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    Die zuletzt in der letzten Wochenanalyse geäußerte übergeordnete bullische Einschätzung bleibt erhalten. Und zwar ohne Zweifel. Die teilweise erheblichen Kursverluste der vergangenen Woche lassen sich als Pullbackbewegungen interpretieren. Indizes wie der DOW Jones, S&P 500 Index, Russell 2000, DOW Jones Transportation Index sind auf die zuvor überwundenen Abwärtstrendlinien zurückgefallen. Der US Bankenindex beginnt einer kleine inverse SKS Bodenformation auszubilden und der Semiconductor Index benötigt nur noch ein kleines Up-Leg, um einen 2-monatigen Boden zu vervollständigen.

    Insofern gibt es marktbreite gute Argumente für die Bullen.

    Eingangs kurz einen Blick auf den USD/Yuan Chart. Es ist ersichtlich, dass sich hier etwas tut. Das war also kein leeres Blabla der Chinesen vor dem G20 Gipfel. Die chinesische Währung, der Yuan (Renminbi) beginnt aufzuwerten. (In dem Chart durch die fallenden Kursnotierungen zu erkennen).

    Und wieder einen Blick auf den VIX, einen der auf den US Markt bezogenen Volatilitätsindizes. Der VIX fungiert auch als eine Art Angst- und Giermesser, er ist ein Sentimentindikator. Sehr niedrige Werte zeigen Euphorie im Markt an, alle sind bullisch und unbesorgt. Sehr hohe Werte, meist erreicht durch einige Peaks, signalisieren Angst und Panik im Markt.

    2008 explodierte der VIX auf rekordverdächtige Niveaus, die Bankenkrise verursachte eine absolute Untergangsstimmung unter den Marktteilnehmern, 3 Monate zeigte der VIX Extreme Readings zwischen 50 und 90 Punkten.

    Markiert der VIX ein Hoch, machen die Indizes das gegensätzliche dessen; sie bilden ein Tief aus. Kurzfristig scheint der VIX wieder nach unten abzubiegen. Das würde kurzfristige Anstiege in den Indizes ermöglichen.

    DOW Jones : 10.143 Punkte

    Seit 7 Wochen klopft der Markt das Flashcrash-Tief ab, seit 7 Wochen wird quasi von Woche zu Woche die Richtung gewechselt. Eine Woche sieht es nach Ausbruch nach oben aus, die nächste nach unten und die wieder nächste Woche wieder nach oben. Eine geballte Ladung an Nachrichten gilt es zu verdauen. Die Charttechnik gibt uns dabei die Möglichkeit, nicht die Orientierung zu verlieren. Werden die zentralen Unterstützungen gehalten oder aufgegeben ? An diesen Unterstützungen entscheidet sich nämlich die weitere mittelfristige Verlaufsrichtung der Indizes.

    Im DOW Jones sehen viele Charttechniker eine große SKS Trendwendeformation seit November 2009. Ich nicht. Eine rechte Schulter kann sich in vielerlei Formen ausbilden, - klein und schnell oder aber recht breit und zeitlich ausgedehnt -, das Kursmuster der vergangenen 8 Wochen zeigt jedoch bullische Konturen. Ich erwarte die Ausbildung eines relativ angeordneten Rounding Bottoms. Dieses schnelle nervenaufreibende Hin und Her der letzten Wochen ist typisch für die Anfangsphase solcher Formationen.

    Die allesentscheidende Unterstützung liegt im DOW Jones bei 9.750 - 9.800 Punkten

    Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

    In der zurückliegenden Woche ist der DOW Jones fast durchgehend gefallen. In der letzten Wochenanalyse hatte ich für die Indizes blaue Tendenzpfeile in die Chartgrafiken eingezeichnet, die mit einen Rücksetzer begannen. Rücksetzer wurden insofern für möglich gehalten, solche ausufernden Rücksetzer, wie tatsächlich geschehen, wurden aber eigentlich nicht erwartet.

    Bei 10.060 Punkten ist der DOW Jones jetzt mit seiner Pullbackbewegung an einer wichtigen Unterstützung angekommen. Hier hat der Index eine gute Chance relativ direkt nach oben anzuziehen. Wenn nicht, würde bei 9.940 Punkten eine weitere Unterstützung warten. Und wie geschrieben, bei 9.750-9.800 Punkten verläuft die allesentscheidende Unterstützungslinie, deren Bruch nach unten eine echte Korrektur, möglicherweise sogar einen regelrechten Crash einleiten würde. Solange der Index aber darüber notiert, dominieren die Bullen.

    Ich gehe nach wie vor von einer mittelfristigen Kurserholung im DOW Jones aus mit Kurszielen von 10.600, 11.000 und 11.250 Punkten. Lesen Sie sich bitte auch die Analyse vom S&P 500 Index durch, weil dort sehr wichtige Etappen-Kursziele genannt werden. Wenn der S&P diese Ziele erreichen sollte, sind Abpraller nach unten wahrscheinlich und zwar zeitgleich auch im DOW Jones.

    Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

    S&P 500 Index : 1.076 Punkte

    Der Kursverfall der letzten Woche ist im Sinne eines punktgenauen Pullbacks auf die zuvor überwundene Abwärtstrendlinie zu werten. Bei 1.065 Punkten hat der Index eine Kreuzunterstützung, die sich u.a. über die Abwärtstrendlinie definiert. Das Unterschreiten der Nackenlinie des einmonatigen Doppelbodens sehe ich nicht kritisch. Ich werte das Kursgeschehen seit April 2010 jetzt als eine stark verzogene inverse SKS Bodenformation. Auch oder gerade der S&P 500 Index hat eine gute Chance relativ direkt anzusteigen. Nach wie vor erwarte ich eine Stabilisierung und mittelfristige Erholung mit Kurszielen von 1.150, 1.180 und 1.220 Punkten. Die maßgebliche Unterstützung hat der S&P bei 1.040 Punkten. Sollte der Index diese Marke brechen, würde es einen ordentlichen Knall geben.

    US Bankenindex ($BKX) : 49,xx Punkte

    Aus gegebenem Anlaß geschwind ein Blick auf diesen Index. 2008/2009 bildete der Index einen riesigen inversen SKS Boden aus. Anfang 2010 gelang der regelkonforme Ausbruch über die Buy Triggerlinie diesen Bodenprozesses in Höhe 49 Punkte. Der Ausbruch wurde in den vergangenen Wochen wieder verkauft. Wie ist dieser mehrwöchige Abverkauf aber im Kontext des vorherigen Kursgeschehens zu werten ? Es handelt sich um eine Pullbackbewegung, der SKS Bodenprozess wird nochmals abgeklopft. Das ist nicht unüblich. Die Mikromuster zeigen seit letzter Woche jetzt die Konturen eines inversen SKS Bodens.

    Steigt der derzeit bei 49 Punkten notierende US Bankenindex über 51 Punkte an, dürfte die Post abgehen. Damit wäre der Pullback abgeschlossen, damit wäre der Abverkauf abgeschlossen, damit hätte der Index eine gute Chance auf eine mittelfristige Erholung. Der Bankensektor könnte sich dann wieder als Zugpferd für den Markt etablieren. Ürbigens macht es natürlich auch Sinn einen Blick auf die europäischen Bankenaktien zu haben. Wenn US Banken steigen, steigen auch europäische.

    Nasdaq100 : 1.838 Punkte

    Seit nunmehr 7 Wochen tänzelt auch dieser Index oberhalb des Flashcrash Tiefs hin und her. Formationstechnisch werte ich das Kursgeschehen in diesem Index ebenfalls bullisch. Hier ist es kein Rounding Bottom, sondern ein steigendes Dreieck. Innerhalb dieses Dreiecks könnte der Index sogar noch bis 1.800 Punkte abfallen. Zugegebenermaßen habe ich ein nochmaliges Durchschlagen auf 1.800, also unter 1.850 Punkte nicht erwartet. In der letzten Wochenanalyse wies ich darauf hin, dass der Index bis 1.850 Punkte zurücksetzen könnte. Aber das ist Charttechnik, in bestimmten Marktphasen kann man sehr präzise Chartmarken nennen, in anderen wiederum nur tendenzielle Kurszonen.

    Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

    Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

    Auch in diesem Index besteht die Möglichkeit eines relativ direkten Anstiegs. Der Semiconductor Index ($SOX), der als Vorläufer fungiert, konnte am Freitag auf einer wichtigen Unterstützung eine Hammerkerze, sprich ein bullisches Reversal ausbilden. Charttechnische Kursziele für die erwartete mittelfristige Erholung liegen bei 1.950, 2.000 und 2.050 Punkten. Die zentrale mittelfristig richtungsweisende Unterstützung hat der Nasdaq100 bei 1.750 Punkten.

    DAX : 6.070 Punkte

    Der übergeordnete Aufwärtstrend ist intakt! In diesem Chart ist die Kursspanne dieses Trendkanals dargestellt. Der Trendkanal reicht von 5.600 bis 6.500 Punkte. Ersichtlich ist, dass der DAX vorige Woche an dem genannten Widerstand bei 6.340 Punkten nach unten abgeprallt ist. Ein Abpraller wurde erwartet, aber der Abpraller überrascht doch in seinem Ausmaß. Irgendwie hat man das Gefühl, dass der DAX kurzfristig seine relative Stärke zu den US Indizes aufgibt. Vielleicht war es aber auch "nur" ein Fingerzeig der kapitalstarken Marktakteure an das G20 Gipfel am Wochenende. Die Europäer stoßen bei den Amerikanern mit ihren Sparplänen bekanntermaßen auf Widerstand.

    Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

    Abschließend präsentiere ich Ihnen den DAX direkt aus meinem Tradingscreen (also mit allen 100.000 Trendlinien & Co).

    Am Freitag ist der DAX bei 6.060 Punkten auf eine wichtige Rasterlinie aufgetroffen. Der Index muß jetzt drehen, damit er seine relative Stärke beibehalten kann. Sollte der DAX am Montag auf Tagesschlußkursbasis unter 6.060 Punkte abrutschen, wäre dies im Sinne eines kurzfristigen Verkaufssignals mit Ziel 5.900 Punkte zu werten.

    Nach wie vor gilt: Steigt der DAX über 6.340 Punkte, generiert dies ein Kaufsignal bis 6.500 Punkte. Steigt der DAX auf Wochenschlußkursbasis (!) über 6.500 Punkte, generiert dies ein Folge-Kaufsignal bis 7.300 Punkte.

    Die allesentscheidende Unterstützung hat der DAX bei 5.600 Punkten. Solange sie hält, sind die übergeordneten Bullen, Käufer federführend. "Übergeordnet federführend" sein, heißt übrigens nicht, dass der Index einige Tage oder gar eine ganze Woche fallen kann. Es gibt einige Leser, die einen Tag nachdem ich eine DAX Analyse mit übergeordnet bullischen Bias veröffentlicht habe, mir völlig außer sich eine Email schreiben und darauf verweisen, dass der Index jetzt doch falle. Ja, das kann selbstverständlich passieren. Tiedje, Strehk und ich veröffentlichen vornehmlich Prognosen mit übergeordnetem Bias und Beschreibung der großen Trends. Gräfe veröffentlicht den DAX Tagesausblick und in ihm geht es fokussiert um kurzfristige Intraday-Prognosen. Insofern möchte ich Sie nochmals eindringlich darauf hinweisen, immer genau zu schauen, auf welches Zeitfenster sich eine Prognose bezieht.

    Ich bewerte die heutige Analyse mit einer Wahrscheinlichkeitsnote 1. Nach wie vor gehe ich davon aus, dass die Märke mittelfristige Anstiegsphasen nach oben vorbereiten.

    "Klicken Sie bitte hier, um die Erklärung zu den DOW Jones "Wahrscheinlichkeits"noten einzusehen"

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