Die Finanzmärkte nehmen das von der EU beschlossene milliardenschwere Hilfspaket positiv auf. "Quantitative easing" ist nun auch in Europa angesagt, es wird Geld gedruckt, das Risiko einer Hyperinflation wird in Kauf genommen. Die großen Anleger gehen in Gold und Aktien.

    DAX aktuell 6.183 Punkte

    Bezugnahme auf die BIG Picture Analyse, die ich unlängst veröffentlicht hatte und als Kopie dieser Meldung unten anhängt. Der Aufwärtstrend seit Juli 2009 ist intakt. Innerhalb dessen deutet sich durch den starken Kursanstieg in dieser Woche eine Trendbeschleunigung nach oben an. Die entstandenen zyklischen Zwischentiefs im Verlauf der letzten Monate sind grün markiert. Sie sehen, wie sie sukzessive ansteigen. Die Marktteilnehmer nutzen Korrekturen also für Käufe. Es wird auf immer höheren Preisniveaus wieder zugegriffen.

    Durch die Ausbildung des letzten Tiefs bei voraussichtlich 5.650 Punkten sehe ich eine gute Chance, dass der DAX relativ schnell die 6.300 Punktemarke attackiert und bis 6.400 Punkte ansteigt. Bei 6.400 Punkten verläuft die mittelfristig deckelnde Linie. Sie kann wieder Verkäufe einleiten, sprich einen Abpraller nach unten.

    Ein Anstieg über 6.400 Punkte generiert ein Kaufsignal mit Kurszielen von 6.600 Punkten und anschließend bis zu 7.300 Punkten.

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    Herzlichst,
    Ihr Harald Weygand
    - Head of Trading bei GodmodeTrader.de

    GodmodeTrader ist ein Service der BörseGo AG : http://www.boerse-go.ag

    Kursverlauf seit November 2007 (1 Kerze = 1 Woche).

    Anbei die Kopie der BIAS-führenden Analyse vom 07.05.2010

    DAX im BIG PICTURE - Es rappelt in der Kiste!
    Freitag 07.05.2010, 08:30 Uhr

    Und zwar ganz ordentlich. Intraday kam es gestern im Verlauf der US Tradingsession zu massiven Sell Offs am Aktien- und Devisenmarkt. Das Währungsverhältnis Euro-Yen brach zeitweise um ca. 8% ein, der DOW Jones fiel innerhalb weniger Minuten um fast 9% ab und der VIX Volatilitätsindex als Gradmesser der Angst, die im Markt ist, explodierte regelrecht um über 40% nach oben. In den US Medien wurde wild über die Hintergründe spekuliert. Fehler im Orderrouting an der NYSE, fehlerhafte Ordereingabe eines Händlers eines größeren Bankhauses, - der Name der Citigroup fiel -, Hedgefunds, die in Schieflage geraten seien und Positionen zwangsliquidieren müßten, fehlerhafte Algotrades, High Frequency Trading oder einfach nur ein hypernervöser Markt, der einen Flächenbrand der Staatsverschuldungskrise befürchtet ? Auf jeden Fall war intraday urplötzlich die Liquität "weg".

    Beim Blick auf die gestrige Tageskerze der Aktie von Procter&Gamble (PG) kommt man nicht umhin anzunehmen, dass tatsächlich ein Fehler in den Handelsmechanismen vorgelegen haben muß. PG ist ein defensiver Titel, der ohne Nachrichteneinwirkung unmöglich einfach mal so um fast 40% einbrechen dürfte.

    Angesichts der Nervosität der Finanzmärkte möchten wir wieder einen charttechnischen Blick auf den DAX werfen. Die Turbulenzen um den seit Wochen crashartig abwertenden Euro greifen auch auf den DAX über.

    DAX aktuell 5.908 Punkte.

    Kursverlauf seit 1973 als Übersichtsdarstellung.

    Trotz der XETRA-außerbörslichen erheblichen Abgaben bewegt sich der DAX innerhalb seines Aufwärtstrendkanals seit März 2009. Sehr wichtig ist die untere Begrenzungslinie des Trendkanals seit Mitte 2009 in Höhe 5.550 Punkte. Solange sie hält, bleiben die übergeordneten Käufer federführend. Bereits bei 5.680 Punkten hat der DAX eine wichtige Unterstützung, die sich über gleitende Durchschnittslinien herleitet.

    Jede Bewegung muß in Relation zu dem Kursgeschehen im Vorfeld gesehen werden. Und hier kann konstatiert werden, dass sich der Markt kurzfristig in einem Sell Off befindet, der sich aber noch innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends abspielt.

    Ungefährlich ist die Lage aber zweifelsohne nicht. Wenn solche Sell Offs nicht sofort abgewürgt werden können, besteht die Gefahr einer brachialen Entfaltung von Abwärtsmomentum. Während eines Crashs werden selbst die stärksten charttechnischen Unterstützungen wie Butter durchschlagen.

    Auch wenn der DAX unterhalb der 5.550er Marke weitere starke Unterstützungsniveaus besitzt, sehe ich gerade diese Marke als eine entscheidende an. Eine nachhaltige Aufgabe der 5.550 Punktemarke wäre bärisch zu werten.

    Kursverlauf seit Dezember 2007 (1 Kerze = 1 Woche).

    Vergrößerter Kursverlaufsausschnitt. Kursverlauf seit Januar 2010 (1 Kerze = 1 Woche)

    Entweder bei 5.680 oder bei 5.550 Punkten bestehen gute Chancen, dass der DAX nach oben abprallen kann. Im Bereich der beiden Kursniveaus sollten aktive Anleger den Index genau beobachten. Gelingt eine Stabilisierung bei 5.550 Punkten, besteht wieder die Möglichkeit einer Anstiegsphase diesmal bis ca. 6.500 Punkten, später sogar 7.300 Punkten.

    Ein nachhaltiger Bruch der 5.550er Marke wäre negativ zu werten. Sie sehen, dass bei 5.300 Punkten, 5.100 Punkten und 4.650 Punkten starke Unterstützungen im Markt liegen. Hier könnten mögliche Korrekturbewegungen aufgehalten werden. Im Bereich dieser Unterstützungen wäre die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der DAX zumindest temporär nach oben abprallen könnte. Allerdings stellt sich bei Abprallern auf der 5.300er, 5.100er oder 4.650er die ernsthafte Frage dem Ausmaß der Erholungsmöglichkeiten.

    Herzlichst,
    Ihr Harald Weygand
    - Head of Trading bei GodmodeTrader.de

    Anbei die Kopie der BIAS-führenden Analyse vom 19.04.2010

    DAX - Übergeordnet tres chic! - Kurzfristig korrekturgefährdet!
    Montag, 19. April 2010 01:00

    Der DAX ist in den beiden zurückliegenden Wochen an eine Widerstandslinie bei 6.300 Punkten herangelaufen und nach unten abgeprallt. Kurzfristig besteht die Möglichkeit einer Konsolidierung bis 6.060 und 5.990 Punkte.

    DAX - WKN: 846900 - ISIN: DE0008469008
    Börse: Xetra / Kursstand: 6.180 Punkte

    Hier sind die Unterstützungen bei 6.060 und 5.990 Punkte eingeblendet. Insbesondere die zweitgenannte, ist als stark zu bezeichnen. Sie definiert sich über den exp. GDL 50 (EMA50) und eine mittelfristig relevante Rasterlinie.

    Sollte der Bereich um 5.990 Punkte nicht halten, würde die nächste starke Unterstützung bei 5.800 Punkten warten.

    Die übergeordnete große Rallybewegung im DAX seit März 2009 steht nicht zur Disposition. Vielmehr geht es um die Erörterung einer möglichen kurzfristigen Konsolidierung.

    Mit oder ohne vorgeschaltete Konsolidierung warten weitere Rally-Kursziele bei 6.388 und 6.550/6.600 Punkten.

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    Kursverlauf des DAX seit 1971 als Übersichtsdarstellung.
    Kursverlauf seit Oktober 2007 (Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)

    Anbei die Kopie der BIAS-führenden Analyse vom 16.02.2010

    DAX im BIG Picture - Kursziele bei 6.500 und 7.300 PunktenDienstag 30.03.2010, 01:00 Uhr

    Nach einer Phase der Zurückhaltung melden wir uns wieder mit forcierten Kurszielprognosen zu den Indizes. Nach intensiver Analysearbeit präsentiere ich Ihnen im folgenden eine neue BIG Picture Analyse. Der DAX hatte eigentlich soweit unsere Kursziele abgearbeitet. Zwar hatten wir mögliche Zielbereiche von 6.000/6.100 bzw. 6.200/6.400 Punkten genannt, aber bereits Ende 2009 auf bärisch gedreht, Shortempfehlungen inklusive.

    Link zu meiner DAX Analysenserie anbei :
    DAX - Seven days and one week - Leerverkaufen! Montag 23.11.2009, 01:00 Uhr

    Die mittelfristigen Prognosen für den DAX seit Ausbildung des Bärenmarkt-Tiefs bei 3.588 Punkten im März 2009 waren korrekt, die Prognose eines Trendwendeprozesses im 6.000 Punktebereich bisher nicht. Den Zusatz "bisher" kann ich mir eigentlich ersparen, weil der Kursverlauf seit Oktober 2009 bis dato jetzt als bullisch klassifiziert werden kann. Zur übergeordneten charttechnischen Verfassung des DAX kommen wir gleich.

    Zunächst noch einige Anmerkungen zum bisherigen Finanzkrisenverlauf.

    Wir befinden uns seit 2007/2008 in einem Experiment mit gigantischem Ausmaß. Die US Notenbank hat 2008 den Markt mit Liquität geflutet und tut dies durch anhaltend geringe US Leitzinsen derzeit noch immer. Mit allen Mitteln wird versucht, eine schlecht handelbare Deflation wie beispielsweise 1930 in den USA oder aber seit 1989 in Japan zu verhindern. Der Preis hierfür ist wahrscheinlich die Bildung einer neuen großen Blase. Die Reflationierungsmaßnahmen der US Notenbank FED scheinen aufzugehen. "Never fight the FED", eine Börsianerweisheit, die aktueller mehr dennje ist.

    Anbei ein Artikel, der den bisherigen Ablauf der Krise und die bisher absehbaren Folgen, aufzeigt :
    Krisenzyklus 2007/10 - Ist das der 100% sichere Trade ?! Freitag 12.03.2010, 23:00 Uhr
    Reflationierung bedeutet auch steigende Aktienkurse. Steigende Aktienkurse bedeuten meist eine anziehende Konjunktur. In einem der wenigen Interviews, die Bernanke gegeben hat, beschreibt er seine Vorgehensweise. Es sei unabdingbar das Bankensystem wieder auf die Füße zu stellen. Ohne ein funktionierendes Bankensystem könne es keine gesamtkonjunkturelle Erholung geben. Man muß sich mal vorstellen, was der Mann für eine Macht hat. An dem, wie er die Lage einschätzt und wie er dementsprechend handelt, hängt seit 2 Jahren das konjunkturelle Schicksal der Weltgemeinschaft. Zugegebenermaßen überspitzt formuliert und skizziert, aber Sie wissen, was ich meine.

    Mal angenommen Bernanke hätte die US-Dollar-Gießkanne nicht herausgeholt und hätte, wie Jim Rogers und Mark Faber meines Erachtens etwas populistisch forderten, eine Reihe von großen Banken und Hypothekenfinanzierer insolvent gehen lassen, ich bin mir nicht sicher, ob dann überhaupt noch etwas funktioniert hätte. Morgan Stanley ist der größte Rohstoffhändler weltweit. Wäre auch das Institut kaputtgegangen, wäre der Rohstoffhandel zusammengebrochen. Die deutsche Bank ist einer der größten Player am Devisenmarkt oder einer der größten Prime Broker. Wäre das Haus insolvent gegangen, wären damit automatisch große Teile der Hedgefundsindustrie mit einem Schlag von der Bildfläche verschwunden. Ich würde Herrn Rogers gerne einmal fragen, wie er sich das vorgestellt hätte. Wie hätte man ein solch komplexes Handelsgefüge auf die Schnelle ersetzen sollen ?

    Wenn man die Positionierungsdaten der großen Hedgefunds auswertet, fällt auf, dass das Gros von ihnen auf ein Revival des US Bankensektors und des Immobiliensektors setzt und darüberhinaus die "Gold als Inflationshedge" Story spielt. Aktien wie J.P. Morgan, Bank of America, Citigroup, Well Fargo, etc. führen die von Goldman Sachs im Rahmen ihres Hedgefunds Monitors erstellte VIP Liste an. Einige große Hedgefunds halten enorm hohe Goldbestände, physisch, per ETF und dazu noch Goldminenaktien. In der aktuellen Ausgabe des Hedgefunds Monitors von Merrill Lynch wird außerdem ersichtlich, dass sich diese großen mittelfristig aktiven Marktakteure, stark bullisch am Ölmarkt positionieren.

    Der Clou an der Sache ist der, dass die übergeordneten Chartbilder dieser HF Positionierung entsprechen. In den USA haben die beiden Indizes, die den Bankensektor abbilden, große 2-jährige Bodenbildungsprozesse bullisch ausgelöst. Der Hausbausektor befindet sich in einem allmählichen Bodenbildungsprozess und die Preise für Bauholz springen wieder an. Die Finanzmärkte sind vorauslaufende Konjunkturindikatoren, vergessen wir das Mal nicht.

    Wenden wir uns jetzt dem übergeordneten Chartbild des DAX zu. Mit dieser BIG PICTURE Analyse nehme ich wie eingangs berichtet das übergeordnete bullische Bias wieder auf. Wohlgemerkt, es handelt sich um die großen, übergeordneten Kursziele, die ich nennen werde. Um kurzfristige Nuancen soll es nicht gehen.

    Intern in meinem Traderteam stehen mir Rocco Gräfe, Marko Strehk, Alexander Paulus, Andre Rain bezüglich der Prognose nahe, unser Elliottwellen Experte Andre Tiedje äußert sich noch defensiver. Das ist ein ganz normaler Vorgang. Bei Auswertung in einem Team teilweise mit unterschiedlichen Methoden können nicht alle zum gleichen Ergebnis kommen.
    Kursverlauf des DAX seit 1971 als Übersichtsdarstellung.

    Kursverlauf seit Oktober 2007 (Kerzendarstellung / 1 Kerze = 1 Woche)

    Oktober 2008 bis Mai 2009 kam es zur Ausbildung eines untypischen inversen SKS Bodenmusters. Das Muster zeigt 2 links Schultern, einen Kopf mit V-Topcharakter und eine verkümmerte kleine rechte Schulter. Mit den vertikalen gelben Balken ist der projezierte Kurszielbereich von 6.100-6.200 Punkten dargestellt.

    Der Aufwärtstrend seit März 2009 ausgehend von 3.588 Punkten trifft im Bereich von 6.275 - 6.520 Punkten auf ein breites Widerstandsband. Darin liegt auch das 61,8 Fibonacci Retracement bezogen auf den gesamten Abverkauf der Finanzkrise seit 2008. Im Bereich dieses breiten Widerstandbandes besteht die Möglichkeit einer Korrektur, hier könnten die Kursnotierungen zurückschwingen. Angesichts des vorgelagerten volatilen, bullisch zu wertenden Anstiegsmuster seit Oktober 2009 besteht aber auch die Möglichkeit eines relativ direkten Anstiegs. Deshalb würden wir mit Leerverkäufen vorsichtig agieren. Die übergeordnete Trendrichtung weist nach oben. Und Countertrends, sprich zwischengeschaltete Korrekturen, sind in der aktuellen Marktphase schwierig zu handeln.

    Aus heutiger Sicht liegt die maßgebliche Unterstützung im DAX bei 5.430 Punkten. Solange der DAX darüber notiert, sind die Bullen federführend und der übergeordnete Aufwärtstrend intakt. Das ist Fakt. Die 5.430er Punktemarke ist für mich im DAX der Dreh- und Angelpunkt nach unten. Ein nachhaltiges Unterschreiten würde mich vom übergeordneten Bullen zum Bären werden lassen.

    Neben dem übergeordneten Kursziel von 6.500 Punkten, liegt bei 7.300 Punkten ein weiteres. Steigt der DAX auf Monatsschlußkursbasis über 6.500 Punkte an, liegt ein Kaufsignal mit 7.300 Punkte-Kursziel vor.

    Herzlichst, Ihr Harald Weygand - Head of Trading bei GodmodeTrader.de

    GodmodeTrader ist ein Service der BörseGo AG : http://www.boerse-go.ag