• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
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Der DAX® erwischte gestern einen schwachen Wochenauftakt und blieb damit seinem in den Vortagen eingeschlagenen „Zickzack-Kurs“ treu. Entscheidende Haltemarken wurden nicht unterschritten. Übergeordnet bleibt damit die Hoffnung, dass sich der Leitindex nur im Korrekturmodus befindet. Ein erfolgreicher Sprung über die nächste Hürde in Form des flachen Abwärtstrends seit Mitte August (akt. bei 10.748 Punkten) würde in diesem Fall den Abschluss einer aufwärtstrendbestätigenden Flagge besiegeln. Im Erfolgsfall dürfte das bisherige Jahreshoch bei 10.802 Punkten nur eine Durchgangsstation zu deutlich höheren Notierungen darstellen. Noch steht ein entsprechender Ausbruch aber aus und auch die technischen Indikatoren schlagen sich derzeit nicht klar auf die Seite der Bullen oder Bären. Entsprechend sollte auch die Unterseite im Auge behalten werden. Kurzfristig stellt hier die untere Kante des jüngsten Gaps bei 10.431 Punkten einen wichtigen Halt dar. Das angeführte Szenario einer Flaggenformation gerät aber erst unterhalb der Parallelen zum o. g. Baissetrend (akt. bei 10.173 Punkten, siehe Chart) ins Schwanken.

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Gute Ausgangslage wurde verspielt

Wie gewonnen, so zerronnen“ ist wohl das Sprichwort, das einem beim Blick auf den Goldpreis-Chart derzeit als erstes durch den Kopf schießt. Wurde Mitte des Jahres noch eine vielversprechende inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation abgeschlossen, macht der jüngst erfolgte Bruch des seit Ende 2015 bestehenden Aufwärtstrends (akt. bei 1.340 USD) sowie anschließende Rückfall unter die Nackenlinie der Bodenbildung (akt. bei 1.303 USD) die Hoffnung auf deutliche Kurszuwächse erst einmal wieder zunichte. Der zusätzliche Rutsch unter die 38- und 200-Wochen-Glättungen (akt. bei 1.280/77 USD) verstärkt den eingetrübten Eindruck. Der Blick wandert damit erst einmal wieder auf die Unterseite, zumal sich auch die technischen Indikatoren angeschlagen präsentieren. So weist der MACD auf Wochenbasis ebenso wie der Stochastik ein Ausstiegssignal auf. Die nächste wichtige Haltezone befindet sich nun im Bereich diverser horizontaler Unterstützungen in Form des Tiefs vom Mai, dem Oktoberhoch 2015 und den Tiefs vom Dezember bzw. Juni 2013 zwischen 1.200 USD und 1.181 USD. Um das Edelmetall derweil kurzfristig doch noch zum Glänzen zu bringen, ist eine Rückeroberung der o. g. Nackenlinie die Mindestanforderung.

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Aufgepasst, Bodenbildung!

Der Chart der 10-jährigen Rendite in Deutschland ist derzeit definitiv einen Blick wert – so konnte die Rendite zuletzt bereits ganz entscheidende Kreuzwiderstände aus dem Weg räumen! Explizit geht es dabei um die Kombination aus dem wichtigen Zinstief vom April 2015 bei 0,05 %, der 38-Wochen-Linie (akt. bei 0,07 %) sowie dem Anfang Juni 2015 etablierten Baissetrend (akt. ebenfalls bei 0,07 %). Zwar stimmt der Sprung über den angeführten Abwärtstrend bereits zuversichtlich, der Rendite fehlt aber mit den nächsten Hürden in Form mehrerer zyklischer Tiefs bei knapp 0,10 % noch ein „Quäntchen“, bis eine abgeschlossene Bodenbildung für zusätzlichen Rückenwind sorgt. Das im Erfolgsfall freiwerdende Anschlusspotential beträgt immerhin rund 30 Basispunkte, was gut mit den nächsten Erholungszielen in Form der Hochs vom Mai und März bei 0,31/0,33 % bzw. dem Tief vom November 2015 bei rund 0,42 % harmoniert. Die technischen Indikatoren begünstigen den sich abzeichnenden moderaten Renditeanstieg. Während der RSI die im Verlauf des Oszillators bestehende Flagge mittlerweile nachhaltig hinter sich gelassen hat, verfestigt sich auch das jüngste MACD-Einstiegssignal. Unter strategischen Gesichtspunkten halten wir derweil weiter an der 200-Wochen-Linie (akt. bei 0,91 %) im Zusammenspiel mit dem Hoch vom Juni 2015 bei 1,06 % und dem Baissetrend seit Sommer 2008 (akt. bei 1,10 %) als kritisches Niveau in Sachen „große Zinswende“ fest.

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CC9RYD 12.862,30 Pkt. 12.862,30 Pkt. 2,90 2,91 44,02 open end