• Markit: Geschäftsstimmung in der Euro-Wirtschaft verbessert sich
  • ifo: USA erwirtschaften Überschuss in der Leistungsbilanz mit der EU
  • Ab heute gelten EU-Zölle auf US-Importwaren
  • Griechenlands Hilfsprogramm läuft aus
  • Covestro-Aktie profitiert von Empfehlung
  • Destatis: Leben in Deutschland ist weiterhin teurer als im EU-Durchschnitt
  • YouTube will Abo-Gebühren zulassen
  • Deutsche Bank besteht US-Stresstest
  • Airbus: Ungewisse Zukunft in UK ohne Brexit-Deal

DAX

  • An der Börse geht es heute wieder etwas aufwärts. Nach seinen gestrigen kräftigen Verlusten konnte der DAX wieder etwas Boden gutmachen und den Handel mit einem Plus von 0,54 Prozent auf 12.579,72 Punkte beenden. Auf Wochensicht verzeichnete der DAX allerdings mit einem Minus von 3,3 Prozent den größten Wochenverlust seit gut drei Monaten. Etwas Rückenwind kommt von Konjunkturdaten aus der Eurozone. Dort hat sich die Unternehmensstimmung im Juni kräftig aufgehellt. Belastend wirkt weiter der Handelsstreit. So drohte US-Präsident Trump am Nachmittag erneut mit Einfuhrzöllen auf europäische Autos, sollte die EU ihre Zölle auf US-Fahrzeuge nicht abschaffen. Der DAX brach kurzzeitig um 80 Punkte ein, konnte sich anschließend aber schnell wieder erholen.

Ausgewählte Chartanalysen

Unternehmensnachrichten

  • Siemens erwirbt das US-Software Start-up Austemper Design Systems. Keine Angaben zu den finanziellen Details.
  • Der Milliardär Albert Frère will seinen Aktienanteil an der GEA Group offenbar ausbauen, wie das "Manager Magazin" berichtet.
  • Wie die US-Notenbank Fed am Vorabend mitteilte, erreichten die 35 größten Institute in den USA trotz der Annahme einer Arbeitslosenquote von 10 Prozent, eines Rückgangs der Wirtschaftsleistung um 7,5 Prozent und einer steilen Zinsstrukturkurve eine risikogewichtete Eigenkapitalquote von 7,9 Prozent. Die Mindestvorgabe lag bei 4,5 Prozent. Laut Fed bestanden zwei US-Großbanken den Test nur knapp: Goldman Sachs und Morgan Stanley.
  • YouTube gibt Anbietern von Videos auf seiner Plattform Möglichkeiten, zusätzliches Geld mit Abo-Gebühren und dem Verkauf von Fanartikeln zu verdienen. Zahlende Zuschauer können dann Zugang zu zusätzlichen Inhalten erhalten.
  • Die Auseinandersetzungen zwischen den USA und China drehen sich laut dem Aufsichtsratschef des Apple-Zulieferer Foxconn, Terry Gou, um Technologien. „Es ist ein Technologiekrieg", sagte Gou. Für Foxconn sei der Konflikt die größte Herausforderung in der Firmengeschichte
  • In den USA könnte es zu einer Mega-Fusion in der Lebensmittelbranche kommen. ConAgra Brands habe jüngst mit dem Wettbewerber Pinnacle Foods über eine Übernahme gesprochen, berichtete Bloomberg.
  • Der von Tesla wegen Geheimnisverrats und mutwilliger Geschäftsschädigung verklagte Ex-Mitarbeiter geht in die Offensive. Der 40-Jährige behauptete, er sei vergangene Woche gekündigt worden, weil er versucht habe, Investoren und die Öffentlichkeit zu warnen.
  • Intel-CEO Brian Krzanich gibt sein Amt aus persönlichen Gründen auf. Als Nachfolger wurde vorübergehend CFO Robert Swan ernannt. Gleichzeitig stimmte der Konzern auf ein Rekordquartal ein. Für das 2. Quartal stellte Intel einen Umsatz von 16,9 Mrd. Dollar und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 0,99 Dollar in Aussicht.
  • Der kanadische Technologiekonzern Blackberry überzeugte mit guten Quartalszahlen: Das Unternehmen hat sich inzwischen als Software-Spezialist mit dem Fokus auf Sicherheit neu ausgerichtet.
  • Qualcomm hat einmal mehr die Angebotsfrist für den Kauf des niederländischen Branchenkollegen NXP verlängert. Dessen Anleger haben nun bis zum 29. Juni Zeit, die Offerte anzunehmen.
  • Im ersten Quartal (1. März bis 31. Mai) des Geschäftsjahres 2018/19 stieg bei der Baumarktgruppe Hornbach der Konzernumsatz zwar um 2,7 Prozent auf 1,23 Milliarden Euro. Gleichzeitig sank aber der Überschuss um 15,9 Prozent auf 53,7 Millionen Euro. Finanzvorstand Roland Pelka resümierte: „Während die Witterungsbedingungen im ersten Quartal 2017/18 ideal für Bau- und Renovierungsprojekte waren, erwischten wir wegen des winterlichen März 2018 einen ungünstigen Start in die diesjährige Frühjahrssaison".
  • Die Telekom-Großkundentochter T-Systems schreibt seit Jahren nahezu ununterbrochen Verluste. In den kommenden drei Jahren will nun der seit Januar amtierende Spartenchef Adel Al-Saleh 10.000 Stellen abbauen, rund 6.000 davon in Deutschland. Von rund 230 Niederlassungen in der Bundesrepublik sollen wahrscheinlich nur rund 20 erhalten bleiben. „Wir werden ein Unternehmen haben, das Arbeitsplätze für mehr als 30 000 Mitarbeiter bietet“, sagte Al-Saleh nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in einer internen Veranstaltung in Bonn. Insgesamt sind in dem Unternehmen, das im vergangenen Jahr in mehr als 20 Ländern einen externen Umsatz von 6,9 Milliarden Euro erzielte, noch gut 37 000 Menschen angestellt. Al-Saleh betonte, dass die Stellen so sozial verträglich wie möglich abgebaut werden sollen.
  • Der Autobauer BMW ruft fast 12.000 Diesel-Pkws mit unzureichender Abgasreinigung zurück in die Werkstatt. Das Kraftfahrtbundesamt habe das Software-Update genehmigt. Die Fahrzeughalter seien bereits angeschrieben worden, teilte ein Unternehmenssprecher am Freitag mit.
  • Die Aktie des Maschinenbauers Dürr wird heute exKapitalmaßnahme gehandelt. Dürr-Aktionäre erhalten Gratisaktien im Verhältnis von 1:1. Die Gesamtzahl an Dürr-Aktien steigt somit von 34.601.040 auf 69.202.080 Anteile. Der Kurs hat sich aufgrund der Verdopplung der Anteile dementsprechend halbiert.
  • Die Ratingagentur Fitch hat ihren Ausblick für die Deutsche Bank auf „negativ“ von „stabil“ gesenkt. Grund sei das substanzielle Risiko für das Geldhaus bei der Umsetzung seiner Restrukturierung, erklärten die Bonitätsspezialisten. Unterdessen hat die Deutsche Bank den ersten Teil des US-Stresstests für große Geldinstitute bestanden. Nach Angaben der US-Notenbank Fed erfüllte die US-Tochter DB USA die Vorgaben deutlich. Das Geldhaus erklärte, dass selbst in einem sehr negativen Szenario die harte Kernkapitalquote (CET1) nicht unter 12,2 Prozent fallen würde. Bei dem Test wurde simuliert, wie sich ein extremer Wirtschaftsabschwung mit einer Arbeitslosenquote von zehn Prozent auf die Kapitalpolster der Banken auswirken würde. Der zweite Teil der Belastungsprobe soll in der nächsten Woche veröffentlicht werden.
  • Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus droht ohne eine endgültige Brexit-Vereinbarung seine Investitionen in Großbritannien zu überdenken. Falls das Land im März 2019 ohne Deal aus der EU aussteige und damit im kommenden Jahr Binnenmarkt und Zollunion sofort und ohne Übergangsphase verlasse, würde dies laut Airbus zu einer „schweren Störung und Unterbrechung“ der Produktion führen. „Einfach ausgedrückt gefährdet ein Szenario ohne Deal direkt die Zukunft von Airbus im Vereinigten Königkreich“, sagte Airbus-Chef Tom Enders.
  • Die Deutsche Post will aufgrund ihrer Probleme in ihrem Paketgeschäft die Beziehungen zu Großkunden neu überprüfen. „Wir haben bei unseren Kunden unsere Vertragsvereinbarungen nicht konsequent genug durchgesetzt oder waren zu kulant", sagte Vorstandsvorsitzender Frank Appel der „Wirtschaftswoche“. So solle etwa nachverfolgt werden, ob Kunden die Bedingungen für ausgehandelte Mengenrabatte tatsächlich erfüllten. „Wir werden uns die Verträge mit unseren einzelnen Kunden sehr genau angucken und prüfen, ob unsere Annahmen bei Vertragsabschluss wie Volumenzusagen, Gewichte und Sendungsgrößen eingetroffen sind", so Appel.

Konjunktur & Politik

  • US-Präsident Donald Trump hat Importzölle auf alle Auto-Importe aus der EU angedroht. Sollte die EU ihre Importzölle und Handelsbarrieren auf US-Autos nicht bald abschaffen, "werden wir einen 20-%-Einfuhrzoll auf alle ihre Autos die in die USA kommen verhängen", schrieb Trump beim Kurznachrichtendienst Twitter.
  • Das Ölkartell OPEC will in den kommenden Monaten mehr Öl fördern, um das vereinbarte Förderlimit wieder auszuschöpfen. Angesichts des aktuellen Spielraums bedeutet das eine zusätzliche Produktion von rund 600.000 Barrel am Tag. Dabei ist noch unklar, welche Länder dieses Förderplus übernehmen sollen. Das sei nicht verhandelt worden, sagte der Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Al-Mazrouei, am Freitag in Wien. Die 14 OPEC-Staaten werden sich am Samstag noch mit den zehn Nicht-OPEC-Staaten beraten, um die gemeinsame Vorgehensweise offiziell zu beschließen.
  • Nach einer Entscheidung des Supreme Courts können Bundesstaaten künftig Onlinehändler ohne Filialgeschäft besteuern. Der Oberste Gerichtshof der USA hob dazu ein Urteil aus dem Jahr 1992 auf.
  • In Belgien hat sich das Geschäftsklima im Juni überraschend verbessert. Der Indikator sei im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Punkte auf 0,6 Zähler gestiegen, teilte die belgische Notenbank (BNB) mit. Volkswirte hatten hingegen einen Rückgang erwartet.
  • Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat ihre Überschuss-Erwartung für das laufende Jahr fast verdoppelt. Statt der ursprünglichen 2,7 Milliarden Euro hält die Bundesbehörde nun ein Plus von 5,3 Milliarden Euro für möglich, wie die BA mitteilte. Das Finanzpolster der BA würde mit der neuen Haushaltsprognose auf 22,5 Milliarden Euro wachsen.
  • Nach neun Jahren ist das EU-Verfahren gegen Frankreich wegen zu hoher Haushaltsdefizite offiziell eingestellt worden. Dies beschlossen die EU-Finanzminister am Freitag. Sie bestätigten, dass das Haushaltsdefizit des Eurolandes nun wieder unter dem vereinbarten Grenzwert von drei Prozent der Wirtschaftsleistung liegt.
  • Die Geschäftsstimmung der Unternehmen im Euroraum hat sich im Juni überraschend stark verbessert. Der IHS Markit Einkaufsmanagerindex für den Industrie- und Dienstleistungsbereich stieg um 0,7 Punkte auf 54,8 Zähler. Es ist der erste Anstieg nach vier Rückgängen in Folge. Die Erwartungen von Analysten wurden übertroffen.
  • Nach China und der EU hat auch Indien seine Importzölle auf einige US-Produkte angehoben. Das indische Finanzministerium gab am Donnerstag erhöhte Abgaben auf 29 Produkte vorwiegend landwirtschaftliche Erzeugnisse bekannt. Die meisten der neuen Zölle sollen am 4. August in Kraft treten. Die Zusatzzölle sollen laut Medienberichten einen Gesamtwert von ca. 240 Mio. Dollar haben.
  • Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) ist wegen des Handelsstreits mit den USA um die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland besorgt. „Der deutsche Aufschwung steht aktuell auf dem Prüfstand“, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben in einem Interview.
  • Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer macht seinem Unmut über die große Koalition 100 Tage nach dem Regierungsbündnis Luft: „Genauso beunruhigend wie die monatelange Hängepartie bei der Regierungsbildung ist der Rumpelstart, den diese große Koalition unserem Land zumutet. [...] Parteipolitisches Kleinklein und nationale Alleingänge ohne gemeinsame europäische Antworten auf große Herausforderungen dieser Zeit sind das Gegenteil dessen, was die deutsche Wirtschaft von verantwortlicher Politik erwartet."
  • Die Euro-Finanzminister haben sich auf die Bedingungen für ein Ende von Griechenlands Hilfsprogrammen verständigt. Nach acht langen Jahren werde das Land aus dem Rettungsprogramm entlassen, sagte Eurogruppen-Chef Mario Centeno. Um den Neustart des Landes zu erleichtern, habe man für Athen eine Reihe von Finanzerleichterungen beschlossen. Es wurde eine Abschlusszahlung an Athen von 15 Mrd. Euro sowie eine Aufschiebung der Kredittilgung um 10 Jahre vereinbart. Dem Mittelmeerstaat wurden seit seiner erstmaligen Rettung vor dem Staatsbankrott im Jahr 2010 insgesamt fast 274 Mrd. Euro zugesagt. Griechenland musste im Gegenzug Reformen umsetzen. Das Land ist inzwischen erneut auf Wachstumskurs, allerdings bleibt die Gesamtverschuldung mit fast 178 Prozent weiterhin kritisch.
  • Die USA haben im ersten Quartal 2018 mit der EU erneut einen Überschuss in der Leistungsbilanz erwirtschaftet. Er beträgt 2,4 Mrd. Dollar, wie aus neuesten Zahlen der US-Statistiker vom Bureau of Economic Analysis hervorgeht, die das ifo Institut analysiert hat. ifo-Außenhandelsexperte Gabriel Felbermayr erklärt dazu: „Die wirtschaftlichen Beziehungen der EU mit den USA sind relativ ausgeglichen. Das ist schon seit etwa 10 Jahren so, mit einem leichten Vorteil für Amerika. Die USA haben seit 2008 insgesamt Überschüsse von 115 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Die neuesten Daten belegen, dass die USA in einem Handelskonflikt nicht weniger verletzbar ist als die EU“. Gegenüber allen Ländern der Welt hat sich jedoch das Leistungsbilanz-Defizit der USA vom ersten Quartal 2017 von 85 auf 97 Mrd. Dollar erhöht. „Dieser Umstand wird den US Präsidenten in seiner handelspolitischen Agenda bestärken. Das Problem hierbei ist aber, dass das Leistungsbilanzdefizit der USA wenig mit Zöllen und dergleichen zu tun hat, sondern viel mit dem Umstand, dass die Amerikaner zu wenig sparen“, fügt Felbermayr hinzu.
  • Ab Mitternacht gelten in der Europäischen Union höhere Zölle auf einige Waren aus den USA, wie Motorräder, Whisky oder Jeans. Die Union reagiert damit auf die von US-Präsident Trump verhängten Strafzölle auf Stahl und Aluminium, die für die EU seit Anfang Juni gelten. Zunächst gelten die höheren Zölle auf US-Produkte mit einem Warenwert von insgesamt 2,8 Milliarden Euro. Verbraucher müssen laut Einschätzung der Außenhandelsvereinigung des deutschen Einzelhandels (AVE) durch die von der EU verhängten Vergeltungszölle auf amerikanische Produkte nun mit Preissteigerungen rechnen. „Im Lebensmittelbereich könnten höhere Preise schon bald spürbar sein, weil hier die Margen besonders gering sind. Bei der Mode wegen der langfristig vereinbarten Kollektionen etwas später", sagte der AVE-Präsident Matthias Händle der Deutschen Presse-Agentur.
  • Das Leben in Deutschland ist weiterhin teurer als im EU-Durchschnitt. Das Preisniveau der privaten Konsumausgaben in Deutschland lag im Jahr 2017 um 5,0 Prozent über dem Durchschnitt der 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dabei war das Preisniveau in den meisten direkten Nachbarstaaten jedoch weiterhin höher als in Deutschland. Lediglich in Polen und der Tschechischen Republik waren die Lebenshaltungskosten deutlich niedriger.
  • Die Verbraucherpreise in Japan sind im Mai um 0,7 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen, wie die Regierung in Tokio mitteilte. Volkswirte hatten mit einer unveränderten Rate von 0,6 Prozent gerechnet.
  • Innenminister Horst Seehofer (CSU) hat seinen bislang unveröffentlichten "Masterplan Migration" verteidigt. Nur er und Kanzlerin Angela Merkel verfügten über den Text, sagte Seehofer der "Passauer Neuen Presse". Auf die Frage, warum der Plan aktuell unter Verschluss gehalten wird, antwortete der Innenminister: „Die Bundeskanzlerin hat mit 62,5 von 63 Punkten kein Problem. Bei dem ausstehenden halben Punkt wird aus einer Mickey Maus ein Monster gemacht. [...] Ich lasse mir meinen Plan nicht zusammenstreichen“.
  • Aufgrund der anhaltenden humanitären Krise in Venezuela möchte der brasilianische Staatschef Michel Temer weitere Flüchtlinge aus dem Nachbarland aufnehmen. "Die Grenzen zu schließen, wäre unangemessen", sagte der Präsident.

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