• Musk jetzt reicher als Buffett
    • BMWi: Erholung steht erst am Anfang
    • China kündigt Sanktionen gegen US-Senatoren an
    • RKI: 159 neue Coronavirus-Infektionen
    • WHO: Neue Corona-Rekordwerte
    • Spanien: Erneute Ausgangsbeschränkung
    • ifo: Mehrheit der Firmen will Homeoffice dauerhaft ausweiten
    • Trump: Kein zweites Teilabkommen mit China geplant
    • Polen: Duda liegt bei Präsidentschaftswahlen vorn
    • Daimler verschärft Sparkurs
    • PepsiCo überrascht positiv
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    DAX & Wall Street

    • Zum Auftakt der neuen Börsenwoche bleiben die Aktienanleger in Shoppinglaune. Es besteht am Markt die Hoffnung, dass die anstehende Berichtssaison für den nötigen Schwung sorgen könnte, um die Aktienmärkte weiter in Richtung ihrer Rekordhochs zu treiben. Da die Erwartungen an die meisten Unternehmenszahlen zum zweiten Quartal angesichts der Corona-Krise extrem niedrig sind, gibt es durchaus Chancen für positive Überraschungen. Allerdings sind auf den aktuellen Kursniveaus bereits sehr viel positive Erwartung eingepreist, so dass die Bewertungsniveaus schon jetzt als ambitioniert bezeichnet werden können. Getreu der Devise, “es kann nur besser werden“, dürften die Marktteilnehmer und -beobachter vor allem genau hinhören, wenn es um die Erwartungen für den Rest des Jahres geht. Der DAX konnte zum Wochenstart um 1,32 Prozent auf 12.799,97 Punkte zulegen. Damit gerät auch das Nach-Corona-Hoch bei 12.913 Punkten langsam wieder in Reichweite. In den USA steigt die Zahl der Corona-Infizierten derweil weiter dramatisch an. Diese Entwicklung könnte die Wiederöffnung der Wirtschaft gefährden, doch diese Befürchtung spielt an den Börsen offenbar kaum eine Rolle mehr, zumal gute Nachrichten von der Impfstoff-Front den Corona-Sorgen langsam den Schrecken nehmen. Für Deutschland sieht das Bundeswirtschaftsministerium unterdessen den konjunkturellen Tiefpunkt in der Coronakrise durchschritten. Nach der Lockerung von Infektionsschutzmaßnahmen im In- und Ausland habe eine spürbare Erholung der deutschen Wirtschaft eingesetzt, heißt es im Monatsbericht Juli. Auch die Industrieproduktion habe die Talsohle hinter sich. Die gestiegenen Auftragseingänge deuteten auf eine anziehende Produktion in den kommenden Monaten hin. Allerdings stehe die Erholung der deutschen Wirtschaft erst am Anfang. Noch seien die Kapazitäten deutlich unterausgelastet.
    • US-Indizes gingen heute gemischt aus dem Handel. Während der Dow Jones um marginale 0,04 Prozent zulegen konnte, verlor der S&P 500 0,94 Prozent und der Nasdaq sogar 2,16 Prozent. Auf die Stimmung drückten Spannungen bezüglich den USA und China aufgrund der Ansprüche Pekings auf das Südchinesische Meer und ein erneuter Lockdown in Kalifornien, wo alle Indoor-Aktivitäten in der Gastronomie und im Kulturbetrieb eingestellt werden müssen.

    Chartanalysen & Artikel des Tages

    Unternehmensnachrichten

    • Der Gabelstabler-Hersteller Kion ist im zweiten Quartal coronabedingt unter die Räder geraten. Der Konzernumsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 16 Prozent auf rund 1,9 Mrd. Euro, das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) brach um 25 Prozent auf 61 Mio. Euro ein. Kion begründete den Umsatz- und Ergebnisrückgang mit den Beeinträchtigungen des operativen Geschäftsbetriebs vor allem im April und Mai, sowohl auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite. Positives gab es beim wertmäßigen Auftragseingang zu berichten: Er stieg um rund 11 Prozent auf rund 2,3 Mrd. Euro.
    • Deutschlands ältester Küchenhersteller Poggenpohl, der im Zuge der Corona-Pandemie einen Insolvenzantrag gestellt hat, kommt in chinesische Hände. Der Sanitär- und Küchenarmaturenhersteller Jomoo aus Xiamen werde neuer Eigentümer des Traditionsunternehmens, berichtete Poggenpohl-Insolvenzverwalter Manuel Sack am Montag. Jomoo bekenne sich zum Produktionsstandort von Poggenpohl in Herford und werde einen Großteil der Mitarbeiter übernehmen, betonte Sack. Der Premium-Küchenhersteller beschäftigte zuletzt noch 270 Mitarbeiter. Zum Kaufpreis machte Sack keine Angaben.
    • Der Limonaden- und Snackhersteller PepsiCo hat die Corona-Krise im zweiten Quartal zu spüren bekommen, schnitt aber besser ab als von Experten erwartet. Der Umsatz sank zum Vorjahr nur um 3,1 % auf 15,95 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn fiel dagegen wegen höherer Kosten um rund 20 % auf 1,65 Mrd. Dollar. Fast 400 Mio. Dollar habe der Konzern allein für Kosten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ausgegeben, so CEO Laguarta.
    • Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die Mainzer Firma BioNTech und den US-Pharmakonzern Pfizer ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für zwei mögliche Impfstoffkandidaten gegen das Corona-Virus zugestanden. Es handele sich um die am weitesten entwickelten Varianten eines möglichen RNA-Impfstoffs mit Namen "BNT 162b1" und "BNTb2". Insgesamt laufen in den USA und in Deutschland Studien der Phase I und II zu vier Kandidaten.
    • Der Halbleiterhersteller Analog Devices will den Konkurrenten Maxim Integrated Products übernehmen. Bloomberg zufolge soll der Deal in Aktien abgewickelt werden. Dabei werde Maxim höher als die aktuelle Marktkapitalisierung von rund 17 Mrd. Dollar bewertet. Analog Devices kommt auf einen Börsenwert von 46 Mrd. Dollar.
    • Tesla-CEO Elon Musk ist seit Freitag reicher als Warren Buffett. Sein Vermögen stieg laut Bloomberg um gut 6 Mrd. Dollar, nachdem die Tesla-Aktie um 10,8 Prozent auf einen Rekordwert von 1.544 Dollar gestiegen war. Der Marktwert von Tesla betrug damit 286,5 Mrd. Dollar. Musk hält 20,8 % an Tesla, sein Vermögen wird auf auf gut 70,5 Mrd. Dollar geschätzt. Buffetts Vermögen beläuft sich demnach auf 69 Mrd. Dollar.
    • Tesla rechnet für seine geplante erste Fabrik in Europa vorerst mit bis zu 10.500 Mitarbeitern im Schichtbetrieb. In Grünheide nahe Berlin sollen ab Juli 2021 maximal 500.000 Fahrzeuge pro Jahr vom Band rollen. Dabei soll nach den Plänen des Autobauers so schnell wie möglich das Maximum erreicht werden.
    • Trotz steigender Coronavirus-Fallzahlen im US-Bundesstaat Florida hat der Freizeitpark "Walt Disney World" seine Türen wieder für Besucher geöffnet. Ein ebenfalls vom US-Unterhaltungsriesen Walt Disney betriebener Vergnügungspark im US-Westküstenstaat Kalifornien blieb zunächst weiter geschlossen.
    • Fiat Chrysler muss wegen eines möglichen Airbag-Defekts rund 925.239 ältere Modelle in den USA in die Werkstätten zurückrufen. So können sich Teile der Airbag-Abdeckungen über dem Lenkrad lösen und bei einer Aktivierung der Luftkissen wie Projektile herausschießen, warnte das Unternehmen
    • Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat sich neben vielen anderen zuletzt auch der Finanzinvestor Cerberus mit dem zum Verkauf stehenden amerikanischen Salzgeschäft von K+S beschäftigt. Ob es zu ernsthaften Verhandlungen gekommen ist, sei allerdings unklar, schrieb die Zeitung. Cerberus habe sich nicht äußern wollen. K+S hatte im März den Verkauf des Bereichs angekündigt. Dadurch soll die Verschuldung bis Ende 2021 um 2 Mrd. Euro abgebaut werden.
    • Der frühere BMW-Manager Christian Senger verliert seinen Posten als Software-Chef von Volkswagen. Er werde seine Position als Leiter der gerade erst gegründeten Software-Einheit 'Car.Software.Org' sowie als Vorstand der Kernmarke VW räumen müssen, berichtete das "Handelsblatt" am Sonntag. Es habe intern Streit zwischen Senger und einigen Fraktionen im Hause Volkswagen gegeben. Auch hätten Softwareprobleme bei den Modellen ID.3 und Golf 8 für Unruhe gesorgt, so die Zeitung.
    • Siemens beruft mit Judith Wiese erneut eine Frau als Chefin für das globale Personalwesen in den Vorstand. Die Managerin wechselt zum 1. Oktober zum Technologiekonzern, wie es in einer Pressemitteilung hieß. Im Konzernvorstand werde sie neben ihrem Posten als Arbeitsdirektorin auch den Bereich Global Business Services (GBS) übernehmen. Vorgängerin Janina Kugel hatte den Konzern Ende Januar verlassen.
    • Der Flughafenbetreiber Fraport wird weiter von der Corona-Pandemie ausgebremst. Im Juni verbessert sich die Lage zwar, doch im Vorjahresvergleich sind die Zahlen weiter unterirdisch. So ging die Zahl der Passagiere am Flughafen Frankfurt im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahr immer noch um knapp 91 Prozent auf 599.314 zurück, wie der Flughafenbetreiber am Montag mitteilte. Im April und Mai war die Passagierzahl allerdings noch um fast 97 Prozent beziehungsweise 96 Prozent gefallen. Im ersten Halbjahr sank die Zahl der abgefertigten Passagiere in Frankfurt um knapp 64 Prozent auf 12,2 Mio.
    • Der Autobauer Daimler will deutlich mehr Stellen streichen als bisher bekannt. Die bisher in der Öffentlichkeit diskutierten 10.000 oder gar 15.000 seien nicht genug, sagte Personalvorstand Wilfried Porth der Deutschen Presse-Agentur. „Die neue Zahl ist auf jeden Fall größer als die beiden. Und die bräuchten wir, um betriebsbedingte Beendigungskündigungen zu verhindern." Dem Betriebsrat warf er mangelndes Entgegenkommen vor. Vorstandschef Ola Källenius hatte schon bei der Hauptversammlung am vergangenen Mittwoch angekündigt, dass das im vergangenen Herbst aufgelegte Sparprogramm verschärft werden müsse.
    • Die Zahl der Kunden der Deutschen Bank, die wegen der Corona-Krise ihre Kredite nicht mehr bedienen können, wächst. „Wir haben bislang insgesamt etwa 70.000 Stundungsanträge von Privatkunden der Deutschen Bank und der Postbank erhalten", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Karl von Rohr der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dabei handle es sich um einen einstelligen Prozentsatz des gesamten Kreditportfolios der Bank. Allerdings steige die Zahl der Stundungsanträge inzwischen deutlich langsamer als noch im Frühjahr. Die Deutsche Bank will ihr Filialnetz weiter optimieren, sagte Vize-Chef Karl von Rohr weiter. In ersten Postbank-Filialen werden Selbstbedienungsgeräte der Deutschen Bank aufgestellt und umgekehrt. „Das wird gut angenommen. Beide Marken komplett in einer Filiale zusammenzulegen ist aber derzeit nicht geplant“.
    • Die Finanzaufsicht Bafin reichte im Juni drei Strafanzeigen gegen Manager des Zahlungsdienstleisters Wirecard bei der Staatsanwaltschaft München I ein. Dabei berief sich die Bafin auch auf Erkenntnisse der Financial Times (FT), die seit Jahren über fragwürdige Vorgänge bei dem Konzern berichtet, wie die Süddeutsche Zeitung nun meldet. Gegen deren Reporter war die Bafin noch vor eineinviertel Jahren mit einer Strafanzeige vorgegangen.
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Der Spezialchemiekonzern Evonik kam in den vergangenen Monaten besser durch die Corona-Krise als befürchtet. „Die Geschäfte sind im zweiten Quartal besser gelaufen, als noch im Mai angekündigt", sagte Unternehmenschef Christian Kullmann der "Rheinischen Post". „So profitierte unser Geschäft mit Zusatzstoffen für Tierfutter (Methionin) von der steigenden Geflügel-Nachfrage. Zudem werden uns Zusatzstoffe für Desinfektionsmittel, Hygieneartikel und Zahnpasta aus der Hand gerissen." In der Krise gebe es ein steigendes Hygiene-Bedürfnis.

    Konjunktur & Politik

    • Deutschland und Frankreich wollen auf das Vorgehen Chinas in Hongkong reagieren. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur allerdings nur in moderater Art und Weise. Berlin und Paris schlugen zu Beginn des EU-Außenministertreffens am Montag vor, künftig geschlossen den Export von Gütern zu untersagen, die zur Niederschlagung von Protesten genutzt werden können, berichtete die dpa. Zudem sollen Bürger Hongkongs einfacher dauerhaft in der EU bleiben können, wenn sie sich politisch verfolgt fühlen. Von wirtschaftlichen Strafmaßnahmen oder Sanktionierung chinesischer Politiker, die für das umstrittene Sicherheitsgesetz verantwortlich sind, war nicht die Rede.
    • US-Präsident Trump hat nach einem Bericht der "Washington Post" erstmals einen US-Cyberangriff gegen Russland im Jahre 2018 zugegeben. Ziel sei die "Internet Forschungsagentur" in St. Petersburg gewesen, die für die russische Einmischung in die Präsidentenwahl 2016 verantwortlich gemacht werde, schrieb die Zeitung.
    • In der von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Metropole New York hat es vorläufigen Daten zufolge am Sonntag erstmals seit dem Ausbruch einen Tag ohne bestätigten oder wahrscheinlichen Todesfall nach einer Infektion mit dem Virus gegeben.
    • Angesichts dramatisch steigender Coronavirus-Infektionen in den USA hat US-Präsident Trump während eines öffentlichen Auftritts am Freitag eine Maske getragen. Zuletzt war Trump im Mai fotografiert worden, als er während eines Rundgangs durch eine Fabrik in Michigan zeitweise eine Maske aufgesetzt hatte.
    • Die Erholung der deutschen Wirtschaft läuft so langsam an. „Die Kapazitäten sind noch deutlich unterausgelastet", schrieb das Bundeswirtschaftsministerium in seinem am Montag veröffentlichten Monatsbericht Juli. Nach der Lockerung von Infektionsschutzmaßnahmen im In- und Ausland habe eine spürbare Erholung der deutschen Wirtschaft eingesetzt. Der konjunkturelle Tiefpunkt sei durchschritten. Auch die Industrieproduktion habe ihren Tiefpunkt überschritten. Die gestiegenen Auftragseingänge deuteten auf eine anziehende Produktion in den kommenden Monaten hin.
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10 Prozent der US-Haushalte mit einem Immobilienkredit waren im letzten Monat nicht in der Lage ihre Raten zu bezahlen. 16 Prozent gaben in einer Umfrage an, dass sie im nächsten Monat nicht ihren Verpflichtungen nachkommen werden können.
    • Zwischen den USA und China wachsen die Spannungen. Aus US-Sicht belasten mangelhafte chinesische Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie und das neue Sicherheitsgesetz für Hongkong derzeit ganz besonders Verhältnis. Auch viele handelspolitische Fragen sind noch ungeklärt. Aktuell dreht sich die Sanktionsspirale wieder. Der Grund liegt in der autonomen Provinz Xinjiang. Die USA werfen der chinesischen Regierung vor, die muslimische Minderheit der Uiguren zu unterdrücken und dabei gegen Menschenrechte zu verstoßen. Sie haben deswegen Strafmaßnahmen gegen hochrangige Vertreter der Volksrepublik erlassen. China hat nun Vergeltungsschritte gegen US-Einrichtungen und hochrangige Politiker angekündigt. Dazu zählten die republikanischen Senatoren Marco Rubio und Ted Cruz, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums in Peking. Auch gegen Sam Brownback, den US-Sonderbotschafter für Religionsfreiheit, und den Kongressabgeordneten Chris Smith seien Strafen verhängt worden. „Die amerikanischen Sanktionen sind eine schwerwiegende Einmischung in interne Angelegenheiten", sagte die Ministeriumssprecherin. Sie ließ offen, woraus die Vergeltungsmaßnahmen konkret bestehen.
    • Die russische Hauptstadt Moskau hat die Maskenpflicht gelockert, obwohl die Zahl der Neuinfektionen weiter steigt. Von diesem Montag sei der Mund-Nasen-Schutz im Freien freiwillig, teilte die Stadtverwaltung mit. Bereits vor diesem weiteren Schritt der Lockerung der Antivirus-Beschränkungen waren nur wenige auf den Straßen und Plätzen mit dem Schutz zu sehen. Vorgeschrieben ist er aber noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und etwa beim Einkaufen.
    • Knapp über die Hälfte (54 Prozent) der Unternehmen in Deutschland wollen Homeoffice dauerhaft stärker etablieren. Dies zeigt eine Studie des ifo Instituts. „Die Coronakrise könnte einen dauerhaften Schub fürs Homeoffice bedeuten“, sagt Oliver Falck, Leiter des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. Daten aus der ifo-Befragung zeigen, dass drei Viertel der Unternehmen in Deutschland zur Bewältigung der Krise Teile ihrer Belegschaft ins Homeoffice geschickt haben. In einer Umfrage unter den Mitgliedern des beruflichen Netzwerks LinkedIn gaben knapp die Hälfte der Mitglieder in Deutschland an, aufgrund der Pandemie ins Homeoffice gewechselt zu sein.
    • Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut per Montagmorgen 159 neue Coronavirus-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit haben sich laut RKI seit Beginn der Coronakrise 198.963 Menschen hierzulande nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert. 9.064 seien an oder mit dem Krankheitserreger gestorben, schätzungsweise 185.100 Patienten hätten die Infektion überstanden.
    • Ungarn führt wegen weltweit steigender Infektionszahlen mit dem Coronavirus Einreisebeschränkungen ein. Eine Regierungsverordnung von Sonntag stuft die verschiedenen Länder der Welt mit Blick auf ihre aktuelle Pandemielage entsprechend ein. Reisende, die aus Ländern wie Deutschland kommen (als "grün" eingestuft), können weiter uneingeschränkt in Ungarn einreisen.
    • Die Verkaufspreise im deutschen Großhandel lagen im Juni um 3,3 Prozent niedriger als im Vergleichsmonat desVorjahres, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr hatte im Mai bei minus 4,3 Prozent und im April bei minus 3,5 Prozent gelegen. Im Vormonatsvergleich stiegen die Großhandelsverkaufspreise im Juni um 0,6 Prozent.
    • Die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf ein neues Rekordniveau gestiegen. Die WHO zählte binnen 24 Stunden mehr als 230.000 neue Fälle. Damit liegt die Zahl der weltweit Infizierten bei 12.5 Mio. Rund 562.000 Patienten sind mit oder an Covid-19 gestorben.
    • Rolle rückwärts: Zum ersten Mal seit der Lockerung der Corona-Maßnahmen im Juni ist in Spanien wieder eine Ausgangsbeschränkung verordnet worden. Die Stadt Lleida und sieben umliegende Gemeinden dürfen ab Montag das Haus nur noch zum Arbeiten, zum Einkaufen oder wegen dringender Angelegenheiten verlassen, berichtete die Zeitung La Vanguardia unter Berufung auf die Regionalregierung von Katalonien. In den Krankenhäusern der Region würden inzwischen schon mehr als 100 Covid-19-Patienten behandelt, in ganz Katalonien wurden binnen 24 Stunden 816 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Das waren mehr als doppelt so viele wie am Tag zuvor,
    • Eine zweites Abkommen zum Handel zwischen den USA und China steht laut US-Präsident Donald Trump derzeit nicht an. „Ich denke jetzt nicht daran“, sagt Trump am Freitag zu Reportern. „Die Beziehung zu China ist schwer beschädigt.“ Es war eigentlich ein weiteres Teilabkommen mit Peking geplant, nachdem ein erstes am 15. Januar unterzeichnet worden war. Zuletzt hat Trump sogar damit gedroht, die Handelsbeziehungen mit China ganz zu beenden. Zudem hat der US-Senat wegen der Aushöhlung der Autonomie von Hongkong Sanktionen gegen China beschlossen.
    • Amtsinhaber Andrzej Duda hat die polnische Präsidentschaftswahl nach der Auszählung von 99,97 Prozent aller abgegebenen Stimmen für sich entschieden. Laut der polnischen Wahlkommission entfielen 51,2 Prozent der Stimmen auf den derzeitigen Amtsinhaber. Herausforderer Rafal Trzaskowski von der liberalen Bürgerplattform erhielt demnach 48,8 Prozent.

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