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DAX - Auszeit

Der deutsche Aktienmarkt dürfte mit geringer Intensität in die neue Handelswoche starten. Vorbörslich taxieren Broker den Leitindex Dax um 0,30 % tiefer bei 9.299 Punkten. Eine Verschnaufpause nach der rasanten Rallye von vergangenen Freitag, als sich der Dax am Ende um 2,33 % höher in das Wochenende verabschiedete, erscheint angebracht. Das Kursfeuerwerk angeheizt hatte die Bank of Japan, die ankündigte, ihre Geldpolitik noch weiter zu lockern. In den USA sprang der Dow Jones gar auf den höchsten Stand seiner Geschichte (17.390 Punkte).

Im Fokus dieser Woche steht wieder die Geldpolitik. Am kommenden Donnerstag tagt die Europäische Notenbank. Nicht wenige Marktteilnehmer rechnen auch bei der EZB mit einer weiteren Lockerungsrunde.

Der Euro schwächelt weiterhin. Am Montagmorgen kostet er 1,2490 US-Dollar. Der Greenback profitiert laut Händlern von der geldpolitischen Entwicklung weltweit.

Durchwachsene Konjunkturdaten aus China

In China stieg das Wachstum in der Industrie laut dem HSBC-Einkaufsmanagerindex auf den höchsten Stand seit drei Monaten, schrumpfte es im Dienstleistungssektor nach Angaben des Handelsverbands CFLP auf das niedrigste Niveau seit acht Monaten.

Jürgen Stark: EZB sollte keine Bankenaufsicht betreiben

Nach Ansicht von Jürgen Stark, ehemaliger Chefvolkswirt der EZB, sollte die Europäische Notenbank nicht die Bankenaufsicht übernehmen. „Die Zielkonflikte sind ja offensichtlich. Das leugnet mittlerweile ja selbst die EZB nicht mehr. Und schon jetzt steht fest, wie diese Zielkonflikte aufgelöst werden - zulasten des Kernmandats, der Sicherung der Preisstabilität", sagte Stark dem „Handelsblatt“.

Breite Front für zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur

Arbeitgeber, Gewerkschaften und Industrie fordern zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur. Die maximal 500 Millionen, die die geplante Ausländer-Maut pro Jahr bringen soll, seien viel zu wenig, um die bröckelnde infrastrukturelle Basis zu sanieren, zitiert das „Handelsblatt“ den Industrieverband BDI und den Gewerkschaftsbund.

Der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Schleswig-Holsteins Ressortchef Meyer (SPD), macht einen weiteren Vorschlag und will zur Finanzierung der Infrastruktur den Solidaritätsfonds verwenden. „Wir müssen auch Haushalts- und Steuermittel heranziehen", sagte Meyer der „Welt“.

Sky erzielt erstmals Quartalsgewinn

Der Bezahlsender Sky hat erstmals seit der Umbenennung von Premiere in Sky Deutschland einen Quartalsgewinn erzielt. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 12,3 Millionen Euro, nach einem Fehlbetrag von 14,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das oeprative Ergebnis lag bei 54,4 Millionen Euro, nach 219,2 Millionen Euro vor Jahresfrist. Der Umsatz konnte ca. um 40 Millionen auf 431,3 Millionen Euro gesteigert werden.

Airbus steht vor Großauftrag aus China

Der europäische Flugzeugbauer Airbus steht laut einem Pressebericht vor einem Großauftrag aus dem Reich der Mitte. Mit der China Aircraft Leasing Group Limited (Calc) verhandele der Konzern über die Lieferung von 100 Flugzeugen des Typs A320, schreibt die französische Tageszeitung „Le Figaro“ am Samstag ohne nähere Quellenangabe. Laut Listenpreis hätte der Auftrag einen Wert von bis zu elf Milliarden US-Dollar.

Ryanair meldet Gewinnsprung

Der irische Billigflieger Ryanair peilt das im März 2015 zu Ende gehende Geschäftsjahr peilt Ryanair einen Nachsteuergewinn von 750 bis 770 Millionen Euro an. Bisher war das Unternehmen von 620 bis 650 Millionen Euro ausgegangen. Der Nachsteuergewinn kletterte im ersten Halbjahr um 32 % auf 795 Millionen Euro und der Umsatz um 9 % auf 3,5 Milliarden Euro.

Bayer bringt Übernahme zum Abschluss

Bayer hat Übernahme von Dihon Pharmaceutical in China abgeschlossen. Die Akquisition stärkt das Consumer Care Geschäft und macht Bayer HealthCare zu einem führenden OTC-Unternehmen in China.

Holcim überrascht negativ

Der Schweizer Baustoffhersteller Holcim hat im dritten Quartal trotz etwas besser laufender Geschäfte 4,7 % weniger verdient als vor Jahresfrist (447 Mio. CHF).

Die Schweizer wollen sich mit der französischen Lafarge zusammentun. In der vergangenen Woche hatten die beiden Unternehmen ihre geplante Fusion bei der Europäischen Kommission angemeldet. Beide Unternehmen hätten den Verkaufsprozess gestartet und befänden sich in Verhandlungen mit potenziellen Käufern, hieß es. Der deutsche Konkurrent HeidelbergCement will sich nach eigenen Angaben an dem Bieterverfahren nicht beteiligen. Um das Geschäft auf dem Heimatkontinent profitabler zu machen, tauscht Holcim mit dem mexikanischen Baustoffkonzern Cemex in Europa Unternehmensteile.