• Milliardendeal: Morgan Stanley verleibt sich E*Trade ein
    • Philly-Fed-Index steigt unerwartet kräftig
    • Überraschend höheres Verbrauchervertrauen in der Eurozone
    • Virus: Chinas Notenbank senkt Referenzzins
    • Minutes: Fed will an Geldpolitik festhalten
    • GfK: Coronavirus drückt auf Stimmung der Verbraucher
    • IWF empfiehlt Schuldenschnitt für Argentinien
    • Coronavirus: China meldet starken Rückgang an Neuinfizierten
    • FMC erhöht Ausschüttung
    • VW-Finanzvorstand Witter hört Mitte 2021 auf
    • MTU hebt Dividende an
    • Fresenius will 2020 Gewinn wieder steigern
    • Wacker Chemie legt Sparprogramm auf
    • Fresenius will 2020 Gewinn wieder steigern

    DAX

    • Sorgen um eine rasante Ausbreitung des Coronavirus haben am Donnerstag wieder die Aktienmärkte belastet. Für Verunsicherung sorgten offenbar mehrere Berichte der chinesischen Zeitung Global Times, wonach zum einen die Apple-Umsätze in China im ersten Quartal 2020 um mehr als die Hälfte einbrechen dürften und zum anderen in einem Krankenhaus in Peking die Zahl der Coronavirus-Fälle rasant angestiegen sei. In einem Editorial forderte die staatsnahe Zeitung zudem mit harten Worten den Westen zur Unterstützung im Kampf gegen das Virus auf. In Bezug auf kritische US-Medienberichte und Aussagen von US-Politikern heißt es in dem Editorial: "Solche Vorurteile und Arroganz sind sehr gefährlich. Die USA könnten irgendwann in der Zukunft einen hohen Preis dafür zahlen." In einer Studie warnte Goldman Sachs zudem, dass eine Korrektur der Kurse um mehr als 10 Prozent wahrscheinlich sei, weil der Einfluss des Coronavirus auf die Unternehmensgewinne derzeit unterschätzt werde. Die Märkte knickten als Reaktion auf die Berichte deutlich ein. Der DAX beendete den Handel mit einem Minus von 0,91 Prozent bei 13.664 Punkten.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmensnachrichten

    • Die iPhone-Verkäufe von Apple in China dürften im Februar und März wegen des Coronavirus um "mindestens 40 bis 50 Prozent" unter dem Vorjahresniveau liegen, wie die staatliche chinesische Zeitung Global Times unter Berufung auf einen Analysten in einem Twitter-Post schreibt. Die Verkäufe im ersten Quartal würden wahrscheinlich weniger als halb so hoch wie im Vorjahresquartal sein, heißt es. Apple selbst hatte erst vor Kurzem sein Umsatzziel für das erste Quartal gestrichen.
    • Daimler baut die Führung seiner Vorzeigesparte Mercedes-Benz um und zieht Funktionen an der Konzernspitze zusammen. So ist Vorstandschef Ola Källenius künftig auch direkt für das Van-Geschäft zuständig. Bislang hatte Personalvorstand Wilfried Porth den Bereich verantwortet. Den Posten des Sparten-Finanzvorstandes übernimmt Konzern-Finanzchef Harald Wilhelm zusätzlich, wie Daimler am Donnerstag mitteilte. Der bisherige Finanzvorstand der Mercedes-Benz AG, Frank Lindenberg, verlässt das Unternehmen.
    • Der Chipentwickler Dialog Semiconductor baut sein Angebot für das Industrielle Internet der Dinge durch einen Zukauf aus. Für 12,55 US-Dollar je Aktie solle der US-Schaltkreis-Spezialist Adesto gekauft werden. Das Gebot entspricht einem Unternehmenswert von circa 500 Millionen US-Dollar.
    • Mit ihren Ergebnissen von 2019 verfehlte die Swiss Re die Erwartungen von Analysten deutlich. Unter dem Strich verdiente der Rückversicherer mit 727 Mio. US-Dollar zwar fast drei Viertel mehr als ein Jahr zuvor. Doch die Prämieneinnahmen im Schaden- und Unfallgeschäft reichten erneut nicht aus, um die Aufwendungen zu decken, wie das Unternehmen mitteilte.
    • Die US-Investmentbank Morgan Stanley verleibt sich E-Trade ein. Der Online-Broker mit seinen über 5,2 Millionen Kunden werde helfen, die Vermögensverwaltung breiter aufzustellen, hieß es zur Begründung. Die Aktionäre von E-Trade sollen je Anteilsschein 1,0432 Morgan-Stanley-Titel erhalten, was 58,74 US-Dollar entspreche, teilte Morgen Stanley mit. Das Volumen des Deals liege damit bei 13 Mrd. Dollar.
    • General Electric verhandelt offenbar mit Airbus über die Entwicklung und Lieferung eines neuen Triebwerks für das neue Großraumflugzeug A330neo, berichtete das "Wall Street Journal“. Der Produktionsstopp und das anhaltende Startverbot für die Boeing 737 Max beinträchtige den Cashflow von GE empfindlich, schreibt die Zeitung. GE sei aber bemüht, die Auswirkungen der eingestellten Produktion der Boeing-Maschine durch eine verstärkte Produktion von Triebwerken für den A320neo auszugleichen.
    • Der Teilverkauf der L Brands-Marke Victoria's Secret könnte zu einem schlechten Preis erfolgen. Die Dessous-Modefirma werde zu 55 % an den Finanzinvestor Sycamore verkauft, heißt es laut Dow Jones Newswires von informierten Personen. Die Bewertung liege mit 1,1 Mrd. Dollar dabei am untersten Rand der Erwartungen.
    • Microsoft bietet seinen Kunden in Deutschland künftig auch Online-Bürosoftware an, die aus deutschen Rechenzentren bereitgestellt wird. Im August 2019 hatte Microsoft seinen Clouddienst Azure auf Server in Deutschland gebracht, nun folgen die Programmpakete Office 365 und Dynamics. Der US-Konzern kommt damit den Anforderungen deutscher Unternehmen nach, die eine Auslagerung von Daten und Anwendungen auf Server in den USA nicht tätigen wollen oder dürfen.
    • SAP-Mitgründer Hasso Plattner hat die Bedeutung der geplanten Ansiedlung von Tesla bei Berlin hervorgehoben. „Das ist ein richtiger Fertigungsbetrieb, der ist wichtig für Brandenburg", sagte Plattner den „Potsdamer Neuesten Nachrichten“. „Es kann sich offenbar einfach kaum einer vorstellen, dass Elon Musk da tatsächlich in anderthalb Jahren die Fabrik hinbaut.“
    • Google will die Daten seiner britischen Kunden zukünftig nach US-Recht und nicht mehr nach den EU-Datenschutzrichtlinien lagern. Die britischen Vorschriften zum Datenschutz würden dabei weiter gültig bleiben, teilte der Konzern mit.
    • Der Autobauer BMW will seine EU-Emissionsziele in diesem Jahr erreichen, vor allem mit einem Absatzschub von elektrifizierten Autos. 2020 wolle das Unternehmen rund 140.000 Autos mit E-Antrieb in Europa absetzen, sagte Finanzchef Nicolas Peter am Donnerstag. Im vergangenen Jahr verkaufte BMW demnach gut 85.000 Autos mit Elektromotor bzw. einem Hybridantrieb. Über 40.000 Autos in diesem Jahr sollen rein elektrisch sein, den Rest will BMW mit den Plug-in-Hybrid-Motoren verkaufen.
    • Im Streit um die Entschädigungen im Dieselskandal soll wieder verhandelt werden. Die Gespräche zwischen dem Volkswagen-Konzern und dem Verbraucherverband vzbv sollen unter Leitung des Braunschweiger OLG-Präsidenten Scheibel stattfinden. Ein Termin ist noch nicht bekannt. Ein erstes Gespräch soll in Kürze erfolgen. VW bietet 830 Mio. Euro als Entschädigung, will aber die Anwaltshonorare nicht bezahlen. Deren Forderung von 50 Mio. Euro sei inakzeptabel, so VW.
    • Wacker Chemie hat erste Zielvorstellungen für sein Effizienzprogramm "Zukunft gestalten“ bekanntgegeben. Demnach beabsichtigt das Unternehmen, durch Reduzierungen bei den Sachkosten und beim Umfang intern erbrachter Leistungen sowie mit einer schlankeren Organisation jährlich 250 Mio. Euro einzusparen. Bis Ende 2022 sollen mehr als 1.000 Stellen in der Verwaltung und in nicht operativen Bereichen wegfallen. Der Schwerpunkt des Stellenabbaus liege mit 80 Prozent in Deutschland. „Zentrales Anliegen des Programms ist es dabei, die Organisation von Wacker konsequent neu auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden auszurichten und so das profitable Wachstum des Konzerns zu unterstützen“, erklärte der Konzern.
    • Die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma kritisiert die Bank Julius Bär wegen tiefgreifender Mängel in der Geldwäschebekämpfung. Das in Rede stehende Fehlverhalten im Kontext der mutmaßlichen Korruptionsfälle rund um den venezolanischen Ölkonzern Petróleos de Venezuela(PDVSA) und den Fussballverband Fifa betreffe den Zeitraum 2009 bis 2018, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. Systematische Mängel stellte die Finma auch im Risikomanagement der Bank fest.
    • VW-Finanzvorstand Frank Witter will Mitte 2021 aus dem Amt scheiden. Der Vertrag des Managers soll im Herbst dieses Jahres nur noch für wenige Monate verlängert werden, berichtete dpa-AFX unter Bezug auf Konzernkreise. Private und familiäre Gründe hätten den Ausschlag für die Entscheidung Witters gegeben haben, hieß es. Das Unternehmen erklärte lediglich: „Über die individuellen Vertragsangelegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder werden keine Angaben gemacht."
    • Der Triebwerksbauer MTU hat 2019 seinen um Sondereffekte bereinigten operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) zweistellig, um fast 13 Prozent auf rund 757 Mio. Euro gesteigert. Der Vorstand hatte zuletzt 750 Millionen Euro angepeilt. Beim Umsatz verfehlte der DAX-Konzern sein Ziel. Dieser stieg um gut ein Prozent auf 4,6 Mrd. Euro, die Unternehmenszielmarke lag bei 4,7 Mrd. Euro. Der Überschuss erhöhte sich um acht Prozent auf 488 Mio. Euro. Die Aktionäre sollen eine von 2,85 auf 3,40 erhöhte Dividende erhalten.
    • Der Gesundheitskonzern Fresenius erhöhte im vergangenen Jahr die Umsätze um 8 Prozent auf 35,5 Mrd. Euro. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 6 Prozent. Das Konzernergebnis nahm um 2 Prozent auf 1,9 Mrd. Euro zu, ohne Wechselkurseffekte blieb der Gewinn stabil. Die Aktionäre sollen eine höhere Dividende von 0,84 Euro je Aktie erhalten, nach 0,80 Euro im Vorjahr. Für das laufende Jahr erwartet das Management erneut ein Plus bei Umsatz und Gewinn. Nachdem im vergangenen Jahr Investitionen auf das Ergebnis drückten, soll der Nettogewinn 2020 wieder stärker zulegen. Im vergangenen Geschäftsjahr erreichte der Konzern seine selbst gesteckten Ziele. Aktionäre sollen eine höhere Dividende erhalten. Bei der Dialysetochter Fresenius Medical Care ging 2019 der Nettogewinn ebenfalls zurück, allerdings hatte FMC im Jahr zuvor von einem Sondergewinne aus dem Verkauf von Aktivitäten im Versorgungsmanagement profitiert. Bereinigt verdiente der Konzern unter dem Strich mit knapp 1,4 Mrd. Euro und damit zwei Prozent mehr. Auch die FMC-Aktionäre sollen eine höhere Dividende erhalten.
    • Der Vakuumpumpenspezialist Pfeiffer Vacuum wurde 2019 von einer schwachen Nachfrage aus der Halbleiter- und Beschichtungsbranche belastet. Der Umsatz fiel 2019 um rund 4 Prozent auf 633 Mio. Euro. Vor Zinsen und Steuern blieben davon 65 Mio. Euro hängen. Das waren 31,5 Mio. weniger als im Vorjahr. Detaillierte Zahlen will das Unternehmen am 26. März vorlegen.
    • Dem Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub konnte dank Zukäufe den Umsatz im vergangenen Jahr mit 2,6 Mrd. Euro in etwa stabil halten, wie Fuchs Petrolub mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank aber um 16 Prozent auf 321 Mio. Euro. Die Dividende soll dennoch leicht um jeweils zwei Cent auf 97 Cent je Vorzugsaktie und 96 Cent je Stammaktie steigen. Für 2020 erwartet der Konzern sowohl ein Umsatz- als auch ein Ebit- Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich.
    • Der Hersteller von Verpackungs- und Abfülltechnik, Krones, hat 2019 sein Wachstumsziel von drei Prozent trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen nur denkbar knapp verfehlt. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent auf 3,96 Mrd. Euro zu. Der Auftragseingang des Unternehmens verbesserte sich um 3,2 Prozent auf 4,08 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ging im Konzern 2019 im Vergleich zum Vorjahr von 204,3 Mio. Euro auf 41,7 Mio. Euro zurück. Die EBT-Marge verringerte sich von 5,3 auf 1,1 Prozent.
    • Die Beteiligungsgesellschaft Indus Holding hat im vergangenen Jahr wegen der Schwäche der Autoindustrie weniger verdient. Der operative Gewinn vor Wertminderungen (Ebit) ging im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent auf 135 Mio. Euro zurück. Während im Segment Fahrzeugtechnik deutliche Rückgänge zu verzeichnen waren, erzielte die Beteiligungsgesellschaft den Angaben zufolge Rekordergebnisse in den Segmenten Maschinen- und Anlagenbau sowie Bau und Infrastruktur. Auch der Bereich Medizin- und Gesundheitstechnik entwickelte sich gut.
    • Der Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund bekommt ab der kommenden Saison zwei Trikotsponsoren. Demnach wird das Telekommunikationsunternehmen 1&1, der zum United-Internet-Konzern gehört, künftig in der Bundesliga auf den Trikots zu sehen sein. Der bisherige alleinige Trikotsponsor, der Spezialchemiekonzern Evonik, richte „seine langjährige Partnerschaft mit dem BVB stärker auf internationale Zielgruppen aus", wie es in einer Unternehmensmitteilung hieß.
    • Der Netzwerkausrüster Adva hat seinen Umsatz im Schlussquartal um 4,7 Prozent 151,1 Mio. Euro erhöht. Das Betriebsergebnis ging indes um 14,3 Prozent auf 5,4 Mio. Euro zurück. Als Grund dafür nannte Adva vor allem US-Importzölle auf in China produzierte Waren.
    • Die Optikerkette Fielmann hat seinen operativen Gewinn 2019 in etwa stabil gehalten. Das Ergebnis vor Steuern liege auf Basis vorläufiger Zahlen bei 253 Mio. Euro, erklärte der Konzern. 2018 lag das Vorsteuerergebnis bei 250,9 Mio. Euro.
    • Die Schweizer Großbank UBS wechselt ihre Führungsspitze aus. Der Chef der ING, Ralph Hamers löst Sergio Ermotti zum 1. November 2020 als Vorstandsvorsitzenden ab, wie der UBS-Verwaltungsrat mitteilte. Schon Anfang September wird Hamers in die Konzernleitung aufgenommen.
    • Der französische Mischkonzern Bouygues hat im vergangenen Jahr von guter Nachfrage profitiert. 2019 legte der Umsatz konzernweit um sieben Prozent auf knapp 38 Mrd. Euro zu, während das bereinigte operative Ergebnis um gut sieben Prozent auf 1,7 Mrd. Euro stieg. Damit schnitt der Konzern etwas besser als erwartet ab.
    • Der französische Industriekonzern Schneider Electric ist im vergangenen Jahr solide gewachsen. Der Umsatz erhöhte sich um gut 4 Prozent auf 27,2 Mrd. Euro, das bereinigte Ebita stieg stärker als erwartet auf 4,2 Mrd. Euro. Den Nettogewinn konnte Schneider um 3,4 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro steigern. Für das laufende Jahr rechnet der Konzern wegen der Folgen des Coronavirus mit einem langsameren Wachstum. So soll der Umsatz aus eigener Kraft nur um 1 bis 3 Prozent zulegen. Schneider Electric geht davon aus, dass das Virus im ersten Quartal mit 300 Mio. Euro negativ auf den Umsatz auswirken wird.
    • Der britische Luftfahrt- und Rüstungskonzern BAE Systems hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Umsatz stieg um neun Prozent auf 20,1 Mrd. Pfund, netto wurde ein Gewinn von 1,53 Mrd. Pfund und damit gut fünfzig Prozent mehr als ein Jahr zuvor erzielt. Hier halfen unter anderem weniger Steuern, ein besseres Finanzergebnis und gesenkte Kosten.

    Konjunktur & Politik

    • Laut chinesischen Medienberichten ist die Zahl der Coronavirus-Infizierungen in einem Krankenhaus in Peking schlagartig angesprungen. In dem Krankenhaus wurden demnach innerhalb kurzer Zeit 36 neue Coronavirus-Fälle gezählt. In der chinesischen Hauptstadt waren bisher insgesamt erst rund 400 Fälle gezählt worden.
    • Die Geschäfte in der chinesischen Provinz Hubei, die vom Coronavirus besonders stark betroffen ist, werden laut CNBC bis 10. März geschlossen bleiben. Schulen bleiben bis auf weiteres geschlossen.
    • Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der vergangenen Woche um 0,4 Millionen Barrel auf 442,9 Millionen Barrel gestiegen. Erwartet wurde ein deutlich stärkerer Anstieg um 3,2 Millionen Barrel. Die inoffiziellen Zahlen des privaten American Petroleum Institute (API) hatten sogar einen Anstieg um 4,2 Millionen Barrel ausgewiesen.
    • Das Verbrauchervertrauen in der Eurozone hat sich im Februar im Vergleich zum Vormonat um 1,5 auf minus 6,6 Punkte verbessert, teilte die EU-Kommission mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem weiteren Rückgang gerechnet. Der Indikator liegt damit weiter über seinem langfristigen Durchschnittswert von minus 10,6 Punkten.
    • Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im vergangenen Jahr einen höheren Gewinn erzielt. Er sei im Jahresvergleich um 0,8 auf knapp 2,4 Mrd. Euro gestiegen, teilte die EZB am Donnerstag mit. Von dem gestiegen Überschuss wird auch der Bundeshaushalt profitieren.
    • Der Indikator der regionalen Notenbank von Philadelphia, Philly-Fed-Index, ist im Februar überraschend von 17,0 Punkten im Vormonat auf 36,7 Zähler gestiegen, wie die regionale Zentralbank am Donnerstag mitteilte. Dies ist der höchste Stand seit Februar 2017. Analysten hatten hingegen einen Rückgang auf 10,1 Punkte erwartet.
    • Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich bei seinen Beratungen am 23. Januar die im September 2019 beschlossene geldpolitische Lockerung gelobt und auf einen Rückgang der Wachstumsrisiken hingewiesen. Zugleich warnten Ratsmitglieder jedoch vor zu viel Optimismus, wie aus dem jetzt veröffentlichten Sitzungsprotokoll hervorgeht.
    • Angesichts der Schwäche des weltgrößten Automarkts in China erwägt die Regierung in Peking, die Laufzeit der E-Auto-Kaufprämie zu verlängern. Bisher ist geplant, dass die erst Mitte 2019 etwas zurückgefahrene Subvention, Ende 2020 ausläuft.
    • In Deutschland waren einer Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im vierten Quartal 2019 rund 1,41 Mio. Stellen unbesetzt. Das waren 55.000 mehr als im dritten Quartal 2019, aber 48.000 weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2018.
    • US-Justizminister William Barr stellt die Immunität großer Internetkonzerne mit Blick auf die Haftung für die von ihren Nutzern veröffentlichten Inhalte infrage. „Die Tech-Konzerne sind nicht mehr 'underdog startups'. Sie sind Titanen geworden", sagte er am Mittwoch bei einer öffentlichen Veranstaltung seines Ministeriums. Damit stelle sich die Frage, ob die bislang geltende Haftungsbefreiung weiter nötig sei.
    • Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der vergangenen Woche um 4.000 auf 210.000 Anträge gestiegen, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Analysten hatten mit dieser Zahl gerechnet. Die Zahl der Vorwoche wurde leicht von 205.000 auf 206.000 revidiert.
    • Die US-Notenbank hat sich in ihrem Protokoll der jüngsten Sitzung optimistisch in Bezug auf die US-Konjunktur geäußert. Ihre unkonventionellen Maßnahmen, mit denen die Fed nach den Turbulenzen am Repo-Markt Geld in die Finanzmärkte gepumpt hatte, will die Fed zurückfahren.
    • Im Dezember 2019 haben Bund und Länder nach anhaltender Kritik das im September beschlossene Klimapaket nachgebessert: Die CO2-Preise wurden erhöht und die EEG-Umlage stärker gesenkt. Doch trotz dieser Anpassungen werden der vorgeschlagene CO2-Preispfad und der anschließende Emissionshandel mit festgelegter Preisobergrenze als alleinige Instrumente immer noch nicht ausreichen, um die Klimaziele 2030 in den Sektoren Verkehr und Gebäude zu erreichen, wie aktuelle Berechnungen des DIW Berlin ergeben. Zudem komme es weiterhin zu sozialen Schieflagen durch Mehrbelastungen niedriger Einkommen, auch wenn sich dieser Effekt durch die Senkung der Strompreise verringere. „Um die Verteilungswirkungen der Reform insgesamt progressiv zu gestalten, wären weitere Optionen denkbar: ein vom individuellen Steuersatz unabhängiges Mobilitätsgeld statt der Pendlerpauschale und vor allem eine einheitliche Pro-Kopf-Klimaprämie, die Geringverdienende im Durchschnitt stärker entlasten würde, als sie der CO2-Preis belastet“, so das DIW.
    • Die Verbraucherstimmung in Deutschland zeigt sich im Februar wenig verändert. Die Konjunkturerwartung legt etwas zu, während Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung leichte Einbußen hinnehmen müssen. Folglich prognostizierte der Marktforscher GfK für März 2020 einen Wert von 9,8 Punkten und damit 0,1 Zähler weniger als im Februar. „Das Konsumklima kann damit seinen positiven Trend des Vormonats nicht fortsetzen. Die Ausbreitung des Coronavirus hat sicherlich dazu beigetragen, dass Verunsicherung unter den Verbrauchern aufkommt“ erklärte GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl. „Ein durch das Virus ausgelöster Produktionsrückgang bzw. -stopp in Unternehmen in China kann dazu führen, dass auch die Produktion in Deutschland beeinträchtigt wird bzw. sogar ganz zum Stillstand kommt. Die Folge wäre Kurzarbeit bis hin zu möglichen Personalanpassungen. Und dies wäre für die Konsumstimmung wenig förderlich.“
    • Chinas Notenbank PBoC teilte am Donnerstag mit, dass der Leitzins für einjährige Kredite ("Loan Prime Rate", LPR) von 4,15 auf 4,05 Prozent sinkt. Der Satz für Kredite mit einer Laufzeit von fünf Jahren wurde auf 4,75 Prozent festgelegt, nach zuvor 4,8 Prozent. Anfang des Monats senkte die Zentralbank bereits ihre Zinssätze für kurzfristige Gelder und Einjahreskredite an kommerzielle Kreditgeber.
    • Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland waren im Januar um 0,2 Prozent höher als im Januar vor Jahresfrist, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Jahresveränderungsrate hatte im Dezember bei minus 0,2 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2019 stiegen die Erzeugerpreise im Januar um 0,8 Prozent. Hauptverantwortlich für diesen Anstieg waren die um 3,6 Prozent höheren Preise für elektrischen Strom und Dienstleistungen der Elektrizitätsversorgung. Einen höheren Preisanstieg des Gesamtindex gegenüber dem Vormonat hatte es letztmalig im April 2011 mit plus 0,9 Prozent gegeben.
    • US-Präsident Donald Trump holt seinen Botschafter in Deutschland in die Regierungszentrale: Richard Grenell wird der neue geschäftsführende Geheimdienstkoordinator. Damit wird der Diplomat - der in Berlin oft angeeckt war - eine Schlüsselposition im Weissen Haus besetzen.
    • Die US-Notenbank Fed hält an ihrer Geldpolitik unverändert fest. Die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses (FOMC) präferieren laut dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll (Minutes) der Zinssitzung vom 28. und 29. Januar eine Beibehaltung der aktuellen geldpolitischen Ausrichtung für eine „gewisse Zeit“. Die Zinsen für einige Zeit stabil zu halten, stütze die Wirtschaft, heißt es im Protokoll. Der Coronavirus sei allerdings ein Unsicherheitsfaktor für den Ausblick, heißt es im Protokoll.
    • Der Internationale Währungsfonds (IWF) hält den Schuldenberg von Argentinien für nicht mehr tragbar und empfiehlt daher einen Schuldenschnitt. Es brauche einen „bedeutenden Beitrag von privaten Gläubigern", um Argentiniens Verschuldung mit hoher Wahrscheinlichkeit langfristig vertretbar zu machen, teilte der IWF am Mittwoch mit.
    • Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in China nach offiziellen Angaben auf den tiefsten Stand seit Wochen gefallen. Wie die Gesundheitskommission am Donnerstag mitteilte, ging die Zahl neu bestätigter Infektionen auf 394 Fälle zurück, nach 1’749 am Vortag. Eine erneut geänderte Zählweise sorgte allerdings für Verwirrung. Klinische Diagnosen gelten nun nicht mehr als offiziell bestätige Fälle.
    • In einer konfrontativen Fernsehdebatte der demokratischen US-Präsidentschaftsbewerber hat der in Umfragen aufholende Michael Bloomberg harte Attacken einstecken müssen. Bei der Runde griffen ihn alle anderen fünf Demokraten an. Sie warfen Bloomberg u. a. vor, in seiner Zeit als Bürgermeister von New York rassistische Polizeitaktiken geduldet zu haben. Ausserdem lege er seine Steuererklärungen nicht offen.

    Dividendenausschüttungen

    • Bertrandt (€1,60 je Aktie)

    Weitere Informationen zu den im Newsflash genannten Themen und noch mehr aktuelle Nachrichten finden Sie in Echtzeit auf Guidants News. In Spitzenzeiten veröffentlicht Guidants News mehr als 100 Nachrichten pro Stunde. Damit Sie trotzdem den Überblick behalten, stehen Ihnen zahlreiche Filtermöglichkeiten zur Verfügung.