• Beugt sich die Fed dem Trump-Diktat?
  • Juncker verteidigt EZB gegen Kritik
  • Trump startet Wahlkampf für zweite Amtszeit
  • EZB über die Frage nach dem nächsten geldpolitischen Instrument gespalten
  • Schweizer Börse droht Marktzugang zur EU zu verlieren
  • DE: Preisdruck auf Erzeugerebene schwächt sich im April ab
  • Bayer will Schadensersatz-Urteil aufheben lassen
  • Adidas erleidet Schlappe vor Gericht
  • Steinhoff schreibt Milliardenverlust
  • Hapag-Lloyd vor Abstieg aus dem SDAX

DAX & Wall Street

  • Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich am Mittwoch im Vorfeld des Fed-Zinsentscheids in Zurückhaltung geübt. Der DAX sank um 0,19 Prozent auf 12.308,53 Punkte. EZB-Präsident Mario Draghi hatte am Dienstag eine weitere Lockerung der Geldpolitik in der Eurozone in Aussicht gestellt und damit für ein kräftiges Kursplus beim DAX gesorgt. Insidern zufolge herrscht unter den Währungshütern der Eurozone nun Uneinigkeit über die nächsten Schritte. Einige Notenbanker hätten sich sogar überrumpelt gefühlt, da Draghi bereits Maßnahmen angedeutet habe, die der Rat der Europäischen Zentralbank erst noch hätte diskutieren sollen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Gesprächen am Rande des EZB-Notenbankforums im portugiesischen Sintra. Heute Abend (MEZ) wird die Zinsentscheidung der US-Notenbank erwartet und in Tokio beginnt die Zinssitzung der japanischen Notenbank. Die Anleger sind in guter Hoffnung, dass zumindest die Fed weitere Zinssenkungen andeutet.
  • Der S&P 500 beendet den Mittwoch nach dem Fed-Zinsentscheid mit einem mäßigen Plus von 0,3 %, der Dow Jones gewinnt 0,2 % und der Nasdaq 100 klettert um 0,4 % nach oben. Wie erwartet veränderte die US-Notenbank ihren Leitzins nicht, einzig James Bullard von der St. Louis Fed sprach sich für eine Senkung aus. Der sogenannte dot plot zeichnete ein Bild von einer gespaltenen Notenbank: 8 Mitglieder sehen eine Senkung, ebenfalls 8 Mitglieder sehen einen unveränderten Satz und ein Mitglied erwartet sogar eine Anhebung.

Chartanalysen des Tages

Unternehmensnachrichten

  • Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat mit seinem neuen, kleinen Langstreckenjet A321XLR Erfolg. Die drei Fluggesellschaften Wizz Air, Frontier und Jetsmart wollen zusammen 50 Exemplare des Fliegers kaufen, wie Airbus auf der weltgrößten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris mitteilte. Dazu wollen sie einen bestehenden Auftrag über 18 Mittelstreckenjets in die XLR-Version umwandeln und die Bestellung zudem um 32 Maschinen aufstocken.
  • Das Porto für Briefe und Postkarten in Deutschland wird am 1. Juli teurer. Die Bundesnetzagentur hat am Mittwoch der Deutschen Post die Genehmigung für die Erhöhung erteilt.
  • Der rot-rot-grüne Senat in Berlin hat sich auf das Eckpunktepapier für einen Mietendeckel in der Hauptstadt geeinigt. Demnach soll ein fünfjähriger Mietenstopp in der Hauptstadt eingeführt werden. Das Gesetz soll spätestens im Januar 2020 in Kraft treten. Immobilienaktien stehen nach der Ankündigung weiter unter Druck.
  • Der British-Airways-Mutterkonzern IAG will 200 Mittelstreckenjets der Boeing 737-Max-Reihe bestellen - und das zu Zeiten des weltweiten Flugverbots. „Wir haben jegliches Vertrauen in Boeing und erwarten, dass das Flugzeug in den kommenden Monaten zurück in den Liniendienst geht, wenn die Aufsichtsbehörden zugestimmt haben", sagte IAG-Chef Willie Walsh anlässlich der Luftfahrtmesse in Le Bourget. Bei der Kaufvereinbarung handelt es sich zunächst um eine Absichtserklärung.
  • Der US-Milliardär Stephen A. Schwarzman hat der britischen Universität Oxford 150 Mio. Pfund gespendet. Mit dem Geld des Vorsitzenden und Mitgründers der US-Investmentgesellschaft Blackstone will die renommierte Hochschule ein neues Gebäude bauen.
  • Adobe hat im zweiten Quartal einen Gewinn und Umsatz über den Erwartungen erzielt. Der Umsatz lag mit 2,74 Mrd. Dollar um ein Viertel höher als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn sank zwar auf 632 von 663 Mio. Dollar. Ohne Sondereffekte lag er jedoch auf Aktienbasis höher als von Analysten vorhergesagt. Getrieben wurde das Geschäft von der Sparte für digitale Medien.
  • Der US-Fernsehsatellitenbetreiber Dish Network will für 6 Mrd. Dollar Vermögenswerte erwerben, die die beiden Mobilfunkanbieter T-Mobile US und Sprint für ihre Fusionspläne abstoßen müssen. Dabei handele es sich um Funkfrequenzen, meldete Bloomberg am Dienstag. Die Transaktion könnte bereits in dieser Woche bekanntgegeben werden.
  • Der Stahlproduzent US Steel erwartet für das zweite Quartal mit 40 Cent je Aktie einen bereinigten Gewinn unter der Markterwartung von 51 Cent.
  • Der aktivistische Investor Elliott will sich Bloomberg zufolge im Machtkampf um die Besetzung des Aufsichtsrates von Telecom Italia mit Großaktionär Vivendi verständigen. Die Kontrahenten wollten zu einer gemeinsamen Linie finden, berichtete die Nachrichtenagentur. Details stünden noch nicht fest.
  • Der Sportartikelhersteller Adidas hat einen Rechtsstreit um eine bestimmte Variante seiner Drei Streifen-Marke verloren. Das Unternehmen habe nicht nachgewiesen, dass das Zeichen aus drei parallelen, in beliebiger Richtung angebrachten Streifen in der gesamten EU bei den Verbrauchern genug Unterscheidungskraft erlangt habe, so die Richter. Viele von Adidas vorgelegte Beweise seien ungültig, da sie etwa umgekehrte Farbschemata aufwiesen - weiße Streifen auf schwarzem Hintergrund anstatt schwarze Streifen auf weißem Hintergrund. Die Richter des Gerichts der Europäischen Union in Luxemburg bestätigen damit eine Entscheidung des Amtes der EU für geistiges Eigentum (EUIPO) von 2016. Der Weg zum Europäischen Gerichtshof (EuGH) ist theoretisch noch möglich. Fraglich ist, ob der Konzern diesen beschreiten wird: Der umfangreiche markenrechtliche Schutz, der für die drei Streifen in unterschiedlichen Formen in Europa besteht, hat laut einer Sprecherin weiterhin Geltungskraft.
  • Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat nach dem Aus der geplanten Pkw-Maut in Folge des Urteils des EuGH zwei bereits geschlossene Verträge mit den Betreibern für die Erhebung und Kontrolle der Nutzungsgebühr gekündigt. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Regierungskreisen. Die Zuschläge für den österreichischen Mautsystem-Anbieter Kapsch und den Ticketverkäufer CTS Eventim hatte das Ministerium im vergangenen Jahr erteilt.
  • Im Zuge einer Kapitalerhöhung hat sich der Hauptaktionär von Vossloh, Heinz Hermann Thiele, die Mehrheit an dem Unternehmen gesichert. Thiele habe Aktien entsprechend seiner Beteiligung von bisher 47,24 Prozent sowie weitere Papiere gezeichnet und komme nun auf 50,09 Prozent, teilte das der Verkehrstechnikkonzern am Mittwoch mit. Vossloh platzierte knapp 1,6 Mio. Aktien zu einem Preis von je 30,70 Euro bei institutionellen Anlegern und kam damit auf einen Erlös vor Provisionen und Kosten von 49 Mio. Euro.
  • Nach einem Bilanzbetrug verbucht der südafrikanisch-deutsche Handelskonzern Steinhoff im Jahr 2018 einen Verlust in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Das teilte Steinhoff bei der verspäteten Vorlage seines Jahresberichts mit. Steinhoff hatte erst vor wenigen Wochen zusammen mit korrigierten Zahlen für das Vorjahr seinen testierten Geschäftsbericht für 2016/17 vorgelegt und schob nun auch den Abschlussbericht für 2017/18 mit Verspätung nach.
  • Der wegen der zahlreichen Rechtsstreitigkeiten um das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat der Tochter Monsanto unter Druck stehende Bayer-Konzern hat einen US-Richter gebeten, das Milliarden-Urteil einer kalifornischen Jury gegen den Leverkusener Konzern aufzuheben. Die Entscheidung der Geschworenen werde nicht von den Fakten getragen, hieß es laut Reuters in den am Montag bei dem Gericht in Oakland eingereichten Unterlagen. Vielmehr gehe das Urteil auf „aufwieglerische, erfundene und irrelevante Beweise" der Anwälte der Kläger zurück. Die Geschworenen hatten Monsanto zu insgesamt über zwei Milliarden Dollar Schadenersatz an ein Rentnerehepaar verurteilt.
  • Der Deutschen Bank könnte eine erneute Personalrochade im Führungsteam bevorstehen. Teile des Managements könnten Bloomberg zufolge in den kommenden Wochen ausgetauscht werden. Vorstandschef Christian Sewing denke etwa über die Ablösung von Finanzvorstand James von Moltke an, berichtete Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person. Möglicherweise könnte auch Investmentbanking-Chef Garth Ritchie abgelöst werden. Das Institut suche eine interne Lösung für Ritchie.
  • Siemens stößt seine Entwicklungsabteilung elektrischer Flugzeugmotoren zum Jahresende ab. Der Teilbereich „eAircraft" soll mit sämtlichen 180 Mitarbeitern vom britischen Triebwerkhersteller Rolls Royce übernommen werden, wie der Münchner Konzern am Dienstag mitteilte. "eAircraft" hatte zuletzt die Entwicklung eines elektrischen Flugtaxis gemeinsam mit Airbus vorgestellt.
  • Der Container-Reederei Hapag-Lloyd droht in den kommenden Tagen der „Rauswurf“ aus dem Kleinwerteindex SDAX. Die beiden Großaktionäre CSAV und Michael Kühne hätten ihre Anteile so weit ausgeweitet, dass der Streubesitz der Anteile auf weniger als neun Prozent gesunken sei, teilte das Unternehmen mit. Die Deutsche Börse fordert für Unternehmen in ihren wichtigsten Aktienindizes, dass mindestens zehn Prozent der Aktien frei handelbar sind, ansonsten wird der Wert binnen weniger Tage aus dem Index entfernt.
  • Der Autohersteller BMW ruft weltweit rund 560.000 Autos älterer 5er- und 6er-Modelle zurück, knapp 274.000 davon in Deutschland. Grund: eine mögliche Korrosion einer Verschraubung an einer Elektroleitung.

Konjunktur & Politik

  • Der CDU-Politiker und ehemalige Generalsekretär Peter Tauber hat mit seinem Vorschlag, Rechtsextremisten bestimmte Grundrechte zu entziehen, vielfach Empörung ausgelöst. Tauber hatte in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung "Die Welt" gefordert, Rechtsextremisten bestimmte Grundrechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu entziehen, wie dies das Grundgesetz in Artikel 18 erlaube. Scharfe Kritik an Taubers Vorschlag kam von der AfD, die Tauber vorwarf, aus dem Mord am CDU-Politiker Lübcke politisches Kapital schlagen zu wollen. "Das ist genauso abstoßend und niederträchtig wie falsch", entgegnete AfD-Chef Jörg Meuthen. "Wer gegen illegale Masseneinwanderung kämpft, ist kein Helfershelfer von Mördern. Er nimmt nur seine Rechte im demokratischen Meinungskampf wahr", sagte AfD-Fraktionschefin Alice Weidel.
  • Eine unabhängige Untersuchung von UN-Expertin Agnes Callamard ist zu dem Schluss gekommen, dass der saudische Journalist Khashoggi im Auftrag des saudischen Kronprinzen MbS ermordet wurde. Callamard fordert internationale Sanktionen gegen den Kronprinzen und seine weltweiten Assets.
  • Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der Woche bis zum 14. Juni 2019 gegenüber der Vorwoche um 3,1 Millionen Barrel auf 482,4 Millionen Barrel gefallen. Erwartet wurde hingegen nur ein Rückgang um 1,6 Millionen Barrel, nach einem Anstieg um 2,2 Millionen Barrel in der Vorwoche. Die am Vorabend veröffentlichten Daten des American Petroleum Institute (API) hatten einen Rückgang um 0,8 Millionen Barrel ausgewiesen.
  • Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) fordert von China einen besseren Marktzugang. „Die Arbeiten sind im Gange, aber die Ergebnisse noch nicht ausreichend konkret", sagte Altmaier am Mittwoch nach seinen Gesprächen mit führenden Vertretern der chinesischen Regierung. Er forderte einen Fahrplan. „Ich habe weder Drohungen auf den Tisch gelegt, noch Dinge verharmlost." China und Deutschland seien sich einig, den multilateralen Welthandel verteidigen zu wollen", sagte der Minister. Dafür müsse aber auch Gleichberechtigung gelten. Er habe in Peking besprochen, was sich dafür ändern müsse. Der Markt müsse weiter geöffnet werden. Auch dürften deutsche Unternehmen nicht diskriminiert werden.
  • EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die Europäische Zentralbank (EZB) und ihren geldpolitischen Kurs gegen Kritik verteidigt. „Es ist so unfair, Zentralbanken anzugreifen, wenn es um ihre Unabhängigkeit geht", sagte Juncker am Mittwoch in seiner Eröffnungsrede bei der EZB-Notenbankkonferenz im portugiesischen Sintra. Es sei nun einmal eine Stärke von Zentralbankern, Märkte mit einem einzelnen Satz in einer Rede zu bewegen. US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag die EZB kritisiert und die Auswirkungen auf die Währungskurse als "unfair" bezeichnet.
  • Heute Abend verkündet die US-Notenbank ihren Zinsentscheid. Fed-Präsident Jerome Powell dürfte auf der Pressekonferenz ab 20.30 Uhr Andeutungen zur künftigen Geldpolitik machen. Der Markt rechnet damit, dass die Fed den Leitzins im Juli senkt. Mit seinen Angriffen auf die Unabhängigkeit der Fed und Forderungen nach Zinssenkungen könnte ausgerechnet US-Präsident Trump allerdings dafür sorgen, dass es vorerst nicht zu einer Lockerung der Geldpolitik kommt. Denn Powell dürfte den Eindruck vermeiden wollen, dass er sich dem Druck der US-Regierung beugt. Zuletzt hat Trump auf die Frage geantwortet, ob er Powell absetzen wolle: „Lasst uns sehen, was er tut“.
  • Die US-Regierung dürfte nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters diesen Mittwoch neue CO2-Vorschriften vorstellen, die auf eine Lockerung von Klimaschutz-Regeln für Kraftwerksbetreiber abzielen.
  • Die parlamentarische Staatssekretärin im Finanzministerium, Christine Lambrecht, wird neue Bundesjustizministerin. Die SPD-Politikerin löst Katarina Barley ab, die nach der Europawahl als Abgeordnete ins Europäische Parlament wechselt.
  • Die Schweizer Börse droht den Marktzugang zur EU zu verlieren. Die EU-Kommission fordert von dem Land, das geplante Rahmenabkommen zu bestehenden und künftigen Beziehungen zügig zu unterzeichnen. Wenn die Schweiz das Abkommen weiter blockiert, will die EU-Kommission die Anerkennung der Schweizer Börsenregulierung (Börsen-Äquivalenz) Ende Juni auslaufen lassen. Die Schweizer Börsenbetreiber Six würde dann ab Juli den Marktzugang zur EU verlieren. Eidgenössische Politiker kämpfen seit Jahren gegen einen solchen multilateralen Vertrag. Europäische Anleger müssten dann also ab Juli Aktien von Schweizer Werten ausschließlich über die Schweizer Börse kaufen oder verkaufen.
  • Der Überschuss in der Leistungsbilanz der Eurozone ist im April nach Zahlen der Europäischen Zentralbank (EZB) auf 20,9 Mrd. Euro zurückgegangen. Das ist der niedrigste Wert seit April 2017. Im Vormonat lag der Wert noch bei 24,7 Mrd. Euro. Die Leistungsbilanz umfasst neben dem Warenhandel den Dienstleistungsverkehr und Finanztransfers.
  • In Großbritannien lag die Inflationsrate im Mai bei 2,0 Prozent, wie die Statistikbehörde ONS am Mittwoch in London mitteilte. Im Vormonat hatte die Rate 2,1 Prozent betragen. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent.
  • Der Iran will nach eigener Anschauung keinen Krieg mit den USA. „Es besteht überhaupt kein Grund für einen Krieg, denn amerikanische Unterstellungen gegen andere Länder sind eine weltweit bekannte Taktik der USA, um politischen Druck auszuüben", so SNSC-Sekretär Ali Schamchani gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Irna.
  • US-Präsident Donald Trump hat seine Kandidatur für die Abstimmung im nächsten Jahr verkündet. Vor 20.000 Anhängern rief er in Orlando im Bundesstaat Florida dazu auf, seine „America First“-Politik weiter mitzutragen. „Are you ready? Keep America great!“ heißt sein neuer Schlachtruf. Die US-Wirtschaft boome und der amerikanische Traum sei lebendiger denn je. „Unsere Zukunft sah nie glänzender und strahlender aus", sagte Trump. Die Demokraten hingegen wollten das Land zerstören. Auch die Medien attackierte er erneut als "Fake News“. Mehr als 20 Demokraten bewerben sich um die Kandidatur ihrer Partei, um Trump herauszufordern. Bei den Republikanern gibt es außer Trump bislang nur einen weiteren Kandidaten.
  • Nach den Ankündigungen von EZB-Präsident Mario Draghi für neue geldpolitischen Stimuli herrscht unter den Währungshütern der Eurozone Reuters zufolge Uneinigkeit über die nächsten Schritte. Einige Notenbanker hätten sich sogar überrumpelt gefühlt, da Draghi bereits Maßnahmen angedeutet habe, die der Rat der Europäischen Zentralbank erst noch hätte diskutieren sollen, erfuhr die Nachrichtenagentur aus Gesprächen am Rande des EZB-Notenbankforums im portugiesischen Sintra.
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Im Handelsstreit zwischen den USA und China gibt es Hoffnung auf Entspannung: Die Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping wollen sich Ende des Monats beim G20-Gipfel in Japan treffen. Er habe ein „sehr gutes" Telefonat mit Xi geführt, twitterte Trump am Dienstag. Die Verhandlungsteams beider Länder würden davor zusammenkommen.
  • Japans Exporte sind im Mai den sechsten Monat in Folge gesunken. Sie gingen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,8 Prozent zurück, teilte das Finanzministerium am Mittwoch in Peking mit.
  • Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte in Deutschland waren im Mai um 1,9 Prozent höher als im entsprechenden Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit hat sich der Preisdruck deutlich abgeschwächt. Im April hatte die Jahresveränderungsrate bei plus 2,5 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat sanken die Herstellerpreise im April um 0,1 Prozent.
  • Der reale Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe Deutschlands war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im April saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent niedriger als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dabei fielen die nicht erledigten Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum März 2019 um 1,1 Prozent, der Bestand an Auslandsaufträgen erhöhte sich um 0,1 Prozent. Der Auftragsbestand umfasst die Summe der Auftragseingänge am Ende des Berichtsmonats, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu Umsätzen geführt haben und die nicht storniert wurden.
  • Gegenüber dem Vormonat ging der saisonbereinigte Handelsbilanzüberschuss der Eurozone mit der restlichen Welt im April von zuvor 18,6 auf 15,3 Mrd. Euro zurück, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. Experten hatten mit einem Überschuss von 17,0 Mrd. Euro gerechnet. Die Exporte fielen um 2,5 Prozent, die Importe lediglich um 0,9 Prozent.

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