• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 10.227,37 Pkt
  • BASF SE - Kürzel: BAS - ISIN: DE000BASF111
    Börse: XETRA / Kursstand: 70,190 €
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Das gestern beim DAX® gerissene Aufwärtsgap (10.149 zu 10.183 Punkte) unterstreicht die Ambitionen der Aktienmarktbullen im Rahmen eines klassischen Pullbackszenarios. Schließlich nutzt das Aktienbarometer derzeit die Schlüsselunterstützungen aus verschiedenen alten Hoch- und Tiefpunkten, der 200-Tages-Linie sowie dem ehemaligen, im April 2015 etablierten Abwärtstrend (akt. bei 10.095 bzw. 10.071 Punkten) als Sprungbrett nach Norden. Neben dem positiven Schnittmuster zwischen dem kurzfristigen gleitenden Durchschnitt der letzten 38 Tage und dem langfristigen 200-Perioden-Pendant sendet auch der MACD aktuell ein hoffnungsvolles Signal. So hatte der Trendfolger zuletzt auf seiner Signallinie aufgesetzt, um sofort wieder nach oben abzudrehen. Dieses Phänomen diente in der Vergangenheit oftmals als Katalysator. Deshalb halten wir ein Wiedersehen mit den jüngsten beiden Verlaufshochs bei 10.365 bzw. 10.474 Punkten fast schon für eine „Pflichtaufgabe“, während ein Schließen der großen Kurslücke vom ersten Handelstag des Jahres (obere Gapkante bei 10.743 Punkten) die Kür darstellt. Um das skizzierte „Pullbackszenario“ nicht zu negieren, dürfen die deutschen Standardwerte in Zukunft nicht mehr unter die o. g. Kernunterstützungen bei knapp 10.100 Punkten zurückfallen.

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Auf zu alten Höhen

Vor gut einem Jahr verließ die Marktteilnehmer bei den indischen Standardwerten bei gut 30.000 Punkten der Mut. Ausgehend von einem Fibonacci-Cluster aus der 50 %-Korrektur des Hausseimpulses seit Dezember 2011 und dem 61,8 %-Pendant der Aufwärtsbewegung seit August 2013 (22.580/22.253 Punkten) hat der Sensex zuletzt die Kurve bekommen. Dank des Bruchs des Abwärtstrends seit März 2015 (akt. bei 25.457 Punkten) kann die gesamte Verschnaufpause des letzten Jahres als trendbestätigende Flagge interpretiert werden (siehe Chart). Das abgeschlossene Konsolidierungsmuster sollte bei dem Aktienbarometer nun für neuen Schwung sorgen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass die jüngste Kursentwicklung auf Tagesbasis für den Abschluss einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation sorgt. Die rechnerischen Kursziele, welche sich aus den jeweiligen Kursmustern ergeben, lassen einen Test des bisherigen Allzeithochs bei 30.025 Punkten erwarten. Um den beschriebenen Ausbruch nicht zu gefährden, sollte der Sensex in Zukunft nicht mehr unter die 38-Monats-Linie (akt. bei 24.737 Punkten) zurückfallen, was den gleitenden Durchschnitt als Stopp-Loss für neue Longengagements prädestiniert.

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Schwarze Null nur der Anfang?

Dank der gestrigen Kursavancen steht bei der Jahresperformance der BASF-Aktie wenigstens wieder eine „schwarze Null“ zu Buche. Und auch aus charttechnischer Sicht haben sich die Perspektiven des Papiers zuletzt aufgehellt. So hat der Chemietitel jüngst die 200-Tages-Linie (akt. bei 68,09 EUR) zurückerobert sowie den seit Mitte Februar bestehenden Aufwärtstrend (akt. bei 68,55 EUR) bestätigt. Das gestrige Aufwärtsgap (69,15 EUR zu 69,28 EUR) bzw. das jüngste MACD Einstiegssignal unterstreichen die Ambitionen der Bullen zusätzlich. Darüber hinaus macht die Aktie gemessen an der objektiven Auswertung des „HSBC Trendkompass“ eine gute Figur. So ist sowohl die relative Stärke nach Levy (27 Wochen) als auch das Momentum der letzten 4 Wochen derzeit freundlich zu interpretieren. Im ersten Schritt dürfte deshalb die Kurslücke von Ende April (obere Gapkante bei 71,74 EUR) geschlossen werden. Ein charttechnisch noch wesentlich bedeutenderes Anlaufziel definiert u. E. aber die Kombination aus der 200-Wochen-Linie (akt. bei 74,02 EUR) und dem bisherigen Jahreshoch bei 74,54 EUR. Als Absicherung auf der Unterseite bietet sich das Sprungbrett aus dem o. g. Erholungstrend und dem gleitenden Durchschnitt an.

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