präsident Trump, demzufolge ein unterschriftsreifes Teilabkommen unmittelbar bevorsteht. Der Deal sei in den letzten Zügen, sagte Trump am Dienstagabend. Am Donnerstag bleiben die US-Börsen wegen des Thanksgiving-Feiertags geschlossen.
  • S&P 500 (+0,4 %) und Dow Jones (+0,2 %) beendeten den letzten Handel vor Thanksgiving mit neuen Rekordhochs. Ausschlaggebend für den Optimismus der Anleger waren gute Wirtschaftsdaten und das zuletzt wieder konstruktive Sentiment im Handelsstreit. Zur Erinnerung: Morgen wird an den US-Börsen nicht gehandelt, und auch am Freitag wird schon um 13:00 Uhr Eastern (19:00 Uhr deutsche Zeit) Schluss sein.

Chartanalysen des Tages

Unternehmensnachrichten

  • Der spanische Telekommunikationskonzern Telefónica hat eine Restrukturierung angekündigt. Der Konzern will sich künftig auf seine Kernmärkte Spanien, Brasilien, Großbritannien und Deutschland fokussieren.
  • Kreisen zufolge befindet sich der Finanzinvestor Lone Star in exklusiven Verhandlungen mit BASF über den Kauf der Bauchemie-Sparte.
  • Nach Informationen des „Handelsblatts“ erwägt die Deutsche Telekom eine Fusion mit dem französischen Netzbetreiber Orange nach. Die Telekom gehe gerade ein entsprechendes Planspiel durch, berichtet das Blatt unter Berufung auf vier Konzern-Manager, die mit der Sache vertraut seien. Die Telekom selbst wollte sich nicht zu möglichen Fusionsplänen äußern. Ein Orange-Sprecher erklärte, es gebe keine Gespräche zwischen den beiden Unternehmen. Sollte die Telekom die Pläne durchziehen wollen, dürfte sie auf Widerstände stoßen, schreibt das Handelsblatt. Die Bundesregierung halte noch fast ein Drittel der Anteile an der Telekom.
  • Nach Audi kommen auch auf die Beschäftigten bei BMW Einsparungen zu, allerdings in deutlich moderaterem Ausmaß. Die bisherige Erfolgsbeteiligung soll "moderat" angepasst werden, teilte der DAX-Konzern nach einer Betriebsversammlung mit. Es gebe künftig eine einheitliche Formel vom Tarifmitarbeiter bis zum Vorstand. Das konkrete Einsparvolumen nannte BMW nicht.
  • Twitter wird Accounts, die mehr als sechs Monate nicht aktiv waren, demnächst löschen und wieder freigeben. Nutze bekommen seit Dienstag E-Mails mit der Aufforderung, sich bis zum 11. Dezember mit ihren Profildaten einzuloggen. Sonst werden ihre Account-Namen wieder für andere verfügbar. Die Löschung der Profile werde aber einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte ein Sprecher dem Technologieblog "The Verge“.
  • Der US-Flugzeughersteller Boeing hat bei der Wiederzulassung der Maschinen vom Typ 737 Max eine weitere Hürde zu nehmen. Die US-Regulierungsbehörde FAA will nun jede Maschine einzeln begutachten und freigeben, bevor es an die Airlines ausgeliefert wird.
  • Schmerzmittel-Firmen droht in den USA laut einem "Wall Street Journal“-Bericht weiterer rechtlicher Ärger. Die Justizbehörden prüfen im Rahmen einer strafrechtlichen Untersuchung, ob Hersteller und Händler abhängig machender Opioide gegen das bundesweite Suchtmittelgesetz "Controlled Substances Act" verstoßen haben. Die betroffenen Pharmakonzerne und Arzneimittelhändler Teva , Mallinckrodt, AmerisourceBergen, Amneal, McKesson und vor allem Johnson & Johnson, gegen die sich die Ermittlung richten soll, stehen nun unter erhöhtem Druck.
  • Der Computerhersteller HP hat dank eines starken PC-Verkaufs seinen Gesamtumsatz im 4. Quartal auf 15,41 Mrd. Dollar gesteigert und lag damit über den Erwartungen der Analysten. Schwächen im Druckergeschäft drückten jedoch auf den Gewinn: Der Nettogewinn fiel im Quartal zum 31. Oktober auf 388 Mio. Dollar von 1,45 Mrd. Dollar im Jahresvergleich.
  • Der Drucker- und Kopierer-Konzern Xerox bestätigte am Dienstag, seine über 30 Mrd. Dollar schwere Kaufofferte für HP Inc. direkt den Aktionären unterbreiten zu wollen. Zuvor hatte Xerox beim HP-Verwaltungsrat mit seinem Angebot keinen Erfolg. Für diesen Fall hatte Xerox bereits gedroht, ein feindliches Übernahmeangebot zu prüfen.
  • Der Computerhersteller Dell hat im 3. Quartal die Umsatzerwartungen der Analysten verfehlt. Das Unternehmen wies Erlöse von 22,84 Mrd. Dollar aus. Experten hatten im Durchschnitt mit 23,04 Md. Dollar gerechnet. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 552 Mio. Dollar, nachdem der Konzern im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von 895 Mio. Dollar hinnehmen musste.
  • Die Deutsche Bank hat nach Informationen von Bloomberg unerwünschte Vermögenswerte an Goldman Sachs mit einem fiktiven Wert von rund 47 Mrd. Euro verkauft. Die Vermögenswerte seien an die Schulden von Schwellenmärkten gebunden und zuvor in der Abwicklungseinheit der Deutschen Bank untergebracht gewesen, hieß es. Die beiden Unternehmen wollten sich nicht dazu äußern.
  • Das Bundeskartellamt will RWE weiter beobachten, ob der Versorger im Zuge der Energiewende eine marktbeherrschende Stellung erlangt hat. Aktuell sei das aber nicht der Fall, auch wenn RWE im vergangenen Jahr „in einer nicht unerheblichen Anzahl von Stunden im Jahr unverzichtbar für die Deckung der Stromnachfrage war", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Mittwoch bei der Vorlage des Monitoringberichts zur Entwicklung auf den Energiemärkten. RWE ist mit deutlichem Abstand der größte Stromerzeuger in Deutschland. Im vergangenen Jahr kam der Konzern auf einen Marktanteil von 30,2 Prozent. Das waren allerdings 2 Prozentpunkte weniger als noch 2017.
  • Das Geschäft mit E-Zigaretten läuft nicht mehr, so auch beim Tabakkonzern British American Tobacco (BAT). Der Markt schwäche sich ab, das bekomme nun auch BAT zu spüren, teilte der Tabakhersteller mit. Das Management rechnet damit, dass das Umsatzwachstum ohne Währungseffekte in diesem Segment nur noch das untere Ende der Spanne von 30 bis 50 Prozent erreicht. Bisher ging die Konzernführung von einem mittleren Wert aus. In den vergangenen Wochen wurde immer wieder über Todesfälle in den USA berichtet, die mit E-Zigaretten in Verbindung gebracht wurden.
  • Der Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea hat die Jahresziele für die Produktion erhöht. Diese lag im dritten Quartal mit 613.000 Barrel pro Tag rund sechs Prozent höher als vor einem Jahr. Im Gesamtjahr soll der Schnitt die Marke von 640.000 Barrel erreichen. Bisher stand das Ziel bei 635.000 Fass. Allerdings lasten die niedrigeren Preise auf dem operativen Ergebnis. Weil die Preise für die Nordseesorte Brent im Durchschnitt 20 Prozent und die Gaspreise 60 Prozent unter den Vorjahreswerten lagen, brach das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um ein gutes Viertel auf 708 Mio. Euro ab. „Im Umfeld fallender Marktpreise haben wir großen Fokus auf das Erzielen von Effizienzsteigerungen gelegt", sagte Vorstandschef Mario Mehren.
  • Der Gewerbeimmobilien-Spezialist Aroundtown konnte in den ersten neun Monaten dieses Jahres weitere kräftige Zuwächse verzeichnen. Die Nettomieteinnahmen stiegenn um 22 Prozent auf 555 Mio. Euro, das branchenwichtige operative Ergebnis FFO1 (Funds from Operations) stieg um 25 Prozent auf 371 Mio. Euro. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 6 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro. Aroundtown will derzeit mit dem Rivalen TLG Immobilien fusionieren. Dabei würde der europaweit größte Anbieter von Bürohäusern entstehen.
  • Der Bremsenspezialist Knorr-Bremse konnte im dritten Quartal seinen Umsatz im Jahresvergleich um 2,4 Prozent auf 1,71 Mrd. Euro und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 6,7 Prozent auf 313 Mio. Euro steigern. Die Marge erhöhte sich entsprechend um 0,7 Prozentpunkte. Der Auftragseingang ging indes um rund 10 Prozent zurück. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigte der Vorstand. Demnach erwartet das Unternehmen weiterhin einen Umsatz von 6,875 bis 7,075 Mrd. Euro und eine operative Ebitda-Marge zwischen 18,5 und 19,5 Prozent.
  • Siemens-Finanzvorstand Ralf Thomas wird ab Dezember Aufsichtsratsvorsitzender der Tochter Siemens Healthineers. Der bisherige Vorsitzende Michael Sen verlässt seinen Posten Ende November, teilte das Unternehmen mit. Sen soll fortan als Konzernchef von Siemens Energy, der bisherigen Energiesparte von Siemens, wirken. Thomas sitzt bereits seit März 2018 im Aufsichtsrat von Siemens Healtineers.

Konjunktur & Politik

  • Die Privathaushalte in den USA bleiben eine wichtige Stütze der dortigen Konjunktur. Die Konsumausgaben der Amerikaner legten im Oktober gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Analysten hatten diesen Zuwachs erwartet. Die Einkommen der privaten Haushalte stagnierten hingegen im Monatsvergleich. Die Inflation blieb hinter den Erwartungen zurück. Das Inflationsmaß PCE stieg im Jahresvergleich um 1,3 Prozent. Erwartet worden war eine Rate von 1,4 Prozent. Die Kerninflationsrate fiel von 1,7 Prozent im Vormonat auf 1,6 Prozent zurück.
  • Die Zahl der schwebenden Hausverkäufe ist in den USA ist im Oktober im Vergleich zum Vormonat um 1,7 Prozent gesunken, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) mitteilte. Analysten hatten hingegen einen leichten Zuwachs erwartet. Der Rückgang folgt auf einen Anstieg um revidiert 1,4 Prozent im September.
  • Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 2,1 Prozent gewachsen, wie das Handelsministerium nach einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Berechnung war ein Wachstum von 1,9 Prozent ausgewiesen worden. Analysten hatten eine Bestätigung der ersten Erhebung erwartet. Im zweiten Quartal war die US-Wirtschaft annualisiert um 2,0 Prozent gewachsen.
  • Die Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter in den USA sind im Oktober gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent gestiegen, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Analysten hatten hingegen einen Rückgang um 0,9 Prozent erwartet. Ohne schwankungsanfällige Transportgüter stieg der Auftragseingang ebenfalls um 0,6 Prozent.
  • In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche um 15.000 auf 213.000 gesunken, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Analysten hatten im Mittel 221.000 Erstanträge erwartet.
  • Das Konjunkturbarometer des DIW Berlin klettert im November um anderthalb Punkte auf gut 91 Zähler. Nachdem die Wirtschaftsleistung im vergangenen Quartal bereits um 0,1 Prozent gestiegen war, dürfte es auch im laufenden Jahresschlussquartal ein Wachstum in dieser Größenordnung geben. „Zuletzt gab es positivere Nachrichten aus der seit Längerem arg gebeutelten Industrie. Auch wenn die Industrieproduktion zum Jahresausklang noch einmal etwas schrumpfen dürfte, haben sich die Erwartungen aufgehellt und die Auftragslage verbessert“, erklärt DIW-Konjunkturchef Claus Michelsen die Gründe für die Entwicklung. „Da sich die Industrie allmählich stabilisiert, dürfte die Gefahr von Ansteckungseffekten auf andere Wirtschaftsbereiche geringer geworden sein“, ergänzt DIW-Ökonom Simon Junker. Die privaten Haushalte profitieren nämlich weiterhin von steigenden Einkommen: Sowohl die Beschäftigung als auch die Löhne steigen weiter, wenngleich mit geringerem Tempo als zuvor. Der Konsum wird weiter spürbar zulegen. Auch die wirtschaftspolitischen Risiken haben zuletzt etwas nachgelassen, wenngleich die Unsicherheit über den Fortgang des Brexits und die weltweiten Handelskonflikte bestehen bleibt.
  • Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich im November wieder verschlechtert. Die ifo Exporterwartungen der Industrie sind im November von minus 1,4 auf minus 1,7 Punkte gefallen. „Die weltweite Konjunktur ist schwach, somit sind Impulse für die deutsche Exportwirtschaft eher rar“, kommentierte das ifo Institut. Einen deutlichen Dämpfer musste den ifo Angaben zufolge die Chemische Industrie verkraften. Die Unternehmen gehen demnach von weniger Aufträgen aus dem Ausland aus. Auch die Auto- und die Metallindustrie kämpften mit einem schwachen Exportgeschäft. Bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten sowie von elektronischen und optischen Erzeugnissen sei der Optimismus hingegen zurückgekehrt. Gleiches gelte für die Nahrungs- und Genussmittelhersteller.
  • Wie das französische Statistikamt Insee am Mittwoch bekanntgab, stieg der von ihm erhobene Verbrauchervertrauensindex um zwei Punkte auf 106 Zähler. Das ist der höchste Stand seit mehr als zwei Jahren.
  • Der Ausblick für den Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich aufgehellt. Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) blickt im November optimistischer in die Zukunft als noch einen Monat zuvor. Größere Zunahmen der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit seien in den nächsten drei Monaten nicht zu erwarten, heißt es in der Prognose der Nürnberger Forscher.
  • Die Europäische Union hat sich über die Berichte zu Internierungslagern zur systematischen Unterdrückung der Uiguren in China besorgt gezeigt. Die neue Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will am kommenden Sonntag mit der politischen Führung in Peking zu diesem Thema telefonieren, berichtete die Zeitung „Die Welt“. Die Berichte über eine systematische Verfolgung der uigurischen Minderheit bringen auch europäische Unternehmen, die auf dem chinesischen Markt auftreten in Erklärungsnot. Der China-Experte und ehemalige Direktor des Zentrums für Chinastudien an der Stellenbosch University in Südafrika Ross Anthony kritisierte im Gespräch mit der „Süddeutschen Zeitung“ direkt den Volkswagen-Konzern. China sei der größte Markt für das Unternehmen, deshalb schaue der Konzern nicht so genau hin. „Was zum Teufel hat Volkswagen in diesem Polizeistaat verloren?“, sagte Antony. „Nehmen wir einmal an, ein Lagersystem dieses Ausmaßes würde in einem anderen Staat existieren, der Aufschrei der internationalen Gemeinschaft wäre gewaltig“, ergänzte Anthony. Weil es aber um China gehe, würden Unternehmen wie VW schweigen. Volkswagen reagierte mittlerweile auf die Kritik. Man sei sich der Lage bewusst und bemühe sich, einen Beitrag zur Entwicklung der Region und dem Zusammenleben der Volksgruppen zu leisten. Die Entscheidung für Xinjiang habe man aus rein wirtschaftlichen Gründen getroffen und man wolle die Aktivitäten ausbauen.
  • Die künftige EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigte sich vor der entscheidenden Abstimmung über ihre Kommission im Europaparlament ambitioniert. Bald würden die Bürger spüren, „dass Europa entschlossen Tempo macht, beim Klimaschutz, bei der Digitalisierung und auch mit neuen Vorschlägen kommt beim Dauerbrenner Migration", erklärte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.
  • Die Preise von nach Deutschland importierten Gütern waren im Oktober nach Angaben des Statistischen Bundesamts um 3,5 Prozent niedriger als entsprechenden Vergleichsmonat des Vorjahres. Einen stärkeren Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr gab es laut Statistikamt letztmalig im Juli 2016 mit minus 4,1 Prozent. Im Vormonat September hatte die Jahresveränderungsrate bei minus 2,5 Prozent gelegen, im August bei minus 2,7 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, fielen die Importpreise im Oktober gegenüber September im Durchschnitt leicht um 0,1 Prozent.
  • UN-Generalsekretär Antonio Guterres warnt vor einer Aufteilung der Welt und gefährlichen Großmachtkonflikten um Einfluss und Macht. Im ZDF-Interview sprach er von einem neuen Kalten Krieg, dieses Mal zwischen den USA und China. Europa spiele dabei „eine wichtige Rolle“. Die EU solle diese Spannungen ausgleichen, die Wirtschaft, Handel und Sicherheit bedrohten.
  • Der Justizausschuss im US-Repräsentantenhaus hat US-Präsident Trump bei den Impeachment-Ermillungen gegen seine Person zu einer Anhörung eingeladen. Der Ausschussvorsitzende Nadler teilte mit, Trump habe die Chance, bei den Anhörungen vertreten zu sein, „oder er kann aufhören, sich über den Prozess zu beklagen“.
  • Die 15 weltgrößten Vermögensverwalter nutzen ihre Marktmacht laut einer Studie bislang zu wenig für klimafreundliche Investitionen. Eine Mehrheit der Finanzfirmen legt nach wie vor Milliardensummen in Öl-, Gas- oder Autoindustrie an, wie die Londoner Initiative Influencemap berichtet. Insgesamt verwalten die 15 Unternehmen demnach Kapitalanlagen im Umfang von 37 Bio. US-Dollar und damit rund ein Fünftel des globalen Kapitalmarkts.

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