• Empire State Index steigt im Oktober überraschend
  • IWF: Globale Wachstumsaussichten verdüstern sich
  • ZEW-Konjunkturerwartungen sinken leicht
  • US-Sanktionen gegen die Türkei
  • EU-Minister beraten zum Brexit
  • Deutsche Bank setzte in China jahrelang auf Gefälligkeiten
  • Wirecard: FT legt erneut "zwielichtige Praktiken" offen -
  • Krieg in Syrien: Kein neues VW-Werk in der Türkei?
  • Klöckner & Co. senkt erneut seine Prognose
  • JPMorgan übertrifft die Erwartungen

DAX

  • Nachdem sich der DAX am Freitag in euphorischer Stimmung befand, kehrte am Montag etwas Ernüchterung ein. Heute präsentiert sich der DAX wieder robuster. Bis zum Nachmittag hatte der Index zwar einen Teil seiner vorherigen Gewinne wieder abgeben müssen, konnte sich aber immerhin über der Marke von 12.500 Punkten festsetzen. Als später am Nachmittag eine Meldung den Markt erreichte, dass sich Unterhändler der Europäischen Union und Großbritanniens einem Entwurf für eine Einigung näherten, zog der Leitindex mächtig an und stieg mit 12.682 Punkten in der Spitze auf den höchsten Stand seit August 2018. Den Xetra-Handel beendete der Leitindex mit einem Plus von 1,15 Prozent bei 12.629,79 Punkten. Der Start in die neue Bilanzsaison in den USA hatte am deutschen Markt keine große Reaktion ausgelöst. Die Zahlen, vor allem der vier großen US-Banken JPMorgan, Citigroup, Goldman Sachs und Wells Fargo fielen gemischt, aber eher gut als schlecht aus.

Chartanalysen des Tages

Unternehmensnachrichten

  • Angesichts einer ausgebliebenen Erholung der Preise für Polysilicium und wegen der weltweit nachlassenden Konjunktur senkt Wacker Chemie seine Prognose für das Gesamtjahr. Der Konzernumsatz soll nun im Gesamtjahr voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres liegen (bisherige Prognose: Anstieg um einen mittleren einstelligen Prozentsatz). Das EBITDA wird um etwa 30 Prozent unter dem Vorjahreswert erwartet (bisherige Prognose: 10 bis 20 Prozent unter Vorjahr). Das Jahresergebnis wird voraussichtlich leicht positiv sein (bisherige Prognose: deutlich unter Vorjahr). Die Prognose enthält wie bisher keine Sondererträge aus Versicherungsleistungen.
  • Der Baumaschinenhersteller Wacker Neuson wird pessimistischer. Im diesem Jahr dürften nur 8,3 bis 8,8 Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn (Ebit) beim Unternehmen hängenbleiben, teilte der SDAX-Konzern am Dienstag mit. Bisher hatte Wacker Neuson eine Spanne von 9,5 und 10,2 Prozent genannt. Den Umsatz sieht das Unternehmen weiterhin zwischen 1,775 und 1,85 Mrd. Euro und geht jetzt sogar davon aus, dass er das obere Ende erreichen könnte.
  • Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk wird optimistischer für das laufende Jahr. Der Umsatz dürfte währungsbereinigt nun um 4 bis 6 Prozent steigen, teilte das Unternehmen überraschend am Dienstag mit. Bisher stand ein Plus am oberen Ende der Spanne von 1 bis 4 Prozent auf dem Zettel. Unterdessen sollen weiterhin 1 bis 3 Prozent des Umsatzes als operativer Gewinn (Ebit) beim Unternehmen hängenbleiben.
  • Der Maschinenbauer Gea erwägt eine Trennung von seiner Kältetechnik-Tochter Gea Bock. Ein Verkauf könnte im Jahr 2020 erfolgen, teilte das kriselnde Unternehmen am Dienstag mit. Daher werde Gea Bock künftig nicht mehr als Kerngeschäft des Gea-Konzerns behandelt. Mitarbeiter und Arbeitnehmervertreter seien bereits informiert.
  • Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat im dritten Quartal weniger verdient als erwartet. Der Nettogewinn sank um 26 Prozent auf 1,88 Mrd. Dollar. Der verwässerte Gewinn je Aktie sank von 6,28 Dollar im Vorjahreszeitraum auf 4,79 Dollar. Analysten hatten mit 4,81 Dollar etwas mehr erwartet. Der Umsatz ging um 6 Prozent auf 8,32 Mrd. Dollar zurück.
  • Die Citigroup hat im vergangenen Quartal positiv überrascht. Neben einer Steuergutschrift profitierte die Bank von einem brummenden Investmentbanking. Der Überschuss legte um 6 Prozent auf 4,9 Mrd. Dollar zu. Bei den Erträgen schaffte die Citigroup nur einen kleine Zuwachs um 1 Prozent auf 18,6 Mrd. Dollar.
  • Die US-Großbank Wells Fargo hat im dritten Quartal wider Erwarten mehr Umsatz erzielt, der Gewinnausweis enttäuschte jedoch. Die Erträge stiege von 21,9 Mrd. Dollar im Vorjahr auf 22,0 Mrd., während Analysten Einnahmen von 20,8 Mrd. Dollar erwartet hatten. Unter dem Strich sackte das Ergebnis um 26 Prozent auf 4,0 Mrd. Dollar ab. Die Gewinnerwartungen der Wall-Street-Analysten wurden deutlich verfehlt.
  • Der Pharmakonzern Johnson & Johnson hat auf Basis überraschend starker Drittquartalszahlen seine Jahresprognose angehoben. Im Gesamtjahr rechnet der Konzern nun mit 81,8 bis 82,3 Mrd. Dollar Umsatz (zuvor: 80,8 bis 81,6 Milliarden Dollar) und einem bereinigten Gewinn pro Aktie von 8,62 bis 8,67 Dollar (zuvor: 8,53 bis 8,63 Dollar).
  • Angaben von "Electrek" zufolge hat Tesla das Konzept seines Touchscreen-Displays weiterentwickelt und dazu ein neues Patent angemeldet. Der im Patentantrag beschriebene Bildschirm kommt demnach ohne sichtbaren Rand aus.
  • Der US-Krankenversicherer UnitedHealth wird nach einem starken Quartal zuversichtlicher. UnitedHealth rechnet 2019 nun mit einem Ergebnis je Aktie von 14,15 bis 14,25 US-Dollar bzw. 14,90 bis 15,00 Dollar auf bereinigter Basis. Die bisherige Prognose hatte auf 14,50 bis 14,75 Dollar gelautet.
  • Die Libra-Assoziation, die die von Facebook entwickelte Digitalwährung verwalten soll, startet mit 21 Mitgliedern. Kurz vor der offiziellen Gründung hat sich noch die Online-Reisefirma Booking Holdings als Partner verabschiedet. An Bord sind bekannte Unternehmen wie Spotify und die Fahrdienst-Vermittler Uber und Lyft sowie Vodafone.
  • Die schlechten Nachrichten für die Boeing 737 MAX wollen nicht enden. Voraussichtlich können die Maschinen erst „im Zeitraum Februar" ihren Dienst wieder aufnehmen, wie die US-Pilotenvereinigung SWAPA berichtete.
  • Der US-Motorradbauer Harley-Davidson hat die Produktion und Auslieferung seines ersten Elektro-Motorrads LiveWire gestoppt. Das Unternehmen begründete dies mit einem Problem bei den letzten Qualitätschecks.
  • Ein starkes Geschäft mit Anleihen haben der größten US-Bank J.P. Morgan Chase im dritten Quartal ein überraschend kräftiges Gewinnplus beschert. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 9,1 Mrd. US-Dollar und damit rund 8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit übertraf die Bank die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten recht deutlich. Die bereinigten Erträge legten um gut 8 Prozent auf rund 30,1 Mrd. Dollar zu.
  • Die nach dem Einmarsch in Nordsyrien zunehmenden politischen Spannungen zwischen der Türkei und der Europäischen Union haben Auswirkungen auf die Pläne für ein neues Volkswagen-Werk in der Türkei. Wie nun das „Handelsblatt“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichten, hat Volkswagen die Entscheidung über eine neue Autofabrik in der Türkei gestoppt. In diesem Umfeld könne es kein Votum für das Land geben, hieß es unter Berufung auf Konzernkreise. Volkswagen bestätigte den neuen Entscheid: „Die Entscheidung für das neue Werk wurde vom Vorstand der Volkswagen AG vertagt“, erklärte ein Konzernsprecher. Der Autobauer beobachte die Lage sorgfältig und blicke mit Sorge auf die aktuelle Entwicklung. Nach einer langen Standortsuche und vielen Verhandlungen hatte sich der Volkswagen-Konzern eigentlich entschieden, sein neues Südosteuropa-Werk in der Türkei, in der Nähe der türkischen Metropole Izmir, hochzuziehen. Anfang Oktober ließen die Wolfsburger dafür eine Tochtergesellschaft in der Stadt Manisa nahe Izmir ins Handelsregister eintragen.
  • Die „Financial Times“ hat erneut Dokumente vorgelegt, die neue Zweifel an der Buchhaltungspraxis des Zahlungsabwicklers Wirecard aufkommen lassen. Interne unternehmensinterne Tabellenkalkulationen und die damit verbundene Korrespondenz zwischen leitenden Mitgliedern des Wirecard-Finanzteams deuteten offenbar auf gemeinsame Anstrengungen hin, Umsatz und Gewinn in den Wirecard-Geschäften in Dubai und Irland auf betrügerische Art und Weise zu steigern und den Berater EY von Wirecard, möglicherweise irrezuführen, schreibt die Zeitung am Dienstag. Eine Wirecard-Sprecherin bezeichnete den Bericht als „falsch und verleumderisch". Alle Zahlen des Konzerns, auch die in Dubai, seien im Rahmen des Konzernabschlusses geprüft.
  • Um in China erfolgreich zu sein, soll die Deutsche Bank jahrelang mit Geld, Geschenken und Gefälligkeiten gearbeitet haben. Das zeigen bankinterne Unterlagen, die Süddeutsche Zeitung, WDR und New York Times auswerten konnten. So habe die Bank etwa für ein Treffen zwischen dem damaligen Vorstand und späteren Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann und dem chinesischen Staats- und Parteichef Jiang Zemin im Jahr 2002 100.000 Dollar an eine dubiose Beraterfirma bezahlt, schreiben die Medien. Die Bank habe erklärt, die Sache sei aufgearbeitet worden. „Diese Vorfälle reichen bis ins Jahr 2002 zurück und wurden entsprechend behandelt." Die betroffenen Politiker hätten nicht auf Anfragen reagiert, so die SZ.
  • Der Windkraftanlagenbauer Nordex hat im dritten Quartal Bestellungen über 436 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.700 Megawatt erhalten, wie das Unternehmen mitteilte. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag der Auftragseingang bei 974 Megawatt. Mehr als die Hälfte der Aufträge zwischen Juli und September dieses Jahres kamen aus Europa und mehr als ein Viertel aus den USA.
  • Der Essenlieferant Hellofresh erhöht nach einem überraschend starken dritten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr. 2019 soll der Umsatz währungsbereinigt um rund 31 bis 33 Prozent steigen. Bisher war ein Plus zwischen 28 und 30 Prozent erwartet worden. Im dritten Quartal dürfte der Umsatz bei 438 bis 441 Mio. Euro und das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) zwischen 13,5 und 15,5 Mio. Euro liegen.
  • Der Stromkonzern Uniper wird finnisch. Der finnische Staatskonzern Fortum greift nun zu und will seinen Anteil auf 70 Prozent erhöhen. Der neue Vorstandschef Andreas Schierenbeck will „den Konzern zusammenhalten“. „Erklärtes Ziel ist es jetzt, erst einmal bestehende Unsicherheiten in den laufenden Gesprächen mit Fortum zu klären", sagte er im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Wir haben nicht vor, Unternehmensteile abzugeben. Verkäufe sind - außerhalb der strategischen Portfoliorotation - nicht auf der Tagesordnung".
  • Der Stahlhändler Klöckner & Co. hat zum dritten Mal in diesem Jahr seine Prognose gesenkt. Das operative Ergebnis (Ebitda) werde 2019 bei 120 bis 130 Mio. Euro liegen, warnte der Konzern. Als Grund gab das Unternehmen an, dass nicht länger von einer Erholung der Stahlpreise in den USA im vierten Quartal ausgegangen werde. Nun werde eine erneut negative Preisentwicklung erwartet. Im dritten Quartal erzielte der Konzern ein Ebitda von 26 Mio. Euro.
  • Die Ankündigung des US-Kabelkonzerns Liberty Global, sich im Zuge der geplanten Kapitalerhöhung mit bis zu 500 Mio. CHF am Schweizer Mobilfunkanbieter Sunrise zu beteiligen, gefällt dessen Großaktionär Freenet nicht. Freenet stellt sich weiterhin gegen die Übernahme der Liberty-Tochter UPC durch Sunrise, über die die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 23. Oktober abstimmen sollen. Im Gespräch mit der Börsen-Zeitung begründete Freenet-Chef Cristoph Vilanek dies damit, dass der Kaufpreis „viel zu hoch“ sei.

Konjunktur & Politik

  • Die Spekulation über einen Brexit-Deal hat am Dienstagnachmittag die Finanzmärkte aufgewühlt. Verhandlungsführer von Großbritannien und der Europäischen Union hätten sich einem Entwurf für eine Brexit-Vereinbarung angenähert, berichtete die Agentur Bloomberg. Noch am heutigen Dienstag soll es einen Durchbruch geben. Jeder Entwurf eines Gesetzestextes werde davon abhängen, ob Premierminister Boris Johnson glaube, dass er die Unterstützung des britischen Parlaments bekomme so Bloomberg. Dabei sei vor allem das Votum der nordirischen Demokratischen Unionistischen Partei von entscheidender Bedeutung.
  • Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wächst die Weltwirtschaft derzeit so langsam wie seit der globalen Finanzkrise nicht mehr. Als Gründe nannte der Weltwährungsfonds zunehmende Handelskonflikte und wachsende Unsicherheit in Folge geopolitischer Risiken. Seine Wachstumsvorhersage für das Jahr 2019 senkte der IWF das vierte Mal in Folge auf nunmehr 3 Prozent, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Prognose hervorgeht. Für das kommende Jahr fällt die Vorhersage zwar besser aus. Aber auch sie senkte der IWF leicht - auf jetzt 3,4 Prozent. 2018 war die Weltwirtschaft noch um 3,6 Prozent gewachsen.
  • Der von der Fed of New York ermittelte Empire State Manufacturing Index für die allgemeine Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts erhöhte sich im Oktober auf 4,0 Punkte. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 1,1 Punkte prognostiziert. Im Vormonat hatte der Index bei 2,0 Zählern gelegen.
  • Die Umlage zur Förderung von Ökostrom (EEG-Umlage) in Deutschland steigt im kommenden Jahr auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde (2019: 6,405 Cent), wie die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW mitteilten. Als einen Grund für die höhere Umlage nannten die Betreiber die Entwicklung des sogenannten EEG-Kontos. Dieses sei zwar zum 30. September mit 2,2 Milliarden Euro im Plus gewesen. Da der Kontostand aber rund 40 Prozent niedriger sei als im Vorjahr, führe dies zu einem Anstieg der EEG-Umlage für das Jahr 2020.
  • Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sinken im Oktober geringfügig um 0,3 Punkte auf einen neuen Wert von minus 22,8 Punkten. Der langfristige Durchschnitt der ZEW-Konjunkturerwartungen von 21,4 Punkten wird nach wie vor deutlich unterschritten. In der aktuellen Umfrage hat sich die Einschätzung der konjunkturellen Lage für Deutschland um 5,4 Punkte erneut verschlechtert. Der neue Wert für den Lageindikator beträgt minus 25,3 Punkte. Dies ist der niedrigste Wert seit April 2010. „Der leichte Rückgang der ZEW-Konjunkturerwartungen sowie des Lageindikators zeigt, dass die Finanzexperten nach wie vor von einer sich weiter verschlechternden Konjunktur in Deutschland ausgehen. Die jüngst erzielte Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China scheint derzeit nicht zu einer Verringerung der Konjunkturskepsis zu führen“, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die aktuellen Daten.
  • In Großbritannien ist die Arbeitslosenquote in den drei Monaten bis August überraschend um 0,1 Prozentpunkte auf 3,9 Prozent gestiegen, wie das Statistikamt ONS am Dienstag mitteilte. Volkswirte hatten hingegen mit einer unveränderten Quote von 3,8 Prozent gerechnet. Die Beschäftigung fiel zugleich um 56.000 Jobs. Zuletzt war die Beschäftigungszahl im Herbst 2017 so stark gefallen. Im vorangehenden Zeitraum waren noch 31.000 Stellen neu geschaffen worden.
  • Die USA haben wegen der Militäroffensive in Nordsyrien Sanktionen gegen die Türkei verhängt und eine sofortige Waffenruhe gefordert. Zwei Ministerien und drei Minister wurden mit Sanktionen belegt. Außerdem sollen Strafzölle (u. a. auf Stahlimporte) angehoben und Verhandlungen über ein Handelsabkommen abgebrochen werden. „Ich bin voll darauf vorbereitet, schnell die türkische Wirtschaft zu zerstören, wenn führende türkische Politiker weiter diesen gefährlichen und zerstörerischen Weg gehen“, sagte US-Präsident Donald Trump.
  • In Frankreich lag die Inflation (HVPI) im September bei 1,1 Prozent nach 1,3 Prozent im Vormonat, wie das Statistikamt Insee nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Besonders deutlich hat sich der Anstieg der Lebensmittelpreise abgeschwächt.
  • Ende August waren in Deutschland knapp 5,7 Mio. Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten tätig, wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. Damit nahm die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem gleichen Vorjahresmonat um 21.000 bzw. 0,4 Prozent zu. Laut Statistikamt wurde im Verarbeitenden Gewerbe damit ein neuer Höchststand bei der Zahl der Beschäftigten seit Beginn der Zeitreihe im Januar 2005 erreicht.
  • Die 27 in der EU verbleibenden Staaten loten am heutigen Dienstag in Luxemburg die Chancen für eine Brexit-Einigung mit Großbritannien aus. EU-Chefunterhändler Michel Barnier will den EU-Ministern berichten, ob man bei den Verhandlungen seit vergangenen Samstag einer Lösung näher gekommen ist. Eine Vereinbarung müsse für alle funktionieren, sowohl für ganz Großbritannien als auch für die gesamte Europäische Union. „Es ist höchste Zeit, gute Absichten in einen Rechtstext zu gießen", sagte Barnier.

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